BAADER WKN: 508810 ISIN: DE0005088108 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

6,67 EUR
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12:49:19 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 2.989
G
Gimmecash, 30.01.2022 14:04 Uhr
1
Ja das muss jeder für sich sehen bei welchem KGV er sich wohl fühlt. Aber bei startups bzw. jungen Geschäften muss man es auch aus anderer Perspektive betrachten. Eine hohe Bewertung macht den Erfolg erst möglich. Erst der Glaube an die möglichen zukünftigen Erträge des Unternehmens erlaubt zahlreiche Finanzierungsrunden in entsprechender Höhe ohne dass es zur vollkommenen Verwässerung kommt. Wäre Tesla mit 50 Mio bewertet vor 5 Jahren, weil Verluste usw., wären sie jetzt lediglich pleite oder übernommen worden. Dieser Glaube fehlt aber in Deutschland gefühlt fast vollständig und der eigentliche Zweck der Aktien, sprich Unternehmensfinanzierung, wird ignoriert. Bei L&S z.B. müssen die wegen CumEx 100 Mio. Strafe zahlen (pi mal Daumen). Bei einer Bewertung von 2-300 Mio. ist es ein riesiger Schlag, Panik macht sich breit und bei einer (theoretischen) Kapitalerhöhung um die Kosten zu decken gäbe es eine massive Verwässerung, Enteignung der Altaktionäre. Ausgeblendet werden die möglichen zukünftigen Gewinne aus der Story, aus der Disruption des Brokergeschäfts. Angenommen die zukünftigen Gewinne wären angemessen eingepreist, angenommen LundS wäre statt 2-300 nun 2-3 Mrd. wert: man würde 100 Mio. in 2 Tagen einnehmen, Verwässerung wäre kaum vorhanden und LS könnte sich weiter voll auf die Entwicklung des Geschäfts konzentrieren mit ordentlich Kapital in der Rückhand zur Expansion oder sonst was. Niemanden würden die 100 Mio. aus einem nicht mehr vorhandenen Geschäftsbereich aus Urzeiten interessieren.
J
Jano, 30.01.2022 12:29 Uhr
0
Beispiel Robinhood Gewinn 2020/1 cent Startet mit 38 Dollar, geht auf 70 Dollar Steht jetzt auf 12.70 Dollar Alles in ein paar Monaten. Da haben viele Anfänger sehr viel Geld verloren. Nur weil sie sich nicht mit den fundamentalen Zahlen befasst haben. Auch wenn Robinhood irgendwann rentabel wird, das Geld hat jetzt ein anderer.
J
Jano, 29.01.2022 16:41 Uhr
0
Was angemessen ist muß jeder für sich entscheiden.
J
Jano, 29.01.2022 16:34 Uhr
0
Hätten wir das aktuelle KGV von W/o 21.25 € geteilt 0.25 € Gewinn = 85 KGV Dann wäre ich Millionär und würde verkaufen. Umgekehrt, hätten die unser KGV von 6 Dann würden die auf 1.50 Wert sitzen Beides wäre nicht richtig. Eine Aktie sollte parallel zu Umsatz und Gewinn wachsen mit einer angemessenen Euphorie in die Zukunft.
J
Jano, 29.01.2022 12:19 Uhr
0
Ich sage mir halt immer. Was wäre ich selbst bereit, für ein Investment max. zu bezahlen. Und mehr kann ich dann auch von anderen nicht erwarten. Hier wären es aktuell 10 € Bei eventuell 1,20 Gewinn wären es 12 € Und wenn man die Zukunftschancen (Depotwachstum) mit einberechnet 15 € Dann warte ich auf die nächsten Zahlen und entscheide neu. Ich weiß, das ist sehr konservativ, aber ich bin ja auf diese Weise schon sehr hoch hier investiert.
G
Gimmecash, 29.01.2022 12:06 Uhr
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Kgv ist natürlich stark vom Wachstum abhängig, in diesem Jahr wird es weniger der Umsatz sein, aber dafür das Kundenwachstum umso mehr, was ja der Grundstein für zukünftige Umsätze ist.
J
Jano, 29.01.2022 11:18 Uhr
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Da hast du schon Recht. Aber genau das ist doch schön beruhigent. Was kann uns den passieren. Und KGVs über 15 mag ich nicht Da gibt es immer irgendwann, irgendwelche Verlierer.
G
Gimmecash, 29.01.2022 11:04 Uhr
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Irgendwo muss man ja auch an die Story glauben, an die Disruption. Daran dass die Neobroker die Etablierten in Zukunft in weiten Teilen ersetzen werden. Dann müsste man bei so einem skalierbaren Geschäftsmodell, wie bei Baader der Fall, ein KGV im mittleren 2 stelligen bis zum 3 stelligen Bereich ansetzen. Entsprechend wie man es bei TR, Scalable und co. macht. Bei Baader hat man dagegen zum 30.09.2021 eine harte Kernkapitalquote (CET-1) von 17,3 % (Eigenkapital mit Fonds für Bankrisiken), was 253 Mio. entspricht. Dazu kommen die Erträge des wahrscheinlich gut gelaufenen 4. Quartals. Aktuell haben wir also eine Marktkapitalisierung die lediglich den Wert der eigenen Mittel abbildet! Wir könnten den Laden komplett dicht machen und hätten trotzdem ca. 6 € je Aktie in der Tasche. Angesicht dieser Fakten sollte doch die Chancen Risiken Abwägung zu einem eindeutigen Ergebnis führen. Der aktuelle Kurs ist folglich einfach ein Witz, fundamental nicht zu rechtfertigen.
J
Jano, 28.01.2022 21:35 Uhr
0
Von 2020 natürlich
J
Jano, 28.01.2022 21:20 Uhr
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Wenn wir in den Fond für allgemeine Bankrisiken nicht 3.5 Mio mehr als 2020 einbezahlt hätten. Das hat ja einen guten Grund. Und wenn wir nicht 49 Leute im IT Bereich neu eingestellt hätten, auch das hat einen positiven Grund. Dann hätten wir ziemlich genau den Nettogewinn von 2021 doch schon in Q3 gehabt,
a
austintexas, 28.01.2022 20:37 Uhr
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Also, wenn Baader bei dem Markt nicht ordentlich verdient, dann fliegen die Aktuen aus meinen Depot.
J
Jano, 28.01.2022 11:42 Uhr
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Verrückte Zeiten Der Markt geht rauf und runter. Und das wird sich auch so schnell nicht ändern. Die Broker machen super Umsätze. Aber die Market Maker wie wir machen schon ordentlich Gewinne.
G
Gimmecash, 26.01.2022 11:37 Uhr
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In Deutschland haben wir noch keine ausgeprägte Aktienkultur. Die von dir genannten 3 Mio. Depotkonten könnten locker zusätzlich zu den schon 24 Mio. bestehenden kommen. Um auf Aktionärsquote wie in den USA zu kommen müsste sich die Gesamtzahl der Depots sogar eher verdoppeln. Die Leute hierzulande werden in Zukunft verstärkt auf Aktien Fonds usw. zur Altersvorsorge setzen, da führt eigentlich kein Weg mehr dran vorbei. Aber wie du sagst das ist noch Spekulation und der Zeitpunkt des Umdenkens ist noch unbekannt.
J
Jano, 25.01.2022 20:35 Uhr
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Das oben geschriebene ist reinste Spekulation, was vielleicht in 5 Jahren sein könnte !!!
J
Jano, 25.01.2022 20:23 Uhr
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Das wären dann übrigens die 6€ Reingewinn je Aktie. Aber das ist Spekulation.
J
Jano, 25.01.2022 20:15 Uhr
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Was nicht heißt, das es hier in den nächsten Jahren nicht sehr steigen KANN. Bei 3 Millionen Depotkonten mit einer Jahrestrade Rate von durchschnittlich 60 (Bei mir sind es mehr als 200, könnt ja bei euch selber mal nachzählen) In vielleicht 5 Jahren. Aktuell gibt es nur in Deutschland ca. 12 Mio Aktionäre mit ca. 24 Mio Depots Im Schnitt also hat jeder 2 Depots. Wenn sich Scalable und Finanzen net zero und die vielen kleinen Anlagebetreuer und Robo Advisoren anstrengen. Und wenn alle Parteien Gewinne machen, können wir es schaffen
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