ALBEMARLE WKN: 890167 ISIN: US0126531013 Kürzel: AMC Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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02:04:00 Uhr, Nasdaq
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Kommentare 7.397
Orbiter1
Orbiter1, 9. Okt 9:18 Uhr
0

Goldman lag nicht richtig, weil sie den Markt verstanden haben, sondern weil sie ihre Prognosen im Monatsrhythmus nach oben korrigiert haben, bis sie zufällig auf die Realität trafen („Auch eine kaputte Uhr zeigt zweimal am Tag die richtige Zeit“).

Das ist Unsinn und das weißt du auch.
Orbiter1
Orbiter1, 9. Okt 9:15 Uhr
0

Das war heute eine Wiederholung des gestrigen Tages. Die australischen Lithiumproduzenten sind erneut um 4 bis 7% gefallen (Ausnahme Mineral Resources -0,6%). Und der Lithium-Future konnte seine kräftigen Gewinne nicht halten und ist zum Handelsschluss unter den Schlusskurs von gestern gefallen. Mal sehen ob es bei den chinesischen Lithiumproduzenten ebenfalls noch von grün auf rot wechselt, aktuell sind sie überwiegend noch grün.

Heute haben alle australischen Lithiumproduzenten neue Tiefs im Jahr 2026 erreicht, Ausnahme Core Lithium, die stehen noch kurz davor. Der Abwärtstrend ist wirklich brutal!
m
m4758406, 9. Okt 9:08 Uhr
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Goldman lag nicht richtig, weil sie den Markt verstanden haben, sondern weil sie ihre Prognosen im Monatsrhythmus nach oben korrigiert haben, bis sie zufällig auf die Realität trafen („Auch eine kaputte Uhr zeigt zweimal am Tag die richtige Zeit“).
Orbiter1
Orbiter1, 9. Okt 9:07 Uhr
0

Es ist zum Weinen. Der Future ist während des Handelstags um über 4% gestiegen, hat aber auf Tagestief mit -1,3% geschlossen! Die meisten chinesischen Lithiumproduzenten sind von grün auf rot umgeschwenkt.

Das war heute eine Wiederholung des gestrigen Tages. Die australischen Lithiumproduzenten sind erneut um 4 bis 7% gefallen (Ausnahme Mineral Resources -0,6%). Und der Lithium-Future konnte seine kräftigen Gewinne nicht halten und ist zum Handelsschluss unter den Schlusskurs von gestern gefallen. Mal sehen ob es bei den chinesischen Lithiumproduzenten ebenfalls noch von grün auf rot wechselt, aktuell sind sie überwiegend noch grün.
m
m4758406, 9. Okt 8:48 Uhr
0

Na hoffentlich liegst du hier richtig.

darum 20 Aktien im Depot, falls ich falsch liege müssen die anderen retten :)
Orbiter1
Orbiter1, 9. Okt 8:32 Uhr
0

Der jüngste Preisrückgang an den Terminbörsen in Richtung 119.000 RMB/t bzw. rund 16 bis 17 US-Dollar/kg LCE und 1.800 US-Dollar pro Tonne Spodumen ist keineswegs der Beginn eines neuen säkularen Baisse-Zyklus, sondern eine marktübliche, zyklische Bereinigung der kriegsbedingten Spekulationsspitze aus dem Mai 2026 (als der Iran-Krieg und die Straßensperre von Hormus die Kurse kurzzeitig über 200.000 RMB/t getrieben hatten), verschärft durch das alljährliche Destocking chinesischer Kathodenhersteller vor der einwöchigen Nationalfeiertagsruhe im Oktober und die Zurückhaltung bei der Fremdkapitalfinanzierung von Lagerbeständen infolge der hohen US-Anleiherenditen. Da die aktuellen Notierungen exakt auf den durchschnittlichen Grenzkosten unintegrierter Raffinerien und chinesischer Lepidolith-Förderer aufsitzen, stößt die Preiskorrektur nach unten an eine harte ökonomische Wand, unterhalb derer sofortige Stilllegungen greifen, während gleichzeitig die physischen Lagerbestände an Lithiumcarbonat bei den Verarbeitern auf historische Tiefststände von unter drei Wochen gefallen sind. Auf der Nachfrageseite wächst der reale globale Lithiumverbrauch weiterhin mit rund 45 % pro Jahr, gestützt durch den BESS-Boom und größere Batteriekapazitäten bei Fahrzeugen, während die viel diskutierten Natrium-Ionen-Batterien mit Zellkosten von 59 US-Dollar pro Kilowattstunde im Jahr 2026 weiterhin rund 13 % teurer sind als etablierte LFP-Zellen (52 US-Dollar/kWh) und somit lediglich extreme Preisspitzen oberhalb von 40 US-Dollar deckeln, aber keinesfalls das bestehende Marktgefüge untergraben. Für fundamental aufgestellte Kostenführer wie Albemarle, die nach dem Verkauf des Ketjen-Geschäfts 1,3 Milliarden US-Dollar Schulden getilgt haben, über 1,6 Milliarden US-Dollar Liquidität bei einem Verschuldungsgrad von nur 0,5x Net Debt zu EBITDA besitzen, ihre unrentable australische Konvertierung Kemerton abgestellt haben und über ihre Sole- und Spodumenvorkommen im 1. Kostenquartil selbst bei 18 bis 20 US-Dollar pro Kilogramm LCE massive freie Cashflows im dreistelligen Millionenbereich pro Quartal erwirtschaften, stellt dieses von Hysterie und Großbanken-Fehleinschätzungen geprägte Kursniveau eine historische Fehlbepreisung dar, bei der der Markt das säkulare Wachstum des Unternehmens vollständig ignoriert und die Aktie nahe an ihrem reinen statischen Ertragswert bei Nullwachstum handelt.

Na hoffentlich liegst du hier richtig.
Orbiter1
Orbiter1, 9. Okt 8:28 Uhr
1

Die fundamentale Fehlprognose der Rohstoffanalysten von Goldman Sachs beim Übergang vom Jahr 2025 auf 2026 stellt ein Paradebeispiel für die systemischen Schwachstellen rein theoretischer Schreibtischmodelle im Rohstoffsektor dar: Noch in ihrem am 18. Dezember 2025 veröffentlichten Rohstoffausblick („2026 Outlook: Ride the Power Race and Supply Waves“) vertrat die Bank die dezidiert bärische Auffassung, dass die Lithiumpreise ausgehend vom damaligen Niveau bis Ende 2026 um weitere 25 % auf nur noch 9.100 US-Dollar pro Tonne LCE einbrechen würden, da eine massive, von chinesischen Auslandsinvestitionen getriebene Angebotswelle vor allem aus Afrika den Weltmarkt überschwemmen werde. Nicht einmal zehn Monate später, im Oktober 2026, sah sich dieselbe Investmentbank gezwungen, ihre Prognose für den durchschnittlichen Benchmark-Preis für 2026 um über 100 % auf 18.900 US-Dollar pro Tonne (140.000 RMB/t) nach oben zu korrigieren und gleichzeitig kleinlaut einzuräumen, dass der globale Lithiummarkt im bisherigen Jahresverlauf 2026 tatsächlich ein physisches Defizit von satten 16 % aufwies, anstatt im prognostizierten Überangebot zu ertrinken. Dieser krasse Fehlschuss beruht auf mehreren schwerwiegenden methodischen und ökonomischen Widersprüchen: Erstens widmete Goldman Sachs im Dezember 2025 mehrere Seiten der akuten Stromknappheit in den USA, die durch den rasanten Ausbau von KI-Rechenzentren verursacht wird, zog jedoch nicht den zwingenden logischen Schluss, dass die einzige sofort skalierbare Lösung zur Netzstabilisierung und Notstromversorgung in großvolumigen Batteriespeichern (BESS) liegt, deren weltweite Produktion im ersten Halbjahr 2026 um spektakuläre 98 % explodierte und mittlerweile rund 30 % des gesamten globalen Lithiumbedarfs verschlingt. Zweitens kollabierte die angenommene afrikanische Billigangebotsflut an der bergbaulichen und politischen Realität vor Ort, da Simbabwe im Februar 2026 ein striktes Ausfuhrverbot für unverarbeitete Erze verhängte, afrikanisches Spodumen aufgrund geringerer Lithiumgehalte die Raffineriekosten in China in die Höhe trieb und logistische Flaschenhälse bei gefallenen Konzentratpreisen von 840 bis 850 US-Dollar pro Tonne die Margen unintegrierter Minen vollständig vernichteten. Drittens ignorierte Goldman Sachs die spieltheoretischen Mechanismen der chinesischen Industriepolitik: Obwohl die Bank selbst dokumentierte, dass China über 70 % der weltweiten Raffineriekapazitäten kontrolliert, unterstellte sie, Peking würde tatenlos zusehen, wie die Preise auf 9.100 US-Dollar verfallen, was die heimische Lepidolith-Industrie mit Produktionskosten von 120.000 bis 150.000 RMB/t in den Ruin getrieben hätte; stattdessen intervenierte Peking im Rahmen seiner Anti-Involution-Politik und entzog unrentablen und umweltschädlichen Betrieben die Lizenz, was am 26. August 2026 im Entzug der Umweltprüfung für die gigantische Jianxiawo-Mine von CATL und dem Wegfall von über 30.000 Tonnen LCE gipfelte. Viertens unterliegen die Modelle der Banken dem klassischen Zirkelschluss der Reflexivität, da eine publizierte Preisprognose von 11.000 US-Dollar für 2028 die Kapitalmärkte austrocknet und verhindert, dass Banken risikoreiche Minenprojekte bei US-Zinsen von über 5,2 % überhaupt finanzieren, wodurch das theoretisch prognostizierte Angebot für 2027 und 2028 niemals gebaut werden kann.

In dem von dir aufgeführten 18-seitigen Rohstoffausblick von Goldman Sachs vom Dezember letzten Jahres kommt u. a. Lithium in gerade mal 3 Sätzen vor. "Meanwhile, strong supply growth– largely as a result of Chinese overseas investments to guarantee security of metals critical in the AI and geopolitical race– drives our bearish price forecasts for aluminum, lithium and iron ore. We forecast that prices will decline by 19%/25%/15% from spot by end-2026 to $2,350/$9,100/$88, respectively. Specifically, Chinese investments are likely to boost supply in 2026 and beyond of aluminum in Indonesia (Exhibit 9, right panel), lithium primarily in Africa, and iron ore in Guinea." Quelle: https://www.goldmansachs.com/pdfs/insights/goldman-sachs-research/2026-outlooks/CommoditiesOutlook2026.pdf Schon lustig was für ein umfangreiches Posting deine KI daraus macht und welche Analyse sie daraus ableitet. Vielleicht sollte man den Prognosezeitraum abwarten, um ein Urteil darüber zu fällen, ob es sich um eine "fundamentale Fehlprognose" handelt. Oder man könnte sich auch auf das Update von Goldman Sachs vom Mai beziehen. "Under the bank's baseline scenario, benchmark lithium carbonate prices are expected to peak in the first half of this year, reaching RMB 164,000 per ton (approximately US$21,000), before declining to between US$10,100 and US$16,000 per ton of lithium carbonate equivalent from the second half of this year through 2028." Quelle: https://www.itiger.com/news/1135331704 Soweit mir bekannt ist Goldman Sachs damit der einzige Analyst der das Top im ersten Halbjahr 2026 mit anschließendem Absturz korrekt prognostiziert hat. Dein Posting hatte aber nach meinem Eindruck nur das Ziel Goldman Sachs gezielt in ein schlechtes Licht zu rücken. Aber wie bereits weiter oben bei Matt Fernley erwähnt, das kennt man von den Leuten die den Markt selbst falsch eingeschätzt haben.
Orbiter1
Orbiter1, 8. Okt 17:43 Uhr
0
Von Adam Megginson gibt es erste Einschätzungen zu den Lithiumpreisen nach der Golden Week. Hier ist der Link: https://x.com/adam_benchmark/status/2108219513586008203?s=20
m
m4758406, 8. Okt 15:24 Uhr
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Der jüngste Preisrückgang an den Terminbörsen in Richtung 119.000 RMB/t bzw. rund 16 bis 17 US-Dollar/kg LCE und 1.800 US-Dollar pro Tonne Spodumen ist keineswegs der Beginn eines neuen säkularen Baisse-Zyklus, sondern eine marktübliche, zyklische Bereinigung der kriegsbedingten Spekulationsspitze aus dem Mai 2026 (als der Iran-Krieg und die Straßensperre von Hormus die Kurse kurzzeitig über 200.000 RMB/t getrieben hatten), verschärft durch das alljährliche Destocking chinesischer Kathodenhersteller vor der einwöchigen Nationalfeiertagsruhe im Oktober und die Zurückhaltung bei der Fremdkapitalfinanzierung von Lagerbeständen infolge der hohen US-Anleiherenditen. Da die aktuellen Notierungen exakt auf den durchschnittlichen Grenzkosten unintegrierter Raffinerien und chinesischer Lepidolith-Förderer aufsitzen, stößt die Preiskorrektur nach unten an eine harte ökonomische Wand, unterhalb derer sofortige Stilllegungen greifen, während gleichzeitig die physischen Lagerbestände an Lithiumcarbonat bei den Verarbeitern auf historische Tiefststände von unter drei Wochen gefallen sind. Auf der Nachfrageseite wächst der reale globale Lithiumverbrauch weiterhin mit rund 45 % pro Jahr, gestützt durch den BESS-Boom und größere Batteriekapazitäten bei Fahrzeugen, während die viel diskutierten Natrium-Ionen-Batterien mit Zellkosten von 59 US-Dollar pro Kilowattstunde im Jahr 2026 weiterhin rund 13 % teurer sind als etablierte LFP-Zellen (52 US-Dollar/kWh) und somit lediglich extreme Preisspitzen oberhalb von 40 US-Dollar deckeln, aber keinesfalls das bestehende Marktgefüge untergraben. Für fundamental aufgestellte Kostenführer wie Albemarle, die nach dem Verkauf des Ketjen-Geschäfts 1,3 Milliarden US-Dollar Schulden getilgt haben, über 1,6 Milliarden US-Dollar Liquidität bei einem Verschuldungsgrad von nur 0,5x Net Debt zu EBITDA besitzen, ihre unrentable australische Konvertierung Kemerton abgestellt haben und über ihre Sole- und Spodumenvorkommen im 1. Kostenquartil selbst bei 18 bis 20 US-Dollar pro Kilogramm LCE massive freie Cashflows im dreistelligen Millionenbereich pro Quartal erwirtschaften, stellt dieses von Hysterie und Großbanken-Fehleinschätzungen geprägte Kursniveau eine historische Fehlbepreisung dar, bei der der Markt das säkulare Wachstum des Unternehmens vollständig ignoriert und die Aktie nahe an ihrem reinen statischen Ertragswert bei Nullwachstum handelt.
m
m4758406, 8. Okt 15:21 Uhr
2
Die fundamentale Fehlprognose der Rohstoffanalysten von Goldman Sachs beim Übergang vom Jahr 2025 auf 2026 stellt ein Paradebeispiel für die systemischen Schwachstellen rein theoretischer Schreibtischmodelle im Rohstoffsektor dar: Noch in ihrem am 18. Dezember 2025 veröffentlichten Rohstoffausblick („2026 Outlook: Ride the Power Race and Supply Waves“) vertrat die Bank die dezidiert bärische Auffassung, dass die Lithiumpreise ausgehend vom damaligen Niveau bis Ende 2026 um weitere 25 % auf nur noch 9.100 US-Dollar pro Tonne LCE einbrechen würden, da eine massive, von chinesischen Auslandsinvestitionen getriebene Angebotswelle vor allem aus Afrika den Weltmarkt überschwemmen werde. Nicht einmal zehn Monate später, im Oktober 2026, sah sich dieselbe Investmentbank gezwungen, ihre Prognose für den durchschnittlichen Benchmark-Preis für 2026 um über 100 % auf 18.900 US-Dollar pro Tonne (140.000 RMB/t) nach oben zu korrigieren und gleichzeitig kleinlaut einzuräumen, dass der globale Lithiummarkt im bisherigen Jahresverlauf 2026 tatsächlich ein physisches Defizit von satten 16 % aufwies, anstatt im prognostizierten Überangebot zu ertrinken. Dieser krasse Fehlschuss beruht auf mehreren schwerwiegenden methodischen und ökonomischen Widersprüchen: Erstens widmete Goldman Sachs im Dezember 2025 mehrere Seiten der akuten Stromknappheit in den USA, die durch den rasanten Ausbau von KI-Rechenzentren verursacht wird, zog jedoch nicht den zwingenden logischen Schluss, dass die einzige sofort skalierbare Lösung zur Netzstabilisierung und Notstromversorgung in großvolumigen Batteriespeichern (BESS) liegt, deren weltweite Produktion im ersten Halbjahr 2026 um spektakuläre 98 % explodierte und mittlerweile rund 30 % des gesamten globalen Lithiumbedarfs verschlingt. Zweitens kollabierte die angenommene afrikanische Billigangebotsflut an der bergbaulichen und politischen Realität vor Ort, da Simbabwe im Februar 2026 ein striktes Ausfuhrverbot für unverarbeitete Erze verhängte, afrikanisches Spodumen aufgrund geringerer Lithiumgehalte die Raffineriekosten in China in die Höhe trieb und logistische Flaschenhälse bei gefallenen Konzentratpreisen von 840 bis 850 US-Dollar pro Tonne die Margen unintegrierter Minen vollständig vernichteten. Drittens ignorierte Goldman Sachs die spieltheoretischen Mechanismen der chinesischen Industriepolitik: Obwohl die Bank selbst dokumentierte, dass China über 70 % der weltweiten Raffineriekapazitäten kontrolliert, unterstellte sie, Peking würde tatenlos zusehen, wie die Preise auf 9.100 US-Dollar verfallen, was die heimische Lepidolith-Industrie mit Produktionskosten von 120.000 bis 150.000 RMB/t in den Ruin getrieben hätte; stattdessen intervenierte Peking im Rahmen seiner Anti-Involution-Politik und entzog unrentablen und umweltschädlichen Betrieben die Lizenz, was am 26. August 2026 im Entzug der Umweltprüfung für die gigantische Jianxiawo-Mine von CATL und dem Wegfall von über 30.000 Tonnen LCE gipfelte. Viertens unterliegen die Modelle der Banken dem klassischen Zirkelschluss der Reflexivität, da eine publizierte Preisprognose von 11.000 US-Dollar für 2028 die Kapitalmärkte austrocknet und verhindert, dass Banken risikoreiche Minenprojekte bei US-Zinsen von über 5,2 % überhaupt finanzieren, wodurch das theoretisch prognostizierte Angebot für 2027 und 2028 niemals gebaut werden kann.
Orbiter1
Orbiter1, 8. Okt 14:19 Uhr
0

Die Stimmung ist sehr negativ, kann sich aber schnell ändern. Es scheint mal wieder so als geht im Lithiummarkt nur boom und bust....

Nach meinem Eindruck geht es aktuell nicht um Stimmung, sondern darum wer bei seiner Einschätzung zu Überschuss (Goldman Sachs) und Defizit (nahezu alle anderen) richtig liegt. Um Stimmung ging es in meiner Wahrnehmung, als man über 2 Monate das Gerücht verbreitete die CATL-Mine würde kurzfristig wieder in Betrieb genommen.
Orbiter1
Orbiter1, 8. Okt 14:02 Uhr
1

Es wäre super die Studie einmal zu sehen. Gibt es die nur für Kunden?

Ja, die sind gewöhnlich nur für Kunden. Allerdings wurden die in der Vergangenheit auch schon mal von Dritten irgendwann später ins Netz gestellt. Wird bestimmt dieses Mal auch wieder passieren. Interessant auch die aktualisierten Ratings von Goldman Sachs zu Ganfeng und Tianqi. Beide sind ja seit ihren Tops im Mai/Juni bereits heftig abgestürzt. Ganfeng um 68% auf 29,34 HKD und Tianqi um 61% auf 27,22 HKD. "Based on new lithium price assumptions, Goldman Sachs adjusted Ganfeng Lithium’s earnings forecasts: +33% for 2026, +120% for 2027, and -76% for 2028. ... the firm maintains a \"Neutral\" rating with a target price of HK$31.0. Earnings forecasts for Tianqi Lithium were also revised: +14% for 2026, +45% for 2027, and -62% for 2028. ... Goldman Sachs maintains \"Sell\" ratings for both H and A shares, lowering target prices to HK$22.0" Quelle: https://www.macrostream.ai/articles/6ac54d20f30e248c423fe9de 120% Zuwachs beim Gewinn im nächsten Jahr und ein Kursziel über dem aktuellen Kurss, da muss man bei Ganfeng ja fast schon einsteigen, während es bei Tianqi noch erhebliches weiteres Abwärtspotenzial gibt.
CaptainDollarX
CaptainDollarX, 8. Okt 13:49 Uhr
0
Die Stimmung ist sehr negativ, kann sich aber schnell ändern. Es scheint mal wieder so als geht im Lithiummarkt nur boom und bust....
M
Millennial, 8. Okt 13:47 Uhr
0
Es wäre super die Studie einmal zu sehen. Gibt es die nur für Kunden?
Benjamin2021
Benjamin2021, 8. Okt 13:41 Uhr
1
Hätte ich mal bei 180 € alles verkauft. 🙄
Orbiter1
Orbiter1, 8. Okt 13:19 Uhr
0

Wenn man vom Teufel spricht (schreibt)! Matt Fernley kommentiert auf X auch die Prognosen von Goldman Sachs. https://x.com/matt_fernley/status/2108126096478916716 Gibt es von denen einen neuen Lithium Report? Oder sind das noch die Daten vom Frühjahr? Habe es auf die Schnelle nicht rausgefunden.

Jetzt ist der Kommentar von Matt Fernley auch nachvollziehbar. Tja, der gute Matt und sein Kumpel Howard Klein von RK Equity, sowie Joe Lowry, YJ Lee und einige andere Lithiuminfluencer haben im Gegensatz zu Goldman Sachs auch in den vergangenen Monaten steigende Lithiumpreise und damit steigende Lithiumaktien prognostiziert. Jetzt sucht man nach Schwächen von Goldman Sachs in dieser und den vergangenen Studien.
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