GOLDPREIS WKN: 965515 ISIN: XC0009655157 Forum: Rohstoffe Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 57.605
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Kohanje1, 07.09.2017 10:14 Uhr
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Bei der letzten Zinserhöhung in Juni ging es nur kurz um ca. 20 Dollar hoch. Danach steil bergab
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CyrusX, 07.09.2017 10:04 Uhr
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http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/gold-kaufen-warum-gold-trotz-steigender-zinsen-teurer-wird-a-1135408-amp.html 20.02.2017  Preisanstieg trotz steigender Zinsen Warum der Goldpreis nicht macht, was die Theorie verlangt VON CHRISTOPH ROTTWILM Edle Geldanlage: Der Goldpreis zog zuletzt trotz Zinsanstiegs wieder an Nachdem der Goldpreis nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten zunächst unter Druck geraten war, hat er zuletzt wieder zugelegt. Allein 2017 hat sich Gold bereits um etwa 5 Prozent verteuert. Auch künftig könnte es weiter aufwärts gehen. Ein Grund: Seit den 1970er Jahren gab es sieben Jahre, in denen neue US-Präsidenten ins Weiße Haus einzogen - und in fünf dieser sieben Jahre verzeichnete der Goldpreis am Jahresende ein Plus. Dabei spielt häufig ein Muster eine Rolle, das auch gegenwärtig zu beobachten ist: Zunächst lösen Wahlsieger wie Donald Trump Euphorie aus, sodass Aktien steigen und Gold fällt. Dann jedoch kommt die Ernüchterung - und die Marktentwicklung kehrt sich um. Diese Faustregel gehört wohl zu den am häufigsten zitierten in der Finanzwelt: Steigen die Zinsen, dann ist das schlecht für den Goldpreis. Denn der Zinsanstieg lässt Anleihen und andere Bankanlagen attraktiver werden, was Anleger veranlassen müsste, Geld aus dem Edelmetall abzuziehen. Insbesondere ein Zinsanstieg in den USA, so wird ebenfalls häufig argumentiert, sollte den Goldpreis unter Druck setzen. Denn dadurch gewinnt auch der US-Dollar an Attraktivität. Und sobald der Dollar teurer wird, verteuert sich - weil Gold in Dollar notiert ist - de facto für viele Anleger außerhalb der USA auch das Investment in Gold. Die Nachfrage müsste also sinken. Soweit die Theorie. Wer sich allerdings das Geschehen am Finanzmarkt anschaut, erkennt: Der Goldpreis hat zumindest bei den vergangenen drei Zinsanhebungen in den USA nicht mit Verlusten reagiert. Einige Fachleute verweisen zudem auf weiter zurückliegende Zinsschritte, bei denen die Reaktion des Goldpreises ebenfalls nicht ins Klischee gepasst habe. Gold notiert zurzeit etwa bei 1239 Dollar je Feinunze. Damit ist das Metall seit dem jüngsten Zinsschritt im vergangenen Dezember um rund 7 Prozent teurer geworden. In den zwei Monaten nach der vorherigen Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed im Dezember 2015 stieg der Preis des Edelmetalls ebenfalls, und zwar sogar um etwa 13 Prozent. Und auch beim davor letzten Fed-Zinsschritt nach oben im Jahr 2006 ging es hinterher mit dem Goldpreis aufwärts. Wie kommt es also zu dieser augenscheinlichen Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis. Ein Grund ist zweifellos, dass das Zinsniveau nur ein Faktor ist, der den Goldpreis beeinflusst, aber längst nicht der einzige. Ein weiterer ist zurzeit beispielsweise US-Präsident Donald Trump und die von ihm ausgelöste Erwartungshaltung an den Märkten. Unmittelbar nach der Wahl Trumps machte sich Optimismus bei Investoren breit ob der Versprechen des neuen Herrn im Weißen Haus, die US-Wirtschaft noch stärker anzukurbeln. Folge: Die Aktienkurse vor allem in den USA stiegen stark an - und der Goldpreis geriet im Gegenzug unter Druck. Es ist der bisherige Tiefpunkt einer schillernden Karriere: Eike Batista, einst der siebtreichste Mann der Welt, stellt sich nach dreitägiger Fahndung Ende Januar 2017 der Polizei in Rio de Janeiro. Im Februar wird Batista nochmals vorgeführt: als kurzgeschorener Häftling, der im Strafgefängnis Bangu-9 einsitzt - wenn es nach der Anklage geht, für mehr als 40 Jahre. Auf Korruption, Geldwäsche und kriminelle Vereinigung lauten die Vorwürfe gegen den Deutschbrasilianer. Inzwischen ist die Aufwärtsbewegung am Aktienmarkt wieder ins Stocken geraten, weil Investoren offenbar zunächst abwarten, ob der US-Präsident entsprechend seinen Versprechungen auch liefern wird. Diese Vorsicht erklärt auch zum Teil die Gewinne, die der Goldpreis seit Jahresbeginn einstreichen konnte. So zitiert die Nachrichtenagentur Bloomberg beispielsweise den US-Investor und früheren Vertrauten von Hedgefonds-Legende George Soros, Stanley Druckenmiller, er habe in den vergangenen Wochen Gold gekauft, weil er Vorbehalte gegenüber der künftigen US-Politik habe. Unmittelbar nach der US-Wahl hatte Druckenmiller dagegen eigenen Angaben zufolge seine Goldbestände zunächst abgebaut. Davon abgesehen gibt es allerdings auch grundlegende Überlegungen, mit denen sich die scheinbar untypische Bewegung des Goldpreises erklären lässt. Goldexperte Martin Siegel von der Stabilitas GmbH beispielsweise hält die Verteuerung des Edelmetalls nach einer Zinsanhebung für logisch. Hohe Zinsen, so Siegel, drücken sehr wohl auf den Goldpreis, denn Gold stehe dann als zinslose Anlage schlechter da. Steigende Zinsen dagegen ließen Investoren, die in Anleihen investiert sind, nach Alternativen suchen. Der Grund: Steigende Zinsen lassen gleichzeitig die Kurse von bereits umlaufenden Anleihen fallen - die Papiere werden also für die Dauer des Zinssteigerungszyklus unattraktiver für Investoren. Die Folge laut Siegel: Anleger fliehen aus dem Anleihemarkt und landen - zum Beispiel beim Gold. Auch Robert Hartmann, Chef des Münchener Gold-Handelshauses Pro Aurum, wundert sich nicht über den Aufwärtstrend des Goldpreises seit dem US-Zinsschritt. "Es ist schon richtig", so Hartmann zu manager magazin online. "Gold wirft keine Zinsen ab und verliert deshalb theoretisch an Attraktivität, wenn der Zins alternativer Anlagen steigt." Entscheidend ist nach Ansicht des Experten jedoch nicht der nominale Zins, sondern der reale. "Der reale Zins ergibt sich, nachdem vom nominalen Zins die allgemeines Preissteigerung abgezogen wurde", erläutert Hartmann. "Solange dieser reale Zins negativ bleibt - was derzeit noch in weiten Teilen der Finanzwelt der Fall ist -, solange ändert sich auch nicht viel an der Attraktivität von Gold." Im Klartext heißt das: Die Notenbank Fed erhöht zwar die Zinsen - sie tut es gemessen an der Inflation in den USA jedoch nicht schnell genug. In Europa sei das Bild noch klarer, so Hartmann, denn die Europäische Zentralbank habe noch nicht einmal mit Zinsanhebungen begonnen. Der Pro-Aurum-Chef ist sich vielmehr sicher: "In der Euro-Zone werden wir in nächster Zeit noch eine Ausweitung des negativen Realzinses erleben." Was vor allem Goldkäufer in der Euro-Zone ebenfalls bedenken sollten: Die politischen Unsicherheiten angesichts der kommenden Wahlen in Frankreich, den Niederlanden und Deutschland könnten den Euro zusätzlich unter Druck setzen. Wohl dem also, der angesichts dessen bereits Gold besitzt. Denn fällt der Euro und steigt demgegenüber der Dollar, so steigt auch der Wert des in Dollar nominierten Goldes im Depot.
X
Xx1, 07.09.2017 10:00 Uhr
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Zinsen sind ein Anzeichen für steigende Inflation und Geldentwertung und das ist langfristig gut für EM besonders für Silber aber auch für Gold.
M
MDLH78, 07.09.2017 10:00 Uhr
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@OnkelBütz Sagst Du, weil Du das - genau wie ich - gelesen hast. Gib doch einfach ne Quelle dazu an.
Bützbuster1
Bützbuster1, 07.09.2017 9:58 Uhr
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Zumindest nicht auf Nordkorea zurückzuführen.
Bützbuster1
Bützbuster1, 07.09.2017 9:57 Uhr
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Der Kursanstieg beim Gold ist nicht politisch motiviert.
K
Kohanje1, 07.09.2017 9:44 Uhr
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Bin mal raus aus Gold. Denk nicht das es weiter rauf geht über 1350 ist. Wenn Zinserhöhung in EU kommt fällt Gold. Korea wird sich wieder beruhigen denn Putin redet da auch noch mit und kein Russe oder Chinese wird zulassen das Atombomben fallen. Kim und Trump sind zwei aus der 1. Klasse Grundschule die vergleichen wer den längeren hat
M
Mojito, 07.09.2017 9:40 Uhr
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Goldman Sachs schreibt das die Parteien lm Kongress sich finden werden wegen Hurrikan usw. Deshalb wird es Trump einfacher haben seine Infrastrukturprogramme durchzubringen. Das alles wäre nicht gut für Gold aber ich glaube das wir die 1375 noch sehen wenn nicht vorher ein starker Abverkauf einsetzt.
C
CyrusX, 07.09.2017 9:24 Uhr
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Ich denke vor allem deshalb, weil es auf Gold keine Zinsen gibt. Steigen die Zinsen, würden einige ihr Geld bei der Bank parken, um Zinsen zu kassieren. Wir dürfen aber dennoch nicht vergessen, dass Gold den Abwärtstrend verlassen hat und die (politischen) Risiken zugenommen haben. Unterm Strich: wie Miau sagt, Gold ist long.
M
Miau, 07.09.2017 9:20 Uhr
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Langfristig betrachtet, waren Zinserhöhungen gut für EM. Kurzfristig wird es aber als Anlass zum verkaufen genommen...
D
DagobertDaxx, 07.09.2017 9:09 Uhr
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Aufgrund von Anlagen Perspektiven die mehr Dividenden abwerfen?
D
DagobertDaxx, 07.09.2017 9:08 Uhr
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Warum?
C
CyrusX, 07.09.2017 9:03 Uhr
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Ich würde sagen, dass sich eine Zinserhöhung und die Aussicht darauf negativ auf den Goldpreis auswirkt.
D
DagobertDaxx, 07.09.2017 9:01 Uhr
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Sollte der draghi seine Zins Politik ändern , wäre es doch gut für den Euro. Somit würde doch Gold heute nach oben gehen? !?! Oder hab ich einen Denkfehler?
G
Goldstück, 07.09.2017 8:11 Uhr
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Ok habe den TP bei 1326 gesetzt und schaue dann zu, dass mit der EZB ist mir etwas zu unsicher.
G
Goldstück, 07.09.2017 8:05 Uhr
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Jo Miau nach gestern sieht es nach einer Konsolidierung aus. Die Frage ist ob es tatsächlich das Doppeltop bei 1296 oder doch 1313 bzw 1326 wird ich gehe mal vorsichtig Short.
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