FREYR BATTERY Forum: Community User: Mountainclimber

Kommentare 49.935
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BörsenProf, 11.10.2025 19:44 Uhr
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@President_01: klingt sehr plausibel und nachvollziehbar. Ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass an Bord wahre Strategen und Netzwerker gute Arbeit leisten. Im Marketing ist allerdings noch Nachholbedarf. Aber t1 entwickelt sich ja um es deutsch zu sagen von einem „S-DAX“ zu einem mind. M-DAX Unternehmen!!
P
President_01, 11.10.2025 19:36 Uhr
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Danke für deine wieder sehr ausführlichen Erklärungen. Was ich mich frage warum setzen sie die Hauptversammlung erst für Dezember an ? Die Q3 Zahlen kommen im November ,vielleicht kommen da schon konkretere Aussagen.

Habe ich mich auch gefragt. Ob das alles so stimmt weiß ich nicht aber hier eine Interpretation: 🔍 Warum T1 die HV-Einladung nicht früher (z. B. im September) veröffentlichen konnte 🧾 1️⃣ Der Proxy konnte rechtlich nicht früher eingereicht werden (SEC-Review & Finalisierung) Ein Proxy Statement (Form PRE 14A) durchläuft einen juristischen Kaskadenprozess: • Entwurf (mit Rechtsanwälten, Corporate Counsel) • Einreichung zur SEC-Vorprüfung • Rückfragen / Änderungen (oft mehrere Runden) • Freigabe zur Veröffentlichung Das dauert typischerweise 6–8 Wochen – T1 hat den Proxy am 10. Oktober eingereicht – das deutet auf Start Mitte August hin. 👉 Sie konnten ihn nicht früher veröffentlichen, weil er rechtlich noch nicht fertig geprüft war.
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Ass30000, 11.10.2025 19:29 Uhr
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🧾 Was T1 im Q2-Report gesagt hat Im Q2 Shareholder Letter / Earnings Report stand sinngemäß: „We expect to commence construction of G2 in late Q3 or Q4, subject to financing.“ Das bedeutet: • Ja, sie wollten G2-Baubeginn in Q3/Q4 starten • Aber dieser Baubeginn war immer an Finanzierung („subject to financing“) gekoppelt ⸻ 🧭 Was sich seitdem geändert hat (und warum Q3/G2 nicht kam): 1️⃣ OBBBA-Gesetz & FEOC-Regeln (Juli 2025) Das neue US-Gesetz („One Big Beautiful Bill Act“) verlangt: • keine >25% Kontrolle durch Foreign Entities of Concern • keine >40% aggregierte ausländische Macht Diese Regeln gab es beim Q2-Report noch nicht in finaler Form. Erst nach Juli wurde klar: „Wir brauchen eine Aktionärsabstimmung für FEOC-Konformität, sonst ist keine US-Finanzierung möglich.“ 👉 Das war ein politischer Eingriff nach dem Q2-Bericht. ⸻ 2️⃣ Trina-Konvertierung / G1-Altfinanzierung Im Q2 war die Trina-Note (80 Mio convertible) noch offen im System. Man dachte, das lässt sich über Board-Level lösen. Erst während der Verhandlungen mit Kreditgebern wurde klar: „Wir brauchen dafür eine Aktionärszustimmung (Proxy), sonst keine saubere Bilanz → keine G2-Finanzierung.“ ⸻ 3️⃣ Sie wollten Q3 – der Gesetzgeber hat Q4/HV erzwungen Mit anderen Worten: Der ursprüngliche Plan (Q3/Q4 Start) war realistisch – bis neue regulatorische Hürden (OBBBA, FEOC) eine HV und Aktionärsbeschluss zwangsnotwendig gemacht haben. ⸻ 🧠 Kurz gesagt: T1 hat im Q2 auf Basis der damaligen Regeln geplant. Erst später (nach OBBBA & DOE-Anforderungen) wurde klar: „Wir dürfen die Finanzierung nicht abschließen, bevor die Aktionäre die Satzung ändern (3. Dez).“ Deshalb hat sich nicht das Unternehmen verschoben – der regulatorische Rahmen hat sich verschoben.

Danke für deine wieder sehr ausführlichen Erklärungen. Was ich mich frage warum setzen sie die Hauptversammlung erst für Dezember an ? Die Q3 Zahlen kommen im November ,vielleicht kommen da schon konkretere Aussagen.
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President_01, 11.10.2025 19:22 Uhr
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🧾 Was T1 im Q2-Report gesagt hat Im Q2 Shareholder Letter / Earnings Report stand sinngemäß: „We expect to commence construction of G2 in late Q3 or Q4, subject to financing.“ Das bedeutet: • Ja, sie wollten G2-Baubeginn in Q3/Q4 starten • Aber dieser Baubeginn war immer an Finanzierung („subject to financing“) gekoppelt ⸻ 🧭 Was sich seitdem geändert hat (und warum Q3/G2 nicht kam): 1️⃣ OBBBA-Gesetz & FEOC-Regeln (Juli 2025) Das neue US-Gesetz („One Big Beautiful Bill Act“) verlangt: • keine >25% Kontrolle durch Foreign Entities of Concern • keine >40% aggregierte ausländische Macht Diese Regeln gab es beim Q2-Report noch nicht in finaler Form. Erst nach Juli wurde klar: „Wir brauchen eine Aktionärsabstimmung für FEOC-Konformität, sonst ist keine US-Finanzierung möglich.“ 👉 Das war ein politischer Eingriff nach dem Q2-Bericht. ⸻ 2️⃣ Trina-Konvertierung / G1-Altfinanzierung Im Q2 war die Trina-Note (80 Mio convertible) noch offen im System. Man dachte, das lässt sich über Board-Level lösen. Erst während der Verhandlungen mit Kreditgebern wurde klar: „Wir brauchen dafür eine Aktionärszustimmung (Proxy), sonst keine saubere Bilanz → keine G2-Finanzierung.“ ⸻ 3️⃣ Sie wollten Q3 – der Gesetzgeber hat Q4/HV erzwungen Mit anderen Worten: Der ursprüngliche Plan (Q3/Q4 Start) war realistisch – bis neue regulatorische Hürden (OBBBA, FEOC) eine HV und Aktionärsbeschluss zwangsnotwendig gemacht haben. ⸻ 🧠 Kurz gesagt: T1 hat im Q2 auf Basis der damaligen Regeln geplant. Erst später (nach OBBBA & DOE-Anforderungen) wurde klar: „Wir dürfen die Finanzierung nicht abschließen, bevor die Aktionäre die Satzung ändern (3. Dez).“ Deshalb hat sich nicht das Unternehmen verschoben – der regulatorische Rahmen hat sich verschoben.
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AlexandervonTrudering, 11.10.2025 16:50 Uhr
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Montag Vormittag kehrt hier wieder Ruhe ein, wenn der Kindergarten aufmacht.
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supplier, 11.10.2025 15:38 Uhr
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Du solltest dich dafür bedanken, dass ich deine schwammige Aussagen mit Zahlen konkretisiere. Genieß dein Wochenende anstatt das Forum zu verunsichern.
S
Shareholder68, 11.10.2025 15:14 Uhr
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Das theoretische Maximum sind in etwa 335 bei allen ausgeführten Optionen. Die vollständige Umwandlung in Aktien ist allerdings in absehbarer Zeit unrealistisch.

Es spielt doch gar keine Rolle, ob die Optionen in absehbarer Zeit zur Ausübung kommen oder nicht. Solange sie existieren, werden sie von den genehmigten Aktien abgezogen. Nach deiner letzten Rechnung hat ja T1 nun nicht mehr viele für weitere Transaktionen zur Verfügung stehende Aktien. Deshalb war ja anfänglich auch meine Aussage, ein Großteil sei bereits aufgebraucht. Da sah deine Rechnung als Antwort aber noch ganz anders aus. Damit es jetzt hier nicht zu weit ausschweift. Du hast mit allen Recht und ich nicht
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supplier, 11.10.2025 14:56 Uhr
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Das theoretische Maximum sind in etwa 335 bei allen ausgeführten Optionen. Die vollständige Umwandlung in Aktien ist allerdings in absehbarer Zeit unrealistisch.
S
Shareholder68, 11.10.2025 14:30 Uhr
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Stand 19.09.2025 Ausgegebene Aktien 168mio Ausgegeben werden in Zukunft von Zeit zu Zeit 75mio Stammaktien und 5mio Vorzugsaktien Alles zusammen macht 248mio Die knapp 18mio Aktien, über die auf der HV abgestimmt werden soll, sind aus den in Zukunft auszugebenden 75mio

Wo sind in deiner Rechnung all die Wandelanleihen mit Option auf Stammaktien und wo sind die Vorzugsaktien von Encompass, ebenfalls mit der Option, diese in Stammaktien umwandeln zu können ? Die wurden ja alle schon bereits ausgegeben und sind in den 168Mio. Aktien nicht nicht enthalten, da die Optionen ja noch gar nicht ausgeübt wurden. Trotzdem müssen sie bei der genehmigten Anzahl berücksichtigt werden. Ich hatte das zwar schon alles erwähnt, aber scheint hier vergebene Mühe zu sein. Mach weiter deine Rechnung. Dann bleibt wenigstens noch genügend Reserve.
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supplier, 11.10.2025 14:07 Uhr
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Stand 19.09.2025 Ausgegebene Aktien 168mio Ausgegeben werden in Zukunft von Zeit zu Zeit 75mio Stammaktien und 5mio Vorzugsaktien Alles zusammen macht 248mio Die knapp 18mio Aktien, über die auf der HV abgestimmt werden soll, sind aus den in Zukunft auszugebenden 75mio
S
Shareholder68, 11.10.2025 12:49 Uhr
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Es ist positiv, dass die gestrigen Aussagen klargestellt wurden. Andernfalls hätte möglicherweise Panik aufgrund der drohenden Verwässerung entstehen können.

war auch teilweise gestern meine Schuld. Hatte mir es heute morgen noch einmal selber durchgelesen. Hatte mich sehr unglücklich ausgedrückt, war wirklich nicht beabsichtigt, sorry dafür
B
BörsenProf, 11.10.2025 12:31 Uhr
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Kapitalerhöhung darf nicht verwechselt werden mit dem Kapitalschnitt! Letztes führt immer zum Kursverlust, während beim Ersteren oft eine Substanzerweiterung wie bei t1 einhergeht!
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supplier, 11.10.2025 11:18 Uhr
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Es ist positiv, dass die gestrigen Aussagen klargestellt wurden. Andernfalls hätte möglicherweise Panik aufgrund der drohenden Verwässerung entstehen können.
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Amateur123, 11.10.2025 11:08 Uhr
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⚙️ Warum die „Kommissionierung“-Aussage trotzdem legitim ist 🔹 1️⃣ Safe Harbor – Schutz für Zukunftsprognosen Unter US-Recht (Private Securities Litigation Reform Act) dürfen Firmen Zukunftsaussagen machen, solange sie mit Formulierungen wie „expected“, „planned“, „target“ versehen sind. Auch auf LinkedIn fällt das unter „Forward Looking Statements“. 💬 „Wir planen die Inbetriebnahme (commissioning) in 12 Monaten“ = Ziel & Erwartung, nicht rechtlicher Vertrag. ⸻ 🔒 2️⃣ Finanzierung ≠ kommunizierbarer Inhalt Eine Finanzierung ist kein Plan, sondern ein juristischer Vertrag mit Dritten (Banken, DOE). Die darf man erst veröffentlichen, wenn folgende Punkte geklärt sind: ✔️ Aktionärsstruktur (OBBBA/FEOC) ✔️ Alt-Finanzierung (Trina) bereinigt ✔️ Finaler Kreditvertrag unterzeichnet Sonst droht SEC-Verstoß wegen „premature disclosure“. ⸻ 🎯 Warum der LinkedIn-Post ein extrem starkes Signal ist Wenn ein Unternehmen öffentlich sagt: „In 12 Monaten commissionieren wir G2“ …dann impliziert das ganz klar: 🔁 Die Finanzierung ist intern beschlossen 🧱 Der Bauzeitplan ist abgestimmt 🤝 Banken & Partner sind im Takt Mit anderen Worten: Sie dürfen nicht sagen, dass das Geld da ist – aber sie sagen stattdessen, was sie mit dem Geld bereits einplanen.

Ebenfalls super Beitrag und auch meine Sichtweise 👍🏻👍🏻
A
Amateur123, 11.10.2025 11:06 Uhr
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Einen letzten Kommentar von mir, bevor ich das Wochenende genieße. Ich gehe davon aus, dass im Dezember die Erhöhung auf keinen großen Widerstand stößt und sehe das auch erst einmal nicht als problematisch an. Wir wissen ja nicht einmal, für was die Erhöhung benötigt wird und mit wem T1 alles in Verhandlung steht. Es gibt ja auch positive Effekte einer Erhöhung. Ein mögliches Szenario könnte sein, dass die erhöhte Anzahl benötigt werden können , um z. B. mit einem Batteriehersteller eine Kooperation einzugehen oder sogar eine Beteiligung anzustreben, um zu ihren Solarpanelen auch Speicherlösungen mit anbieten zu können, was sie ja eindeutig kommuniziert haben. Ich bleibe auf jeden Fall voll investiert, da ich Vertrauen zu dem jetzigen Management habe. Alle meine Kommentare beziehen sich nur ganz auf meine persönliche Meinung

Super Beitrag (keine Ironie) Sehe das genauso 👍🏻👍🏻
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