EOS - Verteidigungs- und Raumfahrttechnik WKN: 580850 ISIN: AU000000EOS8 Forum: Aktien User: rasdi

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24. September 2026, 23:00 Uhr, Lang & Schwarz
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Kommentare 2.377
rasdi
rasdi, 26. Aug 7:47 Uhr
5
Wie ihr wisst bin ich auch im HotCopper Forum unterwegs, und zwar deshalb, weil an der Heimatbörse die Musik spielt. Dort sind Leute aktiv, die direkt mit Schwer bei der Hauptversammlung gesprochen haben oder selbst in EOS nahen Betrieben arbeiten. Wie in diesem Fall. Ein User, der offenbar selbst in der australischen Fertigung bei einem EOS bezogenen Unternehmen arbeitet, sagt, die bereits unterzeichneten Verträge seien nur die Spitze des Eisbergs. Bevor ein Vertrag offiziell unterzeichnet wird, laufen bereits seit Monaten oder Jahren ernsthafte Investitionen in Design, Prototyping und kundenspezifische Anpassungen. Seine Formulierung, die Hälfte der Verträge, die ihr in Betracht zieht, könnt ihr als bereits so gut wie eingesperrt betrachten, bedeutet aus seiner Innenperspektive, dass viele der diskutierten potenziellen Aufträge praktisch bereits gesichert sind, auch wenn sie offiziell noch nicht unterzeichnet sind. Das ist für mich aus zwei Gründen interessant. Es bestätigt die EOS eigene Aussage, dass ausschließlich auf Basis konkreter Kundennachfrage gefertigt wird, und es deutet darauf hin, dass der aktuelle Auftragsbestand von AUD 846 Mio. möglicherweise nur einen Teil der tatsächlich weit fortgeschrittenen Vertragsgespräche widerspiegelt.
rasdi
rasdi, 26. Aug 7:23 Uhr
2
Wenn alle game changer eintreten, also der Nahost Großauftrag, der 300 kW Laser, der US Army Hochlauf und MARSS auf EUR 1 Mrd. Neuaufträge wie von Schwer angedeutet, könnte der Umsatz 2027 AUD 800 Mio. bis AUD 1 Mrd. erreichen. Bei 216,7 Mio. ausstehenden Aktien und einem 3 fachen Umsatzmultiplikator, wie er für wachstumsstarke Rüstungsunternehmen üblich ist, ergibt das eine Marktkapitalisierung von AUD 2,4 bis 3 Mrd., also rund AUD 11 bis 14 pro Aktie. Bei einem 4 fachen Multiplikator wären es AUD 3,2 bis 4 Mrd., also rund AUD 15 bis 18 pro Aktie, das ist mein Tipp.
Standard
Standard, 26. Aug 6:53 Uhr
5
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Roberto85
Roberto85, 26. Aug 6:18 Uhr
3
Aktuell 11,3 AUD Wiederum ordentliches Plus Gut, dass ich gestern beim Kurs von etwa 25 Cent unter AUD Schlusskurs weiter aufstocken konnte. Die aktuelle Situation deutet darauf hin, dass die Aktie schon bald in ein höheres Level steigen wird. Tippe auf 18 - 20 AUD
rasdi
rasdi, 26. Aug 5:31 Uhr
4
Die Aussage von CFO Cuthell, die gesamte Guidance basiere ausschließlich auf bereits unterschriebenen Verträgen, ist von außerordentlicher Bedeutung. Deswegen muss sie überprüft werden. Aus den mir vorliegenden Quellen lässt sich der Auftragsbestand von AUD 846 Mio. zum 30. Juni 2026 in folgende bestätigte, bereits unterzeichnete Einzelaufträge aufschlüsseln. Die größten bekannten Einzelaufträge, die bereits im Backlog enthalten sind, umfassen den USD 124 Mio., rund AUD 175 Mio., Slinger Auftrag für Generation 5 Holding aus dem ersten Halbjahr 2026, den EUR 71,4 Mio., rund AUD 125 Mio., Apollo HELW Vertrag für die Niederlande vom August 2025, den AUD 108 Mio. LAND 400 Phase 3 Hanwha Vertrag vom Oktober 2025, rund AUD 185 Mio. neue MARSS Aufträge von einem bestehenden Nahost Kunden, den AUD 60 Mio. Slinger Counter Drone Auftrag vom März 2026, den AUD 53 Mio. Slinger Auftrag vom Mai 2025, den AUD 33 Mio. RWS für US Army Vertrag vom Dezember 2025, den AUD 32 Mio. R400 Auftrag für Amerika vom Dezember 2025, den Naval R400 Auftrag über AUD 23 Mio. vom Juli 2026, den AUD 20 Mio. Slinger Auftrag vom November 2025 sowie kleinere Aufträge wie Mission Syracuse AUD 5,7 Mio. und L3Harris USD 5 Mio. Das ergibt zusammen schon nahezu den gesamten Backlog von AUD 846 Mio. Aus meiner Sicht ist der finanziell wichtigste Einzelauftrag der Apollo HELW Vertrag über EUR 71,4 Mio., rund AUD 125 Mio., mit den Niederlanden, und zwar aus einem entscheidenden Grund. Er ist nicht nur der größte Einzelauftrag per se, sondern er beweist die weltweite Erstfähigkeit von EOS als einziger Lieferant eines 100 kW Hochenergielasers, was jeden künftigen Laserauftrag erst möglich macht. Ohne diesen Auftrag gäbe es keinen Beweis für die kommerzielle Reife der Technologie, keinen Referenzkunden für Folgeaufträge und keine Grundlage für die 300 kW Weiterentwicklung. Er ist also nicht nur ein Umsatzbeitrag, sondern der strategische Schlüssel zu allem, was danach kommt.
J
Josef1981, 25. Aug 21:32 Uhr
3
Der heutige Anstieg war wahrscheinlich ein beginnender beziehungsweise teilweiser Short-Squeeze, aber noch keine vollständige Kapitulation. Nach meiner Schätzung sind noch rund 16 Mio. leerverkaufte Aktien offen – es wäre also weiterhin reichlich Squeeze-Brennstoff vorhanden. Die Brutto-Shortverkäufe von heute erscheinen am 26. August; die entscheidende Netto-Shortquote voraussichtlich am 31. August 2026. In diesem Sinn, auf die nächsten 20% heute Nacht. Möge das Volumen mit uns sein.
deusXTCmachina
deusXTCmachina, 25. Aug 14:48 Uhr
6
Ich muss euch/diesem Forum ein Kompliment machen. Ich bin zwar schon länger bei EOS investiert aber hatte einen derartigen Sprung nicht auf dem Schirm. Dank eurer Beiträge wurde ich in kürzester Zeit informiert (und das auch noch verständlich). Danke!
Standard
Standard, 25. Aug 10:20 Uhr
4
PS haben mittlerweile DS (1.7b A$) mit Marketcap überholt, auch wenn die aktuell einen super Einstieg bieten, bin leider seit 1-2 Jahren dort garnicht mehr informiert. Aktuell EOS (1.97 b A$) BTW wir sind wieder an der Nackenlinie zum X-ten mal, nächsten zwei Wochen werden sehr sehr spannend. https://ibb.co/jvwzpzZF
rasdi
rasdi, 25. Aug 9:42 Uhr
1

https://www.investing.com/news/transcripts/earnings-call-transcript-eos-h1-2026-profit-jump-lifts-shares-128-93CH-4874372 Die wichtigsten Aussagen von Schwer Zur Marktlage betont Schwer, der Konflikt in der Ukraine und besonders im Nahen Osten habe EOS erheblich geholfen, mehr Zugkraft zu gewinnen. Er hebt hervor, dass EOS keinen einzigen Wettbewerbsschießversuch je verloren habe, was die Basis des Geschäftserfolgs bei Remote Weapon Systems bilde. Zu MARSS wird Schwer sehr konkret. Das Unternehmen sei mittlerweile in mehr als 60 kritischen Infrastrukturen im Nahen Osten aktiv und habe hunderte Shahed-Drohnen sowie Dutzende Raketen und Geschosse abgeschossen. Er betont, EOS könne bei Bedarf direkte Zeugenaussagen von Spitzenpolitikern der betroffenen Länder liefern. Besonders bemerkenswert, er beschreibt MARSS NiDAR als hardware-agnostisches System, das bereits über 160 verschiedene Sensor- und Effektortypen integriert habe, was kein anderer Anbieter in dieser Bandbreite leiste. Zu Leipzig äußert sich Schwer ausführlich und ungewöhnlich offen. Er beschreibt den Drohnenangriff auf den Flughafen als ersten Fall, bei dem ein Waffensystem direkt einen kommerziellen Flughafen und ein Flugzeug angriff. Das habe bei europäischen Flughafenbetreibern und Innenministerien für erhebliche Unruhe gesorgt, EOS werde regelrecht mit Anfragen überflutet, sowohl von Verteidigungsministerien als auch von Innenministerien, Polizeibehörden und kommerziellen Betreibern. Zum deutschen Weltraumbudget nennt Schwer eine sehr hohe Zahl, die deutsche Regierung habe mehr als EUR 35 Mrd. für den Schutz militärischer Weltrauminfrastruktur eingeplant, ein signifikanter Teil davon sei ausdrücklich für bodengestützte Systeme wie die von EOS vorgesehen. Zur Fertigungskapazität erklärt Schwer sehr konkret, EOS könne in Huntsville, Alabama in Einschichtbetrieb rund 300 Systeme pro Jahr produzieren, im Zweischichtbetrieb bis zu 500 bis 600, dieselbe Kapazität bestehe in Australien, zusätzlich komme nun das neue Joint Venture mit Gen5 in den VAE hinzu. Die interessantesten Analystenfragen Owen Humphries von Canaccord fragte sehr direkt nach, wie viel der angehobenen Guidance auf noch nicht gesicherte Verträge zurückgehe. Cuthell antwortete unmissverständlich, die gesamte Guidance basiere ausschließlich auf bereits unterschriebenen Verträgen, nichts auf zukünftigen oder bedingten Abschlüssen. Besonders aufschlussreich war Humphries Nachfrage zu einer Sicherheitsleistung von AUD 77 Mio., die in den Finanzunterlagen auftauchte. Cuthell bestätigte, dass es sich um eine Garantie für einen noch nicht unterschriebenen und nicht öffentlich angekündigten potenziellen Auftrag handle, und dass der Markt sofort informiert würde, sollte daraus ein materieller Vertrag werden. Baxter Kirk von Bell Potter fragte gezielt, ob die Abrams-Integration in der Pipeline enthalten sei. Schwer antwortete, man habe bereits den ersten Vorserienauftrag erhalten, der zweite werde entweder Ende dieses Jahres oder Anfang nächsten Jahres erwartet, der große Serienauftrag dann eher Ende 2027 oder 2028. Von den Webcast-Fragen war die zum deutschen Vertrag besonders spannend. Schwer bestätigte, es handle sich um die Ausschreibung für bis zu 4.000 R150-Waffensysteme auf militärischen Logistiklastwagen, eine der größten RWS-Ausschreibungen weltweit der nächsten zehn Jahre. EOS sei einer von drei verbliebenen Bewerbern, eine Entscheidung werde gegen Ende 2027 erwartet. Ebenfalls bemerkenswert war die direkte Frage, ob NiDAR von MARSS bereits im Kampfeinsatz im Nahen Osten verwendet wurde. Schwer bestätigte das unumwunden mit Verweis auf den Einsatz seit 2018, ausgelöst durch Huthi-Angriffe auf saudische Ölraffinerien, und bestätigte erneut die über 100 abgeschossenen Shahed-Drohnen.

Das sind für mich die beeindruckendsten Aussagen aus diesem Transkript: "Wie viel der angehobenen Guidance auf noch nicht gesicherte Verträge zurückgehe. Cuthell antwortete, die gesamte Guidance basiere ausschließlich auf bereits unterschriebenen Verträgen, nichts auf zukünftigen oder bedingten Abschlüssen." "Zur Fertigungskapazität, EOS könne in Huntsville, Alabama im Zweischichtbetrieb bis zu 500 bis 600 Systeme produzieren, dieselbe Kapazität bestehe in Australien, zusätzlich komme nun das neue Joint Venture mit Gen5 in den VAE hinzu." "Wegen des Vorfalls in Leipzig, EOS werde regelrecht mit Anfragen überflutet, sowohl von Verteidigungsministerien als auch von Innenministerien, Polizeibehörden und kommerziellen Betreibern." "Die deutsche Regierung habe mehr als EUR 35 Mrd. für den Schutz militärischer Weltrauminfrastruktur eingeplant, ein signifikanter Teil davon sei ausdrücklich für bodengestützte Systeme wie die von EOS vorgesehen." "Schwer bestätigte, es handle sich um die Ausschreibung zum deutschen Vertrag, für bis zu 4.000 R150-Waffensysteme auf militärischen Logistiklastwagen, eine der größten RWS-Ausschreibungen weltweit der nächsten zehn Jahre." "MARSS NiDAR hat bereits über 160 verschiedene Sensor- und Effektortypen integriert, was kein anderer Anbieter in dieser Bandbreite leiste." "NiDAR von MARSS wird bereits seit 2018 im Kampfeinsatz im Nahen Osten verwendet, und Schwer bestätigte erneut die über 100 abgeschossenen Shahed-Drohnen." "EOS habe noch nie einen Wettbewerbsschießversuch verloren."
rasdi
rasdi, 25. Aug 9:04 Uhr
2

Call & Transkript und Q&A Session sowie die Folien gibts auch hier. Einfach mit Google oder anderem Konto anmelden, ist kostenlos. https://web.quartr.com/link/companies/18130/events/564547/transcript?targetTime=0.0 Wäre aber wie gesagt etwas mühsam einzelne Parts reinzukopieren, ansonsten kümmere ich mich später gegen Abend darum 😁

https://www.investing.com/news/transcripts/earnings-call-transcript-eos-h1-2026-profit-jump-lifts-shares-128-93CH-4874372 Die wichtigsten Aussagen von Schwer Zur Marktlage betont Schwer, der Konflikt in der Ukraine und besonders im Nahen Osten habe EOS erheblich geholfen, mehr Zugkraft zu gewinnen. Er hebt hervor, dass EOS keinen einzigen Wettbewerbsschießversuch je verloren habe, was die Basis des Geschäftserfolgs bei Remote Weapon Systems bilde. Zu MARSS wird Schwer sehr konkret. Das Unternehmen sei mittlerweile in mehr als 60 kritischen Infrastrukturen im Nahen Osten aktiv und habe hunderte Shahed-Drohnen sowie Dutzende Raketen und Geschosse abgeschossen. Er betont, EOS könne bei Bedarf direkte Zeugenaussagen von Spitzenpolitikern der betroffenen Länder liefern. Besonders bemerkenswert, er beschreibt MARSS NiDAR als hardware-agnostisches System, das bereits über 160 verschiedene Sensor- und Effektortypen integriert habe, was kein anderer Anbieter in dieser Bandbreite leiste. Zu Leipzig äußert sich Schwer ausführlich und ungewöhnlich offen. Er beschreibt den Drohnenangriff auf den Flughafen als ersten Fall, bei dem ein Waffensystem direkt einen kommerziellen Flughafen und ein Flugzeug angriff. Das habe bei europäischen Flughafenbetreibern und Innenministerien für erhebliche Unruhe gesorgt, EOS werde regelrecht mit Anfragen überflutet, sowohl von Verteidigungsministerien als auch von Innenministerien, Polizeibehörden und kommerziellen Betreibern. Zum deutschen Weltraumbudget nennt Schwer eine sehr hohe Zahl, die deutsche Regierung habe mehr als EUR 35 Mrd. für den Schutz militärischer Weltrauminfrastruktur eingeplant, ein signifikanter Teil davon sei ausdrücklich für bodengestützte Systeme wie die von EOS vorgesehen. Zur Fertigungskapazität erklärt Schwer sehr konkret, EOS könne in Huntsville, Alabama in Einschichtbetrieb rund 300 Systeme pro Jahr produzieren, im Zweischichtbetrieb bis zu 500 bis 600, dieselbe Kapazität bestehe in Australien, zusätzlich komme nun das neue Joint Venture mit Gen5 in den VAE hinzu. Die interessantesten Analystenfragen Owen Humphries von Canaccord fragte sehr direkt nach, wie viel der angehobenen Guidance auf noch nicht gesicherte Verträge zurückgehe. Cuthell antwortete unmissverständlich, die gesamte Guidance basiere ausschließlich auf bereits unterschriebenen Verträgen, nichts auf zukünftigen oder bedingten Abschlüssen. Besonders aufschlussreich war Humphries Nachfrage zu einer Sicherheitsleistung von AUD 77 Mio., die in den Finanzunterlagen auftauchte. Cuthell bestätigte, dass es sich um eine Garantie für einen noch nicht unterschriebenen und nicht öffentlich angekündigten potenziellen Auftrag handle, und dass der Markt sofort informiert würde, sollte daraus ein materieller Vertrag werden. Baxter Kirk von Bell Potter fragte gezielt, ob die Abrams-Integration in der Pipeline enthalten sei. Schwer antwortete, man habe bereits den ersten Vorserienauftrag erhalten, der zweite werde entweder Ende dieses Jahres oder Anfang nächsten Jahres erwartet, der große Serienauftrag dann eher Ende 2027 oder 2028. Von den Webcast-Fragen war die zum deutschen Vertrag besonders spannend. Schwer bestätigte, es handle sich um die Ausschreibung für bis zu 4.000 R150-Waffensysteme auf militärischen Logistiklastwagen, eine der größten RWS-Ausschreibungen weltweit der nächsten zehn Jahre. EOS sei einer von drei verbliebenen Bewerbern, eine Entscheidung werde gegen Ende 2027 erwartet. Ebenfalls bemerkenswert war die direkte Frage, ob NiDAR von MARSS bereits im Kampfeinsatz im Nahen Osten verwendet wurde. Schwer bestätigte das unumwunden mit Verweis auf den Einsatz seit 2018, ausgelöst durch Huthi-Angriffe auf saudische Ölraffinerien, und bestätigte erneut die über 100 abgeschossenen Shahed-Drohnen.
rasdi
rasdi, 25. Aug 8:39 Uhr
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EOS schloss den heutigen Handelstag bei 10,58 AUD (ca. 6,49 EUR), ein sattes Plus von 1,98 AUD bzw. 23,02 % gegenüber dem Vortagesschluss von 8,60 AUD, bei einem extrem hohen Handelsvolumen von 8,37 Mio. Aktien, fast dreimal so viel wie der Ø Vol (90T) von 2,97 Mio. Die Tagesspanne reichte von 8,93 bis 10,69 AUD. Der heutige Schlusskurs ist erst der Anfang, denn das durchschnittliche Analystenkursziel liegt bei AUD 13,64, mit einem Maximum von AUD 16,00, und alle vier abdeckenden Analysten empfehlen die Aktie mit Kaufen. Was sie heute lesen werden, dürfte ihre Überzeugung nur noch bestärken. Erstmals in der Unternehmensgeschichte ein positives Underlying EBITDA von AUD 21,6 Mio., eine neue Gesamtjahresguidance von AUD 360 bis 400 Mio. inklusive MARSS, die deutlich über allem liegt, was der Markt bisher einpreisen konnte, ein unrestricted Cash Bestand von AUD 256 Mio. als solide Wachstumsbasis, und als stille Überraschung eine Bankgarantie über GBP 37,1 Mio. für einen noch nicht unterzeichneten, aber unmittelbar bevorstehenden Nahost Regierungsauftrag, von dem bisher niemand wusste. Wer heute noch bei AUD 13,64 Kursziel steht, dürfte nach diesem Bericht an einer Anhebung arbeiten. Avalon hat es schon öfters erwähnt, CEO Schwer ist nicht nur Chef, sondern auch einer der fleißigsten Mitarbeiter von EOS. Morgen spricht er bei den Hamburger Investorentagen, einen Tag nach dem stärksten Halbjahresbericht der Unternehmensgeschichte, vor über 350 institutionellen Investoren, Fondsmanagern und Fachpressevertretern über EOS Strategie, Wachstumsprioritäten sowie den Ausblick in den Bereichen Verteidigung und Weltraum, mit frischen Zahlen und einer neuen Gesamtjahresguidance von AUD 360 bis 400 Mio. inklusive MARSS im Gepäck. Neben der Gruppenpräsentation können institutionelle Investoren über die AIRTIME Plattform vertrauliche 1on1 Meetings mit Schwer anfragen, also Einzelgespräche zu Auftragspipeline, Bewertung oder Strategie. Wer ein solches Meeting anfragt, signalisiert ernsthaftes Investitionsinteresse, ohne dies öffentlich preisgeben zu müssen. Dass Alexandra Schilling, Business Operations Managerin bei Montega und direkt in die Meeting Koordination eingebunden, sich öffentlich auf LinkedIn auf Schwers Vortrag freut, könnte darauf hindeuten, dass die 1on1 Anfragen für EOS bereits rege eingegangen sind, bestätigt ist das aber nicht, nur meine Meinung.
Standard
Standard, 25. Aug 8:21 Uhr
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Call & Transkript und Q&A Session sowie die Folien gibts auch hier. Einfach mit Google oder anderem Konto anmelden, ist kostenlos. https://web.quartr.com/link/companies/18130/events/564547/transcript?targetTime=0.0 Wäre aber wie gesagt etwas mühsam einzelne Parts reinzukopieren, ansonsten kümmere ich mich später gegen Abend darum 😁
rasdi
rasdi, 25. Aug 8:08 Uhr
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👀 A$77 Mio. Sicherheitsleistung an einen potenziellen Kunden hinterlegt hat. Sicherheitsleistungen entsprechen typischerweise 5-20% des Vertragswertes — bei 10% wären das ein implizierter Vertragswert von A$770 Mio., bei 5% sogar A$1,54 Mrd. Der Vertrag ist noch nicht unterzeichnet und noch nicht angekündigt

Sehr gute Ergänzung. Deine Hochrechnung ist durchaus plausibel, Sicherheitsleistungen liegen typischerweise zwischen 5 und 20 Prozent des Vertragswertes, was bei der hinterlegten Bareinlage von AUD 77 Mio. einen impliziten Vertragswert von AUD 385 Mio. bei 20 Prozent bis zu AUD 1,54 Mrd. bei 5 Prozent ergeben würde. Das würde diesen potenziellen Nahost Auftrag in eine völlig andere Dimension katapultieren als alles, was EOS bisher gemeldet hat. Zur Bankgarantie selbst ist der Halbjahresbericht eindeutig, der Vertrag wird als unmittelbar bevorstehend beschrieben, ohne Verbindung zu Goldrone oder Südkorea. Was mich dennoch zu einer möglichen Calidus Verbindung bringt, ist die bekannte Brückenfunktion von Calidus zwischen den VAE und Südkorea, dokumentiert durch die Korea Parlamentspräsentation vom 1. Juli 2026. Das bleibt aber ausdrücklich meine eigene, nicht bestätigte Einschätzung. Der Halbjahresbericht nennt nur einen prospective government customer in the Middle East, mehr nicht. Sollte der Vertrag nicht zustande kommen, wird die Garantie storniert und die Bareinlage freigegeben.
rasdi
rasdi, 25. Aug 8:03 Uhr
0

Wurden nicht enttäuscht, gute erste Reaktion auf die Zahlen und den Ausblick. Im Transkript gibt es so einige interessante Passagen. @rasdi hast du eine Möglichkeit den call zusammenzufassen? Sehe das Transkript nur auf der Quartr App & müsste sonst einiges kopieren :/. Bin auf die morgige Reaktion gespannt, bis das Transkript zerflückt und neue Kursziele ausgesprochen werden.

Ehrlich gesagt hatte ich mich für den Call angemeldet, dachte aber, er wäre um 10 Uhr unserer mitteleuropäischen Zeit, nicht australischer Zeit. Als ich dann um kurz nach zwei Uhr nachts die Halbjahresbericht Meldung und die Investor Presentation von EOS in der Inbox hatte, war ich natürlich sofort damit beschäftigt, beide Dokumente auszuwerten statt am Webcast teilzunehmen. Ich werde versuchen, das Transkript zu finden.
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