BAYER Insiderboard WKN: BAY001 ISIN: DE000BAY0017 Kürzel: BAYN Forum: Aktien User: Bay5anto
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18. Juni 2026, 23:00 Uhr,
Lang & Schwarz
Knock-Outs auf Bayer
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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Diese Werbung richtet sich nur an Personen mit Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland. Der jeweilige Basisprospekt, etwaige Nachträge, die Endgültigen Bedingungen sowie das maßgebliche Basisinformationsblatt sind auf www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
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Kommentare 5.872
s
steve1,
13.07.2020 13:18 Uhr
0
Naja man hatte ja vorher genug andere Standbeine und so schlecht sind 1.5Mrd Qurtalsgewinn im Pharmabereich nicht, mit den 60 Mrd Invest in Pharma Stände man ganz wo anders
s
steve1,
13.07.2020 11:49 Uhr
0
Wenn man nur den Agrar/CropScience Klumpen nicht hätte ... :)
Bay5anto,
13.07.2020 9:19 Uhr
0
Guten Morgen zusammen ☕
Falls jemanden die Einschätzung interessiert:
Bayer: Ein neuer Blockbuster?
Bayer hat mit seinem Medikamentenkandidaten Finerenon einen Studienerfolg erzielt. Die abschließende klinische Studie (Phase-III) Fidelio-DKD zur Beurteilung der Wirksamkeit und Sicherheit des Mittels im Vergleich zu einem Placebo jeweils zusätzlich zur Standardtherapie habe bei chronisch Nierenkranken mit Typ-2-Diabetes den primären Endpunkt erreicht, so die Leverkusener bereits letzte Woche Donnerstag. Analysten bleiben nach dem Erfolg positiv gestimmt.
Zulassungsantrag angepeilt
Finerenon habe gegenüber Placebo das Fortschreiten der chronischen Nierenerkrankung (CKD) verzögert - verlängerte also die Zeit etwa bis zum Nierenversagen. Bayer erwägt nun einen Zulassungsantrag für das Mittel, das bislang in noch keiner Indikation zugelassen ist. Erst jüngst hatte Bayer das klinische Programm für Finerenon erweitert und eine Phase-III-Studie (Finearts-HF) gestartet, die die Wirksamkeit und Sicherheit des Mittels bei Patienten mit symptomatischer Herzinsuffizienz, aber einer linksventrikulären Auswurfleistung von noch mehr als 40 Prozent untersucht.
Für den Analysten Ulrich Huwald von Warburg Research ist Finerenon eines der wichtigsten in der Entwicklung sbefindlichen Medikamante von Bayer. Sollte das Mittel erfolgreich sein, könnte es Blockbuster-Status erreichen.
N
NOFX_PC,
12.07.2020 23:08 Uhr
0
Ok nochmal für mich bitte.
Der Vergleich mit den anhängigen Klagen wird von Bayer weiter bestätigt und es soll ‚nur‘ der Teil mit den zukünftigen Fällen verändert werden, dafür wurde dann aber erstmal der ganze Vergleich zurück gezogen.
Wenn das denn stimmt:
Now, it’s working with the plaintiffs on a plan B, and it might not take too long. “Although the Court is not aware of any Plan B, it would be surprising if none existed given the stakes involved and the novelty of Plan A,” Chhabria noted earlier.
https://www.fiercepharma.com/pharma/bayer-reworks-part-roundup-settlement-after-judge-s-reluctance-for-approval
Dann könnte es ja schnell gehen, mit einem neuen /verändertem Vorschlag.
Aber ich befürchte der wird teuerer....und vielleicht nicht so abschließend wie der erste Vorschlag.
Aber gut ist ja, ich wiederhole mich, das Bayer erstmal günstig ein paar mrd. Am Markt aufnehmen konnte.
G
Geldvermehrer,
12.07.2020 16:24 Uhr
0
Danke wir werden sehen.
G
Geldvermehrer,
12.07.2020 13:18 Uhr
0
Autofullfill: Labelungsverbot (falsch) gemeint war Labelungsgebot.
Die Berufung erfolgte ja wegen dieses Rechtsirrtums.
G
Geldvermehrer,
12.07.2020 13:15 Uhr
0
Es gibt ja nicht nur diese 1000 Studien. Das Urteil in der 1. Instanz berief sich ausdrücklich auf die Kennzeichnungspflicht gemäß kalifornischem Recht. Vor wenigen Tagen erst hat ein übergeordnetes Bundesgericht das Labelungsverbot nach Bundesrecht verboten. Damit entfällt die Rechtsgrundlage für eine Verurteilung. Die 3 Berufungsrichter müssen das erstinstanzliche Urteil aufheben wegen fehlender Rechtsgrundlage.
Bay5anto,
11.07.2020 23:12 Uhr
0
Über 1.000 sogar
G
Geldvermehrer,
11.07.2020 19:07 Uhr
0
Rollosen, 40 Tage sind vergangen, das Gericht und die 3 Berufsrichter haben noch weitere 50 Tage Zeit Recht zu sprechen. Es gibt 800 Studien die die Unbedenklichkeit bescheinigen. Ich sehe keine Verurteilung von Bayer.
Bay5anto,
11.07.2020 17:09 Uhr
0
So konnte man es lesen.
Wieso hat er so gearbeitet? In welchem Zustand war die restliche Arbeitsausrüstung? Wieso wird hier der Arbeitgeber nicht in Sachen Arbeitsschutz haftbar gemacht?
Der ganze Fall ist unglaublich.
Zwischenzeitlich kommt noch dazu, dass einer von Johnsons Anwälten selbst von dem Kadi steht, weil er einen Lieferanten für Vorprodukt Monsantos während des Prozesses um 200 Mio. Dollar erpressen wollte, mit der Drohung er würde ihn sonst ebenfalls involvieren.
Dazu die wundersame und schon beschrieben Genesung Johnsons. Bin Hodkin Lymphom wurde bei ihm bereit 2014 diagnostiziert. 2018 wurde sei Prozess vorgezogen und als erster verhandelt mit der Begründung er liege bereits im sterben. So heißt es in einem Guardian Interview mit ihm von 2018: "Doctors have said he could have at most two years left to live."
Bay5anto,
11.07.2020 16:46 Uhr
0
Im Prozess hat sich nicht nur die Krankengeschichte sondern auch die Tätigkeits- und Anwendungsbeschreibung sehr unglaubwürdig dargestellt.
Johnson hat als Hausmeister einer Schule angeblich mehrfach die Woche oder sogar täglich länger mit Roundup gearbeitet um Wege und Anlagen frei von Unkräutern zu halten.
Der Unwissende Leser könnte jetzt vielleicht auf den Gedanken kommen die Schule befinde sich in Mitten des Regenwaldes wo eine außergewöhnlich starke Vegetation herrscht ...
Spass beiseite, Landwirte bringen das Mittel in der Regel genau einmal pro Session vor der Ernte aus um ihre Äcker frei von Unkräutern zu halten. Was hat der gute Mann hier gemacht? Welche Umnengen wurden hier angeblich verarbeitet und wozu? Wie viel ist unnütz in der Natur gelandet?
Weiter ist heraus gekommen, dass Johnson Roundup wohl mit eine Spritze ausgebracht hat die man auf den Rücken schnallen kann. Diese soll laut seiner Aussage so undicht gewesen sein, dass ihm das Mittel am Rücken herunter gelaufen ist.
G
Geldvermehrer,
11.07.2020 16:15 Uhr
0
Im Prozess 2018 hat der Anwalt behauptet Dewayne lebe nur noch wenige Monate. Jetzt 2020 geht es ihm scheinbar wieder gut.
Bayer muss die Prozess einfach gewinnen ohne so schmutzig zu arbeiten wie die Kläger.
G
Geldvermehrer,
11.07.2020 16:12 Uhr
0
Stunden = Studien
G
Geldvermehrer,
11.07.2020 16:11 Uhr
0
Blöd für die Firmen die solche Produkte ohne ausreichende Margen verkaufen.
Bei Glyphosat zeigen 800 Stunden die Ungefährlichkeit. Eine Medienkampagne von Anwälten für über 100 Mio $ hat ein Laiengericht mit ehrenamtlichen Geschworenen hat Bayer verurteilt und eine riesige Kampagne hat 125000 vermeintlich Geschädigte mobilisiert. Den Vogel schießt dieser Dewayne Johnson ab. Der wurde 2012 eingestellt und wurde nach schon 2 Jahren Hausmeister Tätigkeit schon krank. Hat der Glyphosat getrunken? Eigentlich ist die Krankengeschichte merkwürdig.
Bay5anto,
11.07.2020 10:50 Uhr
0
Ist doch ein alter Hut.
Man muss sich daran gewöhnen, dass so etwas in den USA zum daily Business in der Branche gehört.
In den USA laufen jeden Tag Produkthaftungsklagen, das liegt einfach am völlig gegensätzlichen Produkthaftungs- uns Rechtssystem.
Ich hatte die Unterschiede hier schon mal erklärt.
Einfach ausgedrückt ist es so:
Bei uns sind die Auflagen und Zulassungshürden für das in Verkehrbingen von Produkten sehr hoch. Dafür später aber eben auch die Hürden was Forderungen von Verbrauchern angeht (Beweislastumkehr) und wir kennen keine Sammelklagen.
In den USA ist es genau umgekehrt. Jeder kann praktisch alles auf den Markt werfen, muss aber im Zweifelsfall immer die unbedenklich kein Beweisen können, wenn eine Forderung im Raum steht.
Dazu kommen Sammelklage und zweifelhafte Laienjurys.
Am Ende ist also die Frage für jedes ausländische Unternehmen was dort aktiv ist, ob die erzielbaren Gewinne auf dem US-Markt die möglichen Risiken kompensieren.
Produkte wie Arzneimittel die praktisch immer auch Nebenwirkungen haben sind natürlich prädestiniert für solche Produkthaftungsklagen. Das liegt in der Natur der Sache, ist aber auch ein Grund wieso hier die Margen so hoch sind.
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