BP WKN: 850517 ISIN: GB0007980591 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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29. April 2026, 22:58 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 83.066
Micha_Tradegate
Micha_Tradegate, 10. Feb 20:28 Uhr
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ich habe immer kritisiert gegen das ARP ,bei aller Zahlenrechnerei " wenn man eine hohe Verschuldung aufweist ,müssen als erstes die Schulden abgebaut werden ,das macht Privat oder jeder vernünftige Handwerker ,aber hier ist es ja nur das Geld der Aktionäre und die Boni des Vorstandes gehen in die Millionenhöhe $$$

Wenn es hart kommt für BP und die Ölpreise noch einmal deutlich fallen sollten, wird der Schuldenabbau zur Herkules Aufgabe. Dann kann sogar eine Kapitalerhöhung nicht ausgeschlossen werden. Ich hoffe, dass BP es vermeiden kann, aber die Unsicherheit bleibt.
w
weigel, 10. Feb 20:23 Uhr
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ich habe immer kritisiert gegen das ARP ,bei aller Zahlenrechnerei " wenn man eine hohe Verschuldung aufweist ,müssen als erstes die Schulden abgebaut werden ,das macht Privat oder jeder vernünftige Handwerker ,aber hier ist es ja nur das Geld der Aktionäre und die Boni des Vorstandes gehen in die Millionenhöhe $$$
Micha_Tradegate
Micha_Tradegate, 10. Feb 20:22 Uhr
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Wenn ich pro rückgekaufte Aktie 4,50€ ausgebe und jährlich 30 Cent Divi pro Aktie spare. Wieviel Jahre brauche ich, damit sich das lohnt?

Wahrscheinlich wird die Gewinnschwelle bei dem Manöver nie erreicht und deshalb hat man jetzt auch das ARP endlich eingestampft. Hätte BP stattdessen die Dividende halbiert wäre die Aktie bei 4,50€ gelandet und viele Value Investoren hätten Adieu gesagt und z.b. in Total Energies umgeschichtet
Tucsonjoe1962
Tucsonjoe1962, 10. Feb 20:14 Uhr
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Wahrscheinlich ist das ARP deshalb zum Rohrkrepierer bei BP mutiert, weil in erheblichem Umfang Belegschaftsaktien neu ausgegeben wurden und so der Effekt verpufft ist. Das ist jedenfalls meine Vermutung. Jedenfalls hat das ARP bei BP keinerlei positive Effekte bewirkt. Die Dividende ist hingegen ein attraktives Schmerzensgeld und daran hält BP aus guten Gründen fest

Wenn ich pro rückgekaufte Aktie 4,50€ ausgebe und jährlich 30 Cent Divi pro Aktie spare. Wieviel Jahre brauche ich, damit sich das lohnt?
Micha_Tradegate
Micha_Tradegate, 10. Feb 20:06 Uhr
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Naja so einfach kann man mit dem ARP nicht argumentieren. Zu aller erst muss beantwortet werden, ob die Dividende dem Konzern wichtig ist. Wenn ja, dann muss die Dividende erhalten bleiben aber: Man hatte letztes Jahr Zinskosten von um die 3% auf die Finanzschulden und es wurden Dividenden auf den aktuellen Kurs zwischen 5%-6% gezahlt. Das bedeutet, mit jedem Dollar in das ARP hat BP eine Arbitrage von 2%-3% erzielt, im Vergleich dazu, als wenn man Schulden getilgt hätte. Demnach war das Geld sehr wohl sinnvoller angelegt, zumindest rein mathematisch betrachtet. Das ARP war definitiv nicht schlecht. Punkt. Wenn man nun zu dem Schluss kommt, dass die Schulden zu groß sind, muss man über den Stellenwert der Dividende nachdenken. Eine jährlich geplante Erhöhung von 4% ist mit Sicherheit falsch, wenn man im Gegensatz dazu das ARP einstellt. Denn bei der Dividende ist das Geld zu 100% weg, beim ARP reduziert man seine Dividenden-Kosten. Demnach wäre es meiner Meinung nach am sinnvollsten gewesen, dass man die Dividende um z.B. 20% kürzt, die Steigerungen in den nächsten Jahren auf 2% p.A. begrenzt, dass ARP nur halbiert und alle frei werdenden Mittel für die Schuldenreduktion nutzt. So hätte man den Cashflow sinnvoll eingesetzt. Wenn das bestehende ARP also nur um die Hälfte gekürzt wäre, würde man 2,5 % der Aktien jährlich einziehen. Eine Anhebung der Dividende um maximal 2% p.A. hätte also eine Reduktion der gesamten Dividendenkosten von 0,5% erzielt.

Wahrscheinlich ist das ARP deshalb zum Rohrkrepierer bei BP mutiert, weil in erheblichem Umfang Belegschaftsaktien neu ausgegeben wurden und so der Effekt verpufft ist. Das ist jedenfalls meine Vermutung. Jedenfalls hat das ARP bei BP keinerlei positive Effekte bewirkt. Die Dividende ist hingegen ein attraktives Schmerzensgeld und daran hält BP aus guten Gründen fest
Tempusfugit1
Tempusfugit1, 10. Feb 20:05 Uhr
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Von einer ganz anderen Seite betrachtet: was gibt es denn genialeres als ein Kurs der hoch und runter geht ? Schneller kann man nur noch mit einem Derivat Geld verdienen. Also etwas entspannen und Geld einsammeln 💰🍀😋
Micha_Tradegate
Micha_Tradegate, 10. Feb 20:00 Uhr
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Genau "das schlimme ist nur das solche Unternehmen eigentlich Finanz oder Wirtschaftsexperten haben sollten und bei Fehlentscheidungen schnellstmöglich reagieren müssten ,bei BP jedenfalls nicht ,bis jetzt !!!

Gäbe es solche Experten bei BP stünde die Aktie nicht bei 5,18€ sondern bei mindestens 7,50€
DividendenHebel
DividendenHebel, 10. Feb 20:00 Uhr
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Naja so einfach kann man mit dem ARP nicht argumentieren. Zu aller erst muss beantwortet werden, ob die Dividende dem Konzern wichtig ist. Wenn ja, dann muss die Dividende erhalten bleiben aber: Man hatte letztes Jahr Zinskosten von um die 3% auf die Finanzschulden und es wurden Dividenden auf den aktuellen Kurs zwischen 5%-6% gezahlt. Das bedeutet, mit jedem Dollar in das ARP hat BP eine Arbitrage von 2%-3% erzielt, im Vergleich dazu, als wenn man Schulden getilgt hätte. Demnach war das Geld sehr wohl sinnvoller angelegt, zumindest rein mathematisch betrachtet. Das ARP war definitiv nicht schlecht. Punkt. Wenn man nun zu dem Schluss kommt, dass die Schulden zu groß sind, muss man über den Stellenwert der Dividende nachdenken. Eine jährlich geplante Erhöhung von 4% ist mit Sicherheit falsch, wenn man im Gegensatz dazu das ARP einstellt. Denn bei der Dividende ist das Geld zu 100% weg, beim ARP reduziert man seine Dividenden-Kosten. Demnach wäre es meiner Meinung nach am sinnvollsten gewesen, dass man die Dividende um z.B. 20% kürzt, die Steigerungen in den nächsten Jahren auf 2% p.A. begrenzt, dass ARP nur halbiert und alle frei werdenden Mittel für die Schuldenreduktion nutzt. So hätte man den Cashflow sinnvoll eingesetzt. Wenn das bestehende ARP also nur um die Hälfte gekürzt wäre, würde man 2,5 % der Aktien jährlich einziehen. Eine Anhebung der Dividende um maximal 2% p.A. hätte also eine Reduktion der gesamten Dividendenkosten von 0,5% erzielt.
w
weigel, 10. Feb 19:58 Uhr
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Das war in der Tat die Erste richtige und längst überfällige Entscheidung von BP, die wir hier schon über 1 Jahr gefordert und diskutiert haben

Genau "das schlimme ist nur das solche Unternehmen eigentlich Finanz oder Wirtschaftsexperten haben sollten und bei Fehlentscheidungen schnellstmöglich reagieren müssten ,bei BP jedenfalls nicht ,bis jetzt !!!
Micha_Tradegate
Micha_Tradegate, 10. Feb 19:57 Uhr
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Unter 4,80€ wird wieder gekauft über 5,60€-5,80€ wieder verkauft. Ganz einfach und zwischen durch immer die Dividende einstreichen 😁👍 Aktien Rückkauf einsparen ist vollkommen OK stärkt die Bilanz. Schulden abbauen ist sehr gut. Eventuell gibt es dann in der Zukunft sogar mehr Dividende.

Ich vermute eher, dass die längst überfällige Einstellung des ARP zu spät kommt. BP hat sich mit seiner Euphorie in sogenannte nachhaltige Investments vollkommen verrechnet und verzockt. Die Rolle rückwärts zu Investitionen in Öl und Gasfelder kommt spät und irritiert offensichtlich viele grüne Anleger bei BP aus Europa, gefällt aber offensichtlich vielen US Anlegern
Tempusfugit1
Tempusfugit1, 10. Feb 19:56 Uhr
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Warum ist ein ARP unsinnig ?🤔🧐
Micha_Tradegate
Micha_Tradegate, 10. Feb 19:46 Uhr
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siehe da DZ Bank stuft BP auf kaufen "von 510 auf 526 Pence ,alleine wegen Einstellung der ARP ...

Das war in der Tat die Erste richtige und längst überfällige Entscheidung von BP, die wir hier schon über 1 Jahr gefordert und diskutiert haben
Micha_Tradegate
Micha_Tradegate, 10. Feb 19:43 Uhr
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Was habt ihr denn gegen das ARP? In 2025 wurden wieder über 5% der Aktien rausgenommen und vernichtet, genau wie in 2024. Das Geld ist definitiv nicht weg, wenn man in zwei Jahren 10% der ausstehenden Aktien vernichtet hat. Eine Reduzierung um die Hälfte der Rückkaufsumme wäre vermutlich sinnvoller gewesen, als es gänzlich zu streichen.

BP hätte stattdessen besser seine Schulden reduziert statt das Geld für ein vollkommen sinnloses ARP zu verbrennen. Dann wären sie nämlich nicht gezwungen die lukrative Beteiligung an Castrol zu verkaufen. Bei BP wurden sehr viele falsche Entscheidungen getroffen. Jetzt geht's nur noch um Schadensbegrenzung. ExxonMobil läuft wesentlich besser und Shell ebenfalls. Leider habe ich ExxonMobil etwas zu früh verkauft und dummerweise BP behalten
w
weigel, 10. Feb 19:36 Uhr
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siehe da DZ Bank stuft BP auf kaufen "von 510 auf 526 Pence ,alleine wegen Einstellung der ARP ...
Tucsonjoe1962
Tucsonjoe1962, 10. Feb 18:55 Uhr
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Ich habe noch Aktien von der EPU aus dem Jahre 1904 in meinem 732. Depot.😅🍻
H
Hoax123, 10. Feb 18:45 Uhr
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Hab im zweiten Depot aber noch meine corona Position liegen, die bleibt. Ganz los werdet ihr mich also nicht.

😅 habe ich auch noch. Auch mercedes ,shell usw. Die bleiben da wohl auch ewig (hoffe ich jedenfslls) hier habe ich aktuell welche mit 4,24 im Schnitt. Aber schon sehr oft teilverkäufe und Käufe sodass mit der aktuelle ek nicht so wichtig ist.in summe muss es passen
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