BYD WKN: A0M4W9 ISIN: CNE100000296 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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13. September 2026, 19:00 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 197.048
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Morpheus33, 7. Sep 16:45 Uhr
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Mit der Produktionskapazität von 150.000 Autos aus Ungarn werden sie nicht weit kommen. Und da sind die Produktionskosten auch nicht auf China-Niveau. Können sie auch gar nicht sein, weil für Made-in-Europe mindestens 70% der Wertschöpfung in der EU stattfinden muss.

Da wirfst du ein paar Zahlen durcheinander. Die 150.000 Autos sind nur die erste Ausbaustufe, das Werk in Szeged ist direkt für eine Erweiterung auf 300.000 Autos ausgelegt – und laut WirtschaftsWoche sucht BYD parallel schon nach einem zweiten europäischen Werk in Südeuropa. Auch die rechtliche Regelung zu ‚Made in Europe‘ stimmt so nicht: Die offiziellen EU-Ursprungsregeln verlangen für die Zollfreiheit beim Autobau eine lokale Wertschöpfung von 45 %, nicht 70 %. Aber selbst wenn die Hürden in Zukunft steigen: BYD baut in Ungarn eine voll integrierte Produktion auf und verhandelt längst mit über 600 europäischen Zulieferern. Die machen das nicht halbherzig, sondern mit der vollen Finanzkraft eines globalen Marktführers. (https://www.wiwo.de/technologie/wirtschaft-von-oben/byd-in-europa-e-auto-werk-in-ungarn-verzoegert-sich-deutlich/100248251.html)Aber wie du vorhin schon meintest: Belassen wir es dabei, wir werden in ein paar Jahren sehen, wer recht behält. Hab einen schönen Feierabend! 🤝“
Orbiter1
Orbiter1, 7. Sep 16:38 Uhr
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Da sprichst du das größte reale Risiko für BYD an: den zunehmenden globalen Protektionismus. Genau deswegen ist BYD aber strategisch so aggressiv unterwegs und verlässt sich eben nicht mehr nur auf Exporte aus China. Zölle und Marktabschottungen funktionieren nämlich nur an den Außengrenzen. Wenn BYD – wie dieses Jahr geschehen – eigene Megawerke in Thailand und Indonesien in Betrieb nimmt und die Werke in Ungarn und Brasilien kurz vor dem Start stehen, produzieren sie direkt lokal. Ein in Ungarn gebauter BYD ist rechtlich ein europäisches Auto, auf das die EU 0 % Strafzölle erheben kann. BYD bricht also keine Spielregeln, sondern nutzt das gleiche Playbook, mit dem Toyota und Hyundai damals den globalen Markt erobert haben: Sie lokalisieren ihre Produktion weltweit. Am Ende schützt der Westen durch Zölle also vor allem die eigenen Hersteller vor Importen, während BYD die Mauern einfach umgeht, indem sie Fabriken in Europa und den Partnerstaaten hochziehen.

Mit der Produktionskapazität von 150.000 Autos aus Ungarn werden sie nicht weit kommen. Und da sind die Produktionskosten auch nicht auf China-Niveau. Können sie auch gar nicht sein, weil für Made-in-Europe mindestens 70% der Wertschöpfung in der EU stattfinden muss.
M
Morpheus33, 7. Sep 16:27 Uhr
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Unternehmen, die sich einfach an die Spielregeln halten, müsste man auch nicht regulieren. Wird aber nichts helfen. Die EU sowie GB, Südkorea und Japan sind in fortgeschrittener Abstimmung und werden ihre Automobilhersteller und Absatzmärkte sehr schnell schützen.

Da sprichst du das größte reale Risiko für BYD an: den zunehmenden globalen Protektionismus. Genau deswegen ist BYD aber strategisch so aggressiv unterwegs und verlässt sich eben nicht mehr nur auf Exporte aus China. Zölle und Marktabschottungen funktionieren nämlich nur an den Außengrenzen. Wenn BYD – wie dieses Jahr geschehen – eigene Megawerke in Thailand und Indonesien in Betrieb nimmt und die Werke in Ungarn und Brasilien kurz vor dem Start stehen, produzieren sie direkt lokal. Ein in Ungarn gebauter BYD ist rechtlich ein europäisches Auto, auf das die EU 0 % Strafzölle erheben kann. BYD bricht also keine Spielregeln, sondern nutzt das gleiche Playbook, mit dem Toyota und Hyundai damals den globalen Markt erobert haben: Sie lokalisieren ihre Produktion weltweit. Am Ende schützt der Westen durch Zölle also vor allem die eigenen Hersteller vor Importen, während BYD die Mauern einfach umgeht, indem sie Fabriken in Europa und den Partnerstaaten hochziehen.
Orbiter1
Orbiter1, 7. Sep 16:24 Uhr
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Ein sehr guter Punkt, die Einschätzung von Dudenhöffer ist spannend. Dass Peking hier neue Verhaltensregeln aufstellt, zeigt vor allem eines: Die chinesische Regierung hat erkannt, wie mächtig ihre Autobauer im Ausland geworden sind, und will um jeden Preis verhindern, dass aggressive Preiskriege oder rechtliche Fehler zu totalen Importverboten im Westen führen.Dass BYD sich hier angesprochen fühlen muss, ist logisch – sie sind nun mal die Speerspitze dieser globalen Expansion. Für BYD bedeutet das zwar, dass sie beim Pricing im Ausland vorsichtiger und defensiver agieren müssen, um politisch nicht anzuecken. Es untermauert aber genau das, worüber wir die ganze Zeit sprechen: BYD ist operativ mittlerweile so ein globaler Gigant, dass sich sogar die Staatsregierung in Peking einschalten muss, um den Erfolg strategisch zu lenken. Eine sterbende Firma im Niedergang müsste man nicht regulieren.“

Unternehmen, die sich einfach an die Spielregeln halten, müsste man auch nicht regulieren. Wird aber nichts helfen. Die EU sowie GB, Südkorea und Japan sind in fortgeschrittener Abstimmung und werden ihre Automobilhersteller und Absatzmärkte sehr schnell schützen.
M
Morpheus33, 7. Sep 16:18 Uhr
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Na gerne doch. Das lässt Rückschlüsse auf Souveränität und Glaubwürdigkeit zu. Du verhältst dich hier jedenfalls alles anders, als ein Langfristinvestor der zu 100% vom Unternehmen überzeugt ist. Anderes Thema. Prof. Dudenhöffer geht offenbar davon aus, dass sich BYD bei den neuen Verhaltensregeln der chinesischen Staatsregierung für Autoexporteure angesprochen fühlen sollte. "Regierungswarnung an #BYD? Autoindustrie. China führt neue Richtlinien für Auslandsexpansion von Autobauern ein Chinas Autobauer bauen ihr Geschäft im Ausland stark aus. Neue Richtlinien sollen dabei unter anderem unfaire Preisgestaltung, Korruption und Verstöße gegen lokale Gesetze verhindern." Quelle: https://lnkd.in/p/ePRpeXCr

Ein sehr guter Punkt, die Einschätzung von Dudenhöffer ist spannend. Dass Peking hier neue Verhaltensregeln aufstellt, zeigt vor allem eines: Die chinesische Regierung hat erkannt, wie mächtig ihre Autobauer im Ausland geworden sind, und will um jeden Preis verhindern, dass aggressive Preiskriege oder rechtliche Fehler zu totalen Importverboten im Westen führen.Dass BYD sich hier angesprochen fühlen muss, ist logisch – sie sind nun mal die Speerspitze dieser globalen Expansion. Für BYD bedeutet das zwar, dass sie beim Pricing im Ausland vorsichtiger und defensiver agieren müssen, um politisch nicht anzuecken. Es untermauert aber genau das, worüber wir die ganze Zeit sprechen: BYD ist operativ mittlerweile so ein globaler Gigant, dass sich sogar die Staatsregierung in Peking einschalten muss, um den Erfolg strategisch zu lenken. Eine sterbende Firma im Niedergang müsste man nicht regulieren.“
Orbiter1
Orbiter1, 7. Sep 16:04 Uhr
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Stan geh mal weiter Posts zählen.

Na gerne doch. Das lässt Rückschlüsse auf Souveränität und Glaubwürdigkeit zu. Du verhältst dich hier jedenfalls alles anders, als ein Langfristinvestor der zu 100% vom Unternehmen überzeugt ist. Anderes Thema. Prof. Dudenhöffer geht offenbar davon aus, dass sich BYD bei den neuen Verhaltensregeln der chinesischen Staatsregierung für Autoexporteure angesprochen fühlen sollte. "Regierungswarnung an #BYD? Autoindustrie. China führt neue Richtlinien für Auslandsexpansion von Autobauern ein Chinas Autobauer bauen ihr Geschäft im Ausland stark aus. Neue Richtlinien sollen dabei unter anderem unfaire Preisgestaltung, Korruption und Verstöße gegen lokale Gesetze verhindern." Quelle: https://lnkd.in/p/ePRpeXCr
M
Morpheus33, 7. Sep 15:39 Uhr
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Ja klar, 34 Postings heute, 22 Postings am Sonntag, 21 Postings am Samstag, aber kein einziges Thema angefangen und angeblich kein bezahlter Pusher, sondern ein Langfristanleger, der trotz Kurshalbierung seit 1 1/4 Jahren und Seitwärtsbewegung seit über 5 1/2 Jahren einen klaren Aufwärtstrend sieht. Du solltest zumindest mal versuchen mit deinen Postings auch etwas Glaubwürdigkeit rüberzubringen.

Stan geh mal weiter Posts zählen.
M
Morpheus33, 7. Sep 15:38 Uhr
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Du bist sehr lustig. Auch hier verzerrst du die Realität ins Unkenntliche. - ich hoffe, dass niemand BYD lediglich aufgrund deiner Äusserungen gekauft hat.

Du hast Samstag mein Posting kommentiert und auch heute.
D
DasForumNervt, 7. Sep 15:37 Uhr
1

Ich habe nicht mit dem Thema angefangen, ich habe mit gar keinem Thema angefangen. Ich möchte mich auch 0 mit dir unterhalten. Ich habe meine Posts gemacht und wollte weiter ziehen, ich habe keinerlei Interesse an einer Unterhaltung mit Dir. jedoch kann man das alles nicht stehen lassen. Hör auf zu schreiben und ich höre ebenfalls auf.

Du bist sehr lustig. Auch hier verzerrst du die Realität ins Unkenntliche. - ich hoffe, dass niemand BYD lediglich aufgrund deiner Äusserungen gekauft hat.
M
Morpheus33, 7. Sep 15:37 Uhr
0
Zero‑Carbon Engine Technology Group und #BYD FinDreams Battery haben eine strategische Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ausgezeichnet durch Offenheit und gegenseitigen Nutzen werden die beiden Seiten die Zusammenarbeit in den Bereichen Energiespeicherung, grüner Transport und emissionsfreie Umrüstung für Bergbau und Hafenlogistik vertiefen, indem sie Ressourcen in Technologie, Industrie und Überseemärkten integrieren, um den Bau emissionsfreier Szenarien in Parks, Minen, Städten und Weidegebieten in der Mongolei voranzutreiben.
Orbiter1
Orbiter1, 7. Sep 15:36 Uhr
0

Ich habe nicht mit dem Thema angefangen, ich habe mit gar keinem Thema angefangen. Ich möchte mich auch 0 mit dir unterhalten. Ich habe meine Posts gemacht und wollte weiter ziehen, ich habe keinerlei Interesse an einer Unterhaltung mit Dir. jedoch kann man das alles nicht stehen lassen. Hör auf zu schreiben und ich höre ebenfalls auf.

Ja klar, 34 Postings heute, 22 Postings am Sonntag, 21 Postings am Samstag, aber kein einziges Thema angefangen und angeblich kein bezahlter Pusher, sondern ein Langfristanleger, der trotz Kurshalbierung seit 1 1/4 Jahren und Seitwärtsbewegung seit über 5 1/2 Jahren einen klaren Aufwärtstrend sieht. Du solltest zumindest mal versuchen mit deinen Postings auch etwas Glaubwürdigkeit rüberzubringen.
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Morpheus33, 7. Sep 15:20 Uhr
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Einer muss noch. Wenn du wirklich ein Unternehmen mit "kaum Schulden" suchst, hätte ich eines für dich. Ich denke du kennst die Antwort, ich spare mir die wiederholte Erwähnung deiner LieblingsGegnerMarke.

Ich habe nicht mit dem Thema angefangen, ich habe mit gar keinem Thema angefangen. Ich möchte mich auch 0 mit dir unterhalten. Ich habe meine Posts gemacht und wollte weiter ziehen, ich habe keinerlei Interesse an einer Unterhaltung mit Dir. jedoch kann man das alles nicht stehen lassen. Hör auf zu schreiben und ich höre ebenfalls auf.
M
Morpheus33, 7. Sep 15:18 Uhr
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Gerne belassen wir es dabei. Aber schau dir das mit den Schulden gerne noch einmal genauer an. Du bist auch hier auf dem Holzweg. (Stichworte für den Anfang wären "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen", eigene Finanzunternehmen der westlichen Hersteller) Und "kaum Schulden" ist mal richtig weit weg von der Wahrheit.

Da hast du recht, die Gesamtverbindlichkeiten bei BYD sind mit über 90 Milliarden Dollar riesig. Da muss man aber bilanztechnisch genau hinschauen: Das sind fast alles zinsfreie Lieferantenschulden (Accounts Payable), weil BYD seine Zulieferer extrem spät bezahlt. Echte zinstragende Finanzschulden bei Banken haben sie kaum – und genau deshalb ist die Nettofinanzverschuldung negativ, weil mehr Cash auf dem Konto liegt, als Bankkredite offen sind. Bei VW ist die Lage genau umgekehrt: Der Volkswagen-Konzern schleppt eine gigantische Nettofinanzverschuldung von knapp 78 Milliarden Euro vor allem durch das Leasing- und Finanzierungsgeschäft mit sich herum. Im Gegensatz zu BYD muss VW für diesen riesigen Schuldenberg echte, teure Zinsen an den Kapitalmarkt zahlen, was die Bilanz im aktuellen Krisenumfeld extrem belastet.Aber wie du sagst: Belassen wir es dabei, der Markt wird es in den nächsten Jahren zeigen. Schöne Woche dir! 🤝
D
DasForumNervt, 7. Sep 15:17 Uhr
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Einer muss noch. Wenn du wirklich ein Unternehmen mit "kaum Schulden" suchst, hätte ich eines für dich. Ich denke du kennst die Antwort, ich spare mir die wiederholte Erwähnung deiner LieblingsGegnerMarke.
D
DasForumNervt, 7. Sep 15:12 Uhr
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Gerne belassen wir es dabei. Aber schau dir das mit den Schulden gerne noch einmal genauer an. Du bist auch hier auf dem Holzweg. (Stichworte für den Anfang wären "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen", eigene Finanzunternehmen der westlichen Hersteller) Und "kaum Schulden" ist mal richtig weit weg von der Wahrheit.
M
Morpheus33, 7. Sep 15:03 Uhr
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Was BYD derzeit machen muss, ist vor allem teuer. Schaun wir mal, wie die enormen Investitionen vor dem Hintergrund des wegbrechenden Heimatmarkts kompensiert werden. - Noch mal am Beispiel VW: die sind schon länger im Krisenmodus und durchschreiten die Talsohle. BYD hat das noch vor sich. Und natürlich werden die Margen im Exportmarkt sinken.

Du gehst davon aus, dass VW das Schlimmste hinter sich hat und BYD alles erst noch bevorsteht. Die nackten Zahlen zeigen aber ein ganz anderes Bild: VWs Krise fängt gerade erst an: Werksschließungen (wie in Emden oder Zwickau) und der Abbau von zehntausenden Stellen kosten Milliarden an Abfindungen und Strukturkosten. Das wird die VW-Bilanz die nächsten Jahre erst so richtig belasten. Da ist keine Talsohle durchschritten – die Rosskur beginnt jetzt erst. BYD investiert aus dem Cashflow: BYD hat im Gegensatz zu den Traditionsherstellern kaum Schulden und sitzt auf massiven Cash-Reserven. Die Investitionen für die neuen Werke in Thailand, Indonesien, Ungarn und Brasilien werden komplett aus den laufenden Milliardengewinnen bezahlt. Die Marge reicht dicke: Selbst wenn die Exportmargen von BYD irgendwann durch Konkurrenz leicht sinken, sind sie immer noch um ein Vielfaches höher als im umkämpften chinesischen Inland. Am Ende investiert BYD Geld in globales Wachstum, während VW Milliarden ausgeben muss, um zu schrumpfen. Wer da langfristig die bessere Substanz hat, ist eigentlich reine Mathematik. Aber wir werden es ja am Kurs sehen – belassen wir es einfach dabei und schauen in einem Jahr mal, wer besser durchgekommen ist!
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