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BAYER Insiderboard WKN: BAY001 ISIN: DE000BAY0017 Kürzel: BAYN Forum: Aktien User: Bay5anto
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Baader Bank
Knock-Outs auf Bayer
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Kommentare 5.872
Bay5anto,
29.07.2020 14:50 Uhr
0
@Masel_tov Du vermischt Produktion mit Verteilung. Wird die Produktion allerdings gesenkt, wird das Verteilungsproblem noch größer.
Man hat die CashCow schon bewusst gekauft. Ist ja nicht das Mittel allein, das kann jeder. Es gibt weltweit rund 90 Unternehmen die glyphosathaltige Produkte herstellen oder vertreiben. Nicht ohne Grund, es ist auch nach über 40 Jahren am Markt konkurrenzlos.
Bayer hat allerdings schon vorher an Alternativen geforscht, da es zum einen auch hier wenigeNieschen gibt wo Glyphosat nicht wirkt und alle Präparate eine endliche Lebensdauer haben. Irgendwann treten auch durch natürliche Mutation Resistenzen bei einzelnen Pflanzen auf. Bei manchen Mitteln schon nach 10 Jahren, bei Glyphosat hält sich das auch nach 40 Jahren noch in Grenzen aber irgendwann wird es zumindest für einzelne Kulturen Alternativen geben müssen.
Zusätzlich spielen Themen wie Patentschutz mit rein. Für Produkte mit Patentschutz habe ich das Monopol und kann höhere Preise erzielen.
G
Geldvermehrer,
29.07.2020 12:20 Uhr
0
Hier der Link von einem US Anwalt der das Urteil zerpflückt: https://medium.com/law-meets-science/iarcs-probably-carcinogenic-does-not-justify-warning-labels-but-drives-litigation-uncertainty-616950a15dc1
M
Masel_tov,
29.07.2020 11:58 Uhr
0
Auch mit dem Einsatz von Glyphosat bekommst Du keine 7 Mrd. Menschen ernährt, sonst gäb's keinen Hunger auf der Welt. ;) Aber schon klar was Du meinst, BaySanto. M. E. hat Bayer aufs falsche Pferd gesetzt und wollen/müssen den Gaul jetzt bis zum bitteren Ende zu Tode reiten. Letztes Jahr teilte Bayer mit, dass in den nächsten Jahren ca. 5 Mrd. in Glyphosat-Alternativen investiert werde. Das sagt doch eigentlich alles. Klagen, Verbote und freiwilliger Verzicht rund um Glyphosat.
P
Pummbasa,
29.07.2020 9:59 Uhr
0
Stimmt insolventes Unternehmen bringt keinem was. Bin auch auf Q2 Zahlen gespannt, sollte ertagsstärktes sein. Basf hat dagegen heute morgen 5 Prozent eingebüßt, sehr schwach derzeit.
P
Pummbasa,
29.07.2020 9:50 Uhr
0
https://www.finanztreff.de/aktien/kennzahlen/Bayer-AG-Aktie/
Bei Entwicklung der Vermögens- und Kapitalstruktur wird der Verschuldungsgrad nochmal aufgeführt.
Bay5anto,
29.07.2020 9:35 Uhr
0
Also der Verschuldungsgrad den Du meinst (Schulden / EBITDA) dürfte dies Jahr bei 2.56% liegen und für 2022 bei 1.69%.
Das ist aber nicht außergewöhnlich hoch. Eine BASF z.B. die sich immer rühmt kaum Schulden zu haben und ja in den letzten Jahren keine Investion en in 2stelligen Milliardenbereich gestemmt hat, liegt für 2020 2.14% und für 2020 bei 1.84%.
Bay5anto,
29.07.2020 9:30 Uhr
0
*** Hārtz4
P
Pummbasa,
29.07.2020 9:30 Uhr
0
Habe allerdings auch andere Zahlen gelesen, sowas wie 164 prozent Finanzverschuldung. Wie diese Zahl berechnet wurde, weiß ich allerdings nicht.
Bay5anto,
29.07.2020 9:29 Uhr
0
Ein Flächendeckendes Verbot von Glyphosat werden wir so schnell nicht sehen. Aktuell wird an der Wiederzulassung in der EU gearbeitet.
Hört Euch einfach mal bei Landwirten um, diese Anti-Glyphosat-Diskussion wird praktisch ausschließlich von Menschen geführt die damit weder arbeiten noch Chemiker oder Biologe sind, also Fachfremde.
Kein Landwirte will auf den Einsatz von Glyphosat einmal im Jahr verzichten. Unter den professionellen Anwendern genießt das Mittel nach wie vor einen exzellenten Ruf.
Auf belastbare Studien zur Gefährlichkeit wartet die Welt seit über 40 Jahren, auf der anderen Seite gibt es keine schonende Alternative. Alle Alternativen haben ein deutlich höheres Risiko, erfordern einen erheblich höheren Maschinen- und Personaleinsatz, fördern die Bodenerosion und senken die Erträge.
Im heimischen Schrebergarten kann man bei drei Reihen Gemüse zum Zeitvertreib schön auf Glyphosat verzichten, aber so bekommt man keine 7 Mrd. Menschen ernährt.
Nicht böse gemeint Masel_tov, aber Sätze wie "Höhere Preise für Lebensmittel wegen höherem Anbau- und Ernteaufwand. Bio und/oder alternative Anbaumethoden laufen so gut wie lange nicht und werden immer bedeutender. Dem Bauer wird der Mehraufwand schnuppe bzw. recht sein, wenn er dafür besser bezahlt wird." sind daher reine Romantik
Sowas kann nur ein Besserverdiener aus der ersten Welt sagen. Dort wo wirklich Milliarden von Menschen ernährt werden müssen, interessiert sich für die Marke "Bio" kein Mensch. Nahrung muss bezahlbar sein. Und auch in Deutschland/Europa wird keine Regierung den Aufstand der ***-Empfänger riskieren, wenn der Einkaufswagen morgen nicht mehr mit Nudeln für 49 Cent, Nackensteaks für 1,99 und Bier für 9,99/Kasten voll gemacht werden kann.
P
Pummbasa,
29.07.2020 9:26 Uhr
0
Grüße,
Nettofinanzverschuldung 36,9 milliarden / ebitda 11,5 milliarden * 100
Kommt man auf eine Finanzverschuldung von 320%. Über drei Jahre müsste Bayer wirtschaften um die Schulden abzubauen.
Bay5anto,
29.07.2020 9:09 Uhr
0
Guten Morgen zusammen ☕
Pummbasa wie kommst du auf 320% Verschuldungsquote? Quelle?
Ein ganzer Teil wurde ja aus Eigenkapital finanziert und es gab erheblichen Cashflow aus Veräuserungen.
Ich hatte es zu Beginn man überschlagen. Kritisch dürfte es für Bayer erst irgendwo ab 40-50 Mrd. Vergleichszahlungen werden. Aber das sind völlig hypothetische Summen.
Ein insolventen Unternehmen hilft keinem Kläger, dann geht er nämlich im leer aus. Von daher ist es in beider Seiten Interesse, Vergleichssumvon immer nur so hoch ausfallen zu lassen, dass Unternehmen diese problemlos stemmen können.
gear,
28.07.2020 22:46 Uhr
0
Noch sieben mal aufstehen bis zu den Zahlen und neun mal bis zur Wiederaufnahme der Verhandlungen. Wird mal wieder Zeit für grüne Zahlen!
P
Pummbasa,
28.07.2020 19:56 Uhr
0
Wie war MoneyManni85
MoneyManni85,
28.07.2020 18:48 Uhr
0
Bio-Landwirtschaft ist doch mehr ein deutsches oder höchstens noch ein europäisches Phänomen.
Im Rest der Welt, allen voran Südamerika, wird industrielle Landwirtschaft im höchsten Maß praktiziert.
Letzten Endes verschiebt sich nur die landwirtschaftliche Produktion von Europa weg, hin zu Ländern in Nord und Südamerika.
Und da sich Europa nicht vollends alleine ernähren kann, wird am Ende schlicht mehr importiert.
Ein Fakt den viel Linke und Grüne gerne ignorieren.
Verlierer wird die Europäische Landwirtschaft sein, die ohne Subventionen ohnehin längst nicht mehr Konkurrenz-fähig ist.
D
DAKo,
28.07.2020 18:41 Uhr
0
Da geh ich mit...zumal man sich doch dem Risiko der US Klagen bewusst gewesen sein muss. Die Tragweite kannte man seit Lipobay. Da wollte sich jemand ein Denkmal setzen und die Amis zeigen ihm wo es langgeht. Ich glaube nicht, dass Monsanto in dem Maßstab verklagt geworden wäre.
M
Masel_tov,
28.07.2020 18:33 Uhr
0
@DAKo Daran werden wir uns auf Dauer wohl gewöhnen müssen. Höhere Preise für Lebensmittel wegen höherem Anbau- und Ernteaufwand. Bio und/oder alternative Anbaumethoden laufen so gut wie lange nicht und werden immer bedeutender. Dem Bauer wird der Mehraufwand schnuppe bzw. recht sein, wenn er dafür besser bezahlt wird. Ich meine ja auch nur dass Bayer sich da ein Produkt zu einem irrwitzigen Preis angeschafft hat, welches aktuell und mittel- bis langfristig nur Ärger mit sich bringt.
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