BASF WKN: BASF11 ISIN: DE000BASF111 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 68.391
G
Gast-753167001, 11.07.2020 13:11 Uhr
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Denke, dass das nicht ganz richtig ist Bay. Wenn ich auf dem Konto 10 EUR habe und ich in meinen Büchern 50 EUR wert bin, 20 EUR einnehme, dann habe ich 30 EUR auf dem Konto. Auch wenn ich meinen Buchwert von 50 auf 10 EUR korrigiere und damit formell 20 EUR Verlust gemacht habe. (Dass ich dann insgesamt nur noch weniger wert bin ist eine andere Sache, das ist richtig, aber ich habe trotzdem erstmal mehr Cash)
G
Geldvermehrer, 11.07.2020 13:11 Uhr
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Weil das Quartal eh schlecht war hat man Sonderabschreibung auf die Ölsparte gemacht. Keine große Sache. Der Ölsektor ist seit Langem derart unterinvestiert sobald die Nachfrage sich normalisiert steigt der Preis wieder .
Bay5anto
Bay5anto, 11.07.2020 13:05 Uhr
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Du nutzt hier wiederholt bewusst die falschen Zahlen um die Situation besser erscheinen zu lassen als sie ist. Das Bruttoergebnis vor Steuern ist eine rein buchhalterische Größe, eine Zwischensumme auf dem Papier ä, aber eben kein Cash. Damit kann man weder Dividenden noch Investionen finanzieren. Das Nettoergebnis ist mit gut -900 Millionen aber deutlich negativ, damit ist nicht nur der schlechteste in Betracht gezogen Fall eingetreten sondern eben auch sehr deutlich. Wenn man ehrlich ist waren die Zahlen auch vorher schon deutlich schlechter und wurden durch Buchwerte und geschönt. Hier hat doch letztens einer von Euch so schön und diesem Goodwill rum geritten, wie verwerflich das ist. Hier ist er zusammengefallen. Zu den Konsolidierungen ist die Argumentation ebenfalls wirr. Wenn ich angeblich seit Jahren Konsolidierungen und Effizienzprogramme treibe, dann haben die doch nicht erst Jahre keinen Effekt und dann von Heut auf Morgen 100%. Das ist eine völlig unrealistische Aussage. Diese Effekte greifen normal kontinuierlich, bisher sehen wir allerdings keine Effekte. Und die 300 Mio./Jahr sind 75 Mio./Quartal. Die werden uns wohl kaum auf die Gewinnschiene bringen. Zum Vergleich, andere DAX Unternehmen treiben solche Struktur- und Effizienzprogramme mit einem jährlichen Einsparvolumen von 2.6 Milliarden Euro. Das wären auch die Dimensionen in denen Brudermüller denken muss um den Kahn wieder auf die Erfolgsspur zu bringen. Langsam zweifel ich, dass er der Richtige dafür ist.
F
Fubbi, 11.07.2020 11:49 Uhr
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Brudermüller hat gesagt dass es sogar ein minus geben kann...was versteht man denn daran nicht? Er hat das schlechteste auf dem Papier in seiner Rechnung...und jetzt sind es 200 Mio plus. Natürlicj is da ein Rückgang zum letzten jahr aber es is besser als manche schwarzmaler vorhergesehen haben. Und wegen der Personalkosten ist man mittendrin. Konsolidierung...icj wiederhole mich.. endet nächstes Jahr. Ab dann will man ordentlich einsparen. Ich meine es sind von 300 Mio im Jahr die Rede. Das is ein batzen Geld
C
Concessio, 11.07.2020 11:15 Uhr
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Corona könnte als Weckruf betrachtet werden. BASF kann sich als großes Unternehmen ja günstig Kredite holen. Es würde mich freuen, wenn die Agrarsparte mehr abliefern würde. Die ist ja nicht so konjunkturabhängig. Über die Div. freue ich mich zwar, aber realistisch betrachtet und aus Perspektive als Longtermininvestor sollen die lieber weniger nächstes Jahr ausschütten und konsolidieren. Mal schauen. In einem Jahr sind wir hoffentlich alle schlauer. Für dieses Jahr heißt es abwarten...
Bay5anto
Bay5anto, 11.07.2020 11:03 Uhr
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Das ist meine Kernaussage sein Monaten hier, die nur wenige hier hören mögen. Brudermüller muss den Laden endlich auf Effizienz trimmen dabei auch unpopuläre Entscheidungen treffen und alte Zöpfe abschneiden. Wir sehen einiges an kleinteiligem Stückwerk aber keine echte Strategie. Bisher wurde viel Zeit vertrödelt.
C
Concessio, 11.07.2020 10:50 Uhr
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Ich sehe es auch so;). Es wurden im letzten Jahr buchhalterisch Dinge angesetzt, die nicht gekommen sind und bei niedrigem Ölpreis wohl nicht wiederkommen. So war mein Post zumindest gemeint. Ich habe aber eh mit einem Verlust gerechnet. Wenn nicht wieder ein extremer Logdown kommt, dann wird es besser. Aber sicherlich nicht so gut wie vorher, dafür steckte die Industrie vorher schon zu sehr in der Krise.
Bay5anto
Bay5anto, 11.07.2020 10:40 Uhr
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@Concessio wie oben erklärt sehe ich das genau umgekehrt. Hier wurden prognostizierte Werte angesetzt die sich eben nicht bewahrheitet haben. Und diese werden auch nicht Morgen zurück kommen. Der Ölpreis ist niedrig und wird nach alle Prognosen auch in absehbarer Zeit nicht signifikant steigen, schon gar nicht auf altes Niveau. Einfach weil die Nachfrage eingebrochen ist und ihr altes Niveau nicht mehr erreicht. Damit macht die DEA/Wintershall jeden Tag minus und der IPO ist so nicht lukrativ umzusetzen. Aktuell könnte man die DEA/Wintershall wohl nur verschenken um die Verluste zu begrenzen.
C
Concessio, 11.07.2020 10:38 Uhr
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Ich würde es nicht so drastisch formulieren, aber du hast, wenn dies die Gründe für die Wertberichtigung sind, natürlich recht. Wenn Dinge buchhalterisch angesetzt werden, die noch nicht geflossen sind, wird alles besser dargestellt als es tatsächlich ist. Das Recht sich dann in der Krise.
Bay5anto
Bay5anto, 11.07.2020 10:35 Uhr
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Unabhängig davon sehen wir, das von 12.7 Milliarden Euro Umsatz am Ende nichts an Gewinn übrig geblieben ist. Da sollte man auch man auch Mal die Frage nach den internen Kosten stellen. Ich denke die BASF muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben, deutlich kosteneffizienter werden. Bisher scheinen die Effizienzprogramme die angeblich seit Jahren verfolgt werden nicht den gewünschten Erfolg zu haben. Evtl. muss da einfach mal beherzter angepackt werden, auch bei den Personalkosten.
Bay5anto
Bay5anto, 11.07.2020 10:28 Uhr
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Wenn man das im Detail liest und auch versteht, das stellt sich das nämlich anders dar. BASF hatte also in seinen internen Kalkulationen schon angesetzt, das praktisch nichts verdient wird in Q2. Aber selbst diese pessimistisch äen Schätzungen waren noch deutlich zu niedrig. Nun musste man diese internen Zahlen und 800 Millionen nach unten korrigieren. Weil die Abweichung so massiv ist, sah man sich damit zu einer AdHoc Mitteilung vor der offiziellen Veröffentlichung der Quartalszahlen gezwungen. Zu Deutsch, BASF hat zu einem Zeitpunkt (Aussagen von Brudermüller) wo die Ölpreise schon ins Bodenlose gefallen waren und DEA/Wintershall damit nur Verluste machen konnte, in seinen Büchern noch Gewinne angesetzt. Dazu kommt ein Buchgewinn von 5.684 Millionen Euro für die Entkonsolidierung von Wintershall der bereits im letzt Jahr in die Bücher geschrieben wurde, für den aber bisher kein Cash geflossen ist, weil der IPO auf unbestimmte Zeit verschoben ist, wenn er denn überhaupt kommt. Was wir hier sehen sind m. E. also alle die verpuffen Seifenblasen von Brudermüller. Zu optimistische Prognosen mit denen er die Aktionäre gelockt und bei der Stange gehalten hat und die sich nun nach und nach in Luft auflösen.
C
Concessio, 11.07.2020 10:22 Uhr
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Das heißt doch im Prinzip, dass Abschreibungen auf die Reserven (Öl, Gas) vorgenommen werden. Im Prinzip Wertberichtigungen von Reserven, die im nächsten Jahr wieder höher stehen könnten und dann positiv zum Gewinn beitragen könnten.
Bay5anto
Bay5anto, 11.07.2020 10:17 Uhr
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Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen der BASF-Gruppe, das aufgrund einer nicht zahlungswirksamen Wertberichtigung der Beteiligung Wintershall Dea voraussichtlich -878 Millionen € beträgt, unterschreitet deutlich die aktuellen Analystenschätzungen sowie den Wert des Vorjahresquartals (2. Quartal 2019: 5.954 Millionen €). Die Wertberichtigung in Höhe von rund 800 Millionen € resultiert aus niedrigeren Öl- und Gaspreisprognosen sowie veränderten Einschätzungen von Reserven. Im Vorjahresquartal enthielt das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen einen Buchgewinn in Höhe von 5.684 Millionen € aus der Entkonsolidierung von Wintershall nach dem Zusammenschluss von Wintershall und DEA zum 1. Mai 2019.
Bay5anto
Bay5anto, 11.07.2020 10:16 Uhr
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Ihr arbeitet hier bewusst mit falschen Zahlen um eine bessere Situation vorzugaukeln. 200 Mio. ist das Bruttoergebnis vor Abzug von Steueren und anderen Abflüsse. Wie im Privaten kann man sich davon nichts kaufen. Wichtig ist was nach allen Abzügen (netto) bleibt und das sind - 878 Millionen Euro. Wohl gemerkt in nur einem einzigen Quartal.
G
Geldvermehrer, 11.07.2020 10:03 Uhr
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Reuters sagt das Ergebnis sei um 77 % zurückgegangen und die Angelsachsen haben den Sachverstand bei Aktien. Der Aktienkurs zeigt Zufriedenheit.
F
Fubbi, 11.07.2020 10:01 Uhr
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Stimmt eig..hatte ich gar nicht so auf dem Schirm. Trotzdem wird hier verglichen und ein gefundenes fressen für unseren GA..eeeehm BAysanto
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