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BAUMOT GROUP AG WKN: A2G8Y8 ISIN: DE000A2G8Y89 Kürzel: TINC Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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18. August 2026, 08:16 Uhr,
Hamburg
Kommentare 24.843
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NerfMobil,
07.08.2017 19:18 Uhr
0
gleich zdf wiso gucken
M
Mr.Batman,
07.08.2017 16:53 Uhr
0
Update wird nicht reichen , Prämie für die Umrüstung wie damals bei den Umweltplakette 3 auf 4 wird eingeführt , bei den älteren Modellen , und das Thema ist vom Tisch:)
PS : Die amis dürfen ja machen was sie wollen ;)
M
Mr.Batman,
07.08.2017 16:48 Uhr
0
Bayer: Quelle Stuttgarter Zeitung:
Berlin - Immer mehr Experten und Politikern kritisieren die Ergebnisse des Diesel-Gipfels als unzureichend. Die vereinbarten Software-Updates seien nicht ausreichend wirksam, sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD). Sie dringt wie auch der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Sören Bartol auf Umrüstungen der Motoren. Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer vermisst nach wie vor einen "tragfähigen Vorschlag zur Lösung des Diesel-Problems". Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) warnte vor einer "Kriegserklärung" an die Branche. Beim Dieselgipfel am Mittwoch hatten die deutschen Autobauer zugesagt, selbst "Umstiegsprämien" für Besitzer alter Diesel zu finanzieren. Für weniger Stickoxid-Ausstoß sollen zudem 5,3 Millionen Fahrzeuge der Klassen Euro 5 und 6 eine neue Software erhalten. Darunter sind 2,5 Millionen Autos von VW, für die nach dem Skandal um Abgasmanipulationen Nachrüstungen amtlich angeordnet wurden. Umbauten an Motoren, die teurer und aufwendiger wären, lehnt die Branche ab. Auf deutschen Straßen sind Millionen Diesel-Pkw unterwegs, die mehr Schadstoffe ausstoßen als bei Tests auf dem Prüfstand. Im Fokus steht besonders Stickoxid (NOx). Laut Umweltbundesamt reizt es die Atemwege, langfristig beeinträchtigt es die Lungen und führt zu chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vorzeitigen Todesfällen. Hendricks rechnet aufgrund der Software-Updates mit einem Rückgang der Stickoxid-Emissionen von weniger als zehn Prozent. Das reiche nicht aus, um Fahrverbote zu verhindern. "Die Autobranche muss nachlegen", sagte sie dem "Spiegel". Sie dringt auf eine Nachrüstung der Motoren. "Eine Arbeitsgruppe des Nationalen Dieselforums hat das klare Mandat, technische Umrüstungen an Euro-5- und Euro-6-Fahrzeugen zu prüfen", sagte sie der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Sie fügte mit Blick auf die Hersteller hinzu, es dürfe "keine Lösung ausgeschlossen werden", um den Schaden wieder gutzumachen. "Ich rate diesen Managern dringend, von ihrem hohen Ross runterzukommen." Bartol forderte eine technische Umrüstung der alten Diesel-Fahrzeuge, "die günstiger als der Neukauf ist". Viele Besitzer älterer Autos der Schadstoffklassen Euro 3, Euro 4 und auch Euro 5 könnten sich keinen Neuwagen leisten, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Die von deutschen Marken beim Diesel-Gipfel zugesagten Prämien für den Kauf neuer, sauberer Fahrzeuge könnten daher "nur eine mögliche Lösung" sein. Er erwarte von den Herstellern, dass sie innerhalb eines halben Jahres marktgängige technische Konzepte zur Schadstoffreduzierung direkt an den Motoren liefern, machte Bartol deutlich. Seehofer sagte der "Bild am Sonntag", er habe den Eindruck, "dass es einigen Politikern und Verbänden darum geht, der Automobilindustrie und damit den Arbeitsplätzen den Krieg zu erklären - auch durch ein Verbot des Verbrennungsmotors. Aber das wird auf den erbitterten Widerstand Bayerns stoßen." Man werde gemeinsam mit den Beschäftigten und in deren Interesse gegen "jede Art von Hetzjagd vorgehen". Gleichwohl hätten die Hersteller Fehler gemacht, die schnell korrigiert werden müssten. BMW-Chef Harald Krüger verteidigte die Gipfel-Ergebnisse. Dort "wurden anspruchsvolle Pakete geschnürt", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Das Software-Update für 300 000 BMW-Diesel und eine europaweite Umweltprämie von 2000 Euro für den Tausch von Alt- in Neuwagen führten zu einer deutlichen Verbesserung. Von Fahrverboten in Innenstädten hält Krüger nichts, am Diesel will er langfristig festhalten: "Der Diesel kann sich sehen lassen; wir kapitulieren nicht." Unterstützung bekam er unter anderen von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Der Grünen-Politiker warnte vor schwerwiegenden Folgen für den Klimaschutz, sollte die Zahl der Pkw mit Dieselmotoren binnen kurzer Zeit deutlich sinken. Die Klimaziele wären so nicht mehr zu halten, sagte er der "Welt am Sonntag". Benziner stoßen mehr klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) aus als Diesel. Autoexperte Dudenhöffer unterbreitete am Wochenende einen neuen Vorschlag zur Lösung des Diesel-Problems. Der Professor für Automobilwirtschaft an der Uni Duisburg-Essen schlägt vor, Autobesitzer zur Umrüstung der Motoren mit einem Gutschein im Wert von 2000 Euro zu bewegen. Der Betrag sollte auch dann gezahlt werden, wenn das Altauto verschrottet wird. Die Vorschläge lagen der dpa vor. Dudenhöffer rechnet darin vor, die gutscheinfinanzierte Umrüstung und Verschrottung würde einmalig 20,2 Milliarden Euro kosten. Weitere 1,8 Milliarden Euro würden jährlich anfallen, wenn die Kfz-Steuer für Diesel auf das Niveau der Benziner-Besteuerung gesenkt würde. Der Autoexperte schlägt zur Finanzierung vor, den Steuervorteil des Dieselkraftstoffs von 18 Cent pro Liter gegenüber Benzin aufzuheben. Das ergäbe jährliche Mehreinnahmen von 9,9 Milliarden Euro. Laut Dudenhöffer wäre damit die gutscheinfinanzierte Umrüstung nach zweieinhalb Jahren finanziert.
M
Mr.Batman,
07.08.2017 16:10 Uhr
0
Ist ja nicht nur das die in Deutschland umrüsten wollen , nahen Osten , Ausland :) Und in Deutschland werden die schon ein Kuchen abkriegen :) Die Grünen und der Rest sorgt schon dafür
M
MBw,
07.08.2017 15:57 Uhr
0
Ja. Ist mir aufgefallen. Daher ja unten: sorry.
Aber Lobbyist will ich nicht genannt werden: 3 Generationen Eisenbahner-Blut in meinen Adern :-)
M
MBw,
07.08.2017 15:54 Uhr
0
Bei richtigen Vielfahrern läppert sich das dann auf geschätzt 10 Jahre.
M
MBw,
07.08.2017 15:53 Uhr
0
Sorry: 140
M
MBw,
07.08.2017 15:53 Uhr
0
Sieht ja zuerst so wenig aus:
0,70 € pro km
M
MBw,
07.08.2017 15:52 Uhr
0
Macht bei 20.000 km pro Jahr dann schlappe 14.000 € Mehrkosten.
Na, klingelts?
Technische Machbarkeit bedeutet noch lange nicht, dass es ökonomisch sinnvoll ist.
HSVgo!,
07.08.2017 15:44 Uhr
0
Nein, wir Deutsche schaffen uns ab!
M
MBw,
07.08.2017 14:50 Uhr
0
Danke für den fundierten Beitrag. Dadurch wird die Diskussion vielleicht sachlicher.
G
GordonGecko,
07.08.2017 14:49 Uhr
0
Volle Zustimmung!
Das mit der Hardware-Nachrüstung kommt nicht und das ist auch gut so.
Eher drehen die den Energiesteuerhahn auf Diesel auf. Dann erledigt sich das Problem von allein.
D
Dodonice,
07.08.2017 14:48 Uhr
0
Hier übrigens der Link zum gesamten Artikel (sehr aufschlussreich...bzw. desewegen habe ich meine Baumot verkauft):
https://www.motor-talk.de/news/die-10-groessten-diesel-irrtuemer-t6106577.html?mobile=1
D
Dodonice,
07.08.2017 14:47 Uhr
0
3. IRRTUM: ALTE DIESEL LASSEN SICH EINFACH AUF EURO 6 UMRÜSTEN
Die meisten Autohersteller haben in der Vergangenheit nicht viel mehr als das gesetzlich Nötige getan, um ihre Autos sauber zu bekommen - nicht das technisch Mögliche. Bei vielen Autos lässt sich das Abgasverhalten verbessern. Eine Umrüstung von Dieselfahrzeugen auf die aktuelle Norm Euro 6 ist nur für jene Fahrzeuge möglich, die bereits Euro 5 erfüllen. Selbst dann ist der Umbau teuer, umständlich und noch nicht verfügbar. Autohersteller sagen, er wäre nicht wirtschaftlich.
Der Zulieferer Twintec hat ein Nachrüstsystem entwickelt. „BNOx“ umfasst eine AdBlue-Einspritzung zum Nachrüsten. Der ADAC bestätigt einem umgebauten VW Passat bis zu 90 Prozent weniger Stickoxid-Emissionen. Gleichzeitig stieg der Dieselverbrauch um fünf Prozent. Hinzu kommen 1,5 bis 3 Liter AdBlue pro 1.000 Kilometer. Das System kostet 1.500 Euro zuzüglich Einbau und soll für „alle relevanten Fahrzeugtypen“ angeboten werden.
Dass die Technik in Prototypen funktioniert, bedeutet allerdings nicht, dass sie in großem Maßstab einsetzbar ist. „Systemeinbindung in das Fahrzeug (u. a. Fehlerüberwachung), Dauerhaltbarkeit und Betriebssicherheit“ seien vor einem Serieneinsatz zu klären, schreibt der ADAC. Anders gesagt: Die Technik muss auf jede Diesel-Modellvariante jedes Herstellers angepasst und von einer Prüfbehörde dafür freigegeben werden. Erst dann wäre ein Einbau in Millionen Fahrzeuge denkbar.
Die Adblue-Einspritzung ist keine triviale Angelegenheit. Bei einer Überdosierung von Adblue kann giftiges Ammoniak in die Umwelt gelangen. Eine zu sparsame Dosierung erzielt nicht den gewünschten Effekt. Ein sauber programmiertes Kennfeld ist Voraussetzung.
Zur Machbarkeit sagt Roland Baar von der Technischen Universität Berlin, ehemaliger VW-Motorenentwickler: „Die Vorstellung, dass man SCR-Systeme einfach an einen Motor ranhängt, der bisher keines hatte, ist eine Utopie." Die Teile im Auto seien eng miteinander verzahnt und aufeinander abgestimmt. Auch Peter Mock vom Forscherverbund ICCT, der die Dieselaffäre bei VW aufdeckte, sagt: An die Bauteile älterer Autos ranzugehen, sei "auf jeden Fall sehr aufwändig“, teuer und bei einigen Modellen "schlicht nicht möglich". Wo sie gelänge, sei diese Nachrüstung aber recht effektiv.
D
Dodonice,
07.08.2017 13:15 Uhr
0
Die Idee von Dudenhöfer wäre der falsche Weg. Dann bezahlen letzt endlich doch die Steuerzahler. Für mich als Besitzer eines Diesel, die schlechteste aller Ideen. Hätte hier durch Baumot nicht nur einen steigenden Verbrauch und zusätzliche Kosten für den Zusatz, sondern wäre auch noch mit extrem gestiegenen Treibstoffkosten bestraft. Sorry, ich glaube jeder Besitzer eines Diesel wird dagegen protestierten!
T
Tycoon5227,
07.08.2017 10:54 Uhr
0
Delcath Sys wird heute abgehen wie eine Rakete, schnell noch bei unter 0,10€ eindecken bevor es gegen Mittag schon wieder zu spät ist!
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