BYD WKN: A0M4W9 ISIN: CNE100000296 Kürzel: BY6 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Das ist ein interessanter Gedanke und es stimmt natürlich, dass BYD in den letzten Jahren massiv in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten investiert hat. Die Theorie, dass die hohen Verbindlichkeiten hauptsächlich aus dem Fabrikbau stammen und sich nach Abschluss der Expansion von selbst erledigen, lässt sich aber leider nicht mit den offiziellen Zahlen belegen. Wenn wir uns die Bilanz genauer ansehen, erkennen wir, dass die Schulden für den Fabrikbau und die Schulden gegenüber den Teilelieferanten zwei völlig unterschiedliche Posten sind, die man klar trennen muss. Im Geschäftsbericht 2024 finden wir unter "Construction in progress" (im Bau befindliche Anlagen) einen Wert von 19,95 Mrd. RMB (Geschäftsbericht 2024, S. 124). Das sind die bilanzierten Kosten für die neuen Fabriken. Demgegenüber stehen die "Trade Payables" (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) mit 241,6 Mrd. RMB (Geschäftsbericht 2024, S. 125). Das bedeutet, die Schulden gegenüber den Zulieferern für Bauteile und Rohstoffe sind mehr als zwölfmal so hoch wie die bilanzierten Kosten für den gesamten Fabrikbau. Die Theorie, dass die Schulden hauptsächlich "Schulden für Produktionsmittel" sind, ist also leider nicht korrekt. Der überwältigende Teil der Verbindlichkeiten stammt aus dem laufenden operativen Geschäft – also aus dem Einkauf von Teilen für die tägliche Autoproduktion. Genau das ist das Kernrisiko: Es handelt sich nicht um langfristige Investitionsschulden, die sich über Jahre amortisieren, sondern um kurzfristige operative Verbindlichkeiten, die das gesamte Geschäftsmodell finanzieren. Wenn die Fabriken fertig sind, verschwinden diese Schulden nicht, sondern sie wachsen sogar weiter, solange BYD mehr Autos produziert und dafür mehr Teile einkaufen muss.
aktuelle Lage: BYD hat seine Zahlungsfristen für Zulieferer auf maximal 60 Tage verkürzt, was einer neuen chinesischen Verordnung vom 1. Juni 2025 entspricht. Zuvor waren die Fristen deutlich länger, was zu finanziellen Belastungen bei Lieferanten führte und BYD im Durchschnitt 275 Tage für die Zahlung benötigte. Die Abnahme der Waren soll nun innerhalb von drei Werktagen erfolgen, um die Frist zu starten
ja, und deshalb hoffe ich, dass sie (vorerst) keine neuen Fabriken mehr planen! ....dann werden aus diesen Schulden ganz schnell Werte. In dem Artikel von '24 liest es sich, als wären diese Schulden für Zulieferer von KFZ Teilen, es dürften aber hauptsächlich Schulden für Produktionsmittel sein
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