EOS - Verteidigungs- und Raumfahrttechnik WKN: 580850 ISIN: AU000000EOS8 Forum: Aktien User: rasdi

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20:43:52 Uhr, Gettex
Kommentare 632
Skankhunt
Skankhunt, 26. Mär 21:41 Uhr
1

Der Pistorius Besuch ist kein Vertragsabschluss. Was den Besuch aber von einem reinen Höflichkeitstermin unterscheidet, sind drei konkrete Fakten: Erstens hat EOS ein beziffertes Angebot vorgelegt, nämlich 10 Systeme für EUR 380 Millionen, das ist kein vages Interesse sondern ein konkreter Preisvorschlag. Zweitens wurde am selben Tag eine Absichtserklärung zur Weltraumkooperation unterzeichnet, und EOS ist mit der ATLAS Produktfamilie und über 40 Jahren Space Domain Awareness Erfahrung der naheliegendste australische Partner dafür. Drittens hat Pistorius selbst in der Pressekonferenz gesagt, die Abhängigkeit sei "zu einseitig" gewesen und man müsse sich "mehr diversifizieren", was sich wie eine politische Vorarbeit für eine Beschaffung außerhalb der üblichen Rheinmetall/MBDA Kreise liest. Du hast recht, dass jederzeit wieder etwas kommen könnte, und genau das macht die aktuelle Phase so interessant. Der Haushaltsausschuss hat im Februar verlangt, sich das EOS Produkt anzusehen, Pistorius hat es sich jetzt persönlich angesehen, und der nächste logische Schritt wäre eine formelle Evaluierungsvereinbarung oder eine Einladung zur Produktsichtung am 12. Mai in Erding, wo das Innovationszentrum der Bundeswehr ohnehin nach einsatzreifen C-UAS Systemen sucht.

Ja, das mag sein, mir gefällt nur dieses zu positiv gefärbte Narrativ nicht. Ich sehe die Dinge gern auch von der kritischen seite, ohne dabei zu haten. Das ergibt meiner Meinung nach einfach ein realistischeres Gesamtbild. Bei Droneshield hast du die Lage auch überwiegend positiv dargestellt, selbst in schwierigeren Phasen kam kaum ein kritischer Punkt von dir. Bitte nicht falsch verstehen, ich finde deine Analysen grundsätzlich gut, ich mache solche Einschätzungen ja selbst auch. Aber manchmal wirkt das etwas nach Confirmation Bias. Ich bin selbst fünfstellig in EOS investiert, doch nur weil man investiert ist und auf Erfolge hofft, heißt das für mich nicht, dass man ausschließlich die positiven Aspekte betonen sollte. Eine gute Analyse lebt auch davon, die kritischen Punkte zu beleuchten und sie einzubeziehen, das gehört für mich zu einer gründlichen Recherche und einer soliden Investmentstrategie einfach dazu. Der Pistorius Besuch war jedenfalls auch in meiner Wahrnehmung wichtig und eröffnet Möglichkeiten für zukünftige Aufträge. Diese werden aber realistisch frühestens ende des Jahres oder 2027 realisiert bei der üblichen Verfahrensweise. Fürs Sentiment ist es Trotzdem leicht positiv zu bewerten.
rasdi
rasdi, 26. Mär 18:09 Uhr
3

Der Pistorius Besuch ist klar positiv, aber eher als Signal für ernsthafte technische und politische Prüfung als als Beleg für einen unmittelbar bevorstehenden deutschen Auftrag. Der Markt hat deshalb heute auch nicht wie bei einem sicheren Auftrag reagiert. Gleichwohl könnte theoretisch jederzeit wieder was kommen.

Der Pistorius Besuch ist kein Vertragsabschluss. Was den Besuch aber von einem reinen Höflichkeitstermin unterscheidet, sind drei konkrete Fakten: Erstens hat EOS ein beziffertes Angebot vorgelegt, nämlich 10 Systeme für EUR 380 Millionen, das ist kein vages Interesse sondern ein konkreter Preisvorschlag. Zweitens wurde am selben Tag eine Absichtserklärung zur Weltraumkooperation unterzeichnet, und EOS ist mit der ATLAS Produktfamilie und über 40 Jahren Space Domain Awareness Erfahrung der naheliegendste australische Partner dafür. Drittens hat Pistorius selbst in der Pressekonferenz gesagt, die Abhängigkeit sei "zu einseitig" gewesen und man müsse sich "mehr diversifizieren", was sich wie eine politische Vorarbeit für eine Beschaffung außerhalb der üblichen Rheinmetall/MBDA Kreise liest. Du hast recht, dass jederzeit wieder etwas kommen könnte, und genau das macht die aktuelle Phase so interessant. Der Haushaltsausschuss hat im Februar verlangt, sich das EOS Produkt anzusehen, Pistorius hat es sich jetzt persönlich angesehen, und der nächste logische Schritt wäre eine formelle Evaluierungsvereinbarung oder eine Einladung zur Produktsichtung am 12. Mai in Erding, wo das Innovationszentrum der Bundeswehr ohnehin nach einsatzreifen C-UAS Systemen sucht.
Skankhunt
Skankhunt, 26. Mär 17:37 Uhr
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Der Pistorius Besuch ist klar positiv, aber eher als Signal für ernsthafte technische und politische Prüfung als als Beleg für einen unmittelbar bevorstehenden deutschen Auftrag. Der Markt hat deshalb heute auch nicht wie bei einem sicheren Auftrag reagiert. Gleichwohl könnte theoretisch jederzeit wieder was kommen.
rasdi
rasdi, 26. Mär 17:25 Uhr
0
https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-03-26/germany-australia-team-up-on-space-security-laser-weapons?srnd=homepage-americas
R
RainerZufall!, 26. Mär 17:14 Uhr
0
Kursverlauf verstehe ich nicht, muß aber auch nicht alles verstehen.
R
RainerZufall!, 26. Mär 14:07 Uhr
0
Bin ich zu euphorisch, wenn ich davon ausgehe, dass das in trockenen Tüchern ist, wenn die Anforderungen stimmen. Der Haushaltsausschuss darf sich auf die Schultern klopfen, wegen der Preisreduzierung. Was wäre denn die Alternative, gibt es eine? Wenn nicht und davon gehe ich aus, ist die Birne 🍐 geschält!
rasdi
rasdi, 26. Mär 14:00 Uhr
1

Würde mich wundern, wenn die Koalas das nicht honorieren würden. Ich kann schon die Tinte unter dem Vertrag riechen. 😁

Als erstes wird das Angebot intern im Verteidigungsministerium ausgewertet und mit dem bestehenden Bedarf der Deutschen Marine abgeglichen. Dabei wird das BAAINBw als Beschaffungsamt eine technische Bewertung vornehmen und prüfen, ob das APOLLO System die spezifischen Anforderungen der Bundeswehr erfüllt, insbesondere hinsichtlich der Integration auf deutsche Marineplattformen. Hier kommt TKMS ins Spiel, das als Schiffbauer in der Pistorius Delegation mitgereist ist und die Frage beantworten müsste, ob und wie der APOLLO Laser auf Fregatten oder Korvetten der Deutschen Marine integriert werden kann. Parallel dürfte der Haushaltsausschuss des Bundestags informiert werden, der im Februar 2026 das Rheinmetall/MBDA Projekt gestoppt und ausdrücklich verlangt hat, sich das EOS Produkt anzusehen. Mit dem Pistorius Besuch ist dieser Auftrag nun erfüllt, und der Ausschuss wird eine Entscheidung darüber treffen müssen, ob Mittel für eine Evaluierung oder direkte Beschaffung freigegeben werden.
R
RainerZufall!, 26. Mär 13:52 Uhr
0
Lieber ne Rakete auf den Mond.
R
RainerZufall!, 26. Mär 13:48 Uhr
0

Pistorius soll das Ding bitte unterschreiben, dann fliegt der Kurs hier auch wie eine Drohne 👍

Burstangel, eine Drone, wenn sie nicht abgeschossen wird, kommt immer unten an.🤣
R
RainerZufall!, 26. Mär 13:47 Uhr
0
Die Koalas können es selber noch nicht fassen, aber morgen bei ASX Eröffnung. Oder vielleicht typisch britisch trocken, warten bis die Tinte getrocknet ist, aber dann.😂
Burstangel
Burstangel, 26. Mär 13:41 Uhr
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Pistorius soll das Ding bitte unterschreiben, dann fliegt der Kurs hier auch wie eine Drohne 👍
rasdi
rasdi, 26. Mär 13:25 Uhr
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Würde mich wundern, wenn die Koalas das nicht honorieren würden. Ich kann schon die Tinte unter dem Vertrag riechen. 😁

Hotcooper wurde informiert. Es überrascht mich, dass sich der Kurs bei uns nicht bewegt.
R
RainerZufall!, 26. Mär 13:19 Uhr
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Würde mich wundern, wenn die Koalas das nicht honorieren würden. Ich kann schon die Tinte unter dem Vertrag riechen. 😁
rasdi
rasdi, 26. Mär 13:13 Uhr
1

Das ist für EOS hochinteressant. Das Innovationszentrum der Bundeswehr sucht am 12. Mai 2026 in Erding nach marktverfügbaren, einsatzreifen Drohnenabwehrsysteme, die bereits im dritten Quartal 2026 getestet und ab 2027 an die Truppe geliefert werden können. Die Anforderungen lesen sich wie ein Lastenheft für EOS: hochbewegliche Systeme mit skalierbarer Wirkung gegen Drohnen der NATO-Klassen I bis II, ausgestattet mit einem Mix aus Sensoren, Wirkmitteln wie Interceptordrohnen sowie Überwachungs- und Steuersoftware zur Integration in einen Gefechtsverbund. Gefordert wird ein Technological Readiness Level von 8 oder 9, also keine Prototypen oder Konzeptstudien, sondern fertig entwickelte und sofort produzierbare Systeme. EOS erfüllt diese Anforderungen mit mehreren Produkten gleichzeitig. Der Slinger ist ein mobiles C-UAS-System mit 30mm-Kanone, das bereits in Serie produziert und exportiert wird, zuletzt USD 42 Millionen in den Nahen Osten. Die MARSS-Übernahme bringt die NiDAR C2-Plattform mit KI-gestützter Sensorik und die Interceptor-Drohne. Und über die Partnerschaft mit Diehl könnte EOS auch den Selbstschutz für Plattformen abdecken, der ebenfalls gefordert wird. Dass Pistorius am selben Tag, an dem dieser Aufruf veröffentlicht wird, persönlich bei EOS in Canberra steht und sich das APOLLO-System vorführen lässt, dürfte kein Zufall sein. Auch wenn die Produktsichtung in Erding primär auf kinetische und elektronische C-UAS-Systeme abzielt und nicht direkt auf Hochenergielaser, öffnet sie für EOS eine zusätzliche Tür in den deutschen Markt jenseits des Marine-Lasers.

Die Bundeswehr fordert ausdrücklich einen "geeigneten Mix aus Sensoren und Wirkmitteln wie Interceptordrohnen" sowie "Selbstschutz von Plattformen (hard- und softkill)". Genau hier liegt die entscheidende Lücke bei DroneShield. Das Unternehmen ist Weltklasse bei RF-Detektion, KI-gestützter Drohnenerkennung und elektronischen Gegenmaßnahmen, also im Soft-Kill-Bereich. DroneShield hat aber bis heute kein eigenes Hard-Kill-System im Portfolio, keine eigene Interceptor-Drohne und keine kinetischen Effektoren. CEO Vornik hat das in einem Interview mit Defence Connect im November 2025 selbst bestätigt, als er sagte, er suche ständig nach einer Hard-Defeat-Lösung und experimentiere mit verschiedenen Technologien, aber wenn es eine einfache Antwort gäbe, hätte DroneShield sie längst.
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