ATOS WKN: A411MH ISIN: FR001400X2S4 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 121.392
E
Eisbergorder, 04.05.2025 11:12 Uhr
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Weil ein französischer Atos-Haßblog hier eine Einnahmequelle mit seinem Klage-Verein sieht und 700 Kleinaktionäre gegen den Wirtschaftsprüfer klagen, einen Reputationsverlust von Atos abzuleiten, finde ich schon eine sehr gewagte Aussage. Vertrauen muss sich Atos jetzt mit Leistung in der Restrukturierungsphase und in der weiterhin guten Zusammenarbeit mit Kunden erarbeiten, aber sicher nicht in dem Atos unproduktiv Geld für Altaktionäre rauswirft. Da bin ich als neuer Eigentümer von Atos ganz entschieden dagegen. Jeder Altaktionär hat ja jetzt genauso wie wir neuen Investoren, die gute Chance seine Verluste wieder wett zu machen. Das alte Kapitel ist abgeschlossen und jetzt beginnt das neue Kapitel der neuen OneAtos.
D
Diversify, 04.05.2025 11:08 Uhr
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Einfach den Bourse-Blog durchlesen, auf den ich schon etliche Male hingewiesen habe, zum Dritten Mal aufgewärmt wird es auch nicht besser oder schlimmer 😴

Stimmt. Doch nur wenige kennen den, vermute ich mal. Ansonsten hätten wir über Inhalte daraus schon mehr diskutiert? Hier der Link dazu, jeder kann sich die Texte ja automatisch nach dem Aufrufen ins Deutsche übersetzen lassen. https://atos.bourse.blog/
Finanzfrei
Finanzfrei, 04.05.2025 11:07 Uhr
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Ja, ich weiß, momentan scheint es so zu sein. In Frankreich allerdings schlägt das Thema Atos hohe Wellen. Schließlich war es eine Volksaktie. Auch viele Mitarbeiter haben extreme Verluste erlitten. Bis heute natürlich. Sowie Anleger und Fonds, Banken. Viele Presseberichte (Tages-, Wirtschafts-, Finanzzeitungen) berichten immer wieder. Auch internationale wie Bloomberg, Capital, ... Der Reputationsverlust scheint mir gegeben. Es wird nicht leicht für Atos, neues Vertrauen aufzubauen.

Damit hast du recht. Das Schwierigste wird sein verlorenes Vertrauen und damit auch Anleger wieder für sich zu gewinnen. Man sollte den anstehenden Kapitalmarkttag am 14. Mai abwarten. Dort wird sich zeigen, welche konkreten Strategien Atos verfolgen will und wie es operativ weitergeht. Trotz positiver Nachrichten und Ausblicke bestehen weiterhin Herausforderungen, wie von Lucia angemerkt. Der Aktienkurs zeigt sich nach dem Reverse Split aktuell stabil . Dass größere Investoren bisher noch nicht eingestiegen sind, ist nicht überraschend. Viele werden erst nach dem 14. Mai ihre Entscheidungen treffen. Und noch eine kurze Anmerkung zum Schluss. Auch die Franzosen sind zwiegespalten, wenn man sich mal in französischen Foren umschaut, was aber nicht heißt, dass grundsätzlich alle negativ von Atos gestimmt sind oder nicht auch eventuelles Potenzial sehen.
D
Diversify, 04.05.2025 11:04 Uhr
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Korrektur: Die Aussage von Salle ist hier einfach aus dem Kontext gerissen worden und völlig irreführend dann dargestellt. Salle hat damit die alte Situation in 2024 beschrieben und nicht 2025. Ziel in 2025 ist auch nicht Umsatz zu steigern, sondern Aufträge mit schlechten Margen zu beenden, das eben auch auf Kosten des Umsatzes. Die klare Devise von Salle ist "cash is king". Und genau das sieht man im Q1 Bericht auch. Cash Verbrauch ist bis auf wenige Millionen fast komplett gestoppt. Salle: "Unsere Geschäftstätigkeit erholte sich im Laufe des Quartals weiter, was das Vertrauen und Engagement unserer Kunden unterstreicht und ein gutes Zeichen für die Zukunft von Atos ist."..Der Auftragseingang erreichte im ersten Quartal 2025 1,7 Milliarden Euro, davon 1,1 Milliarden Euro für neue Dienstleistungen an Neu- und Bestandskunden. Die Book-to-Bill-Ratio lag im ersten Quartal bei 81 % und verbesserte sich damit um 17 Punkte gegenüber dem Vorjahreswert von 64 % (Q1 2024). Dies ist auf das gestiegene Kundenvertrauen zurückzuführen. ... Eviden: Zu den wichtigsten Vertragsabschlüssen im ersten Quartal zählten ein großer Sechsjahresvertrag im Bereich Digital und Cybersicherheit in Belgien sowie eine Vertragsverlängerung zur Verwaltung eines öffentlichen Gesundheitssystems für eine große amerikanische Versicherungsgesellschaft. TechFoundation: Zu den wichtigsten Vertragsabschlüssen im ersten Quartal gehörten ein neuer Vierjahresvertrag für IT-Infrastruktur im öffentlichen Sektor in Frankreich, eine mehrjährige Vertragsverlängerung für Mainframe-Services mit einem weltweit führenden Unternehmen der Luft- und Raumfahrt sowie eine Vertragsverlängerung für Mainframe-Services mit einem führenden Automobilhersteller. Außerdem wurde ein neuer Fünfjahresvertrag für den digitalen Arbeitsplatz mit dem britischen Ministerium für Umwelt, Ernährung und Landwirtschaft (DEFRA)* unterzeichnet. https://atos.net/wp-content/uploads/2025/04/PR-Atos-Q1-2025-revenue.pdf

Noch in diesem Monat Mai werden wir ja sehen, ob und wie sich die unterschiedlichen Interessen und Ziele aller Beteiligter miteinander vereinbaren lassen. CEO, Instis, franz. Staat, industrielle Interessenten f. einzelne Sparten.
edv_brain
edv_brain, 04.05.2025 11:03 Uhr
0
Sorry habe geantwortet und damit den ganzen Salm verdoppelt, mea culpa😭
edv_brain
edv_brain, 04.05.2025 11:02 Uhr
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Eine Gruppe von Kleinaktionären von Atos hat beschlossen, eine Sammelklage gegen die Wirtschaftsprüfer des Konzerns einzureichen und fordert Schadensersatz für die zwischen 2020 und 2024 entstandenen Verluste. Mehrere hundert Kleinaktionäre beteiligen sich bereits an der Klage, die von der für ihre Klagen gegen die Casino-Gruppe bekannten Anwältin Sophie Vermeille geführt wird. Regis Soubrouillard 12. Februar 2025 um 16:06 Uhr . Das Jahr 2025 verspricht bereits jetzt ein arbeitsreiches Jahr für die Atos-Gruppe zu werden. Auf Antrag von Upra – einem Zusammenschluss von Atos-Aktionären –  wird Rechtsanwältin Sophie Vermeille ein Vorladungsverfahren vor dem Handelsgericht einleiten, um eine Entschädigung für Kleinaktionäre und institutionelle Fonds zu erwirken, die zwischen 2020 und 2024 in Atos investiert haben.  Die Vorladung richtet sich zunächst vor allem gegen die Wirtschaftsprüfer des Konzerns: die Firmen Deloitte und Grant Thornton, denen sie irreführende Informationen und die Nichteinhaltung von Prüfungsstandards vorwerfen. Der Konzern wirft ihnen vor, nicht vor der fragilen Finanzlage des Unternehmens gewarnt und angeblich falsche Bilanzen zertifiziert zu haben. Für die Kläger wird es in diesem Verfahren vor allem darum gehen, die angebliche Unaufrichtigkeit der Berichte nachzuweisen. Ein weiteres Verfahren wird geprüft, das sich gegen ehemalige Manager und Vorstandsmitglieder richten könnte. In dieser Funktion erstattete der Anwalt des Kollektivs Bericht an die AMF und die Hohe Rechnungsprüfungsbehörde. Stellen Sie institutionelle Mittel für das Verfahren bereit Das voraussichtlich langwierige und kostspielige Verfahren gegen die Wirtschaftsprüfer wird aus Mitteln eines auf derartige Verfahren spezialisierten europäischen Fonds finanziert, der auch die Kosten der Kläger übernimmt.  „Wir haben bisher  700 Atos-Aktionäre überzeugt  und hoffen, bis zu 2.000 Aktionäre davon zu überzeugen, das Verfahren zu intensivieren, da es zwischen 2021 und 2024 etwa 12.000 kleine Atos-Aktionäre gab. Einige haben ihre Anteile verkauft, können sich aber an diesem Prozess beteiligen. „Wir hoffen auch, institutionelle Fonds davon zu überzeugen, uns zu unterstützen“,  sagt Marc Prily, der die Gründung von Upra initiiert hat. Er räumt ein, dass es schwierig war, ein Unternehmen zu finden, das sich einer solchen Initiative stellen kann. Sophie Vermeille, die für ihre Aktionen gegen die Casino-Gruppe bekannt ist,  verbrachte mehrere Monate damit, Prozessfonds davon zu überzeugen, sie in diesem Prozess zu unterstützen. Mit Erfolg, wie sie sagt:  „  Dies ist die größte Finanzierungshaftungsklage auf den Finanzmärkten. Sicherlich haben die Verantwortlichen in den vergangenen drei Jahren Fehler gemacht, aber das Problem ist älter und tiefer. Die Wirtschaftsprüfer tragen einen großen Teil der Verantwortung, weil sie angesichts der Lage des Konzerns nie Alarm geschlagen haben “, sagt Sophie Vermeille. Für Kleinaktionäre ist die Teilnahme am Verfahren kostenlos. Ihr Fonds deckt sämtliche Prozesskosten, erhält im Falle eines Sieges jedoch einen Prozentsatz der endgültigen Summe, die eingetrieben wird.

Einfach den Bourse-Blog durchlesen, auf den ich schon etliche Male hingewiesen habe, zum Dritten Mal aufgewärmt wird es auch nicht besser oder schlimmer 😴
D
Diversify, 04.05.2025 10:58 Uhr
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Meiner persönlichen Meinung nach sollte Atos versuchen, eine Entschädigung der Anleger außergerichtlich auf die Beine zu stellen. Was meinst du dazu? Bzw ihr alle hier im Forum?
E
Eisbergorder, 04.05.2025 10:58 Uhr
1

Mal klipp und klar gesagt: Seit der Restrukturierung Ende letzten Jahres gibt es keinerlei Anzeichen für gute, geschweige denn wachsende Umsätze und Margen. Siehe schlechte Ergebnisse des 1. Quartals 2025. Und auch die Aussage des CEO`s Philippe Salle kürzlich vor dem franz. Senatsausschuß, dass manche Kunden sich fragen, ob es Atos demnächst noch geben wird und daher keine Aufträge erteilen.

Korrektur: Die Aussage von Salle ist hier einfach aus dem Kontext gerissen worden und völlig irreführend dann dargestellt. Salle hat damit die alte Situation in 2024 beschrieben und nicht 2025. Ziel in 2025 ist auch nicht Umsatz zu steigern, sondern Aufträge mit schlechten Margen zu beenden, das eben auch auf Kosten des Umsatzes. Die klare Devise von Salle ist "cash is king". Und genau das sieht man im Q1 Bericht auch. Cash Verbrauch ist bis auf wenige Millionen fast komplett gestoppt. Salle: "Unsere Geschäftstätigkeit erholte sich im Laufe des Quartals weiter, was das Vertrauen und Engagement unserer Kunden unterstreicht und ein gutes Zeichen für die Zukunft von Atos ist."..Der Auftragseingang erreichte im ersten Quartal 2025 1,7 Milliarden Euro, davon 1,1 Milliarden Euro für neue Dienstleistungen an Neu- und Bestandskunden. Die Book-to-Bill-Ratio lag im ersten Quartal bei 81 % und verbesserte sich damit um 17 Punkte gegenüber dem Vorjahreswert von 64 % (Q1 2024). Dies ist auf das gestiegene Kundenvertrauen zurückzuführen. ... Eviden: Zu den wichtigsten Vertragsabschlüssen im ersten Quartal zählten ein großer Sechsjahresvertrag im Bereich Digital und Cybersicherheit in Belgien sowie eine Vertragsverlängerung zur Verwaltung eines öffentlichen Gesundheitssystems für eine große amerikanische Versicherungsgesellschaft. TechFoundation: Zu den wichtigsten Vertragsabschlüssen im ersten Quartal gehörten ein neuer Vierjahresvertrag für IT-Infrastruktur im öffentlichen Sektor in Frankreich, eine mehrjährige Vertragsverlängerung für Mainframe-Services mit einem weltweit führenden Unternehmen der Luft- und Raumfahrt sowie eine Vertragsverlängerung für Mainframe-Services mit einem führenden Automobilhersteller. Außerdem wurde ein neuer Fünfjahresvertrag für den digitalen Arbeitsplatz mit dem britischen Ministerium für Umwelt, Ernährung und Landwirtschaft (DEFRA)* unterzeichnet. https://atos.net/wp-content/uploads/2025/04/PR-Atos-Q1-2025-revenue.pdf
D
Diversify, 04.05.2025 10:55 Uhr
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In dem Artikel geht es nicht um eine Klage gegen Atos selbst, sondern gegen die gesetzlichen Abschlussprüfer (statutory auditors). Das heißt: Beklagte sind die Wirtschaftsprüfer, nicht das Unternehmen Atos. Kläger sind mehrere Atos-Aktionäre, die sich durch fehlerhafte bzw. irreführende Finanzberichte geschädigt sehen. Die Vorwürfe richten sich konkret auf Berufspflichtverletzungen der Prüfer, etwa durch unsachgemäße Testierung von Finanzberichten (“accounting insincerity”). Ziel ist es, die Prüfer für professionelles Fehlverhalten haftbar zu machen, weil deren fehlerhafte Arbeit sowohl bei den Klägern selbst als auch bei Investoren zu finanziellen Schäden geführt habe.

Ja, ich weiß, momentan scheint es so zu sein. In Frankreich allerdings schlägt das Thema Atos hohe Wellen. Schließlich war es eine Volksaktie. Auch viele Mitarbeiter haben extreme Verluste erlitten. Bis heute natürlich. Sowie Anleger und Fonds, Banken. Viele Presseberichte (Tages-, Wirtschafts-, Finanzzeitungen) berichten immer wieder. Auch internationale wie Bloomberg, Capital, ... Der Reputationsverlust scheint mir gegeben. Es wird nicht leicht für Atos, neues Vertrauen aufzubauen.
D
Diversify, 04.05.2025 10:46 Uhr
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Ich schätze viele deiner Beiträge, weil sie zum Nachdenken anregen und oft gute Punkte enthalten. Allerdings wiederholen sich manche Inhalte mittlerweile schon des Öfteren und deine persönliche Meinung tritt immer stärker in den Vordergrund. Das ist in Ordnung sollte aber auch bei anderen akzeptiert werden. Es gibt nicht nur schwarz und weis. Danke trotzdem für deine bisher guten Beiträge.

Hallo, @Finanzfrei: Hast Recht. Sollte mich nicht wiederholen. @r4rules: Hast auch eigentlich Recht, Spekulieren ist immer die schlechtere Variante. Doch momentan gibt es ja viele verschiedene offene Fragen und vlt daher schon diskussionswürdig? Hatte übrigens, obwohl unwichtig, letztens einen kleinen Daytrade mit den neuen Aktien gemacht.
Finanzfrei
Finanzfrei, 04.05.2025 10:43 Uhr
1

https://vermeille-avocats.com/en/reference/advising-the-investment-fund-delta-alternative-management-in-relation-to-its-financing-of-bio-uv-group/

In dem Artikel geht es nicht um eine Klage gegen Atos selbst, sondern gegen die gesetzlichen Abschlussprüfer (statutory auditors). Das heißt: Beklagte sind die Wirtschaftsprüfer, nicht das Unternehmen Atos. Kläger sind mehrere Atos-Aktionäre, die sich durch fehlerhafte bzw. irreführende Finanzberichte geschädigt sehen. Die Vorwürfe richten sich konkret auf Berufspflichtverletzungen der Prüfer, etwa durch unsachgemäße Testierung von Finanzberichten (“accounting insincerity”). Ziel ist es, die Prüfer für professionelles Fehlverhalten haftbar zu machen, weil deren fehlerhafte Arbeit sowohl bei den Klägern selbst als auch bei Investoren zu finanziellen Schäden geführt habe.
D
Diversify, 04.05.2025 10:27 Uhr
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Von Sophie Vermeille/Prozessbeauftragte: Counsel to several Atos shareholders in tort litigation against its statutory auditors, notably for accounting insincerity. Context We are representing several Atos shareholders in a tort action against the company’s statutory auditors, which is currently being launched. The aim of this action is to hold the statutory auditors liable for professional misconduct, in particular due to the insincerity of the certified financial statements and shortcomings in their auditing duties.   This is the first legal action against statutory auditors in France to be financed by a litigation fund. This type of financing makes it possible to mobilize considerable resources to conduct a complex and technically demanding procedure, in the face of adversaries with substantial means of defense. The involvement of a litigation fund attests to the solidity of the case and the credibility of the arguments put forward, thus offering aggrieved shareholders effective access to justice without having to bear the financial cost of litigation alone. Our approach is based on an in-depth analysis of accounting anomalies, in collaboration with auditing and accounting experts, in order to demonstrate the shortcomings committed by the statutory auditors. We highlight the flaws in the certification of financial statements, their impact on financial information and the direct consequences for investors. Thanks to our expertise in stock market litigation, corporate law and financial and accounting analysis, we deploy a rigorous legal strategy to defend the interests of impacted investors and assert their right to compensation. This action is part of a broader approach aimed at reinforcing the responsibility of auditors and guaranteeing greater transparency in the governance of listed companies.
D
Diversify, 04.05.2025 10:25 Uhr
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https://vermeille-avocats.com/en/reference/advising-the-investment-fund-delta-alternative-management-in-relation-to-its-financing-of-bio-uv-group/
D
Diversify, 04.05.2025 10:22 Uhr
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Eine große Kommunikationskampagne Das Kollektiv versucht auch, institutionelle Fonds (wie Blackrock oder norwegische Staatsfonds) in seine Aktion einzubeziehen, die als Atos-Aktionäre Geld verloren haben.  „Derzeit liegen uns Interessenbekundungen von institutionellen Fonds vor, die Verluste von über 200 Millionen Euro erlitten haben. Es ist immer schwierig, sie zu solchen Maßnahmen zu bewegen, da es einfacher ist, alles unter den Teppich zu kehren, als eine Entschädigung zu fordern“ , kommentiert Rechtsanwältin Sophie Vermeille. Der Prozessfonds wird zunächst eine groß angelegte Kommunikationskampagne zu diesem Thema finanzieren, um die Kleinaktionäre von Atos seit 2020 noch stärker zu sensibilisieren und sie zur Teilnahme an diesem Prozess zu ermutigen, bevor er die Kläger während des gesamten Gerichtsverfahrens unterstützt, das mehrere Jahre dauern könnte. Mehrere zehn Millionen Euro Entschädigung Ziel ist eine Entschädigung in zweistelliger Millionenhöhe,  wohl wissend, dass sich die Verluste der Atos-Aktionäre in den vergangenen Jahren auf Hunderte Millionen Euro belaufen, da der Aktienkurs des Konzerns regelrecht eingebrochen ist. Der Aktienkurs von Atos, der im Jahr 2020 bei rund 70 Euro lag, fiel bis Ende 2024 auf rund einen Cent und ist mittlerweile auf 25 Tausendstel Euro (0,0025 €) abgestürzt. Der geltend gemachte Betrag wird noch ermittelt:  „Wir müssen die erstattungsfähigen Verluste berechnen, die sich von den Gesamtverlusten unterscheiden. Dies wird noch ermittelt, aber wir glauben, dass sich das Unternehmen bereits 2021 in einer Liquiditätskrise befand und dass sinnlose operative Entscheidungen wie die vorgeschlagene Aufspaltung getroffen wurden, um das Ausmaß der Schwierigkeiten zu verschleiern und die Aktionäre zu einer Reinvestition zu bewegen“,  erklärt Sophie Vermeille. Eine ähnliche Maßnahme wurde kürzlich  gegen die in Emeis umbenannte Pflegeheimgruppe Orpea ergriffen.  Die Initiative wird von Kevin Romanteau geleitet, dem Gründer von Whitelight Capital im Jahr 2024 und Investor bei Orpea. Sie umfasst 1.200 Investoren aus mehreren Ländern, darunter 550 natürliche und juristische Personen, mit einer geforderten Entschädigungssumme von über 180 Millionen Euro. https://www.challenges.fr/entreprise/tech-numerique/atos-un-collectif-de-petits-actionnaires-veut-obtenir-reparation_598614 =====  UPRA [ Union for the Repair of Shareholders], ein 1901 von diesem Blog initiierter Verein, hat gerade sehr beträchtliche Mittel aus einem Prozessfonds erhalten, um den Klägern einen kostenlosen Prozess zu ermöglichen, mit dem sie die Wirtschaftsprüfer von Atos verklagen wollen, um ihre Börsenverluste bei Atos-Aktien zurückzuerhalten.
D
Diversify, 04.05.2025 10:21 Uhr
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Eine Gruppe von Kleinaktionären von Atos hat beschlossen, eine Sammelklage gegen die Wirtschaftsprüfer des Konzerns einzureichen und fordert Schadensersatz für die zwischen 2020 und 2024 entstandenen Verluste. Mehrere hundert Kleinaktionäre beteiligen sich bereits an der Klage, die von der für ihre Klagen gegen die Casino-Gruppe bekannten Anwältin Sophie Vermeille geführt wird. Regis Soubrouillard 12. Februar 2025 um 16:06 Uhr . Das Jahr 2025 verspricht bereits jetzt ein arbeitsreiches Jahr für die Atos-Gruppe zu werden. Auf Antrag von Upra – einem Zusammenschluss von Atos-Aktionären –  wird Rechtsanwältin Sophie Vermeille ein Vorladungsverfahren vor dem Handelsgericht einleiten, um eine Entschädigung für Kleinaktionäre und institutionelle Fonds zu erwirken, die zwischen 2020 und 2024 in Atos investiert haben.  Die Vorladung richtet sich zunächst vor allem gegen die Wirtschaftsprüfer des Konzerns: die Firmen Deloitte und Grant Thornton, denen sie irreführende Informationen und die Nichteinhaltung von Prüfungsstandards vorwerfen. Der Konzern wirft ihnen vor, nicht vor der fragilen Finanzlage des Unternehmens gewarnt und angeblich falsche Bilanzen zertifiziert zu haben. Für die Kläger wird es in diesem Verfahren vor allem darum gehen, die angebliche Unaufrichtigkeit der Berichte nachzuweisen. Ein weiteres Verfahren wird geprüft, das sich gegen ehemalige Manager und Vorstandsmitglieder richten könnte. In dieser Funktion erstattete der Anwalt des Kollektivs Bericht an die AMF und die Hohe Rechnungsprüfungsbehörde. Stellen Sie institutionelle Mittel für das Verfahren bereit Das voraussichtlich langwierige und kostspielige Verfahren gegen die Wirtschaftsprüfer wird aus Mitteln eines auf derartige Verfahren spezialisierten europäischen Fonds finanziert, der auch die Kosten der Kläger übernimmt.  „Wir haben bisher  700 Atos-Aktionäre überzeugt  und hoffen, bis zu 2.000 Aktionäre davon zu überzeugen, das Verfahren zu intensivieren, da es zwischen 2021 und 2024 etwa 12.000 kleine Atos-Aktionäre gab. Einige haben ihre Anteile verkauft, können sich aber an diesem Prozess beteiligen. „Wir hoffen auch, institutionelle Fonds davon zu überzeugen, uns zu unterstützen“,  sagt Marc Prily, der die Gründung von Upra initiiert hat. Er räumt ein, dass es schwierig war, ein Unternehmen zu finden, das sich einer solchen Initiative stellen kann. Sophie Vermeille, die für ihre Aktionen gegen die Casino-Gruppe bekannt ist,  verbrachte mehrere Monate damit, Prozessfonds davon zu überzeugen, sie in diesem Prozess zu unterstützen. Mit Erfolg, wie sie sagt:  „  Dies ist die größte Finanzierungshaftungsklage auf den Finanzmärkten. Sicherlich haben die Verantwortlichen in den vergangenen drei Jahren Fehler gemacht, aber das Problem ist älter und tiefer. Die Wirtschaftsprüfer tragen einen großen Teil der Verantwortung, weil sie angesichts der Lage des Konzerns nie Alarm geschlagen haben “, sagt Sophie Vermeille. Für Kleinaktionäre ist die Teilnahme am Verfahren kostenlos. Ihr Fonds deckt sämtliche Prozesskosten, erhält im Falle eines Sieges jedoch einen Prozentsatz der endgültigen Summe, die eingetrieben wird.
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Eisbergorder, 04.05.2025 10:00 Uhr
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Elisabeth Tinkham DIREKTOR Elizabeth Tinkham ist derzeit Vorsitzende des Washington STEM Center, Direktorin bei Atos SE, Direktorin bei Particle Industries, Inc., Direktorin bei HeadSpin, Inc., Direktorin bei Athenaalliance und Vorstandsmitglied bei Particle, Inc. Sie ist außerdem Beraterin bei Gryphon Investors, LLC und OCA Venture Partners LLC. Zuvor war sie von 2011 bis 2017 als Senior Managing Director bei Accenture Plc und von 2018 bis 2020 als Beraterin bei Delphix Corp. tätig. Frau Tinkham schloss ihr Studium 1984 an der Ohio State University ab Quelle: https://www.marketwatch.com/investing/stock/aexyd/company-profile?pid=219229251 1984 Studium abgeschlossen, schätze sie dann so auf +- 64

Sie ist 63 und bereits seit 2022 sehr lange dabei. (siehe Seite 67) Aber sie ist Amerikanerin, was für ein souveränes europäisches Unternehmen jetzt sicher nicht mehr ideal ist. Ausserdem hat sie ihren Job mit der Auswahl von Salle als neuer Chef von Atos bereits sehr gut erledigt: "In the context of the Group’s financial restructuring, the Nominations and Governance Committee chaired by Lead Independent Director Elizabeth Tinkham, conducted a rigorous selection process with the support of an internationally renowned recruitment firm and in consultation with selected Company creditors." https://atos.net/wp-content/uploads/2025/01/extract-premier-amendement-deu-2023-gouvernance-uk.pdf
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