DAX / Germany 40 WKN: 846900 ISIN: DE0008469008 Forum: Indizes Thema: Hauptdiskussion
Und Anna, zu „ich verfolge das seit Jahren“ noch ein Punkt: Dein Profil hier ist erst einige Monate alt. Meins existiert seit über zehn Jahren. Ich kritisiere diese Art der Kommunikation hier nicht seit gestern, sondern seit über zehn Jahren. Und diejenigen, die ebenfalls so lange dabei sind – beispielsweise DC – kennen mich und diese Diskussionen entsprechend lange. Ich bin also weder gestern hier aufgetaucht noch habe ich mir heute spontan vorgenommen, irgendjemanden schlechtzureden. Die Kritik ist seit Jahren dieselbe: Wenn Marken und Trades öffentlich kommuniziert werden, müssen Einstieg, SL, Nachkäufe, Ausstieg und das tatsächliche Risiko auch nachvollziehbar sein, wenn hinterher mit dem Ergebnis argumentiert wird. Und genau darüber würde ich gerne diskutieren: über Argumente. Nur erlebe ich seit Jahren immer wieder denselben Ablauf. Irgendwann geht es nicht mehr um die konkrete Frage, sondern darum, ob mir angeblich Erfahrung fehlt, ob ich CFD-Handel verstehe oder ob jemand anderes eben „Profi. Punkt.“ ist. Das ist aber kein Gegenargument. Meine Person widerlegt keinen einzigen meiner Punkte. Wenn meine Kritik falsch ist, dann zeigt anhand der geposteten Marken und Zeitpunkte, wo mein Denkfehler liegt. Damit hätte ich überhaupt kein Problem. Aber solange auf konkrete Fragen irgendwann nur noch persönliche Bewertungen folgen, statt sie sachlich zu beantworten, bestätigt das eher das Problem, das ich hier seit Jahren anspreche.
Aber genau da widersprecht ihr euch doch gerade selbst. Eben hieß es noch, ein Trade könne auch mal 30–40 Punkte gegen einen laufen. Gleichzeitig heißt es jetzt: Es gibt immer einen SL. Okay – wo liegt der dann konkret? Bestes Beispiel gestern: Es wurden Short-Einstiege teilweise um 400/407 genannt. Danach lief der DAX bis ungefähr 502 – also rund 100 Punkte gegen diese Einstiege. Wo lag bei diesen Trades der SL? Wurde er ausgelöst? Wurde ausgestoppt und neu eingestiegen? Wurden weitere Kontrakte nachgekauft? Und falls ja: zu welchen Marken und mit welcher Positionsgröße? Was wäre passiert, wenn der DAX nicht bei 502 gedreht hätte, sondern weitere 100 oder 200 Punkte gestiegen wäre? Genau diese Informationen fehlen – und genau das kritisiere ich die ganze Zeit. Nicht ob jemand CFD handeln kann, nicht ob jemand seit Jahren erfolgreich ist und auch nicht die Person dahinter. Sondern dass hinterher von erfolgreichen Trades gesprochen wird, während der tatsächliche Weg vom Einstieg über das Risiko bis zum Ausstieg anhand der vorherigen Beiträge nicht vollständig nachvollziehbar ist. Und „ich gehe beim Einstieg davon aus, dass ich richtig liege“ ist nun wirklich kein Argument für Risikomanagement. Natürlich geht jeder einen Trade ein, weil er seine Richtung für wahrscheinlich hält. Der DAX weiß nur leider nichts davon. 😉 Genau deshalb gibt es einen SL und genau deshalb wäre interessant, wo dieser vor dem Trade gelegen hat. „Er ist Profi. Punkt.“ ersetzt diese Antwort übrigens auch nicht. Gerade bei einem Profi sollte es doch überhaupt kein Problem sein, Einstieg, SL, Nachkauf und Ausstieg nachvollziehbar zu erklären.
Ich kann dazu nur sagen, daß Funzel und Co. das schon seit Jahren erfolgreich machen und vielen damit geholfen haben. Wenn du es nicht nachvollziehen kannst, fehlt dir irgendetwas. Wahrscheinlich Erfahrung und wie Börsenhandel funktioniert. Ein CFD Handel ist ganz was anderes als mit KO'S zB. Einfach gesagt, er ist Profi .Punkt.
Das ist auch wieder Quatsch, weil wir gerade erklärt haben das es einen SL gibt der Punktgenau den Kurs auslösst der eingegeben wurde. Die größten Verluste erleiden Anleger in einem Crash vorallem wenn der über Nacht kommt. Da kann es sein das der DAX Futures mit 26400 schliesst und was extremes passiert und der erste Kurs mit 25750 reinkommt. Den kriegst du dann zu 100% bei garantierten SL, aber der könnte für viele schon zu spät sein. Darum lässt man große cfd DAX Kontrakte nur selten über Nacht offen. Und akt niemals auf der LONG Seite. Jeden Tag ist man jetzt billiger wieder reingekommen und man hätte dadurch noch mehr profitiert von steigenden Kursen.
Das ist auch wieder Quatsch, weil wir gerade erklärt haben das es einen SL gibt der Punktgenau den Kurs auslösst der eingegeben wurde. Die größten Verluste erleiden Anleger in einem Crash vorallem wenn der über Nacht kommt. Da kann es sein das der DAX Futures mit 26400 schliesst und was extremes passiert und der erste Kurs mit 25750 reinkommt. Den kriegst du dann zu 100% bei garantierten SL, aber der könnte für viele schon zu spät sein. Darum lässt man große cfd DAX Kontrakte nur selten über Nacht offen. Und akt niemals auf der LONG Seite. Jeden Tag ist man jetzt billiger wieder reingekommen und man hätte dadurch noch mehr profitiert von steigenden Kursen.
Spätestens jetzt wo Präsidenten ihre eigene mediale Plattform haben und und tweets abschicken die ungewollt eventuell die Märkte beeinflussen könnten… zerreißt es jede Strategie in Millisekunden… und der angebliche sl wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht an dem sl ausgelöst.. 😬 und wenn 30 Punkte schon über 1000 Euro sind .. macht das irgendwann aua 😥..
Ich kritisiere weder die Trades anderer noch deren Person oder Persönlichkeit. Im Gegensatz dazu wird hier teilweise auf meine Person gegangen oder es werden Kommentare gelöscht. Was ich kritisiere, ist ausschließlich die Art und Weise der Kommunikation der Trades. Wenn vorher konkrete Marken, Einstiege oder Richtungen genannt werden und hinterher etwas anderes gehandelt oder erst im Nachhinein ein Einstieg kommuniziert wird, darf man doch wohl darauf hinweisen, dass das für Außenstehende nicht nachvollziehbar ist. Und „man soll es ja nicht nachmachen“ beantwortet diese Kritik überhaupt nicht. Natürlich handelt jeder auf eigene Verantwortung. Aber wenn Trades und Marken öffentlich geteilt werden, muss man auch damit leben können, dass jemand sachlich überprüft, ob das, was hinterher dargestellt wird, zu dem passt, was vorher kommuniziert wurde. Und vernünftiger Handel funktioniert für mich sowieso nur, wenn Pro und Kontra gleichermaßen betrachtet werden. Long wie Short brauchen Argumente, und gerade die Gegenargumente sind wichtig, weil sie die eigene Einschätzung überprüfen. Ein Forum sollte genau davon leben: unterschiedliche Sichtweisen diskutieren, statt nur eine Richtung gelten zu lassen und die Gegenseite mundtot zu machen. Und genau diese einseitige Diskussionskultur kritisiere ich hier seit Jahren. Ich kritisiere keine Personen. Ich stelle Argumente gegenüber und vergleiche vorherige Aussagen mit dem später dargestellten Ergebnis.
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