Commodities & More Forum: Community User: Commodity_Girl
Kommentare 1.404
7iva,
Gestern 15:14 Uhr
1
Die G7-Staaten diskutieren aktuell über die Freigabe ihrer strategischen Ölreserven, um die Industrie zu stützen und die explodierenden Benzinpreise zu dämpfen.
Sie entscheiden vorerst noch nicht die Ölvorräte freizugeben!
7iva,
Gestern 14:34 Uhr
0
Jetzt wird es spannend, ob die Zone zwischen 96 und 94.90 halten wird.
https://www.investing.com/commodities/crude-oil
S
Sushispecial,
Gestern 11:07 Uhr
0
Mit Feenstaub kann man halt leider in Krisenzeiten nichts anfangen.
7iva,
Gestern 9:39 Uhr
0
Noch was zu den Kryptos:
Die Kryptowährungen haben sich in dieser Krise leider nicht als „sichere Häfen“ bewährt.
Wenn ernsthafte geopolitische Risiken auftreten, fließt das Kapital in jene Vermögenswerte, hinter denen das mächtigste Militär und die stabilsten staatlichen Institutionen stehen – und nicht in digitale Token, deren Wert rein spekulativ ist.
Der Dollar steigt nicht nur, weil er stark ist, sondern weil ALLES ANDERE schwach oder größeren Risiken ausgesetzt ist!
7iva,
Gestern 9:32 Uhr
0
❗️Energiemärkte und der Petrodollar
Achtung bei Forex -> EUR/USD - GBP/USD ❗️
Ein bevorstehender Krieg mit dem Iran hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Energiemärkte. Paradoxerweise stärken diese Auswirkungen den Dollar über verschiedene Mechanismen eher, als dass sie ihn schwächen.
1️⃣ Erstens wird Öl in Dollar fakturiert. Wenn geopolitische Spannungen die Ölversorgung bedrohen, steigt die Nachfrage nach Dollar, da die Länder diese Währung benötigen, um Öl zu den höheren Preisen zu kaufen.
Wenn die Ölpreise aufgrund iranischer Angriffe auf Raffinerien von 70 auf 120 oder höher schnellen und es zu Versorgungsunterbrechungen kommt, erhöht sich die Menge an Dollars, die zur Finanzierung desselben Volumens an Energieimporten erforderlich ist, erheblich.
Dies erzeugt eine künstliche Nachfrage nach Dollar, die die Währung stützt.
2️⃣ Zweitens sind die Vereinigten Staaten dank der Schieferrevolution (Shale Revolution) heute der weltweit größte Ölproduzent.
Während die amerikanischen Verbraucher an der Zapfsäule höhere Preise zahlen müssen, profitieren die USA als Nation von höheren Ölpreisen durch gestiegene Produktionseinnahmen und ein verbessertes Austauschverhältnis (Terms of Trade).
Länder, die Netto-Energieimporteure sind – im Grunde ganz Europa und Asien –, sehen sich einem Vermögenstransfer hin zu den Energieproduzenten gegenüber, von denen Amerika nun der größte ist.
Dies verbessert die Leistungsbilanz der USA und stützt den Dollar.
3️⃣ Drittens wird ein Krieg mit dem Iran, der die Ölversorgung im Nahen Osten unterbricht, die globale Abhängigkeit von amerikanischen Energieexporten erhöhen.
Die Länder werden gezwungen sein, mehr Flüssigerdgas (LNG) und Öl aus den Vereinigten Staaten zu beziehen, was eine zusätzliche Dollar-Nachfrage bedeutet.
Dies instrumentalisiert die amerikanische Energiedominanz auf eine Weise, die die Währung stärkt.
4️⃣ Viertens entzieht die Bedrohung des iranischen Öls dem Markt eine bedeutende Quelle des Ölhandels, der nicht in Dollar abgewickelt wird. Der Iran hat Öl an China und andere Abnehmer außerhalb des Dollarsystems über Tauschgeschäfte und alternative Währungen verkauft. Militärische Maßnahmen, die iranisches Öl vom Markt nehmen, eliminieren diese Herausforderung für die Dollar-Hegemonie und zwingen den Ölhandel zurück in Dollar-Kanäle.
7iva,
Gestern 7:24 Uhr
0
Präsident Donald Trump bezeichnete den aktuellen Anstieg der Ölpreise als einen „sehr kleinen Preis“, den man für die „Sicherheit und den Frieden der USA und der Welt“ zahlen müsse.
Er geht davon aus, dass die Preise „schnell fallen“ werden, sobald die „Zerstörung der nuklearen Bedrohung durch den Iran“ abgeschlossen sei.
Kernpunkte von Trumps Statement
Kurzfristige Natur: Trump betonte auf Truth Social, dass es sich um einen „kurzfristigen“ Preisanstieg handelt.
Geduld gefordert: Er erklärte gegenüber Reportern: „Wenn sie [die Preise] steigen, steigen sie“, priorisierte jedoch die militärische Operation vor den Kosten an der Zapfsäule.
Maßnahmen der Regierung: Die US-Regierung ordnete an, dass die Development Finance Corporation (DFC) Versicherungen für den Seehandel anbietet, um den Ölfluss trotz des Konflikts zu sichern.
Kritik der Opposition: Demokraten fordern Trump auf, die Strategische Ölreserve (SPR) anzuzapfen, um die Märkte zu stabilisieren und die Belastung für Familien zu senken.
7iva,
Gestern 7:06 Uhr
0
Falls die Volatilität diese Woche etwas nachlesen wird und die charttechnische Analyse auf einer kleineren Skala wieder eine Rolle spielen sollte, hier ein paar Zonen zur Orientierung:
110 - 111
103 - 105
99.90 - 100.10
Die psychologisch wichtigste Zone. Solange WTI über dieser „Eisernen Grenze“ handelt, bleibt das Momentum stsrk bullisch.
98.00-98.50
95.00- 95.50
Sollte die 100-Dollar-Marke wider Erwarten unterschritten werden, bietet dieser Bereich eine tiefergelegene Sicherheitszone.
7iva,
Gestern 6:45 Uhr
0
Tja, was soll man dazu sagen. Die Bullen haben aber sowas von gewonnen!!!
Die Ölpreise sind am heutigen Montag, den 9. März 2026, massiv angestiegen und haben erstmals seit der russischen Invasion in der Ukraine im Jahr 2022 die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel deutlich überschritten. Brent-Rohöl verzeichnete zeitweise einen Anstieg von bis zu 28 % und erreichte Werte über 115 US-Dollar, während WTI (West Texas Intermediate) in der Spitze um 30 % auf bis zu 118,88 US-Dollar pro Barrel hochschnellte.
Anleger reagieren panisch auf die physische Unterbrechung der Lieferketten, da die Lagerkapazitäten in den Golfstaaten ihre Grenzen erreichen und die Exportflüsse versiegen.
Experten warnen, dass der Preis für Brent-Öl bei einer anhaltenden Blockade der Straße von Hormus bis zum Monatsende auf 150 US-Dollar steigen könnte...
7iva,
Sonntag 13:45 Uhr
3
Dass der Kurs bei IG Markets am heutigen Sonntag bei 95 $ stagniert, hat sowohl psychologische, technische als auch fundamentale Gründe.
Dass er nicht einfach weiter nach oben schießt, liegt an einer Kombination aus „Angst vor der US-Regierung“ und der typischen Marktdynamik am Wochenende.
1. Die psychologische „Schallmauer“ vor der 100 $:
Die Marke von 95 und 98.50$ gelten als die letzten großen Widerstandszonen vor dem dreistelligen Bereich.
Psychologie: Händler zögern oft, einen Kurs am Wochenende ohne das volle Handelsvolumen der großen Börsen (NYMEX/ICE) über so eine signifikante Marke zu heben.
Widerstandszone: Charttechnisch gesehen ist der Bereich zwischen 94,50, 95,50 und 98.50 eine Zone, in der viele Trader „Take Profit“-Orders (Verkaufsaufträge zur Gewinnsicherung) platziert haben.
Das deckelt den Preis vorerst.
2. Der „Bessent-Deckel“ (Fundamental):
Die wichtigste Nachricht des Wochenendes ist die Drohung von Finanzminister Scott Bessent, direkt in den Terminmarkt einzugreifen.
Markteingriff: Wenn das US-Finanzministerium ankündigt, Öl-Futures zu nutzen, bedeutet das im Klartext: Die USA werden gegen die Spekulanten wetten.
Der „Don’t fight the Treasury“-Effekt:
Kaum ein Trader möchte am Sonntagabend „Long“ (auf steigende Kurse) positioniert sein, wenn die Gefahr besteht, dass das Finanzministerium morgen früh den Markt mit massiven Verkäufen flutet.
Das wirkt wie ein unsichtbarer Deckel auf dem Kurs.
Die Stagnation ist die „Ruhe vor dem Sturm“. Sobald die offiziellen Börsen heute Nacht (ca. 0:00 Uhr) öffnen, wird sich zeigen, wer gewinnt:
Die Bullen: Getrieben durch die Berichte über neue Angriffe im Golf (z. B. Bahrain), die den Preis über 95 $ treiben könnten.
Die Bären (Regierung): Die versuchen werden, den Kurs durch die angekündigten Finanzmarkt-Interventionen unter 95 $ zu drücken.
Wenn der Kurs mit einem „UP-GAP über 96 $ startet, ist der Widerstand gebrochen.
Bleibt er darunter, haben die Maßnahmen von Bessent vorerst gewirkt...
Das nur so als Idee 💡, was wir bei der Eröffnung in einigen Stunden im WTI sehen könnten 🙂.
B
BabsiBanana,
Samstag 22:03 Uhr
0
Also dann doch der Squeeze, danke dir 😄
7iva,
Samstag 16:11 Uhr
0
@BabsiBanana ich hab hier was für dich, sofern du bei Kakao noch nicht vollständig kapituliert hast:
Tiefpunkt: Anfang der Woche rutschte Kakao (NY May '26) auf ein Mehrtief bei ca. 2.800 $ bis 2.900 $.
Freitags-Rallye: Am gestrigen Freitag schoss der Preis um über 5,7 % nach oben und schloss bei ca. 3.230 $ (May-Kontrakt) bzw. 3.138 $ (Mar-Kontrakt).
Der Grund: Die Eskalation im Nahen Osten (Straße von Hormuz) hat die Frachtraten, Treibstoffkosten und Versicherungsprämien für den Export aus Westafrika explodieren lassen.
Was eigentlich ein fundamentales Überangebot war, wurde durch die Logistikkrise in einen Versorgungsängst-Markt verwandelt.
Bodenbildung erkennbar?
Ja, technisch sieht das nach einer sehr soliden Bodenbildung aus:
Double Bottom / V-Shape: Der massive Abprall von der 2.800er-Marke mit hohem Volumen und steigendem Open Interest ist ein klassisches Anzeichen dafür, dass der Tiefpunkt erreicht wurde.
Short-Squeeze: Da die Fonds (Money Managers) bis zum 3. März ihre Netto-Short-Positionen auf Rekordniveau ausgebaut hatten, wurden sie vom plötzlichen Preisanstieg am Freitag eiskalt erwischt. Dieser „Short-Squeeze“ könnte den Preis in der nächsten Woche sogar Richtung 3.500 $ treiben.
Der Kakao-Markt ist am Freitag „geopolitisch infiziert“.
Die Fundamentaldaten aus der Elfenbeinküste (Preisdrückung) werden derzeit komplett von den Transportrisiken überlagert.
Die 3.000-Dollar-Marke, die wir letzte Woche so kritisch beäugt haben, dient nun wieder als Unterstützung.
7iva,
Freitag 22:15 Uhr
0
🎢 Wrong Direction🎢
I should have seen it coming
The signs on the road have changed
The fires on the mountain die
https://open.spotify.com/track/4r4e3UTvNZtAD74JCnSwVz?si=sAbdQXBgT6ey01lEn1W-hg
Bin gespannt, ob am Wochenende eine der hier genannten Strategie konkret angekündigt wird 👈:
1. Das „Bessent-Manöver“ am Terminmarkt:
Finanzminister Scott Bessent plant laut Insiderberichten einen bisher beispiellosen Eingriff.
Die Strategie: Das Finanzministerium könnte kurzfristige Öl-Futures (Front-Month) massiv verkaufen und gleichzeitig längerfristige Kontrakte kaufen.
Das Ziel: Damit soll die sogenannte „Backwardation“ (wenn Öl heute viel teurer ist als in der Zukunft) gebrochen werden, um Spekulanten den Wind aus den Segeln zu nehmen und den unmittelbaren Preisdruck an den Zapfsäulen zu senken.
2. Die „Russland-Indien-Brücke“ (Ausnahmeregelungen):
Um den Ausfall iranischen Öls und die Blockade in der Straße von Hormus auszugleichen, hat das US-Finanzministerium überraschend eine 30-Tage-Ausnahmeregelung (Waiver) erteilt.
Der Deal: Indische Raffinerien dürfen russische Öl-Ladungen aufkaufen, die derzeit auf See feststecken.
Hintergrund: Normalerweise unterliegen diese Lieferungen strengen Sanktionen. Die USA lockern diese nun temporär, um sicherzustellen, dass der globale Markt nicht austrocknet, während der Nahe Osten als Lieferquelle ausfällt.
3. Militärische und finanzielle: Absicherung des Transports
Da die Versicherungsprämien für Tanker im Persischen Golf explodiert sind, setzt die Regierung auf zwei Hebel:
Naval Escorts: Die US Navy bereitet sich darauf vor, Öltanker aktiv durch die Straße von Hormus zu eskortieren.
Kriegsrisiko-Versicherung: Die staatliche US Development Finance Corp. soll politische Risikoversicherungen für private Reedereien anbieten, damit diese trotz der Kampfhandlungen weiterhin Öl aus der Region abtransportieren.
4. Zurückhaltung bei der strategischen Reserve (SPR):
Interessanterweise zögert die Administration bisher, die Strategische Ölreserve massiv anzuzapfen.
Der Grund: Die Reserven sind nach den Entnahmen der letzten Jahre nur noch zu etwa 60 % gefüllt.
Die Philosophie: ✨️Trump signalisierte zuletzt, dass er auf Marktkräfte und ein schnelles Ende der militärischen Operation setzt. Er glaubt, dass die Preise von selbst kollabieren werden, sobald die Sicherheit der Schifffahrtswege garantiert ist. ✨️
5. Diplomatische Allianz mit China:
Es gibt Gerüchte über diskrete Gespräche mit Peking. Da China massiv von Öl- und LNG-Importen aus der Region abhängt (ca. 45 % ihres Bedarfs), versuchen die USA, China dazu zu bewegen, seinen✨️ Einfluss auf den Iran zu nutzen✨️, um die Angriffe auf die zivile Schifffahrt zu stoppen.
7iva,
Freitag 20:07 Uhr
0
Ganz schöner Krimi heute 😏
7iva,
Freitag 19:11 Uhr
0
Yeah 😅😅😅✌️
7iva,
Freitag 19:06 Uhr
1
Ja...so war das gedacht. Jetzt Daumen drücken, dass der Rücksetzter nicht gleich wieder aufgekauft wird 🍀
7iva,
Freitag 18:49 Uhr
0
LOL typisch 😅😅😅
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