EON WKN: ENAG99 ISIN: DE000ENAG999 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 19.943
A
Akksaa, 29.12.2016 20:11 Uhr
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Schon 2016 war ein Zitterjahr für die Energiekonzerne. Den radikalen Umbauten bei Eon und RWE soll jetzt eine "grüne" Zukunft mit Ökostrom und neuen Dienstleistungen folgen. Aber können die Versorger wirklich ihre Altlasten abschütteln? Es war ein Kraftakt mit noch ungewissem Ausgang: Über Börsengänge abgetrennter Konzernteile haben die Energieriesen Eon und RWE eine dringend nötige Kehrtwende eingeleitet. Gelingt den Versorgern mit Hilfe ihrer eigenständigen Öko-Sparten nun tatsächlich der Befreiungsschlag - oder kommt die schrittweise Abwendung von der Kohle- und Atomkraft viel zu spät? 2017 dürfte es für Verbraucher und die Branche ähnlich spannend bleiben. Zentrale Themen im Überblick: 1. Die Rettungsstrategie: Ökostrom, Netze und Services abspalten Die "neue" Eon mit Ökostrom, Netzgeschäft und Vertrieb heißt weiter Eon - der alte Bestand mit den konventionellen Kraftwerken und dem Gasgeschäft wurde in den jetzt ebenfalls börsennotierten Konzern Uniper ausgelagert. Eon verfolgt eine Konzentration auf die boomenden neuen Energien bei gleichzeitiger Verschlankung. "Unser Ziel ist es, trotz weiterer grundlegender Veränderungen die Zukunft dauerhaft zu sichern", erklärte Vorstandschef Johannes Teyssen im November. Ähnlich machte es der Rivale RWE, wenngleich genau andersherum: Die Essener holten sich an der Börse frisches Geld für ihre Öko-Sparte Innogy, während die "alte" RWE etwa die konventionellen Anlagen verwaltet. Konzernchef Peter Terium verbreitete zum Innogy-Start auf dem Parkett im Oktober Zuversicht: "Das ist ein super, super Tag." 2. Das anhaltende Problem: Kohle und Gas verdienen nicht genug Geld Ein hohes Angebot an Ökostrom drückt in die Netze, weshalb die Lücke zwischen den eigentlich geringen Großhandelspreisen und den Einspeisevergütungen für die Hersteller von alternativer Energie tendenziell weiter aufklafft. Das Preisniveau an den Strombörsen ist für den Verkauf insbesondere der konventionell erzeugten Elektrizität entscheidend. Die "neuen" Ökostrom-Geschäfte laufen deutlich besser. Die Eon-Abspaltung Uniper steckte nach den ersten drei Quartalen 2016 mit minus 4,2 Milliarden Euro tief in den roten Zahlen. Das war so kurz nach der Trennung auch nicht anders erwartet worden. Der Betriebsgewinn legte auf rund 1,8 Milliarden Euro zu - jedoch vor allem wegen des Sondereffekts neu verhandelter Lieferverträge mit dem russischen Gasriesen Gazprom. Bei RWE sackte das Betriebsergebnis nach neun Monaten um knapp neun Prozent auf 2,6 Milliarden Euro ab. 3. Der Verbraucher muss vorerst weiter draufzahlen Der Privatkunde merkt von dem Preistief an den Strombörsen kaum etwas - ganz im Gegenteil: Steigende Kosten für den Ausbau des Netzes und der erneuerbaren Energien werden auch 2017 zu einem beträchtlichen Teil über die Netzentgelte und die Ökostrom-Umlage auf ihn abgewälzt. Rund drei Viertel des Endverbraucher-Preises entfallen auf solche Abgaben und Steuern. Im nächsten Jahr erhöht sich die Ökostrom-Umlage von 6,35 auf 6,88 Cent je Kilowattstunde. Bei den Netzentgelten ist es ähnlich. Der für Norddeutschland und Bayern zuständige Betreiber Tennet kündigte beispielsweise eine Erhöhung um 80 Prozent an. Ergebnis: Nach einem Jahr 2016 fast ohne Steigerungen geht es beim Strompreis 2017 wohl wieder spürbar nach oben. Das ergaben Vergleiche der Portale Check24 und Verivox. Laut aktualisierten Check24-Daten müssen elf Millionen Haushalte mehr zahlen, weil 334 Grundversorger Erhöhungen um durchschnittlich 3,5 Prozent planen. 21 Grundversorger meldeten demnach aber auch Preissenkungen um im Schnitt 2,1 Prozent. 4. Die Politik versucht zu helfen 2016 wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) abermals novelliert. Statt einer pauschalen Subventionierung des Ökostrom-Ausbaus mit Garantiepreisen für die Einspeisung der Erzeuger wird die Förderung nun - je nach Energieträger - unterschiedlich stark gedeckelt. So sollen der Kostenanstieg und die Überhitzung beim Zubau von Windkraft-, Solar- und Biogasanlagen unter Kontrolle gebracht werden. Künftig gibt es statt des "Gießkannen-Prinzips" Ausschreibungen. In der Regel soll dabei derjenige Erzeuger den Zuschlag erhalten, der am wenigsten staatliche Fördergelder verlangt. Auch die Ökostrom-Menge soll zwischen Überproduktion in Spitzenzeiten und Mangelversorgung bei Windstille oder bedecktem Himmel so besser gesteuert werden. Denn solange die Netze nicht hinreichend ausgebaut sind, schwankt der Beitrag der Ökoträger - mit Risiken für die Versorgungssicherheit. 5. Altlast Atomausstieg Die beschleunigte Abwicklung der Nuklearenergie in Deutschland - nach dem Fukushima-Schock 2011 von der Regierung durchgeboxt - bleibt ein Reizthema. Weil die Konzerne auf längere Laufzeiten setzten, nahmen sie auch Investitionen in Angriff, die aus heutiger Sicht überflüssig sind. Eon, RWE und Vattenfall wollten Schadenersatz wegen Enteignung. Anfang Dezember urteilte das Bundesverfassungsgericht überraschend: Prinzipiell haben die Energieriesen zumindest teilweise ein Recht auf Entschädigung wegen des staatlich verordneten Ausstiegs. Bis Sommer 2018 soll der Gesetzgeber klären, wie ein Ausgleich aussehen kann. Der Steuerzahler, der schon die schwer vorhersehbaren Kostenrisiken für die Atommüll-Lagerung tragen soll, wird wohl zur Kasse gebeten.
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Akksaa, 29.12.2016 16:35 Uhr
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Wird 6,90€ überwunden, dann kommt die 8,xx ;-)
Keimi
Keimi, 29.12.2016 16:30 Uhr
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Rakete ?
A
Andre0406, 29.12.2016 13:50 Uhr
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Bin zu 6.65 vor paar tagen rein. Kauf auch nochmal nach ;)
S
Salviiiiii, 29.12.2016 13:44 Uhr
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Hätte ich Geld... Würde ich sofort alles rein stecken. Eon wird noch ab gehen, wie ne Rakete
G
Groundpower, 29.12.2016 12:54 Uhr
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Bin bei 6,17 eingestiegen aufstocken oder nicht ?
A
AndyEilemann, 29.12.2016 12:12 Uhr
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bin zwar auch in e.on drin mit 0ber 8% gesamt depot . 13% im minus finde aber engie . besser
Keimi
Keimi, 29.12.2016 9:59 Uhr
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Ah ja. Mercï ... ©¿©
A
Akksaa, 29.12.2016 9:12 Uhr
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Scroll mal 2x nach rechts ;-)
Keimi
Keimi, 29.12.2016 8:16 Uhr
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Wieviel ? ... ©¿©
h
hobbyaktionär, 28.12.2016 23:33 Uhr
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E.on plant Dividende RWE nicht
h
hobbyaktionär, 28.12.2016 23:30 Uhr
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Ich plädiere für e.on ... größter Versorger. .. Nachteile: die deutschen AKW und die Kapitaldecke ... Geschäftsmodell solide Erneuerbare Energien , Netze, Verkauf von Strom und Gas Ich benötige die 7€ und halte meine Anteile bis die Versorger aus dem Tal der Tränen sind ...
M
Moneytalksss, 28.12.2016 15:29 Uhr
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Es heißt ja Innogy soll die beste Anlage sein. Ich persönlich überlege auch mit Eon zu spekulieren. --> Elektromobilität
L
Lian, 28.12.2016 15:21 Uhr
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Will einen versorger ins depot aufnehmen.. was sagt die Runde?
L
Lian, 28.12.2016 15:19 Uhr
0
Eon oder rwe?
T
Tycoon4963, 28.12.2016 12:34 Uhr
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Nerf, ich würde sagen, wir sind gute Zocker...ich trau unserem Näschen;)
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