ALBEMARLE WKN: 890167 ISIN: US0126531013 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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8. August 2026, 13:01 Uhr, Lang & Schwarz
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Kommentare 6.827
Orbiter1
Orbiter1, 13. Jul 16:56 Uhr
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2/2 ----**GEMINI 3 Flash** > 3. Der "Kostenführer"-Mythos Albemarle betont unermüdlich seine Position am unteren Ende der Kostenkurve (Salar de Atacama, Greenbushes). Die Frage: Wenn Albemarle der Kostenführer ist, warum müssen sie dann als einer der Ersten ihre neuesten Verarbeitungsanlagen schließen? Die Antwort: Sie besitzen zwar die billigsten Ressourcen (das Erz/die Sole), aber ihre Verarbeitung (Konversion) außerhalb Chinas ist nicht wettbewerbsfähig. Das Management hat es versäumt, die operative Effizienz in der Raffinerie auf das Niveau der Rohstoffgewinnung zu heben. **4. Träumerei vs. Realität bei DLE und Kings Mountain Kings Mountain:** Seit Jahren wird dieses Projekt als Hoffnungsträger für die USA präsentiert. Doch bis heute (Juli 2026) gibt es keine finale Investitionsentscheidung (FID). Es wird "geprüft", "gebohrt" und "genehmigt", während das Kapital der Aktionäre durch die Inflation und Haltekosten schwindet. DLE in Chile: Man feiert 94 % Rückgewinnung in einer Pilotanlage. Aber der Schritt zur kommerziellen Skalierung unter den politisch schwierigen Bedingungen in Chile ist ein massives Risiko, das im Management-Diskurs oft wie eine Formsache wirkt. ---------> **Fazit des Value-Investors** Man muss nicht so weit gehen, von "Lügen" zu sprechen, aber das Management leidet unter einer chronischen Überoptimierung ihrer Prognosen. Sie agieren oft reaktiv statt proaktiv: Zuerst wurde die Preiswende 2023 komplett verschlafen. Dann wurden Expansionspläne viel zu spät gestoppt. Jetzt wird der Schuldenabbau (Verkauf von Ketjen) als großer Sieg gefeiert, obwohl er eine Notwendigkeit war, um das Investment-Grade-Rating zu retten. Warum investiert man trotzdem? Nicht wegen des Managements, sondern trotz des Managements – wegen der schieren Qualität der geologischen Vorkommen (Chile/Australien), die so gut sind, dass selbst ein mittelmäßiges Management sie langfristig kaum komplett ruinieren kann. Genau deshalb ist der von mir berechnete Sicherheitsabschlag von 40 % absolut notwendig. Man bezahlt für die Steine im Boden, nicht für die Träume im Headquarter. Wer dem Management blind vertraut, wird bei Albemarle regelmäßig enttäuscht. Wer auf die Bilanz und die Ressourcen schaut, findet einen (beim richtigen Preis) werthaltigen, aber extrem volatil geführten Konzern.

Welcher Kurs ergibt sich denn für eine Albemarle Aktie nach dem KI-Sicherheitsabschlag von 40%?
m
m4758406, 13. Jul 16:07 Uhr
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2/2 ----**GEMINI 3 Flash** > 3. Der "Kostenführer"-Mythos Albemarle betont unermüdlich seine Position am unteren Ende der Kostenkurve (Salar de Atacama, Greenbushes). Die Frage: Wenn Albemarle der Kostenführer ist, warum müssen sie dann als einer der Ersten ihre neuesten Verarbeitungsanlagen schließen? Die Antwort: Sie besitzen zwar die billigsten Ressourcen (das Erz/die Sole), aber ihre Verarbeitung (Konversion) außerhalb Chinas ist nicht wettbewerbsfähig. Das Management hat es versäumt, die operative Effizienz in der Raffinerie auf das Niveau der Rohstoffgewinnung zu heben. **4. Träumerei vs. Realität bei DLE und Kings Mountain Kings Mountain:** Seit Jahren wird dieses Projekt als Hoffnungsträger für die USA präsentiert. Doch bis heute (Juli 2026) gibt es keine finale Investitionsentscheidung (FID). Es wird "geprüft", "gebohrt" und "genehmigt", während das Kapital der Aktionäre durch die Inflation und Haltekosten schwindet. DLE in Chile: Man feiert 94 % Rückgewinnung in einer Pilotanlage. Aber der Schritt zur kommerziellen Skalierung unter den politisch schwierigen Bedingungen in Chile ist ein massives Risiko, das im Management-Diskurs oft wie eine Formsache wirkt. ---------> **Fazit des Value-Investors** Man muss nicht so weit gehen, von "Lügen" zu sprechen, aber das Management leidet unter einer chronischen Überoptimierung ihrer Prognosen. Sie agieren oft reaktiv statt proaktiv: Zuerst wurde die Preiswende 2023 komplett verschlafen. Dann wurden Expansionspläne viel zu spät gestoppt. Jetzt wird der Schuldenabbau (Verkauf von Ketjen) als großer Sieg gefeiert, obwohl er eine Notwendigkeit war, um das Investment-Grade-Rating zu retten. Warum investiert man trotzdem? Nicht wegen des Managements, sondern trotz des Managements – wegen der schieren Qualität der geologischen Vorkommen (Chile/Australien), die so gut sind, dass selbst ein mittelmäßiges Management sie langfristig kaum komplett ruinieren kann. Genau deshalb ist der von mir berechnete Sicherheitsabschlag von 40 % absolut notwendig. Man bezahlt für die Steine im Boden, nicht für die Träume im Headquarter. Wer dem Management blind vertraut, wird bei Albemarle regelmäßig enttäuscht. Wer auf die Bilanz und die Ressourcen schaut, findet einen (beim richtigen Preis) werthaltigen, aber extrem volatil geführten Konzern.
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m4758406, 13. Jul 16:04 Uhr
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1/2 ----**GEMINI 3 Flash** > Als fundamental orientierter Investor ist es meine Aufgabe, die Erzählung (das "Narrativ") des Managements strikt von der harten Realität der Zahlen zu trennen. Ihre Beobachtung trifft einen wunden Punkt der Albemarle-Investmentthese: Die Diskrepanz zwischen den optimistischen Aussagen in den Earnings Calls und den tatsächlichen operativen Entscheidungen ist in der Tat frappierend. Hier ist die nüchterne Analyse dieser "Widersprüche" und Fehlleistungen, basierend auf den vorliegenden Fakten bis zum 12. Juli 2026: **1. Das Kemerton-Debakel: Strategische Blindheit oder Fehlplanung?** Das Management hat über Jahre Milliarden in den Standort Kemerton (Australien) investiert, um eine "westliche Lieferkette" aufzubauen. Das Märchen: Man sprach von "world-class assets" und strategischer Unabhängigkeit. Die Realität: Im Februar 2026 wurde Train 1 in "Care & Maintenance" geschickt – nachdem die Züge 2, 3 und 4 bereits gestoppt oder abgeschrieben wurden (über 1 Mrd. USD Abschreibung in 2024/25). Der Widerspruch: CEO Kent Masters gab im Q4 2025 Call zu, dass westliche Anlagen einen Kostennachteil von 4 bis 5 USD pro kg gegenüber China haben. Ein fähiges Management hätte diesen strukturellen Nachteil erkennen müssen, bevor Milliarden an Aktionärskapital in den australischen Boden versenkt wurden. Das ist keine "Marktänderung", das ist ein fundamentales Versagen in der Machbarkeitsanalyse. **2. "Kreative" Statistik bei der Nachfrage** Das Management nutzt Kennzahlen oft so, dass sie das bestmögliche Licht auf die Situation werfen, was man als "Narrative Spinning" bezeichnen kann. Die Behauptung: "Global EV sales were up 3% year-over-year on a gigawatt hour (GWh) basis" (Q1 2026). Der versteckte Fakt: Im selben Atemzug wird ein Rückgang der verkauften Fahrzeuge (Unit Sales) um 6 % eingestanden. Die Interpretation: Das Management klammert sich an die GWh-Zahl (weil Batterien größer werden), um zu verschleiern, dass der Endmarkt für Elektroautos in wichtigen Regionen (USA) stagniert oder schrumpft. Das ist kein Bullshit im rechtlichen Sinne, aber es ist eine bewusste Irreführung der weniger tief grabenden Anleger.
CaptainDollarX
CaptainDollarX, 13. Jul 9:06 Uhr
0

Trotz einigermaßen stabiler Lithiumpreise setzt sich der Abverkauf der australischen und chinesischen Lithiumproduzenten heute gnadenlos fort. Es geht um 3 bis 5% nach unten!

Das war fast zu erwarten. Australien folgt tendenziell eher dann US-Märkten und nicht umgekehrt.
CaptainDollarX
CaptainDollarX, 13. Jul 9:03 Uhr
0

SMM berichtet über die Entwicklungen des Marktes für Lithiumcarbonat im 1. Halbjahr und gibt einen Ausblick auf das 2. Halbjahr. Interessant ist hier vor allem der Ausblick. "From a comprehensive supply-demand perspective, the domestic lithium carbonate market will see continued significant destocking in H2. Although supply growth is being steadily released, rigid demand growth, structural upgrades, and limited import supplementation together widen the supply-demand gap. Under this pattern, lithium carbonate prices are expected to maintain a fluctuating upward trend." Quelle: https://news.metal.com/newscontent/103999641-smm-analysis2026-h1-lithium-carbonate-market-review-and-h2-outlook Unter Schwankungen nach oben. Ich hoffe sie liegen richtig.

fluctuating upward trend, das wär doch was. Vielleicht sollten dann auch die Auktionen wieder durchgeführt werden , um wirklich realistische Marktpreise zu erzielen..
Orbiter1
Orbiter1, 13. Jul 7:10 Uhr
1
SMM berichtet über die Entwicklungen des Marktes für Lithiumcarbonat im 1. Halbjahr und gibt einen Ausblick auf das 2. Halbjahr. Interessant ist hier vor allem der Ausblick. "From a comprehensive supply-demand perspective, the domestic lithium carbonate market will see continued significant destocking in H2. Although supply growth is being steadily released, rigid demand growth, structural upgrades, and limited import supplementation together widen the supply-demand gap. Under this pattern, lithium carbonate prices are expected to maintain a fluctuating upward trend." Quelle: https://news.metal.com/newscontent/103999641-smm-analysis2026-h1-lithium-carbonate-market-review-and-h2-outlook Unter Schwankungen nach oben. Ich hoffe sie liegen richtig.
Orbiter1
Orbiter1, 13. Jul 6:16 Uhr
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Trotz einigermaßen stabiler Lithiumpreise setzt sich der Abverkauf der australischen und chinesischen Lithiumproduzenten heute gnadenlos fort. Es geht um 3 bis 5% nach unten!
Orbiter1
Orbiter1, 13. Jul 6:11 Uhr
1

Ich hoffe (und glaube) dass die Situation in etwa der von Anfang '22 entspricht, wo Alb von 250€ unter die 200 Tage linie auf 160€ gefallen war. Danach ging's dann aber weiter auf 300.... Erinnern wir uns an die quälende jahrelange Talfahrt von 300 auf 45. Der Aufstieg dauert aber ähnlich lang - nur merkt man es nicht weil man schon wieder viel zu früh ausgestiegen ist ....

Die 250 € wurden bereits am 22.11.21 erreicht. Und die 160 € am 21.02.22. Die Situation ist mit heute schon deswegen nicht vergleichbar weil sich der Lithiumpreis im damaligen Zeitraum mehr als verdoppelt hat. Der lag am 22.11.21 bei 198.500 Yuan und am 21.02.22 bei 479.500 Yuan. Quelle: https://tradingeconomics.com/commodity/lithium Da konnte man dann eine tolle Aufholjagd rechtfertigen. Aktuell ist der Lithiumpreis seit seinem Top von 2026 am 13.05. im Gegensatz zu damals um fast 25% gefallen.
S
Skrue, 11. Jul 9:04 Uhr
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Ich hoffe (und glaube) dass die Situation in etwa der von Anfang '22 entspricht, wo Alb von 250€ unter die 200 Tage linie auf 160€ gefallen war. Danach ging's dann aber weiter auf 300.... Erinnern wir uns an die quälende jahrelange Talfahrt von 300 auf 45. Der Aufstieg dauert aber ähnlich lang - nur merkt man es nicht weil man schon wieder viel zu früh ausgestiegen ist ....
C
Carbon97, 11. Jul 8:25 Uhr
1
Bis auf 350€ nicht, aber über die Jahre wurden bei allen Lithium Firmen die Kosten immens reduziert. So auch bei Albemarle. Verkaufspreise sind deutlich besser. Ich bin mal gespannt, wo es hin geht, wenn der ein oder andere Lithium Player noch weiter fällt, werde ich bald wieder nachkaufen. Hatte alle meine Lithium Werte vor einigen Wochen so ziemlich am Hochpunkt reduziert, da ich mit einer Korrektur gerechnet habe. Die Korrektur ist m.M. nach deutlich übertrieben
S
Skrue, 11. Jul 7:26 Uhr
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Schlusskurs an der US-Börse auf dem Tagestief. Damit tiefster Schlusskurs seit dem 05. Dezember letzten Jahres. Der Spotmarktpreis von Lithiumcarbonat steht heute um über 66% höher als am 05. Dezember. Man muss nicht alles verstehen.

Hast du gedacht es zieht in eins hoch bis auf 350?
CaptainDollarX
CaptainDollarX, 10. Jul 23:39 Uhr
0
https://finance.yahoo.com/markets/stocks/articles/albemarle-corporation-release-second-quarter-201500854.html
Orbiter1
Orbiter1, 10. Jul 22:20 Uhr
3
Schlusskurs an der US-Börse auf dem Tagestief. Damit tiefster Schlusskurs seit dem 05. Dezember letzten Jahres. Der Spotmarktpreis von Lithiumcarbonat steht heute um über 66% höher als am 05. Dezember. Man muss nicht alles verstehen.
CaptainDollarX
CaptainDollarX, 10. Jul 15:09 Uhr
0

Der bisherige Umsatz von 64 TEUR liegt ungefähr in meinem Investitionsrahmen. Das bedeutet, dass ich mit einem einzigen Trade den Kurs maximal manipulieren könnte. 😳

Ist bei vielen Lithiumaktien so. Das Volumen in Deutschland ist teilweise sehr gering. Hab mir auch schon oft gedacht "krass ich mache/bestimme jetzt hier quasi zB. den Geldkurs oder Briefkurs an der "Frankfurter Börse" z.B.....
SidWarrior
SidWarrior, 10. Jul 14:50 Uhr
0
an der Frankfurter Börse sind es nur 11 TEUR. Wie auch immer, jetzt können einzelne kleine Akteure den Kurs extrem schwanken lassen. Das sind schlechte Zeiten für Hebelprodukte.
SidWarrior
SidWarrior, 10. Jul 14:47 Uhr
0
aber ich werde es jetzt nicht vor den Amis ausprobieren.
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