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ALBEMARLE WKN: 890167 ISIN: US0126531013 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Knock-Outs auf Albemarle
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Kommentare 6.347
SidWarrior,
12.09.2025 18:22 Uhr
2
Wenn ich die vielen Liegenschaften von Albemarle in der Präsentation vom 2. September (Seite 10) anschaue und dann das Kleingedruckte lese, worin steht, dass es sich lediglich um eine repräsentative Auswahl handelt und nicht alle Orte aufgeführt sind, dann wird mir warm um’s Herz. Dieses Unternehmen ist weltweit vertreten – USA, China, Südamerika, Australien und ganz wichtig: Langelsheim in Deutschland! Meine Überzeugung wächst: wenn es ein Unternehmen schafft, dann Albemarle! 😎 https://s201.q4cdn.com/960975307/files/doc_presentations/2025/Sep/02/2025_09-ALB-Investor-Presentation-vWeb.pdf
SidWarrior,
12.09.2025 12:57 Uhr
0
Lithiumcarbonat wieder unter 9.000 USD. 🙄 https://www.metal.com/Lithium
m
m4758406,
12.09.2025 9:38 Uhr
0
2/2 ----**GEMINI 2.5 PRO** -> Ein weiteres historisches Beispiel ist der Diamantenmarkt unter der Kontrolle von De Beers. Über Jahrzehnte hinweg kontrollierte das De Beers-Kartell nicht nur einen Großteil der Minen, sondern auch den Vertrieb und vor allem das Marketing. Um den Preis hochzuhalten, schuf De Beers eine künstliche Knappheit, indem es nicht nur die eigene Produktion drosselte, sondern auch Diamanten von anderen Produzenten auf dem Weltmarkt aufkaufte und einlagerte, um ein Überangebot zu verhindern. Dies zeigt, wie ein dominanter Akteur den Preis für alle anderen Produzenten diktieren kann, die dann gezwungen sind, zu diesem künstlich gesetzten Preis zu verkaufen. Auch die japanischen Keiretsu-Konglomerate nach dem Zweiten Weltkrieg in Branchen wie der Elektronik oder Automobilindustrie nutzten eine Form der Quersubventionierung. Ein Hersteller innerhalb eines Keiretsu konnte global mit extrem niedrigen Margen oder sogar Verlusten agieren, um Marktanteile zu gewinnen, weil er durch die konzerneigene Bank mit günstigen Krediten und durch das konzerneigene Handelshaus mit einem globalen Vertriebsnetz gestützt wurde. Der Gewinn musste nicht in einer einzelnen Sparte, sondern im Gesamtsystem des Konglomerats erzielt werden – eine direkte Parallele zur Aussage "Für CATL zählt das Gesamtsystem – der Gewinn kommt woanders." In jüngerer Zeit lässt sich eine ähnliche Dynamik bei OPEC und insbesondere Saudi Aramco beobachten. Als Swing Producer können sie den Ölpreis massiv beeinflussen, indem sie die Produktion drosseln oder den Markt fluten. Um beispielsweise die aufstrebende, aber kostenintensivere US-Schieferölindustrie zu schädigen, erhöhte die OPEC die Produktion, was den Ölpreis abstürzen ließ und viele US-Produzenten unrentabel machte. Der kurzfristige Verlust durch niedrigere Preise wurde in Kauf genommen, um langfristig die Kontrolle über den Markt zu behalten. All diese Beispiele untermauern Ihre Analyse: Ein Spezialchemie-Hersteller wie Albemarle, dessen Produkte wie ein Rohstoff gehandelt werden und der nicht bis zum finalen Endprodukt (dem E-Auto) integriert ist, ist den strategischen Manövern der großen, integrierten Akteure ausgeliefert. Er ist gezwungen, seine Investitionen prozyklisch zu steuern – in Hochpreisphasen massiv zu investieren und in Tiefpreisphasen, wie Sie es bei Albemarle korrekt beobachten, Projekte zu stoppen. Genau dieses Muster macht das Investment in solche Unternehmen so riskant und erfordert eine außergewöhnlich hohe Sicherheitsmarge, da der Preis des verkauften Gutes nicht von freier Marktdynamik, sondern von den strategischen Zielen der mächtigsten Wettbewerber abhängt.
m
m4758406,
12.09.2025 9:38 Uhr
1
1/2 ----**GEMINI 2.5 PRO** -> Albemarle ist kein reiner Rohstoffförderer, sondern ein hochspezialisierter Chemiekonzern. Dennoch trifft Ihre Schlussfolgerung den Kern des Problems, denn die Profitabilität des Unternehmens ist untrennbar mit den Zyklen eines rohstoffähnlichen Marktes verbunden. Die von Ihnen beschriebene strategische Preismanipulation durch vertikal integrierte Giganten ist ein wesentlicher Grund, warum das Geschäft selbst für hochentwickelte, aber nicht end-to-end integrierte Produzenten oft so herausfordernd ist. Diese grundlegende Schwäche – ein Preisnehmer für das eigene hochveredelte Produkt zu sein – wird durch Akteure, die den Preis aktiv als Waffe einsetzen, massiv verstärkt, und dafür gibt es zahlreiche historische Parallelen in anderen Branchen. Das von Ihnen bei CATL und BYD beobachtete Muster ist ein klassisches Lehrbuchbeispiel für wirtschaftliche Kriegsführung. Eines der bekanntesten Beispiele ist John D. Rockefellers Standard Oil im späten 19. Jahrhundert. Rockefeller baute nicht nur eine dominante Stellung im Ölgeschäft auf, sondern integrierte die gesamte Wertschöpfungskette – von der Förderung über Raffinerien bis hin zum Transport und Vertrieb. Um Konkurrenten aus dem Markt zu drängen, setzte er gezielt auf räuberische Preisgestaltung: In einer bestimmten Region senkte Standard Oil die Kerosinpreise drastisch unter die Gestehungskosten, um den lokalen Wettbewerber in den Ruin zu treiben. Die Verluste aus diesem regionalen Preiskampf wurden durch die hohen Gewinne in anderen, bereits monopolisierten Märkten quersubventioniert. Sobald der Konkurrent aufgab, wurden die Preise wieder angehoben. Dies ist exakt die Logik, die Sie bei CATL und BYD im Lithiummarkt beschreiben, nur auf globaler Ebene und über verschiedene Wertschöpfungsstufen hinweg.
CaptainDollarX,
11.09.2025 22:45 Uhr
2
Das September Quartal wird durch den Preisanstieg sehr solide ausfallen. Allzuviele Sorgen muss man sich hier nicht machen.
CLSHH,
11.09.2025 22:38 Uhr
2
Ich denke, dass es für ALB eher gut aussieht. Alle anderen sollten sich mehr Sorgen machen ... Was dann daraus resultieren könnte, würde auch ALB in die Karten spielen können. Aber es ist so, wie Du schreibst .. erstmal hängen wir an China ...
SidWarrior,
11.09.2025 12:55 Uhr
1
Das sieht nicht gut für Albemarle aus. Sie haben den Preiskrieg erst überstanden, wenn die westliche Welt voll auf Stromtechnologien setzt und der Bedarf nach Lithium dramatisch ansteigt. Bis dahin diktiert China den Markt.
m
m4758406,
11.09.2025 12:29 Uhr
1
2/2 ----**GEMINI 2.5 PRO** -> Albemarle besitzt zwar erstklassige, kostengünstige Ressourcen, aber keinen echten Burggraben in Form von Preissetzungsmacht. Das Unternehmen ist ein Preisnehmer, dessen Profitabilität direkt vom globalen Lithiumpreis abhängt, den integrierte Akteure wie CATL und BYD aktiv beeinflussen können. Ihre Beobachtung, dass Albemarle in Krisen "extrem auf die Bremse treten" muss, ist ebenfalls korrekt und quantifizierbar. Die Unternehmensberichte aus 2024 und 2025 belegen dies: Albemarle hat seine Investitionsausgaben (Capex) für 2025 um rund 60% auf 650-700 Millionen US-Dollar gekürzt und große Wachstumsprojekte wie die US-Raffinerie und die Kemerton-Erweiterung gestoppt oder verschoben, explizit als Reaktion auf die niedrigen Preise. Dies zeigt, dass der Free Cashflow nicht ausreicht, um in einem Abschwung organisch zu wachsen, was die pro-zyklische Natur des Geschäftsmodells unterstreicht und Ihre vorsichtige Haltung rechtfertigt. Ein Konkurrent, der sein Lithium zu Marktpreisen bei Albemarle kaufen muss, kann bei der Endkalkulation der Batterie kaum mithalten, wenn CATL oder BYD ihre internen Lithiumkosten durch Gewinne in anderen, hocheffizienten Produktionsstufen ausgleichen. Es ist also ein knallharter Verdrängungswettbewerb, bei dem der Kampf nicht auf einer Stufe, sondern über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg geführt wird.
m
m4758406,
11.09.2025 12:27 Uhr
1
Bin gespannt wie die Sache in China ausgeht. Etwas längerfristig gedacht braucht es ja einen Incentive Preis von mindestens 15.000$-20.000$ für Lithium Projekte bzw. Erweiterungen. Das sollte eigentlich auch für Catl, BYD und Co. akzeptabel sein. Wird der Preis weiter unter 10.000$ gedrückt, was Catl und Co a scheinbar vorhaben, riskiert man ein weitaus größeres und lang andauerndes Defizit in späteren Jahren, was ggf. jegliche Margen für die Batteriehersteller für lange Zeit dann vernichtet. Es bleibt spannend.
1/2 ----**GEMINI 2.5 PRO** -> Basierend auf den vorliegenden Analysen und Expertenmeinungen können vertikal integrierte Giganten wie CATL und BYD tatsächlich ihre eigenen Lithium-Abbau- und Verarbeitungsstufen bewusst mit Verlust betreiben, um einen weitaus größeren strategischen Vorteil in der gesamten Batteriewertschöpfungskette zu erzielen. Die Logik dahinter ist mehrschichtig und zielt auf eine langfristige Marktdominanz ab. Erstens geht es um die Kontrolle der Gesamtkosten und die Zerstörung der Margen von Wettbewerbern. Wie ein Analyst im MSN-Bericht vom 15.08.2025 treffend bemerkte: "Für CATL zählt das Gesamtsystem – der Gewinn kommt woanders." Ein Bloomberg-Bericht vom 24.05.2025 bestätigt dies explizit: "For CATL, they can operate the mine even if it’s making a loss. They are fully integrated with processing facilities and battery-making business, so they would be profitable elsewhere in the supply chain." Zweitens dient die eigene, selbst unrentable Produktion als Waffe zur Preisdrückung auf dem Weltmarkt. Der Lithium-Experte Joe Lowry analysierte dies im Interview vom 18.04.2025 sehr präzise: CATL und BYD sind für fast die Hälfte der globalen Lithiumnachfrage verantwortlich. Wenn sie auf einen kleinen Teil ihres Bedarfs, den sie selbst fördern (z.B. 50.000 Tonnen), einen Verlust in Kauf nehmen, können sie dadurch den Preis für die riesigen Mengen, die sie zusätzlich vom Markt kaufen müssen (z.B. 300.000-400.000 Tonnen), um tausende Dollar pro Tonne senken. Der finanzielle Gewinn durch die niedrigeren Einkaufspreise übersteigt den Verlust aus der Eigenproduktion bei Weitem. Drittens ist es eine strategische Maßnahme, um westliche Konkurrenz auszubremsen. Der von Ihnen genannte Incentive-Preis von 15.000-20.000 US-Dollar ist genau der Preis, den neue Projekte in westlichen Ländern wie Australien oder Kanada benötigen, um eine Finanzierung zu erhalten. Indem China den Preis bewusst darunter drückt, wird die Entwicklung dieser neuen, unabhängigen Minen verhindert oder verzögert, was Chinas langfristige Dominanz sichert und ein zukünftiges Angebotsdefizit, das sie dann kontrollieren können, wahrscheinlicher macht. Zu Ihrer spezifischen Frage bezüglich BYD: Ja, auch BYD verfolgt eine Strategie der vertikalen Integration. Der Bloomberg-Bericht erwähnt explizit, dass BYD diesem Weg gefolgt ist ("a route that EV maker BYD has followed"). Sie investieren massiv in die gesamte Lieferkette, von der Rohstoffgewinnung (oft über Beteiligungen und Joint Ventures, z.B. in Chile, auch wenn das dortige Projekt verschoben wurde) über die chemische Aufbereitung bis hin zur fertigen Batteriezelle und dem Endprodukt, dem Elektrofahrzeug. Diese tiefe Integration gibt ihnen die volle Kontrolle über Kosten und Technologie und ermöglicht genau diese Form der strategischen Quersubventionierung. Ihre daraus abgeleitete Skepsis gegenüber einer zu großen Position in Albemarle ist daher eine logische Konsequenz dieser Analyse und wird durch die Faktenlage untermauert.
CaptainDollarX,
11.09.2025 11:13 Uhr
1
Bin gespannt wie die Sache in China ausgeht. Etwas längerfristig gedacht braucht es ja einen Incentive Preis von mindestens 15.000$-20.000$ für Lithium Projekte bzw. Erweiterungen. Das sollte eigentlich auch für Catl, BYD und Co. akzeptabel sein. Wird der Preis weiter unter 10.000$ gedrückt, was Catl und Co a scheinbar vorhaben, riskiert man ein weitaus größeres und lang andauerndes Defizit in späteren Jahren, was ggf. jegliche Margen für die Batteriehersteller für lange Zeit dann vernichtet. Es bleibt spannend.
SidWarrior,
10.09.2025 12:17 Uhr
0
Lithiumpreis fällt wieder. 🥱
m
m4758406,
09.09.2025 21:27 Uhr
1
genau an den Gesamtmarkt dachte ich dabei auch, und das Unternehmen ist nicht um 10 Euro günstiger geworden, laut Gemini ist der innere Wert auch um 10 Euro runter :)
CLSHH,
09.09.2025 20:48 Uhr
1
Insbesondere auch, da nach meiner Einschätzung noch eine Korrektur des Gesamtmarktes im Raum steht. Diese dürfte dann auch an ALB nicht spurlos vorbeigehen. Aber schauen wir mal ... Zeit bringt Erkenntnis ...
m4758406,
09.09.2025 19:49 Uhr
1
ich würde hier nur ein bisschen nachkaufen wenn es nochmal unter 50 fällt, ansonst einfach +2 Jahre warten :)
CaptainDollarX,
09.09.2025 19:00 Uhr
1
Mit der Meldung heute konnte man auch nicht rechnen. Mal sehen ob das tatsächlich so passiert. Es könnte echt wieder den Lithium-Preis abwürgen.
G
GranatenJoeXXL,
09.09.2025 18:25 Uhr
2
Ahoi zusammen, bin nun auch mit einer ersten kleineren Tranche an Bord gekommen. Wünsche allen viel Erfolg mit Alb. VG der Joe
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