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Kommentare 146.188
Fusion
Fusion, 15. Mai 14:19 Uhr
0
@Korki26: wieso Daumen nach unten???
Fusion
Fusion, 15. Mai 14:16 Uhr
2

Der Gedanke ist nachvollziehbar, aber ich glaube nicht, dass der Markt so einfach funktioniert. Sobald etwas politisch diskutiert wird, ist es oft längst teilweise eingepreist. Außerdem unterschätzen viele, wie träge große Kapitalströme tatsächlich sind. Und selbst wenn strengere Besteuerung kommt, heißt das nicht automatisch steigende Kurse. Höhere Regulierung kann kurzfristig auch abschreckend wirken — vor allem auf Privatanleger. Was allerdings stimmt: Sollte es irgendwann einen klaren Stichtag geben, könnte das psychologisch tatsächlich nochmal einen Kaufdruck erzeugen nach dem Motto „lieber jetzt noch rein“. Besonders in Europa dürfte das viele beschäftigen. Rückwirkende Regelungen halte ich persönlich aber für schwierig und politisch heikel. Wahrscheinlicher wäre eher ein zukünftiger Stichtag mit Übergangsfrist.

In Österreich wurde das so gemacht. Man hat das Gesetz glaube zum 1.März eingeführt und den Stichtag wenn ich mich recht erinnere exakt 1 Jahr früher gesetzt. Was bedeutet: nur Werte, die zu Inkrafttreten des Gesetzes bereits steuerfrei waren (weil 1 Jahr gehalten), blieben es auch. Alle danach gekauften Werte sind steuerpflichtig. Das ist imho maximal anlegerunfreundlich. Aber die Österreicher scheinen da generell etwas strenger zu sein. Da verfallen am Ende des Jahres auch sämtliche Verlusttöpfe. Eine ganz so harte Rückdatierung kann ich mir bei uns hier aber auch nicht vorstellen.
E
Eckert, 15. Mai 14:08 Uhr
0

Was dieses Mal noch dazukommen könnte, ist die geplante Besteuerung von Krypto-Gewinnen. Vor diesem Hintergrund ist es mir persönlich schleierhaft, warum sich der Markt nicht noch schnell mit Stücken eindeckt, ehe diese Änderung kommt. Denn wenn jetzt jeder - sogar die EU - drüber diskutiert, kommt das höchstwahrscheinlich. Dann wirds einen Stichtag geben, entweder ab sofort oder rückwirkend. Wer dann nicht rechtzeitig eingestiegen ist, guckt unter Umständen blöd. Insbesondere weil der Einstieg jetzt noch relativ günstig ist.

Der Gedanke ist nachvollziehbar, aber ich glaube nicht, dass der Markt so einfach funktioniert. Sobald etwas politisch diskutiert wird, ist es oft längst teilweise eingepreist. Außerdem unterschätzen viele, wie träge große Kapitalströme tatsächlich sind. Und selbst wenn strengere Besteuerung kommt, heißt das nicht automatisch steigende Kurse. Höhere Regulierung kann kurzfristig auch abschreckend wirken — vor allem auf Privatanleger. Was allerdings stimmt: Sollte es irgendwann einen klaren Stichtag geben, könnte das psychologisch tatsächlich nochmal einen Kaufdruck erzeugen nach dem Motto „lieber jetzt noch rein“. Besonders in Europa dürfte das viele beschäftigen. Rückwirkende Regelungen halte ich persönlich aber für schwierig und politisch heikel. Wahrscheinlicher wäre eher ein zukünftiger Stichtag mit Übergangsfrist.
Fusion
Fusion, 15. Mai 13:54 Uhr
1

Da ist schon was dran. Märkte bestehen am Ende aus Erwartungen und Narrativen. Wenn genug Leute glauben, dass „der große Move im Herbst kommt“, handeln sie automatisch auch danach — und genau dadurch kann es tatsächlich eintreten. Charttechnik funktioniert oft ähnlich: Viele Linien und Marken haben deshalb Bedeutung, weil Millionen Trader darauf schauen. Es ist also weniger Magie als kollektive Psychologie. Beim Bitcoin-Zyklus kommt noch dazu, dass sich die letzten Halving-Zyklen zeitlich tatsächlich oft ähnlich entwickelt haben. Deshalb orientieren sich viele daran. Die Gefahr ist nur: Wenn diesmal wirklich alle auf denselben Zeitpunkt warten, könnte der Markt auch genau das Gegenteil machen. Ich glaube deshalb eher, dass wir inzwischen in einem deutlich komplexeren Markt sind als 2017 oder 2021 — vor allem wegen ETFs und institutionellem Kapital.

Was dieses Mal noch dazukommen könnte, ist die geplante Besteuerung von Krypto-Gewinnen. Vor diesem Hintergrund ist es mir persönlich schleierhaft, warum sich der Markt nicht noch schnell mit Stücken eindeckt, ehe diese Änderung kommt. Denn wenn jetzt jeder - sogar die EU - drüber diskutiert, kommt das höchstwahrscheinlich. Dann wirds einen Stichtag geben, entweder ab sofort oder rückwirkend. Wer dann nicht rechtzeitig eingestiegen ist, guckt unter Umständen blöd. Insbesondere weil der Einstieg jetzt noch relativ günstig ist.
E
Eckert, 15. Mai 13:47 Uhr
0

Jeder wartet gefühlt irgendwie auf den Herbst. Warum auch immer, es ist wie Charttechik. Selbstauferlegte Regeln, an die sich komischerweise alle halten.

Da ist schon was dran. Märkte bestehen am Ende aus Erwartungen und Narrativen. Wenn genug Leute glauben, dass „der große Move im Herbst kommt“, handeln sie automatisch auch danach — und genau dadurch kann es tatsächlich eintreten. Charttechnik funktioniert oft ähnlich: Viele Linien und Marken haben deshalb Bedeutung, weil Millionen Trader darauf schauen. Es ist also weniger Magie als kollektive Psychologie. Beim Bitcoin-Zyklus kommt noch dazu, dass sich die letzten Halving-Zyklen zeitlich tatsächlich oft ähnlich entwickelt haben. Deshalb orientieren sich viele daran. Die Gefahr ist nur: Wenn diesmal wirklich alle auf denselben Zeitpunkt warten, könnte der Markt auch genau das Gegenteil machen. Ich glaube deshalb eher, dass wir inzwischen in einem deutlich komplexeren Markt sind als 2017 oder 2021 — vor allem wegen ETFs und institutionellem Kapital.
Fusion
Fusion, 15. Mai 13:41 Uhr
0
Jeder wartet gefühlt irgendwie auf den Herbst. Warum auch immer, es ist wie Charttechik. Selbstauferlegte Regeln, an die sich komischerweise alle halten.
E
Eckert, 15. Mai 13:20 Uhr
0
Wo befinden wir uns eurer Meinung nach aktuell im Bitcoin-Zyklus? Sind wir noch mitten im Bullrun oder bereits in der späten Euphorie-/Distributionsphase? Das letzte Halving war 2024, viele On-Chain-Indikatoren wirken bereits heiß, aber klassische Top-Signale wurden bisher noch nicht vollständig bestätigt. Glaubt ihr, dass der aktuelle Zyklus ähnlich endet wie 2017 oder 2021 — oder verändern ETFs und institutionelle Investoren diesmal den gesamten Marktzyklus? Mich würde interessieren, wie ihr die aktuelle Lage einschätzt.
Highländer
Highländer, 15. Mai 10:54 Uhr
0
Bitcoin notiert aktuell im Bereich von rund 80.700 US$ und konnte damit die wichtige Unterstützungszone weiterhin verteidigen. Trotzdem zeigen aktuelle Marktdaten, dass die Dynamik hinter dem Anstieg derzeit nicht ganz ungefährlich sein könnte. https://www.sharedeals.de/bitcoin-kurs-vor-short-squeeze-trader-schauen-auf-diese-zonen/
C
Celles, 15. Mai 9:48 Uhr
0

Wie immer macht Bitcoin was er will.

Dieses verfluchte Hexenwerk. Besteht da einfach aus Mathematik und läuft so vor sich hin. Und dann wird der Preis auch noch durch Angebot/Nachfrage bestimmt. Sachen gibts, die gibts gar nicht, nicht wahr?
C
Celles, 15. Mai 9:38 Uhr
0
@Eckert: Sehr gute, informative Beiträge, Bravo!
M
MarMüller, 15. Mai 8:45 Uhr
0
Wie immer macht Bitcoin was er will.
E
Eckert, 14. Mai 21:36 Uhr
1
Der heutige Anstieg bei Bitcoin hängt sehr wahrscheinlich direkt mit dem erfolgreichen Weiterkommen des CLARITY Act im Senate Banking Committee zusammen. Nach der 15-9 Abstimmung sprang Bitcoin zeitweise wieder über 81.000–82.000 USD.
E
Eckert, 14. Mai 20:58 Uhr
2
Die nächste große Hürde ist jetzt die Abstimmung im gesamten US-Senat. Vorher muß der Entwurf aber noch mit der Version des Senate Agriculture Committee zusammengeführt werden. Der entscheidende Punkt: Für die Verabschiedung werden wahrscheinlich 60 Stimmen benötigt. Die Republikaner allein reichen dafür nicht aus, es müssen also mehrere Demokraten zustimmen. Genau dort könnten Themen wie DeFi-Regeln, Stablecoins und Interessenkonflikte nochmal Probleme machen. Aktuell rechnen viele Beobachter mit einer Senatsabstimmung im Juni oder Juli. Das Weiße Haus drängt sogar auf eine finale Unterzeichnung bis zum 4. Juli.
M
MarMüller, 14. Mai 19:09 Uhr
1
Der erste Schritt ist getan. Wenn wir jetzt durch den GD200 kommen wäre das mal ein gutes Zeichen.
M
MarMüller, 14. Mai 18:48 Uhr
0
Wow
M
MarMüller, 14. Mai 18:48 Uhr
2
15:9 für clarity act
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