FREYR BATTERY Forum: Community User: Mountainclimber

Kommentare 49.969
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Gast-755444001, 02.02.2025 22:39 Uhr
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China hätte ebenfalls mit Zöllen reagieren können - tut es aber nicht. Es entscheidet sich für die “weiche Methode”, weil es seinen wichtigsten Handelspartner nicht aufs Spiel setzen will. Außerdem gibt es da noch Taiwan, der wichtigste Chip Gigant für Amerika. Da hat China noch einen gewaltigen “Hebel” in der Hand, um zukünftige Handelsstreitigkeiten zu regulieren!

China wird reagieren, sobald die Neujahrsfeste vorbei sind. "Das Timing von Trumps Zollankündigung hat wahrscheinlich sowohl die chinesische Regierung als auch das Volk beleidigt, weil das Land immer noch in den chinesischen Neujahrsferien ist. Darüber hinaus traf die Nachricht von der Zollschlag am Morgen des 2. Februar in China ein, zeitgleich mit dem 5. Tag dieses Mondjahres, dem Tag, an dem die meisten Chinesen ihren Gott des Reichtums mit Opfergaben und Wünschen verehren. Leider stahl Trump die Aufmerksamkeit mit seinen vermögenszerstörenden Zöllen, eine in der Tat ungünstige Entwicklung.“
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FanBlocker, 03.02.2025 8:19 Uhr
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Nächste Woche Short auf die Indizes? https://finance.yahoo.com/news/canada-poised-retaliate-against-trump-183138934.html

Hier eine Einschätzung der aktuellen Entwicklung von Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst CMC Markets: Bereits Anfang vergangener Woche kehrte nach einer langen Phase relativer Stabilität am Aktienmarkt mit den Nachrichten von DeepSeek die Volatilität zurück. Nun demonstriert der neue US-Präsident Trump eindrucksvoll seine Macht, indem er Strafzölle gegen Mexiko, Kanada und China verhängt. Diese Entscheidung trifft auch den DAX, da deutsche Autobauer in den betroffenen Ländern produzieren und der Republikaner zudem vor Strafzöllen gegen die Europäischen Union nicht Halt machen will. Die bisher überaus optimistische Stimmung unter den Anlegern, die bislang keine Nachfrage nach Absicherungen gegen fallende Kurse aufkommen ließ, erweist sich nun als trügerisch. Viele gingen fälschlicherweise davon aus, Trump würde milder vorgehen. Stattdessen nutzt er den historischen Höchststand des S&P 500 als politisches Druckmittel. Steigen die Kurse, wird der Druck erhöht, fallen sie zu stark, lenkt er ein, und wird dadurch selbst zu demjenigen, der sich wegen seiner Zollpolitik feiern kann, wenn die Anleger aufatmen und die Kurse steigen. Diese Taktik könnte eine mehrwöchige Marktkorrektur einleiten. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Strafzölle zwar nicht zwangsläufig einen anhaltenden Kursverfall auslösen, jedoch zu heftigen Korrekturen führen können. Während in Trumps erster Amtszeit trotz der Einführung von Strafzöllen gegen China die Aktienmärkte übergeordnet weiter stiegen, brach der S&P 500 in zwei separaten Phasen um 12,5 Prozent und 20 Prozent ein. Eine Wiederholung eines solchen Szenarios ist nicht auszuschließen und könnte bedeuten, dass der Index vor einem möglichen politischen Umdenken auf etwa 5.000 bis 5.500 Punkte fällt. Insgesamt mahnt diese Entwicklung zu einem nüchternen Realitätscheck. Anleger sollten sich bewusst sein, dass die momentan hohen Bewertungen den Nährboden für bedeutende Korrekturen bilden und eine natürliche, gesunde Rücksetzung der Kurse nach einem steilen Anstieg jederzeit möglich ist.
B
BörsenProf, 03.02.2025 8:20 Uhr
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Ich bin gespannt, wie FREYR heute an der Börse darauf reagieren wird. Von der Zolllogik her rechne ich mit einem Abschlag. Ist dies nicht der Fall, wäre es der Robustheit des Unternehmens zuzuschreiben!
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Gast-755444001, 03.02.2025 8:43 Uhr
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Hier eine Einschätzung der aktuellen Entwicklung von Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst CMC Markets: Bereits Anfang vergangener Woche kehrte nach einer langen Phase relativer Stabilität am Aktienmarkt mit den Nachrichten von DeepSeek die Volatilität zurück. Nun demonstriert der neue US-Präsident Trump eindrucksvoll seine Macht, indem er Strafzölle gegen Mexiko, Kanada und China verhängt. Diese Entscheidung trifft auch den DAX, da deutsche Autobauer in den betroffenen Ländern produzieren und der Republikaner zudem vor Strafzöllen gegen die Europäischen Union nicht Halt machen will. Die bisher überaus optimistische Stimmung unter den Anlegern, die bislang keine Nachfrage nach Absicherungen gegen fallende Kurse aufkommen ließ, erweist sich nun als trügerisch. Viele gingen fälschlicherweise davon aus, Trump würde milder vorgehen. Stattdessen nutzt er den historischen Höchststand des S&P 500 als politisches Druckmittel. Steigen die Kurse, wird der Druck erhöht, fallen sie zu stark, lenkt er ein, und wird dadurch selbst zu demjenigen, der sich wegen seiner Zollpolitik feiern kann, wenn die Anleger aufatmen und die Kurse steigen. Diese Taktik könnte eine mehrwöchige Marktkorrektur einleiten. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Strafzölle zwar nicht zwangsläufig einen anhaltenden Kursverfall auslösen, jedoch zu heftigen Korrekturen führen können. Während in Trumps erster Amtszeit trotz der Einführung von Strafzöllen gegen China die Aktienmärkte übergeordnet weiter stiegen, brach der S&P 500 in zwei separaten Phasen um 12,5 Prozent und 20 Prozent ein. Eine Wiederholung eines solchen Szenarios ist nicht auszuschließen und könnte bedeuten, dass der Index vor einem möglichen politischen Umdenken auf etwa 5.000 bis 5.500 Punkte fällt. Insgesamt mahnt diese Entwicklung zu einem nüchternen Realitätscheck. Anleger sollten sich bewusst sein, dass die momentan hohen Bewertungen den Nährboden für bedeutende Korrekturen bilden und eine natürliche, gesunde Rücksetzung der Kurse nach einem steilen Anstieg jederzeit möglich ist.

Dankeschön 😊 Ich habe heute morgen sämtliche Longs verkauft und habe auf Short gesetzt. Selbst wenn es, je nach Aussagen Trump’s mal kurz steigen sollte, wird die Tendenz eher abwärts sein.
B
BörsenProf, 03.02.2025 9:01 Uhr
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BYD steckt das Zollthema problemlos weg und eröffnet im Plus!
B
BörsenProf, 02.02.2025 22:34 Uhr
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China hätte ebenfalls mit Zöllen reagieren können - tut es aber nicht. Es entscheidet sich für die “weiche Methode”, weil es seinen wichtigsten Handelspartner nicht aufs Spiel setzen will. Außerdem gibt es da noch Taiwan, der wichtigste Chip Gigant für Amerika. Da hat China noch einen gewaltigen “Hebel” in der Hand, um zukünftige Handelsstreitigkeiten zu regulieren!
G
Gast-755444001, 02.02.2025 21:44 Uhr
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Wie enttäuschend für die Trumpisten. Statt florierende Wirtschaft und Höchstkursen an der Börse, stürzt er in nur 12 Tagen die USA und Verbündete ins Chaos. Scheint so, als ob er Kanada besonders bedroht 😳 „Sollte Kanada als Reaktion auf diese Maßnahme Vergeltungsmaßnahmen gegen die Vereinigten Staaten durch Einfuhrzölle auf US-Exporte nach Kanada oder ähnliche Maßnahmen ergreifen, kann der Präsident die im Rahmen dieser Verordnung auferlegten Zölle erhöhen oder erweitern, um die Wirksamkeit dieser Maßnahme zu gewährleisten.“ https://www.whitehouse.gov/presidential-actions/2025/02/imposing-duties-to-address-the-flow-of-illicit-drugs-across-our-national-border/ „Anstatt dass der neue Handelskrieg die Lebensmittel- oder Kraftstoffpreise senkt, wies Trump am Sonntag auf ein Ergebnis hin, das er nie erwähnt hatte, als er für das Präsidentenamt kandidierte: die Annexion Kanadas als amerikanischer Staat.“
charlygo
charlygo, 02.02.2025 21:11 Uhr
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Peking wendet sich im Zollstreit an die WTO (s. Tagesschau)

Darüber wird Trump doch nur müde lächeln. Derartige supranationale Institutionen respektiert er nicht.
B
BörsenProf, 02.02.2025 20:48 Uhr
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Peking wendet sich im Zollstreit an die WTO (s. Tagesschau)
G
Gast-755444001, 02.02.2025 8:48 Uhr
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Ab morgen soll auf alle Waren aus China ein Zoll von 10% erhoben werden. Kommen diese 10% zusätzlich auf die 50% für Solarkomponenten? Ich befürchte ja, da Trump immer wieder von bis zu 60% gesprochen hat. Wer weiß darüber Bescheid? https://edition.cnn.com/2025/01/31/politics/trump-tariffs-mexico-canada-china/index.html

Für Importe aus China sollen demnach ab sofort ebenfalls Abgaben in Höhe von zehn Prozent erhoben werden. Diese gelten nach US-Angaben zusätzlich zu bereits bestehenden Zollgebühren. https://www.zeit.de/wirtschaft/2025-02/zoelle-handelsstreit-usa-kanada-mexiko-donald-trump-justin-trudeau-claudia-sheinbaum
G
Gast-755444001, 01.02.2025 20:43 Uhr
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Nächste Woche Short auf die Indizes? https://finance.yahoo.com/news/canada-poised-retaliate-against-trump-183138934.html
charlygo
charlygo, 01.02.2025 15:19 Uhr
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„Denn die föderale Struktur der Vereinigten Staaten schränkt die Kompetenzen des Präsidenten ein. So haben 32 der 50 Bundesstaaten einen eigenständigen Klimaschutzplan, so das Center for Climate Action and Energy Solutions. Und in diese Pläne hat Washington, D.C. nicht reinzureden.“ https://www.gtai.de/de/trade/usa/branchen/trade-1839014

Wie wir hier ja schon ausführlich darüber gesprochen haben, baue ich auch auf die Förderprogramme und Solarinteressenlage der Bundesstaaten.
G
Gast-755444001, 01.02.2025 14:42 Uhr
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„Denn die föderale Struktur der Vereinigten Staaten schränkt die Kompetenzen des Präsidenten ein. So haben 32 der 50 Bundesstaaten einen eigenständigen Klimaschutzplan, so das Center for Climate Action and Energy Solutions. Und in diese Pläne hat Washington, D.C. nicht reinzureden.“ https://www.gtai.de/de/trade/usa/branchen/trade-1839014
charlygo
charlygo, 01.02.2025 14:31 Uhr
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Und deswegen habe ich immer gesagt die Zellfabrik ist der entscheidende Faktor.Um so mehr Produkte in Amerika hergestellt werden umso größer ist die Chance auf keine Zölle bzw. Steuergutschriften. Ich habe Spittel diese Woche nochmal gefragt ob die Finanzierung für Freyr gefährdet wäre wenn es kein IRA mehr gäbe. Er sagte nein.

Das klingt ja eindeutig. Ich hoffe, dass wir dem Glauben schenken können. Unabhängig von noch unbewilligten Subventionen zu planen, wäre dann auch entsprechend seriös und professionell geplant.
F
Frank5c5f95bc67cce, 01.02.2025 14:18 Uhr
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Und deswegen habe ich immer gesagt die Zellfabrik ist der entscheidende Faktor.Um so mehr Produkte in Amerika hergestellt werden umso größer ist die Chance auf keine Zölle bzw. Steuergutschriften. Ich habe Spittel diese Woche nochmal gefragt ob die Finanzierung für Freyr gefährdet wäre wenn es kein IRA mehr gäbe. Er sagte nein.
G
Gast-755444001, 01.02.2025 14:10 Uhr
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Der letzte Absatz (deutsche Übersetzung) macht mir leider eher nicht so viel Hoffnung auf zukünftige IRA-Mittel oder Steuergutschriften. "In der Zwischenzeit erwarte ich nicht, dass zu viele dieser Steuergutschriften, die noch nicht vergeben sind, verteilt werden, und wahrscheinlich auch nicht zu viele der Zuschussprogramme, sagte” Patnaik. Für diejenigen, die darüber nachdenken, die Credits zu beanspruchen oder die Energieprogramme zu nutzen, empfiehlt er “, sich zurückzulehnen und zuzuschauen, ” oder “versuchen, die Anfrage so schnell wie möglich einzureichen und zu hoffen, dass sie noch durchgeht.”

Ich habe auch wenig Hoffnung, das Freyr und auch alle anderen von den Steuergutschriften profitieren können. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Trump auf Milliarden an Steuereinnahmen verzichtet und schon gar nicht, wenn es um den Green Deal geht. USA ist hochverschuldet und Trump‘s Prioritäten liegen ganz woanders.
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