ATOS WKN: A411MH ISIN: FR001400X2S4 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Ich schätze viele deiner Beiträge, weil sie zum Nachdenken anregen und oft gute Punkte enthalten. Allerdings wiederholen sich manche Inhalte mittlerweile schon des Öfteren und deine persönliche Meinung tritt immer stärker in den Vordergrund. Das ist in Ordnung sollte aber auch bei anderen akzeptiert werden. Es gibt nicht nur schwarz und weis. Danke trotzdem für deine bisher guten Beiträge.
In dem Artikel geht es nicht um eine Klage gegen Atos selbst, sondern gegen die gesetzlichen Abschlussprüfer (statutory auditors). Das heißt: Beklagte sind die Wirtschaftsprüfer, nicht das Unternehmen Atos. Kläger sind mehrere Atos-Aktionäre, die sich durch fehlerhafte bzw. irreführende Finanzberichte geschädigt sehen. Die Vorwürfe richten sich konkret auf Berufspflichtverletzungen der Prüfer, etwa durch unsachgemäße Testierung von Finanzberichten (“accounting insincerity”). Ziel ist es, die Prüfer für professionelles Fehlverhalten haftbar zu machen, weil deren fehlerhafte Arbeit sowohl bei den Klägern selbst als auch bei Investoren zu finanziellen Schäden geführt habe.
Mal klipp und klar gesagt: Seit der Restrukturierung Ende letzten Jahres gibt es keinerlei Anzeichen für gute, geschweige denn wachsende Umsätze und Margen. Siehe schlechte Ergebnisse des 1. Quartals 2025. Und auch die Aussage des CEO`s Philippe Salle kürzlich vor dem franz. Senatsausschuß, dass manche Kunden sich fragen, ob es Atos demnächst noch geben wird und daher keine Aufträge erteilen.
Eine Gruppe von Kleinaktionären von Atos hat beschlossen, eine Sammelklage gegen die Wirtschaftsprüfer des Konzerns einzureichen und fordert Schadensersatz für die zwischen 2020 und 2024 entstandenen Verluste. Mehrere hundert Kleinaktionäre beteiligen sich bereits an der Klage, die von der für ihre Klagen gegen die Casino-Gruppe bekannten Anwältin Sophie Vermeille geführt wird. Regis Soubrouillard 12. Februar 2025 um 16:06 Uhr . Das Jahr 2025 verspricht bereits jetzt ein arbeitsreiches Jahr für die Atos-Gruppe zu werden. Auf Antrag von Upra – einem Zusammenschluss von Atos-Aktionären – wird Rechtsanwältin Sophie Vermeille ein Vorladungsverfahren vor dem Handelsgericht einleiten, um eine Entschädigung für Kleinaktionäre und institutionelle Fonds zu erwirken, die zwischen 2020 und 2024 in Atos investiert haben. Die Vorladung richtet sich zunächst vor allem gegen die Wirtschaftsprüfer des Konzerns: die Firmen Deloitte und Grant Thornton, denen sie irreführende Informationen und die Nichteinhaltung von Prüfungsstandards vorwerfen. Der Konzern wirft ihnen vor, nicht vor der fragilen Finanzlage des Unternehmens gewarnt und angeblich falsche Bilanzen zertifiziert zu haben. Für die Kläger wird es in diesem Verfahren vor allem darum gehen, die angebliche Unaufrichtigkeit der Berichte nachzuweisen. Ein weiteres Verfahren wird geprüft, das sich gegen ehemalige Manager und Vorstandsmitglieder richten könnte. In dieser Funktion erstattete der Anwalt des Kollektivs Bericht an die AMF und die Hohe Rechnungsprüfungsbehörde. Stellen Sie institutionelle Mittel für das Verfahren bereit Das voraussichtlich langwierige und kostspielige Verfahren gegen die Wirtschaftsprüfer wird aus Mitteln eines auf derartige Verfahren spezialisierten europäischen Fonds finanziert, der auch die Kosten der Kläger übernimmt. „Wir haben bisher 700 Atos-Aktionäre überzeugt und hoffen, bis zu 2.000 Aktionäre davon zu überzeugen, das Verfahren zu intensivieren, da es zwischen 2021 und 2024 etwa 12.000 kleine Atos-Aktionäre gab. Einige haben ihre Anteile verkauft, können sich aber an diesem Prozess beteiligen. „Wir hoffen auch, institutionelle Fonds davon zu überzeugen, uns zu unterstützen“, sagt Marc Prily, der die Gründung von Upra initiiert hat. Er räumt ein, dass es schwierig war, ein Unternehmen zu finden, das sich einer solchen Initiative stellen kann. Sophie Vermeille, die für ihre Aktionen gegen die Casino-Gruppe bekannt ist, verbrachte mehrere Monate damit, Prozessfonds davon zu überzeugen, sie in diesem Prozess zu unterstützen. Mit Erfolg, wie sie sagt: „ Dies ist die größte Finanzierungshaftungsklage auf den Finanzmärkten. Sicherlich haben die Verantwortlichen in den vergangenen drei Jahren Fehler gemacht, aber das Problem ist älter und tiefer. Die Wirtschaftsprüfer tragen einen großen Teil der Verantwortung, weil sie angesichts der Lage des Konzerns nie Alarm geschlagen haben “, sagt Sophie Vermeille. Für Kleinaktionäre ist die Teilnahme am Verfahren kostenlos. Ihr Fonds deckt sämtliche Prozesskosten, erhält im Falle eines Sieges jedoch einen Prozentsatz der endgültigen Summe, die eingetrieben wird.
Elisabeth Tinkham DIREKTOR Elizabeth Tinkham ist derzeit Vorsitzende des Washington STEM Center, Direktorin bei Atos SE, Direktorin bei Particle Industries, Inc., Direktorin bei HeadSpin, Inc., Direktorin bei Athenaalliance und Vorstandsmitglied bei Particle, Inc. Sie ist außerdem Beraterin bei Gryphon Investors, LLC und OCA Venture Partners LLC. Zuvor war sie von 2011 bis 2017 als Senior Managing Director bei Accenture Plc und von 2018 bis 2020 als Beraterin bei Delphix Corp. tätig. Frau Tinkham schloss ihr Studium 1984 an der Ohio State University ab Quelle: https://www.marketwatch.com/investing/stock/aexyd/company-profile?pid=219229251 1984 Studium abgeschlossen, schätze sie dann so auf +- 64
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