BAYER Insiderboard WKN: BAY001 ISIN: DE000BAY0017 Kürzel: BAYN Forum: Aktien User: Bay5anto

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Kommentare 5.872
Petersen_Heinz
Petersen_Heinz, 25.10.2020 11:58 Uhr
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Bayer will für sein neues Medikament Finerenon bis zum Jahresende bei den Gesundheitsbehörden einen Antrag auf Zulassung für die Behandlung von Patienten mit chronischer Nierenerkrankung bei gleichzeitigem Typ-2-Diabetes stellen. Werbung Das teilte der Pharmakonzern bei Vorstellung der detaillierten Ergebnisse aus einer Phase-III-Studie Fidelio-DKD mit 5.700 Patienten aus 48 Ländern mit. Finerenon in Kombination mit der maximalen Dosierung aus der leitliniengerechten Therapie senkt das kombinierte Risiko von Nierenversagen, Tod durch Nierenversagen und einem weiteren Ereignis laut der Studie um 18 Prozent und damit signifikant und über die gesamte Dauer der Behandlung hinweg. Das Mittel ist dabei geeignet, die Überaktivierung eines spezifischen Proteins zu hemmen, das zu Nieren- und Herzschäden beiträgt. Professor George L. Bakris von der Universität Chicago sprach von "einem vielversprechender Ansatzpunkt für eine neue Therapie". Etwa 40 Prozent aller Typ-2-Diabetiker entwickeln eine chronische Nierenerkrankung - geschätzt sind dies gut 160 Millionen Menschen weltweit. Mit den bisherigen Behandlungsmethoden bleibt bei ihnen das Risiko eines Fortschreitens der Krankheit hoch. Finerenon wird von Bayer als mögliches Blockbuster-Medikament eingestuft. Untersucht wird auch der Einsatz zur Behandlung der symptomatischen Herzinsuffizienz.
L
Linus40070, 25.10.2020 2:05 Uhr
0
Naja. Ich finde den Blockbuster um ehrlich zu sein wenig effizient. 14% Verlangsamung des Todeseimtritts...Mehr wäre schon gut gewesen.. Aber bin auch kein Mediziner 😅
Bay5anto
Bay5anto, 24.10.2020 19:59 Uhr
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Es hier einige potentielle Blockbuster-Kandidaten am Ende der Pipeline. Das wird spannend.
N
Nerdstomper, 24.10.2020 17:50 Uhr
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Denke, dass der aktuelle Wert unfair ist und einfach künstlich runtergedrückt ist
J
Jungeleut, 24.10.2020 17:30 Uhr
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👍🏻👍🏻👍🏻
L
Linus40070, 24.10.2020 16:21 Uhr
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Sehr schön!:)
Bay5anto
Bay5anto, 24.10.2020 15:24 Uhr
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Nächste HOTNEWS! Und das am Wochenende. Bayer: FDA lässt diagnostischen Test für Vitrakvi zu FRANKFURT (Dow Jones) - Die US-Gesundheitsbehörde hat einen diagnostischen Test von Bayer und dem Partner Foundation Medicine für das tumorunabhängige Krebsmedikament Vitrakvi zugelassen. Der sogenannte Test Foundationone CDX sei der erste therapiebegleitende diagnostische Test zur Identifizierung von Patienten mit neurotropher Rezeptortyrosinkinase-Genfusion, für die Vitrakvi eine geeignete Therapieoption wäre, so der DAX-Konzern. Es handele es sich um einen CGP-Test, der nun für alle soliden Tumore zugelassen sei, und somit einen breiteren Zugang zu Biomarker-Tests in der Onkologie ermögliche. "Wir freuen uns darauf, unsere weltweite Zusammenarbeit mit Foundation Medicine fortzusetzen und Krebspatienten einen besseren Zugang zu Biomarker-Tests zu ermöglichen und die für sie richtige Behandlungsoption zu ermitteln", so Robert LaCaze, Leiter der Strategischen Geschäftseinheit Onkologie bei Bayer, laut Mitteilung. Vitrakvi mit dem Wirkstoff Larotrectin ist ein Medikament, mit dem bösartige Tumore behandelt werden können, die auf einer Genmutation beruhen. Das Mittel blockiert ein Fusionsprotein, das als Treiber wirkt. Damit ist sein Einsatz anders als bei anderen Krebsmitteln nicht auf ein bestimmtes Organ beschränkt. Allerdings ist diese Krebsursache recht selten. Nur bei etwa einem Prozent aller Fälle liegt ein Fusionsprotein vor, an dem eines der drei NTRK-Gene beteiligt ist. Ob das Mittel im konkreten Fall für einen Patienten geeignet ist, muss mit einem molekulargenetischen Test ermittelt werden. Neben Foundation Medicine arbeitet Bayer auch mit anderen Testanbietern wie ArcherDX und Illumina zusammen.
Bay5anto
Bay5anto, 23.10.2020 21:11 Uhr
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Wenn mir mehr Infos in die Hände fallen teile ich dir gern hier.
L
Linus40070, 23.10.2020 20:55 Uhr
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Dankeschön @Bay5anto!:)
Petersen_Heinz
Petersen_Heinz, 23.10.2020 20:51 Uhr
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Danke, sehr interessant lese ich mich mal ein.
Bay5anto
Bay5anto, 23.10.2020 20:35 Uhr
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Wie gesagt aktuell 100 Mio. Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) Tendenz steigend. Grundsätzlich betrifft das aber einen Großteil der Diabetes-Typ2 Patienten. 40% erkranken wohl an CKD, was die Lebenserwartung um bis zu 16 Jahre verkürzt. Man rechnet in 2045 mit 700 Millionen Diabetes-Typ2 Erkrankten. Dürfte also ein riesiger Markt mit Patienten sein die das Produkt dann vermutlich über Jahre oder Jahrzehnte einnehmen. Bisher gibt es wohl keinen vergleichbaren Wirkstoff und einen großen ungedeckten Bedarf. Über Margen wird man wohl erst genaues sagen können wenn die Marktzulassung durch ist. Die Anträge auf Zulassung befinden sich wohl in Vorbereitung.
Petersen_Heinz
Petersen_Heinz, 23.10.2020 18:35 Uhr
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Hmm, klingt schön auf jeden Fall.Was hat die Konkurrenz im Portfolio diesbezüglich? Novartis etc. Wie hoch ist die reguläre Marge bei vergleichbaren Produkten? Da fehlen mir noch einige Infos um von möglichen Blockbuster zu sprechen.
Bay5anto
Bay5anto, 23.10.2020 17:02 Uhr
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Da fliegt wohlmöglich der nächste Blockbuster für Bayer an. 100 Mio. Patienten Tendenz steigend.
Bay5anto
Bay5anto, 23.10.2020 17:01 Uhr
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Bayer : Vorstellung der Ergebnisse der Phase-III-Studie FIDELIO-DKD bei der Kidney Week 2020 der American Society of Nephrology (ASN) Berlin, 23. Oktober 2020 - Die detaillierten Ergebnisse der Phase-III-Studie FIDELIO-DKD haben gezeigt, dass das Prüfpräparat Finerenon das Fortschreiten der chronischen Nierenerkrankung (CKD) bei Patienten mit CKD und Typ-2-Diabetes (T2D) gegenüber Placebo verlangsamte. Finerenon führte in Kombination mit der maximal tolerierten Dosis der leitliniengerechten Therapie zu einer signifikanten Reduzierung des primären Endpunkts, definiert als kombiniertes Risiko der Zeit bis zum Nierenversagen, einem anhaltenden Rückgang der geschätzten glomerulären Filtrationsrate (estimated glomerular filtration rate, eGFR) um mindestens 40 % gegenüber dem Ausgangswert über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen oder Tod durch Nierenversagen um 18 % (relative Risikoreduktion; HR 0,82 [95 % CI, 0,73-0,93; p=0,0014]), bei einer medianen Dauer der Nachbeobachtungszeit von 2,6 Jahren. Nach 36 Monaten lag die erforderliche Behandlungszahl für die Verhinderung eines Ereignisses in Zusammenhang mit dem kombinierten primären Endpunkt bei 29 [95 % CI 16-166]. FIDELIO-DKD ist die erste große, neuere Studie mit positiven Ergebnissen bei Patienten mit CKD und T2D, deren primärer kombinierter Endpunkt ausschließlich nierenspezifische Ergebnisse umfasst. Die Erkenntnisse aus der Studie FIDELIO-DKD, die zum bisher größten klinischen Studienprogramm der Phase III für CKD und T2D gehört, wurden heute bei der Kidney Week 2020 der American Society of Nephrology (ASN) vorgestellt und zeitgleich im New England Journal of Medicine veröffentlicht.
Bay5anto
Bay5anto, 23.10.2020 10:26 Uhr
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Sorry, aber das steht irgens Rollo. Für die Diskussion wäre es förderlich die Emotionen rauszulassen und bei den Fakten zu bleiben. O-Ton: "The petitions for review are denied." Die Anträge auf Überprüfung werden abgelehnt. Johnson hatte nämlich parallel den Antrag gestellt, die deutliche Reduzierung der Schadenersatzzahlungen aus der 2. Instanz zurückzunehmen. Supreme Court (California) hat also beiden Parteien gesagt "Nö, wollen wir uns nicht anschauen" Deswegen interessiert es auch keinen, weil es keine Veränderung der Lage bedeutet.
Bay5anto
Bay5anto, 23.10.2020 9:39 Uhr
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Weil es ja eigentlich eine Grundsatzentscheidung ist. Es geht ja nicht um Johnson oder Hardeman, sondern um die Frage ob ein Unternehmen für den unterlassenen Hinweis auf angebliche Gefahren haftbar gemacht werden kann, wenn ihm gleichzeitig behördlich (in dem Fall von der EPA) untersagt wurde Gefahrenhinweise aufzudrucken, weil die die Gefahren nicht wissenschaftlich belegt sind. Diese Frage ist ja ganz grundsätzlich, betrifft nicht nur Bayer und Glyphosat, sondern eigentlich die ganze Branche und vermutlich sogar darüber hinaus.
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