ABBVIE WKN: A1J84E ISIN: US00287Y1091 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 3.573
Kursbeschleuniger
Kursbeschleuniger, 19.01.2019 21:21 Uhr
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Und die Divi wird sicher weiterhin erhöht
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Olli1977, 19.01.2019 21:21 Uhr
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So, das muss reichen. Für mich liest es sich sehr spannend für eine Biopharmaunternehmen
Kursbeschleuniger
Kursbeschleuniger, 19.01.2019 21:21 Uhr
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Wenn nötig wird Abbvie sicher auch zukaufen.Cash haben sie ja genug.Ich bin da recht gelassen.
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Olli1977, 19.01.2019 21:20 Uhr
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Bis Abbvie zu kauft, werden Aktionäre durch hohe Zahlungen entschädigt. Die Quartalsdividende wurde gerade von 96 Cent auf 1,07 $ angehoben und das laufende Aktienrückkaufprogramm um 5 Milliarden $ aufgestockt. Börsenwert 121 Milliarden €, Dividende in 2018 3,29 € Dividentenrendite 4,3 % Kursziel 90 € stop Kurs 66,92 EUR
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Olli1977, 19.01.2019 21:18 Uhr
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Bei dem Konzern standen Ende September immerhin 8 Milliarden $ Cash in der Bilanz. Dazu kam noch einmal fast 1 Milliarde $ an kurzfristig Veräußer barer Wertpapieren. Rechnet man noch eigene Aktien, mit den beispielsweise BMS zum Teil auch die Cellgene Übernahme finanziert, und fremd Kapital dazu, könnte Abbvie sicherlich einen mittleren zweistelligen Milliarden Dollar Betrag aufbringen, um eine mögliche Akquisition zu stemmen. Auf der Homepage bekennt sich der Vize Präsident Jay Stamatis, ausdrücklich dazu, auch nach möglichen Wirkstoffen die Abbvie übernehmen könnte, Ausschau zu halten.
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Olli1977, 19.01.2019 21:16 Uhr
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Bei Abbvie sind aus Anlagesicht in den kommenden Monaten zwei Punkte von fundamentaler Bedeutung. erstens wie wirkt sich der Patentablauf von Humira in Europa auf das Geschäft des Gesamtkonzerns aus? Möglicherweise liefern die Ergebnisse für das vierte Quartal darauf bereits erste Hinweise. in den ersten neun Monaten 2018 brummt das Geschäft mit dem Rheuma Medikament. Da galt allerdings noch der Patentschutz. Zweitens ist es wohl entscheidend, wahrscheinlich sogar alternativlos, das Abbvie das an organische Wachstum durch einen oder mehrere Zukäufe vorantreibt.
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Olli1977, 19.01.2019 21:14 Uhr
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Zukauf zwingend: zwar hat Abbvie weitere interessante Wirkstoffe im Portfolio. Zum Beispiel befindet sich mit Upadacitinib gerade ein aussichtsreicher Nachfolger von Abalimumab in der Fortgeschrittenentwicklung. Das bereits Marktreife Krebs Medikament imbruvica, dass unter anderem gegen Leukämie eingesetzt wird, geht ebenfalls als vielversprechend und verzeichnet ein hohes Umsatzwachstum. Das Hepatitis C Medikament Mavyret erzielte sogar in den ersten neun Monaten 2018 aus dem Stand Verkaufserlöse von 2,6 Milliarden $. Das waren fast 11 % des gesamten Konzern Umsatz . Doch die reichen wohl kaum aus, um künftig mögliche Marktanteilsverluste bei Humira, dass mehr als 60 % des Geschäftes liefert ausgleichen zu können. mittelfristig wird es für Abbvie sehr schwer das derzeitig Umsatzniveau organisch zu halten. Wahrscheinlich kommen die dann nur durch größere Übernahmeaktivitäten raus so Healthcareexperte Blumenrath. Ein Zukauf wäre gerade für ein Unternehmen aus der Bio Pharmabranche ganz typisch, um eine zu kleine Pipeline mit zusätzlichem Therapien aufzufüllen. Die Blaupause dafür liefert derzeit Bristol Myers Squibb,kurz BMS. der in New York ansässig Konzern gab gerade eine Übernahmeofferte für Cellgene in einem Volumen von 74 Milliarden $ ab inklusive Schulden beläuft sich das Transaktionsvolumen sogar auf 89 Milliarden $. Damit zeichnet sich die größte Übernahme in der Pharmabranche aller Zeiten ab. Cellgene ist auf die Behandlung von Krebserkrankungen und Krankheiten des Immunsystems spezialisiert.
Kursbeschleuniger
Kursbeschleuniger, 19.01.2019 21:11 Uhr
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Ja klar,so ist der Markt.Nichts ist von Dauer.Aber so geht es ja allen.Wichtig sind dann eben gute,neue Produkte
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Olli1977, 19.01.2019 21:07 Uhr
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Allerdings könnte sich gerade auf den wichtigen US Markt das Umfeld für Abbvie verschlechtern. Denn dort sollen künftig Bio similar das anders und vor allem günstiger reguliert werden. Ab März 2020 soll es für Biosimilars in den USA geänderte Regulierungen, so genannte Guidances geben. Ziel ist es Originalprodukte leichter durch Nachahmerpräparate austauschen zu können und dadurch Kosten zu sparen. Spätestens ab 2023 regnet es bei Abbvie rein mein Jörg Blumenrath Pharmakologe und Healthcare Analyst bei der FondsBoutique Medical Strategy. Wie groß die Einbußen für Abbvie sein könnten zeigt folgender Sachverhalt: kommen Bio Similars auf den Markt und machen Original Medikamenten Konkurrenz beläuft sich für die Krankenkassen das Einsparpotenzial generell auf 10-40 Prozent.
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Olli1977, 19.01.2019 21:03 Uhr
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Patentablauf in Europa. Denn in der Nacht vom 16. auf den 17. Oktober 2018 ist der Patentschutz in Europa abgelaufen. Umgehend standen gleich mehrere Konkurrenten parat, um mit so genannten Bio similar, also mit Generika, die komplexe BioTech biotechnologisch entwickelte Therapie nachahmen Humira Marktanteile abspenstig zu machen. Zu den Angreifern zählen namhafte Pharma Konzerne wie Pfizer, Amgen oder auch die deutsche Fresenius Kabi. Aber so leicht gibt sich Abbvie nicht geschlagen. Das wissenschaftliche Institut der AOK geht davon aus, dass für den Markt eintritt der Biosimilars in Europa Lizenz Zahlungen an Abbvie fällig werden. Außerdem ist der Patentschutz für Huniraverst einmal nur in Europa abgelaufen, in den USA geht es noch bis maximal 2023. Das ist für Abbvie wichtig, da der Konzern auf dem amerikanischen Heimatmarkt zwei Drittel seiner weltweiten Humira Umsätze generiert
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Olli1977, 19.01.2019 20:57 Uhr
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Ursprünglich wurde mit der Arznei, die subkutan verabreicht, also in das Binde und Fettgewebe unter der Haut gespritzt wird, rheumatische Arthritis bei Erwachsenen behandelt. Mittlerweile kommt der Wirkstoff bei einer ganzen Reihe von entzündlichen Autoimmunkrankheiten wie Morbus Krohn oder Schuppenflechte zum Einsatz. Und selbst Jugendliche und Kinder werden damit therapiert. Allerdings sind die Tage des Superblockbusters gezählt oder zumindest angezählt.
Kursbeschleuniger
Kursbeschleuniger, 19.01.2019 20:57 Uhr
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AbbVie ist sehr innovativ.Die haben ne prall gefüllte Pipline und Humira ist natürlich herausragend.Denke aber die werden den Auslauf des Patents ganz gut verkraften.
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Olli1977, 19.01.2019 20:55 Uhr
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Der Wirkstoff befand sich damals bereits in der Phase IIIStudie, war also schon vergleichsweise weit fortgeschritten. Seit 2016 zählt Adalimumab zum Portfolio von Abbvie. Das Unternehmen entstand fünf Jahre zuvor durch eine Abspaltung von Abbott. Im vergangenen Jahr erzielt der US Konzern mit Humira weltweit einen Umsatz von knapp 18,5 Milliarden $.
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Olli1977, 19.01.2019 20:52 Uhr
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Zwar ging ach BASF Von einem Umsatzpotenzial von Adalimumab auf Blockbuster Niveau aus, also von mindestens 1 Milliarde $ pro Jahr. Dennoch verkauften die Deutschen ihre Pharmasparte im Jahr 2000 für rund Milliarden $ an den amerikanischen Konkurrenten Abbott Laboratorys und zwar inklusive D2E7.
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Olli1977, 19.01.2019 20:50 Uhr
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Der Wirkstoff Auf den gewissermaßen die gesamte Pharmabranche der Welt mit Neid blickt, heißt Adalmumab - besser bekannt unter dem Markennamen Humira. Ursprünglich hat der deutsche Pharma und Chemiekonzern BASF den Wirkstoff entwickelt - zusammen mit Cambridge Antibody Technologie. Damals hieß der Hoffnungsträger gegen Rheuma noch D2E7.
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Olli1977, 19.01.2019 20:47 Uhr
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Mal der Artikel aus der aktuellen FOCUS-MONEY Humira ist das umsatzstärkste Medikament auf der ganzen Welt. Bislang gelingt es dem Bio Pharma Unternehmen Abbvie, diese herausragende Marktposition zu verteidigen
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