FREYR BATTERY Forum: Community User: Mountainclimber
China hätte ebenfalls mit Zöllen reagieren können - tut es aber nicht. Es entscheidet sich für die “weiche Methode”, weil es seinen wichtigsten Handelspartner nicht aufs Spiel setzen will. Außerdem gibt es da noch Taiwan, der wichtigste Chip Gigant für Amerika. Da hat China noch einen gewaltigen “Hebel” in der Hand, um zukünftige Handelsstreitigkeiten zu regulieren!
Hier eine Einschätzung der aktuellen Entwicklung von Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst CMC Markets: Bereits Anfang vergangener Woche kehrte nach einer langen Phase relativer Stabilität am Aktienmarkt mit den Nachrichten von DeepSeek die Volatilität zurück. Nun demonstriert der neue US-Präsident Trump eindrucksvoll seine Macht, indem er Strafzölle gegen Mexiko, Kanada und China verhängt. Diese Entscheidung trifft auch den DAX, da deutsche Autobauer in den betroffenen Ländern produzieren und der Republikaner zudem vor Strafzöllen gegen die Europäischen Union nicht Halt machen will. Die bisher überaus optimistische Stimmung unter den Anlegern, die bislang keine Nachfrage nach Absicherungen gegen fallende Kurse aufkommen ließ, erweist sich nun als trügerisch. Viele gingen fälschlicherweise davon aus, Trump würde milder vorgehen. Stattdessen nutzt er den historischen Höchststand des S&P 500 als politisches Druckmittel. Steigen die Kurse, wird der Druck erhöht, fallen sie zu stark, lenkt er ein, und wird dadurch selbst zu demjenigen, der sich wegen seiner Zollpolitik feiern kann, wenn die Anleger aufatmen und die Kurse steigen. Diese Taktik könnte eine mehrwöchige Marktkorrektur einleiten. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Strafzölle zwar nicht zwangsläufig einen anhaltenden Kursverfall auslösen, jedoch zu heftigen Korrekturen führen können. Während in Trumps erster Amtszeit trotz der Einführung von Strafzöllen gegen China die Aktienmärkte übergeordnet weiter stiegen, brach der S&P 500 in zwei separaten Phasen um 12,5 Prozent und 20 Prozent ein. Eine Wiederholung eines solchen Szenarios ist nicht auszuschließen und könnte bedeuten, dass der Index vor einem möglichen politischen Umdenken auf etwa 5.000 bis 5.500 Punkte fällt. Insgesamt mahnt diese Entwicklung zu einem nüchternen Realitätscheck. Anleger sollten sich bewusst sein, dass die momentan hohen Bewertungen den Nährboden für bedeutende Korrekturen bilden und eine natürliche, gesunde Rücksetzung der Kurse nach einem steilen Anstieg jederzeit möglich ist.
Ab morgen soll auf alle Waren aus China ein Zoll von 10% erhoben werden. Kommen diese 10% zusätzlich auf die 50% für Solarkomponenten? Ich befürchte ja, da Trump immer wieder von bis zu 60% gesprochen hat. Wer weiß darüber Bescheid? https://edition.cnn.com/2025/01/31/politics/trump-tariffs-mexico-canada-china/index.html
„Denn die föderale Struktur der Vereinigten Staaten schränkt die Kompetenzen des Präsidenten ein. So haben 32 der 50 Bundesstaaten einen eigenständigen Klimaschutzplan, so das Center for Climate Action and Energy Solutions. Und in diese Pläne hat Washington, D.C. nicht reinzureden.“ https://www.gtai.de/de/trade/usa/branchen/trade-1839014
Und deswegen habe ich immer gesagt die Zellfabrik ist der entscheidende Faktor.Um so mehr Produkte in Amerika hergestellt werden umso größer ist die Chance auf keine Zölle bzw. Steuergutschriften. Ich habe Spittel diese Woche nochmal gefragt ob die Finanzierung für Freyr gefährdet wäre wenn es kein IRA mehr gäbe. Er sagte nein.
Der letzte Absatz (deutsche Übersetzung) macht mir leider eher nicht so viel Hoffnung auf zukünftige IRA-Mittel oder Steuergutschriften. "In der Zwischenzeit erwarte ich nicht, dass zu viele dieser Steuergutschriften, die noch nicht vergeben sind, verteilt werden, und wahrscheinlich auch nicht zu viele der Zuschussprogramme, sagte” Patnaik. Für diejenigen, die darüber nachdenken, die Credits zu beanspruchen oder die Energieprogramme zu nutzen, empfiehlt er “, sich zurückzulehnen und zuzuschauen, ” oder “versuchen, die Anfrage so schnell wie möglich einzureichen und zu hoffen, dass sie noch durchgeht.”
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