GAZPROM Forum: Community User: Caiw5c5f62645bb07
Schiesst sich Russland letztlich selber ins Knie? Bis anhin sind trotz dem Krieg in der Ukraine die vertraglich zugesicherten Erdgasmengen aus Russland in die EU-Länder geflossen. Der Kreml hat damit zwar weiterhin einen Hebel in der Hand, mit dem er die europäischen Länder einschüchtern kann. Gleichzeitig ist Moskau aber auch auf die Einnahmen aus den Energieexporten angewiesen, zumal die Erlöse aus dem Erdöl- und Erdgasgeschäft die wichtigsten Devisenbringer sind. Aufgrund dieser gegenseitigen Abhängigkeit hiess es oft, dass Moskau nicht zum Mittel eines Lieferstopps greifen werde. Die Aktion gegen Polen und Bulgarien ist vor allem eine Warnung an Deutschland, sich mit der Unterstützung der Ukraine zurückzuhalten. Erreichen dürfte der Kremlherrscher Wladimir Putin das Gegenteil: In Berlin wird wohl nun allen klar sein, dass Russland kein zuverlässiger Energielieferant mehr ist. Der jetzige Lieferstopp wird die Bemühungen der EU-Länder, sich von russischen Energielieferungen unabhängiger zu machen, nur anfeuern. Quelle: nzz
MOSKAU, 29. April - PRIME . Die russische Regierung erlaubte Gazprom nicht, den Umlauf von Hinterlegungsscheinen im Ausland fortzusetzen, woraufhin das Unternehmen die Bank of New York Mellon über die Beendigung des Hinterlegungsvertrags informierte und Anträge auf Delisting an die Börsen von London und Singapur schickte als 20 Arbeitstage später, heißt es in dem Bericht. „Gazprom PJSC … reichte bei der russischen Regierung einen Antrag ein, die Zirkulation von Quittungen außerhalb des Landes fortzusetzen, aber am 28. April 2022 wurde er abgelehnt Kautionsvereinbarung“, teilte das Unternehmen mit. Es wird darauf hingewiesen, dass BNY Mellon gemäß der Hinterlegungsvereinbarung verpflichtet ist, den Inhabern von Quittungen eine Benachrichtigung über die Schließung von DR-Programmen zuzusenden. Die Erlöse werden im Rahmen des Standardverfahrens gemäß der Depotvereinbarung unter Berücksichtigung der zwingenden Anforderungen der russischen Gesetzgebung in Gazprom-Aktien umgewandelt. „Im Zusammenhang mit der Verabschiedung des Gesetzes und der Beendigung der DR-Programme hat PJSC Gazprom der britischen Finanzaufsichtsbehörde am 29. April 2022 ihre Absicht mitgeteilt, die Standardnotierung von Hinterlegungsscheinen an der Londoner Börse aufzuheben. Das Unternehmen auch spätestens innerhalb von 20 Werktagen Anträge auf Delisting an die Börsen von London und Singapur geschickt haben", heißt es in der Pressemitteilung weiter.
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