ATOS WKN: A411MH ISIN: FR001400X2S4 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Verschwörungstheoretiker aller Länder vereinigt euch. Und trefft euch dann doch einfach alle im Atos-Forum. Oder vielleicht doch einfach mal das Naheliegendste akzeptieren: Die Haltefristen der Altgläubiger sind abgelaufen. Der Kursverfall hat zeitlich exakt mit dem Ende dieser Fristen begonnen. Die Altgläubiger haben ihre Verluste längst abgeschrieben und liquidieren jetzt ihre Positionen. Das Angebot übersteigt damit die Nachfrage, der Kurs sinkt. Das müssen Investierte jetzt einfach aussitzen. Da der "aktive" Freefloat dadurch steigt, haben auch die Shortseller keine Probleme später zu covern. Selbst wenn es wie von einigen angenommen mehr als 8% sind (gemeldet sind nur 3,2%). Die Liquidation der Altgläubiger-Positionen wirkt dabei ähnlich wie eine Kapitalerhöhung. Es sind schlicht mehr Aktien auf dem Markt. Natürlich könnte PS gegensteuern. Aber offenbar sind die Q3-Zahlen nicht so, dass er damit offensiv vorab nach außen gehen könnte. Gleichzeitig hatte er sich festgelegt, vor 2028 keine Aktien zurückzukaufen. Das wäre wohl das beste Instrument überhaupt für Atos. Einfach große Teile des eigenen Unternehmens kaufen, statt zu gucken, wie da jetzt US-Fonds langsam aber sicher immer größere Positionen aufbauen. Was positiv für den Kurs stimmt: Irgendwann sind die Altgläubiger-Positionen abgebaut. Und dann geht es - bei weiter erfolgreicher Restrukturierung - ganz automatisch aufwärts. Wenn man von ca. 2 Millionen Aktien ausgeht, die seit Juni von den Altgläubigern pro Monat verkauft worden sind, dürfte die Abstoßphase jetzt bald an ihre natürliches Ende kommen. Aber man kann natürlich auch einfach böse Manipulation durch LV, Swaps, synthetische Aktien oder einen Blogger aus Thailand herbeifantasieren. Ist ja auch viel spektakulärer.
Verschwörungstheoretiker aller Länder vereinigt euch. Und trefft euch dann doch einfach alle im Atos-Forum. Oder vielleicht doch einfach mal das Naheliegendste akzeptieren: Die Haltefristen der Altgläubiger sind abgelaufen. Der Kursverfall hat zeitlich exakt mit dem Ende dieser Fristen begonnen. Die Altgläubiger haben ihre Verluste längst abgeschrieben und liquidieren jetzt ihre Positionen. Das Angebot übersteigt damit die Nachfrage, der Kurs sinkt. Das müssen Investierte jetzt einfach aussitzen. Da der "aktive" Freefloat dadurch steigt, haben auch die Shortseller keine Probleme später zu covern. Selbst wenn es wie von einigen angenommen mehr als 8% sind (gemeldet sind nur 3,2%). Die Liquidation der Altgläubiger-Positionen wirkt dabei ähnlich wie eine Kapitalerhöhung. Es sind schlicht mehr Aktien auf dem Markt. Natürlich könnte PS gegensteuern. Aber offenbar sind die Q3-Zahlen nicht so, dass er damit offensiv vorab nach außen gehen könnte. Gleichzeitig hatte er sich festgelegt, vor 2028 keine Aktien zurückzukaufen. Das wäre wohl das beste Instrument überhaupt für Atos. Einfach große Teile des eigenen Unternehmens kaufen, statt zu gucken, wie da jetzt US-Fonds langsam aber sicher immer größere Positionen aufbauen. Was positiv für den Kurs stimmt: Irgendwann sind die Altgläubiger-Positionen abgebaut. Und dann geht es - bei weiter erfolgreicher Restrukturierung - ganz automatisch aufwärts. Wenn man von ca. 2 Millionen Aktien ausgeht, die seit Juni von den Altgläubigern pro Monat verkauft worden sind, dürfte die Abstoßphase jetzt bald an ihre natürliches Ende kommen. Aber man kann natürlich auch einfach böse Manipulation durch LV, Swaps, synthetische Aktien oder einen Blogger aus Thailand herbeifantasieren. Ist ja auch viel spektakulärer.
Noch mal die Frage: Kann es nicht sein, dass das ganze auf eine Übernahme zu "günstigen Preisen" rausläuft? Der Staat ist weg, Sperrmöglichkeiten weg, jemand will günstig den Laden kaufen und engagiert ein paar Hedgfonds, die den Preis und das Gemnüt der Kleinanleger zermürben, dass die am Ende froh sind, bei 30€ zu verkaufen anstatt das Ding gegen 0 laufen zu sehen?
Noch mal die Frage: Kann es nicht sein, dass das ganze auf eine Übernahme zu "günstigen Preisen" rausläuft? Der Staat ist weg, Sperrmöglichkeiten weg, jemand will günstig den Laden kaufen und engagiert ein paar Hedgfonds, die den Preis und das Gemnüt der Kleinanleger zermürben, dass die am Ende froh sind, bei 30€ zu verkaufen anstatt das Ding gegen 0 laufen zu sehen?
Die Finanzinstrumente, die insbesondere Goldman Sachs im Zusammenhang mit Atos einsetzt, sorgen unter anderem dafür, dass vorübergehend mehr Aktien im Umlauf sind und damit einen künstlich erzeugte Volatilität und Verkaufsdruck ausüben. Diese existieren nicht real und werden als synthetische Aktien bezeichnet. Diese Aktien müssen schließlich wieder verschwinden und sich wie Leerverkäufe verhalten. Allerdings richten sie maximalen Schaden bei einem Unternehmen an, das um Vertrauen und Kundenaufträge ringt. Cui bono?
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