BAYER Insiderboard WKN: BAY001 ISIN: DE000BAY0017 Forum: Aktien User: Bay5anto

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Kommentare 5.872
MoneyManni85
MoneyManni85, 05.07.2020 17:18 Uhr
0
Ach ja. Danke Bay. 😊👍
MoneyManni85
MoneyManni85, 05.07.2020 17:16 Uhr
0
Im übrigen verdient man das Geld an der Börse ohnehin am ehesten mit ausreichend Sitzfleisch. 🙂
MoneyManni85
MoneyManni85, 05.07.2020 17:14 Uhr
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Bestärkt mich wieder in meiner Meinung, dass die Übernahme von Monsanto durch Bayer die absolut richtige Entscheidung war. Hier wurde seitens des Managements eindeutig langfristig gedacht, was sich in den allermeisten Fällen letztendlich auszahlt. Man sieht es auch an erfolgreichen Firmen wie z. B. Sixt, was eine langfristige Planung ausmacht. Dort wird ebenfalls die langfristige Planung über das kurzfristige Ergebnis gestellt. Auch wenn es manch einem Anleger nicht gefällt.
Bay5anto
Bay5anto, 05.07.2020 16:50 Uhr
0
Ergänzung: Der Kauf von Syngenta durch ChemChina hatte praktisch keine Synergien. Das passte nichts, die Chinesen wollten einfach mit Gewalt im Markt mitmischen. Syngenta war damals vom Umsatz ähnlich wie Monsanto (ca. 15.5 Mrd), allerdings lief es schlecht und das Ergebnis war im Minus. Zu vor war auch ein teuerer Milliarden Vergleich wegen Gen-Mais geschlossene worden. Hierfür haben die Chinesen 43 Mrd. aus. Monsanto zum Vergleich erwirtschaftete einen Gewinn von 2.3 Mrd. die Bayer mit konnte plus Synergieeffekten in den kommenden Jahren. An den guten und steigenden Geschäftszahlen bei Bayer sieht man, dass diese ursprüngliche Rechnung ja grundsätzlich aufgeht. Bei Syngenta stagniert das EBIT und der Umsatz ist 2018 und 2019 gut 15% geringer als vor dem Kauf. Vor dem Hintergrund kann man nun vortrefflich diskutieren, ob der Kauf für 43 Mrd. $ oder der für 66 Mrd. $ langfristig der teurere oder sinnvollere war.
Bay5anto
Bay5anto, 05.07.2020 16:22 Uhr
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Nenne nur einen sinnvollen Zukauf, der sich auch tätigen lässt. Das war ja damals genau die Überlegung. Es gab(/gibt) keinen sinnvollen Zukauf im Pharmabereich den Bayer mit seinen Mitteln Stämmen könnte und der im Gegenzug auch ein entsprechendes Plus an Umsatz und vorallem Marktanteil sichern kann. Was da in Frage kam hatte Bayer mit Schering und dem Consumergeschäft von Merck zu vor schon geschluckt. Der Pharmasektor ist ganz anders strukturiert die Big Player wie Pfizer spielen nochmal in einer anderen und haben eine Marktkapitalisierung von 200 Mrd. und die kleinen hätten Bayer nicht weiter gebracht. Etwas Brauchbares abstoßen wollte auch keiner und ins Portfolio muss es ja auch noch passen bzw. dieses ergänzen. Mit Monsanto hat Bayer das an Übernahme gestemmt was aus eigener Kraft machbar war und Bayer in Sachen Marktanteile, Portfolio, Knowhow und Umsatz am besten verstärkt. Man ist damit auf einen Schlag zum Marktführer geworden und hat das Portfolio hauptsächlich um Produkte erweitert die man vorher nicht hatte oder nur schwach war. Was wäre die Alternative gewesen? Man wäre nach den großen Konsolidierung wie BASF einfach nach hinten durchgereicht worden und zum Übernahmekanditat geworden. Nachdem der Übernahmeanlauf bei Syngenta durch Monsanto gescheitert war, hatten diese alternativ ja auch schon einen Kauf von Bayer geplant. Man sollte sich auch Fragen ob das für Europa gut gewesen wäre. Es Mit Dow DuPont war schon ein MegaPlayer in USA entstanden, die Chinesen haben sich die Schweizer Syngenta einverleibt und Bayer wäre dann auch an die Amerikaner gegangen. Was wäre übrig geblieben? Eine auf dem Agrarsektor eher unbedeutende BASF. Wollen wir das? Wird das Europas Rolle gerecht?
s
steve1, 05.07.2020 14:57 Uhr
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Für den Betrag gäbe es zahlreiche Firmen würde ich sagen ... die Frage ist halt wieviel EBIT generiert Monsanto nachhaltig pro Jahr... noch ist das for den Kaufpreis recht mau
Bay5anto
Bay5anto, 05.07.2020 14:13 Uhr
0
Wo genau? Was hätte man in dem Bereich zu kaufen sollen?
s
steve1, 05.07.2020 13:57 Uhr
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Naja hätte man 70 Mrd in Pharma investiert wäre der Return sicherlich viel höher gewesen...
Bay5anto
Bay5anto, 05.07.2020 13:32 Uhr
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Teuer ist wie gesagt auch relativ. Was ist etwas wert? Das was jemand bereit ist zu zahlen. Da es am Markt kein vergleichbares Unternehmen gab, gab es auch kein günstigeres. ChemChina hatte zuvor 43 Mrd. für Syngenta bezahlt, war das der bessere Kauf?
MoneyManni85
MoneyManni85, 05.07.2020 12:53 Uhr
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Wenn man sich die Kursentwicklung von Monsanto vor der Übernahme anschaut, habe ich nun nicht das Gefühl, dass der Deal unbedingt zu teuer war.
s
steve1, 05.07.2020 12:46 Uhr
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Naja in Sachen EBIT/EBITDA Multiple kann man schon von sehr teuer sprechen, jetzt kamen ja auch nochmal 10-15 Mrd hinzu ...
Bay5anto
Bay5anto, 05.07.2020 12:39 Uhr
0
Habe wir aber hier auch schon ausgiebiger diskutiert. Ob 10 Mrd. "zu teuer" waren/sind ist relativ. Wenn alle Alternativen teurer sind, ist es der günstigste Deal. Und auch ob Monsanto zu teuer war, kann meiner Meinung nach, weder einfach noch eindeutig beantwortet werden. Dafür müsste man alle anderen Konstellationen durch spiele, was wäre wenn? Wer hätte Monsanto stattdessen gekauft? Hätte Monsanto evtl. Bayer gekauft? Falls ja, hätte man Bayer zerschlagen? Was hätte diese Varianten für die nächsten 10 oder 20 Jahre für Auswirkungen auf Bayer oder Markt gehabt? Um die von Bayer bereits vor Jahren ausgerufene Strategie, die Marktführerschaft zu erringen, umzusetzen, war der Kauf sicherlich sinnvoll. Zumal es nach der starken Konsolidierung im Sektor (Dow+DuPont, ChemChina+Syngenta und alle kleinen die schon geschluckt wurden) kaum Auswahl gibt und das Portfolio von Bayer und Monsanto perfekt zusammen passten. Da gibt es dann kleine Fenster in denen man Chance wahrnehmen muss. Tut man das nicht, war es das. Zu erfolgreichem Unternehmertum gehört als wichtige Tugend eben auch eine große Portion Mut und Wagnis. Etwas, dass in vielen deutschen Unternehmen mittlerweile fehlt aber die Ursache ist wieso viele US-Firmen so erfolgreich sind.
Bay5anto
Bay5anto, 05.07.2020 12:24 Uhr
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Ich finde das sehr wohl relevant. Damit wird in der Zukunft das Geld verdient und es sichert Bayers Position als Marktführer im Agrarbereich. Täglich ohne neue News auf dem restlichen Teil Klagen rum zu reiten von denen über 80% bei einer störischen Kanzlei liegen bringt keine meine Erkenntnisse. Für diese Restklagen wurden innerhalb der genannten Summe bereits Mittel von 1.25 Mrd. zurückgestellt und ein kluger Mechanismus installiert der sicherstellt, dass es keine unzähligen langatmigen Verhandlungen vor Laienjurys gibt. So wie Verhandlungsführer Ken Feinberg auch gesagt, ist davon auszugehen, dass die Kanzlei Onder ebenfalls schnell den Vergleich sucht sobald die finale Zustimmung zum Vergleich unterschrieben ist. Denn dann ist Onder klar, dass er sonst vermutlich Jahre prozessiert ohne Geld zu verdienen. Wie gesagt die Kläger sind meist wirtschaftlich schlecht aufgestellt und gehen ohne Vorauszahlungen in solche Klagen. Die Kanzleien verdienen ihr Geld mit dem Anteil an der Schadenersatzansprüchen.
s
steve1, 05.07.2020 12:03 Uhr
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Für so eine. unvollständigen Vergleich 10 Mrd EUR zu zahlen ist halt schon eine Hausnummer, zumal Monsanto eh schon viel zu teuer war.
s
steve1, 05.07.2020 12:02 Uhr
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Ich glaube das hat keine Relevanz... interessanter ist was mit den restlichen 30.000 Klagen passiert. Die konnte Baumann nicht abschließen ...
Bay5anto
Bay5anto, 05.07.2020 11:18 Uhr
0
Als Sonntagslektüre einen hoch interessanten Artikel von Google über die Zusammenarbeit mit Bayer CropScience zur Verarbeitung großer Datenmengen aus der Genotypen Laboren mit Hilfe der Google Cloud und Googles Kubernetes Engine (GKE). Hier sieht man wie weit man bei der Nutzung von Digitalisierungs-Technologien schon ist. https://cloudblog.withgoogle.com/products/containers-kubernetes/google-kubernetes-engine-clusters-can-have-up-to-15000-nodes/amp/
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