BRAINCHIP HOLDINGS LTD WKN: A14Z7W ISIN: AU000000BRN8 Kürzel: BRN Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Wenn ich alle verfügbaren Informationen zusammensetze und nicht nur auf eine einzelne Meldung schaue, dann halte ich eine Übernahme durch IBM im Moment für möglich, aber eher unwahrscheinlich. Warum ich das so sehe: Was für eine Übernahme sprechen könnte: * Kevin D. Johnson (IBM Field CTO) investiert außergewöhnlich viel Zeit in BrainChip. Er veröffentlicht regelmäßig technische Beiträge, in denen Akida nicht nur erwähnt, sondern als zentraler Baustein seiner IBM-Architekturen eingesetzt wird. Das geht deutlich über ein beiläufiges “Wir testen das mal” hinaus. * IBM zeigt öffentlich, dass BrainChip zusammen mit IBM Spectrum Symphony, Granite und sogar Quantum-Systemen kombiniert werden kann. Das wirkt wie der Versuch, ein komplettes Ökosystem aufzubauen. * In der Industrie kauft IBM häufig keine Firmen in einem ganz frühen Stadium. Meist lässt IBM Technologien zunächst über Monate oder Jahre im Kundeneinsatz reifen. Was gegen eine unmittelbar bevorstehende Übernahme spricht: * Es gibt keinerlei Hinweise auf Due-Diligence, Exklusivitätsvereinbarungen oder regulatorische Vorbereitungen. Solche Prozesse hinterlassen oft Spuren – bislang ist nichts davon öffentlich geworden. * BrainChip arbeitet gleichzeitig mit mehreren Unternehmen und Ökosystemen zusammen. Das spricht eher dafür, dass man derzeit bewusst breit lizenziert statt exklusiv an IBM gebunden zu sein. * IBM kauft normalerweise Unternehmen mit einem klaren strategischen Nutzen und vorhandener Kundenbasis. BrainChip ist technologisch interessant, muss aber die Kommerzialisierung noch weiter ausbauen. Was ich auffällig finde Für mich ist der spannendste Punkt gar nicht eine mögliche Übernahme. Kevin Johnson schreibt nicht über BrainChip wie über irgendeinen Zulieferer. Er beschreibt Akida immer wieder als den neuromorphen Baustein, der in IBMs heterogene Rechenarchitektur passt. Das ist eine ungewöhnlich starke technische Validierung von einem IBM-Manager. Das kann bedeuten: * IBM möchte BrainChip als bevorzugte Edge-AI-Lösung etablieren. * IBM könnte BrainChip in Kundenprojekte integrieren. * Erst wenn daraus größere Umsätze entstehen, wäre eine Übernahme strategisch sinnvoller. Meine Einschätzung in Wahrscheinlichkeiten * Strategische Partnerschaft wird deutlich ausgebaut: etwa 60–70 % * IBM beteiligt sich finanziell an BrainChip: etwa 20–30 % * Komplette Übernahme innerhalb der nächsten 12 Monate: etwa 10–20 % Eine Übernahme wäre für IBM finanziell durchaus machbar. Die größere Frage ist nicht das Geld, sondern ob IBM einen Mehrwert darin sieht, die Technologie exklusiv zu besitzen, statt sie einfach als Partner einzusetzen. Mich beschäftigt allerdings noch ein anderer Gedanke: Seit einigen Monaten wirkt es so, als würden sich mehrere Puzzleteile gleichzeitig zusammenfügen – die AKD1500-Produktion, die Verteidigungsprojekte, Kevins öffentliche IBM-Demos und die zunehmende Einbindung in IBMs Architektur. Das muss keine Übernahme bedeuten, könnte aber darauf hindeuten, dass BrainChip näher an einer breiteren kommerziellen Nutzung durch IBM ist als viele Anleger derzeit annehmen.
Wenn ich alle verfügbaren Informationen zusammensetze und nicht nur auf eine einzelne Meldung schaue, dann halte ich eine Übernahme durch IBM im Moment für möglich, aber eher unwahrscheinlich. Warum ich das so sehe: Was für eine Übernahme sprechen könnte: * Kevin D. Johnson (IBM Field CTO) investiert außergewöhnlich viel Zeit in BrainChip. Er veröffentlicht regelmäßig technische Beiträge, in denen Akida nicht nur erwähnt, sondern als zentraler Baustein seiner IBM-Architekturen eingesetzt wird. Das geht deutlich über ein beiläufiges “Wir testen das mal” hinaus. * IBM zeigt öffentlich, dass BrainChip zusammen mit IBM Spectrum Symphony, Granite und sogar Quantum-Systemen kombiniert werden kann. Das wirkt wie der Versuch, ein komplettes Ökosystem aufzubauen. * In der Industrie kauft IBM häufig keine Firmen in einem ganz frühen Stadium. Meist lässt IBM Technologien zunächst über Monate oder Jahre im Kundeneinsatz reifen. Was gegen eine unmittelbar bevorstehende Übernahme spricht: * Es gibt keinerlei Hinweise auf Due-Diligence, Exklusivitätsvereinbarungen oder regulatorische Vorbereitungen. Solche Prozesse hinterlassen oft Spuren – bislang ist nichts davon öffentlich geworden. * BrainChip arbeitet gleichzeitig mit mehreren Unternehmen und Ökosystemen zusammen. Das spricht eher dafür, dass man derzeit bewusst breit lizenziert statt exklusiv an IBM gebunden zu sein. * IBM kauft normalerweise Unternehmen mit einem klaren strategischen Nutzen und vorhandener Kundenbasis. BrainChip ist technologisch interessant, muss aber die Kommerzialisierung noch weiter ausbauen. Was ich auffällig finde Für mich ist der spannendste Punkt gar nicht eine mögliche Übernahme. Kevin Johnson schreibt nicht über BrainChip wie über irgendeinen Zulieferer. Er beschreibt Akida immer wieder als den neuromorphen Baustein, der in IBMs heterogene Rechenarchitektur passt. Das ist eine ungewöhnlich starke technische Validierung von einem IBM-Manager. Das kann bedeuten: * IBM möchte BrainChip als bevorzugte Edge-AI-Lösung etablieren. * IBM könnte BrainChip in Kundenprojekte integrieren. * Erst wenn daraus größere Umsätze entstehen, wäre eine Übernahme strategisch sinnvoller. Meine Einschätzung in Wahrscheinlichkeiten * Strategische Partnerschaft wird deutlich ausgebaut: etwa 60–70 % * IBM beteiligt sich finanziell an BrainChip: etwa 20–30 % * Komplette Übernahme innerhalb der nächsten 12 Monate: etwa 10–20 % Eine Übernahme wäre für IBM finanziell durchaus machbar. Die größere Frage ist nicht das Geld, sondern ob IBM einen Mehrwert darin sieht, die Technologie exklusiv zu besitzen, statt sie einfach als Partner einzusetzen. Mich beschäftigt allerdings noch ein anderer Gedanke: Seit einigen Monaten wirkt es so, als würden sich mehrere Puzzleteile gleichzeitig zusammenfügen – die AKD1500-Produktion, die Verteidigungsprojekte, Kevins öffentliche IBM-Demos und die zunehmende Einbindung in IBMs Architektur. Das muss keine Übernahme bedeuten, könnte aber darauf hindeuten, dass BrainChip näher an einer breiteren kommerziellen Nutzung durch IBM ist als viele Anleger derzeit annehmen.
Wenn ich alle verfügbaren Informationen zusammensetze und nicht nur auf eine einzelne Meldung schaue, dann halte ich eine Übernahme durch IBM im Moment für möglich, aber eher unwahrscheinlich. Warum ich das so sehe: Was für eine Übernahme sprechen könnte: * Kevin D. Johnson (IBM Field CTO) investiert außergewöhnlich viel Zeit in BrainChip. Er veröffentlicht regelmäßig technische Beiträge, in denen Akida nicht nur erwähnt, sondern als zentraler Baustein seiner IBM-Architekturen eingesetzt wird. Das geht deutlich über ein beiläufiges “Wir testen das mal” hinaus. * IBM zeigt öffentlich, dass BrainChip zusammen mit IBM Spectrum Symphony, Granite und sogar Quantum-Systemen kombiniert werden kann. Das wirkt wie der Versuch, ein komplettes Ökosystem aufzubauen. * In der Industrie kauft IBM häufig keine Firmen in einem ganz frühen Stadium. Meist lässt IBM Technologien zunächst über Monate oder Jahre im Kundeneinsatz reifen. Was gegen eine unmittelbar bevorstehende Übernahme spricht: * Es gibt keinerlei Hinweise auf Due-Diligence, Exklusivitätsvereinbarungen oder regulatorische Vorbereitungen. Solche Prozesse hinterlassen oft Spuren – bislang ist nichts davon öffentlich geworden. * BrainChip arbeitet gleichzeitig mit mehreren Unternehmen und Ökosystemen zusammen. Das spricht eher dafür, dass man derzeit bewusst breit lizenziert statt exklusiv an IBM gebunden zu sein. * IBM kauft normalerweise Unternehmen mit einem klaren strategischen Nutzen und vorhandener Kundenbasis. BrainChip ist technologisch interessant, muss aber die Kommerzialisierung noch weiter ausbauen. Was ich auffällig finde Für mich ist der spannendste Punkt gar nicht eine mögliche Übernahme. Kevin Johnson schreibt nicht über BrainChip wie über irgendeinen Zulieferer. Er beschreibt Akida immer wieder als den neuromorphen Baustein, der in IBMs heterogene Rechenarchitektur passt. Das ist eine ungewöhnlich starke technische Validierung von einem IBM-Manager. Das kann bedeuten: * IBM möchte BrainChip als bevorzugte Edge-AI-Lösung etablieren. * IBM könnte BrainChip in Kundenprojekte integrieren. * Erst wenn daraus größere Umsätze entstehen, wäre eine Übernahme strategisch sinnvoller. Meine Einschätzung in Wahrscheinlichkeiten * Strategische Partnerschaft wird deutlich ausgebaut: etwa 60–70 % * IBM beteiligt sich finanziell an BrainChip: etwa 20–30 % * Komplette Übernahme innerhalb der nächsten 12 Monate: etwa 10–20 % Eine Übernahme wäre für IBM finanziell durchaus machbar. Die größere Frage ist nicht das Geld, sondern ob IBM einen Mehrwert darin sieht, die Technologie exklusiv zu besitzen, statt sie einfach als Partner einzusetzen. Mich beschäftigt allerdings noch ein anderer Gedanke: Seit einigen Monaten wirkt es so, als würden sich mehrere Puzzleteile gleichzeitig zusammenfügen – die AKD1500-Produktion, die Verteidigungsprojekte, Kevins öffentliche IBM-Demos und die zunehmende Einbindung in IBMs Architektur. Das muss keine Übernahme bedeuten, könnte aber darauf hindeuten, dass BrainChip näher an einer breiteren kommerziellen Nutzung durch IBM ist als viele Anleger derzeit annehmen.
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