HEIDELBERGER DRUCKMASCHINEN WKN: 731400 ISIN: DE0007314007 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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17. Juli 2026, 23:00 Uhr,
Lang & Schwarz
Knock-Outs auf Heidelberger Druckmaschinen
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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Diese Werbung richtet sich nur an Personen mit Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland. Der jeweilige Basisprospekt, etwaige Nachträge, die Endgültigen Bedingungen sowie das maßgebliche Basisinformationsblatt sind auf www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
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Kommentare 14.370
B
Berlin_1969,
20.10.2020 11:15 Uhr
0
Bald geht es aufwärts!
B
Berlin_1969,
20.10.2020 11:14 Uhr
0
https://www.rnz.de/wirtschaft/wirtschaft-regional_artikel,-heidelberger-druckmaschinen-nicht-nur-privatkunden-sollen-die-wallbox-kaufen-_arid,564342.html
Tycoon5585,
20.10.2020 9:47 Uhr
0
Wenn sich aber gar keine institutionellen Investoren finden, dann sind bestimmt noch einige Dinge faul?!
Fusion,
20.10.2020 9:35 Uhr
0
Jetzt stellt sich bloß die Frage: wielange dauert es, bis die Anleger wieder Vertrauen gefasst haben?
Fusion,
20.10.2020 9:34 Uhr
0
Äußert sich doch keiner hier gegenteilig. Die Maßnahmen und der damit verbundene jetzige Status können uns (und dem Kurs) ja nur recht sein.
I
Insid3r,
20.10.2020 4:29 Uhr
0
Schulden abgebaut, Mitarbeiter abgebaut, unprofitable Geschäftsfelder und Produkte verkauft oder eingestellt, Finanzen gefestigt... was erwartet ihr denn noch? Zaubern kann niemand. Ohne die Aktionen der letzten 12-18 Monate wäre es in der aktuellen Situation äußerst düster geworden.
Fusion,
19.10.2020 23:01 Uhr
0
Schuldenfrei... Das ist schonmal ein Anfang.
Aburger,
19.10.2020 18:15 Uhr
0
Am 10. November kriegen wir die Halbjahreszahlen und dann sehen wir weiter. Hundsdörfer sagt, dass Unternehmen sei praktisch schuldenfrei. Hey ihr Investoren, ein praktisch schuldenfreies Unternehmen ist für kleines Geld zu haben. Auf geht's.
Fusion,
17.10.2020 9:52 Uhr
0
Da kommt dann der nächste sog. "knallharte Sanierer".
G
Garfild,
17.10.2020 9:09 Uhr
0
23 od 24 da wird der Hundsdörfer schon nicht mehr da sein, diese Luftpumpe
Fusion,
16.10.2020 22:10 Uhr
0
Außendienst verkleinert?
T
Tornado64,
16.10.2020 17:07 Uhr
0
Komisch dass man dann den Aussendienst verkleinert.
Fusion,
16.10.2020 10:57 Uhr
0
Der letzte Satz suggeriert fast, HD stand vor der Krise gut da...
Fusion,
16.10.2020 10:56 Uhr
0
Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung
Von Barbara Klauß
Heidelberg/Wiesloch. Bei Heidelberger Druckmaschinen ist ein Ende der Kurzarbeit vorerst nicht in Sicht. "Ich fürchte, wir werden das in unterschiedlichem Grad sicher bis zum Ende beantragen", erklärte Heideldruck-Chef Rainer Hundsdörfer am Mittwochabend vor Journalisten. Das Bundeskabinett hatte die Regelungen zur Kurzarbeit zuletzt bis Ende 2021 verlängert. Das Instrument soll dazu beitragen, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu mildern.
Derzeit sind im Stammwerk in Wiesloch einem Unternehmenssprecher zufolge noch 50 Prozent der derzeit rund 4600 Mitarbeiter in Kurzarbeit. Im Moment hole der Druckmaschinenbauer nur die Leute aus der Kurzarbeit, die dringend benötigt würden für Aufträge, die Umsatz und Marge bringen, erklärte der Vorstandsvorsitzende Hundsdörfer. "Was nicht dringend ist, machen wir nicht." Wenn sich die Märkte jedoch erholten wie erhofft, solle die Kurzarbeit zum Jahresende hin reduziert werden.
Die Corona-Pandemie hat beim ohnehin kriselnden Druckmaschinenbauer zu einem starken Umsatzrückgang geführt: Allein im vierten Quartal des zurückliegenden Geschäftsjahres (bis 31. März), das zum Teil in der Phase des Lockdowns lag, sank er deutlich von 797 Millionen auf 659 Millionen Euro. Im Frühjahr schickte Heideldruck einen Großteil seiner Mitarbeiter in Kurzarbeit. So waren im Stammwerk in Wiesloch zeitweise nur noch 300 bis 500 der damals noch rund 4700 Menschen bei der Arbeit.
Die weltweite Pandemie erwischte das Unternehmen mitten im Umbruch: Kurz zuvor erst hatte das Management einen harten Sparkurs verkündet. Randbereiche sollten verkauft, unprofitable Produkte wie die Digitaldruckmaschine Primefire eingestellt und Führungsstrukturen gestrafft werden, zudem Tausende Stellen abgebaut. Von harten Einschnitten sprach Hundsdörfer. Um die Zukunft zu sichern, will man sich künftig auf das profitable Kerngeschäft mit Bogenoffsetdruckmaschinen – in dem Heideldruck nach wie vor Weltmarktführer ist – konzentrieren. Das Traditionsunternehmen schrumpfe sich gesund, hieß es. Zudem wurde ein Pensionsfonds aufgelöst. Dadurch flossen 380 Millionen Euro in die Unternehmenskassen.
Bei der Umstrukturierung sieht Hundsdörfer das Unternehmen im Plan, wie er am Mittwoch sagte. Auch beim Stellenabbau: 1600 der insgesamt 11.500 Arbeitsplätze sollten wegfallen, rund 1000 davon im Stammwerk. Bis auf 150 (fast alle davon in Wiesloch) habe man dieses Ziel inzwischen erreicht, so der Heideldruck-Chef. Und, fügte er hinzu: "Wir waren in der Lage, fast alle Stellen weitgehend sozialverträglich abzubauen." Viele Mitarbeiter verlassen das Unternehmen demnach über Altersteilzeit-Regelungen. Das bringe den Vorteil, dass man die recht alte Belegschaft deutlich verjüngen könnte, so Hundsdörfer.
Andere Mitarbeiter wechseln in Transfergesellschaften, in denen sie weitergebildet und nach Möglichkeit in andere Jobs vermittelt werden sollen. Zwei Transfergesellschaften sind bereits im Juli und Oktober gestartet, eine weitere beginnt am 1. Januar. Von den Wieslocher Kollegen werden dann einem Sprecher zufolge insgesamt rund 220 in einer der Transfergesellschaften gewechselt haben.
Zudem hat Heideldruck laut Hundsdörfer im September eine Hochzinsanleihe zurückgezahlt. "Wir sind faktisch fast schuldenfrei", sagte er am Mittwoch. Das Unternehmen sei finanziell so stabil wie lange nicht und könne sich aus eigener Kraft – also auch ohne beispielsweise KfW-Kredite in Anspruch nehmen zu müssen – gegen die Krise stemmen.
"Die Neuausrichtung ist unabdingbar", so der Heideldruck-Chef. "Angesichts der Dynamik, die Covid-19 in die Welt und unsere Industrie gebracht hat, ist sie zwingender denn je." Und auch in einer weiteren Entscheidung sieht er sich durch die Pandemie bestätigt: die Präsenz in China. Mit der eigenen Mannschaft vor Ort sei man dort auch während des Lockdowns handlungsfähig geblieben, erklärte Hundsdörfer.
Im Werk im chinesischen Shanghai fertige das Unternehmen inzwischen alle Formatklassen – "in absolut vergleichbarer Qualität", wie der Heideldruck-Chef betonte. Zudem werde die Entwicklung für die Produkte, die dort produziert werden, in China ausgebaut. 70 bis 80 Prozent der Maschinen aus dem chinesischen Werk werden Hundsdörfer zufolge nach Asien verkauft. Der Rest weltweit – Tendenz steigend. Künftig sollen die Standard-Maschinen vermehrt aus China kommen, die Hightech-Maschinen aus Wiesloch.
Mit Blick auf die Zukunft zeigte sich Hundsdörfer "relativ optimistisch": "Nach der Krise wird Heidelberg besser dastehen als vorher, davon bin ich fest überzeugt." Insgesamt helle sich die Lage in der Branche auf. So seien auch für Heideldruck die Monate August und September schon wieder ganz ordentlich gewesen. Bis 2023 oder ’24, meinte er, werde das Unternehmen das Vorkrisenniveau wieder erreichen.
Fusion,
16.10.2020 10:53 Uhr
0
Man muß aber fairerweise dazusagen, daß diese üppigen Löhne damals (und bei gesunden Firmen heute noch) durchaus üblich waren. Heute gibt's in jeder vergleichbaren Industriefirma Leute mit alten und neuen Verträgen. Bei Heidelberg dürfte der Unterschied umso größer ausfallen. Ich z. B. arbeite seit meinem Weggang von Heidelberg wieder bei einer Firma, die Erfolgsbeteiligung, Ostergeld, Sonderprämie etc. zahlt. Unnötig zu erwähnen, daß diese FA wirtschaftlich nicht mit HD zu vergleichen ist. Schaut man sich mal John Deere, Daimler etc. an - die zahlen teilweise heute noch mehr als HD zu besten Zeiten.
I
Insid3r,
16.10.2020 0:29 Uhr
0
@Aburger die Antrittsgelder, Zulagen usw. stammen alle noch aus „besseren Zeiten“. Damals als die Kunden noch mit Geldkoffern auf die Drupa kamen um ihre Maschine bar zu bezahlen und garantiert geliefert zu bekommen. Als man sich vor Arbeit kaum retten konnte. Und diese Altverträge belasten das Unternehmen schwer. Sie haben sich diese Privilegien in guten Zeiten aufgebaut und jetzt kann man sie ihnen nicht mehr weh nehmen. Deshalb ist ATZ und der Abgang vieler älterer Mitarbeiter ein Segen für das Unternehmen. Die Leute die in den letzten 10-15 Jahren eingestellt wurden haben die ganzen Sonderleistungen nicht und sind deutlich günstiger.
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