ATOS WKN: A411MH ISIN: FR001400X2S4 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Weil ein französischer Atos-Haßblog hier eine Einnahmequelle mit seinem Klage-Verein sieht und 700 Kleinaktionäre gegen den Wirtschaftsprüfer klagen, einen Reputationsverlust von Atos abzuleiten, finde ich schon eine sehr gewagte Aussage. Vertrauen muss sich Atos jetzt mit Leistung in der Restrukturierungsphase und in der weiterhin guten Zusammenarbeit mit Kunden erarbeiten, aber sicher nicht in dem Atos unproduktiv Geld für Altaktionäre rauswirft. Da bin ich als neuer Eigentümer von Atos ganz entschieden dagegen. Jeder Altaktionär hat ja jetzt genauso wie wir neuen Investoren, die gute Chance seine Verluste wieder wett zu machen. Das alte Kapitel ist abgeschlossen und jetzt beginnt das neue Kapitel der neuen OneAtos.
Weil ein französischer Atos-Haßblog hier eine Einnahmequelle mit seinem Klage-Verein sieht und 700 Kleinaktionäre gegen den Wirtschaftsprüfer klagen, einen Reputationsverlust von Atos abzuleiten, finde ich schon eine sehr gewagte Aussage. Vertrauen muss sich Atos jetzt mit Leistung in der Restrukturierungsphase und in der weiterhin guten Zusammenarbeit mit Kunden erarbeiten, aber sicher nicht in dem Atos unproduktiv Geld für Altaktionäre rauswirft. Da bin ich als neuer Eigentümer von Atos ganz entschieden dagegen. Jeder Altaktionär hat ja jetzt genauso wie wir neuen Investoren, die gute Chance seine Verluste wieder wett zu machen. Das alte Kapitel ist abgeschlossen und jetzt beginnt das neue Kapitel der neuen OneAtos.
Damit hast du recht. Das Schwierigste wird sein verlorenes Vertrauen und damit auch Anleger wieder für sich zu gewinnen. Man sollte den anstehenden Kapitalmarkttag am 14. Mai abwarten. Dort wird sich zeigen, welche konkreten Strategien Atos verfolgen will und wie es operativ weitergeht. Trotz positiver Nachrichten und Ausblicke bestehen weiterhin Herausforderungen, wie von Lucia angemerkt. Der Aktienkurs zeigt sich nach dem Reverse Split aktuell stabil . Dass größere Investoren bisher noch nicht eingestiegen sind, ist nicht überraschend. Viele werden erst nach dem 14. Mai ihre Entscheidungen treffen. Und noch eine kurze Anmerkung zum Schluss. Auch die Franzosen sind zwiegespalten, wenn man sich mal in französischen Foren umschaut, was aber nicht heißt, dass grundsätzlich alle negativ von Atos gestimmt sind oder nicht auch eventuelles Potenzial sehen.
Ja, ich weiß, momentan scheint es so zu sein. In Frankreich allerdings schlägt das Thema Atos hohe Wellen. Schließlich war es eine Volksaktie. Auch viele Mitarbeiter haben extreme Verluste erlitten. Bis heute natürlich. Sowie Anleger und Fonds, Banken. Viele Presseberichte (Tages-, Wirtschafts-, Finanzzeitungen) berichten immer wieder. Auch internationale wie Bloomberg, Capital, ... Der Reputationsverlust scheint mir gegeben. Es wird nicht leicht für Atos, neues Vertrauen aufzubauen.
Korrektur: Die Aussage von Salle ist hier einfach aus dem Kontext gerissen worden und völlig irreführend dann dargestellt. Salle hat damit die alte Situation in 2024 beschrieben und nicht 2025. Ziel in 2025 ist auch nicht Umsatz zu steigern, sondern Aufträge mit schlechten Margen zu beenden, das eben auch auf Kosten des Umsatzes. Die klare Devise von Salle ist "cash is king". Und genau das sieht man im Q1 Bericht auch. Cash Verbrauch ist bis auf wenige Millionen fast komplett gestoppt. Salle: "Unsere Geschäftstätigkeit erholte sich im Laufe des Quartals weiter, was das Vertrauen und Engagement unserer Kunden unterstreicht und ein gutes Zeichen für die Zukunft von Atos ist."..Der Auftragseingang erreichte im ersten Quartal 2025 1,7 Milliarden Euro, davon 1,1 Milliarden Euro für neue Dienstleistungen an Neu- und Bestandskunden. Die Book-to-Bill-Ratio lag im ersten Quartal bei 81 % und verbesserte sich damit um 17 Punkte gegenüber dem Vorjahreswert von 64 % (Q1 2024). Dies ist auf das gestiegene Kundenvertrauen zurückzuführen. ... Eviden: Zu den wichtigsten Vertragsabschlüssen im ersten Quartal zählten ein großer Sechsjahresvertrag im Bereich Digital und Cybersicherheit in Belgien sowie eine Vertragsverlängerung zur Verwaltung eines öffentlichen Gesundheitssystems für eine große amerikanische Versicherungsgesellschaft. TechFoundation: Zu den wichtigsten Vertragsabschlüssen im ersten Quartal gehörten ein neuer Vierjahresvertrag für IT-Infrastruktur im öffentlichen Sektor in Frankreich, eine mehrjährige Vertragsverlängerung für Mainframe-Services mit einem weltweit führenden Unternehmen der Luft- und Raumfahrt sowie eine Vertragsverlängerung für Mainframe-Services mit einem führenden Automobilhersteller. Außerdem wurde ein neuer Fünfjahresvertrag für den digitalen Arbeitsplatz mit dem britischen Ministerium für Umwelt, Ernährung und Landwirtschaft (DEFRA)* unterzeichnet. https://atos.net/wp-content/uploads/2025/04/PR-Atos-Q1-2025-revenue.pdf
Eine Gruppe von Kleinaktionären von Atos hat beschlossen, eine Sammelklage gegen die Wirtschaftsprüfer des Konzerns einzureichen und fordert Schadensersatz für die zwischen 2020 und 2024 entstandenen Verluste. Mehrere hundert Kleinaktionäre beteiligen sich bereits an der Klage, die von der für ihre Klagen gegen die Casino-Gruppe bekannten Anwältin Sophie Vermeille geführt wird. Regis Soubrouillard 12. Februar 2025 um 16:06 Uhr . Das Jahr 2025 verspricht bereits jetzt ein arbeitsreiches Jahr für die Atos-Gruppe zu werden. Auf Antrag von Upra – einem Zusammenschluss von Atos-Aktionären – wird Rechtsanwältin Sophie Vermeille ein Vorladungsverfahren vor dem Handelsgericht einleiten, um eine Entschädigung für Kleinaktionäre und institutionelle Fonds zu erwirken, die zwischen 2020 und 2024 in Atos investiert haben. Die Vorladung richtet sich zunächst vor allem gegen die Wirtschaftsprüfer des Konzerns: die Firmen Deloitte und Grant Thornton, denen sie irreführende Informationen und die Nichteinhaltung von Prüfungsstandards vorwerfen. Der Konzern wirft ihnen vor, nicht vor der fragilen Finanzlage des Unternehmens gewarnt und angeblich falsche Bilanzen zertifiziert zu haben. Für die Kläger wird es in diesem Verfahren vor allem darum gehen, die angebliche Unaufrichtigkeit der Berichte nachzuweisen. Ein weiteres Verfahren wird geprüft, das sich gegen ehemalige Manager und Vorstandsmitglieder richten könnte. In dieser Funktion erstattete der Anwalt des Kollektivs Bericht an die AMF und die Hohe Rechnungsprüfungsbehörde. Stellen Sie institutionelle Mittel für das Verfahren bereit Das voraussichtlich langwierige und kostspielige Verfahren gegen die Wirtschaftsprüfer wird aus Mitteln eines auf derartige Verfahren spezialisierten europäischen Fonds finanziert, der auch die Kosten der Kläger übernimmt. „Wir haben bisher 700 Atos-Aktionäre überzeugt und hoffen, bis zu 2.000 Aktionäre davon zu überzeugen, das Verfahren zu intensivieren, da es zwischen 2021 und 2024 etwa 12.000 kleine Atos-Aktionäre gab. Einige haben ihre Anteile verkauft, können sich aber an diesem Prozess beteiligen. „Wir hoffen auch, institutionelle Fonds davon zu überzeugen, uns zu unterstützen“, sagt Marc Prily, der die Gründung von Upra initiiert hat. Er räumt ein, dass es schwierig war, ein Unternehmen zu finden, das sich einer solchen Initiative stellen kann. Sophie Vermeille, die für ihre Aktionen gegen die Casino-Gruppe bekannt ist, verbrachte mehrere Monate damit, Prozessfonds davon zu überzeugen, sie in diesem Prozess zu unterstützen. Mit Erfolg, wie sie sagt: „ Dies ist die größte Finanzierungshaftungsklage auf den Finanzmärkten. Sicherlich haben die Verantwortlichen in den vergangenen drei Jahren Fehler gemacht, aber das Problem ist älter und tiefer. Die Wirtschaftsprüfer tragen einen großen Teil der Verantwortung, weil sie angesichts der Lage des Konzerns nie Alarm geschlagen haben “, sagt Sophie Vermeille. Für Kleinaktionäre ist die Teilnahme am Verfahren kostenlos. Ihr Fonds deckt sämtliche Prozesskosten, erhält im Falle eines Sieges jedoch einen Prozentsatz der endgültigen Summe, die eingetrieben wird.
Mal klipp und klar gesagt: Seit der Restrukturierung Ende letzten Jahres gibt es keinerlei Anzeichen für gute, geschweige denn wachsende Umsätze und Margen. Siehe schlechte Ergebnisse des 1. Quartals 2025. Und auch die Aussage des CEO`s Philippe Salle kürzlich vor dem franz. Senatsausschuß, dass manche Kunden sich fragen, ob es Atos demnächst noch geben wird und daher keine Aufträge erteilen.
In dem Artikel geht es nicht um eine Klage gegen Atos selbst, sondern gegen die gesetzlichen Abschlussprüfer (statutory auditors). Das heißt: Beklagte sind die Wirtschaftsprüfer, nicht das Unternehmen Atos. Kläger sind mehrere Atos-Aktionäre, die sich durch fehlerhafte bzw. irreführende Finanzberichte geschädigt sehen. Die Vorwürfe richten sich konkret auf Berufspflichtverletzungen der Prüfer, etwa durch unsachgemäße Testierung von Finanzberichten (“accounting insincerity”). Ziel ist es, die Prüfer für professionelles Fehlverhalten haftbar zu machen, weil deren fehlerhafte Arbeit sowohl bei den Klägern selbst als auch bei Investoren zu finanziellen Schäden geführt habe.
Ich schätze viele deiner Beiträge, weil sie zum Nachdenken anregen und oft gute Punkte enthalten. Allerdings wiederholen sich manche Inhalte mittlerweile schon des Öfteren und deine persönliche Meinung tritt immer stärker in den Vordergrund. Das ist in Ordnung sollte aber auch bei anderen akzeptiert werden. Es gibt nicht nur schwarz und weis. Danke trotzdem für deine bisher guten Beiträge.
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