Iris Energy WKN: A3C7R6 ISIN: AU0000185993 Forum: Aktien User: nanoli2001
41,40
EUR
+0,38 % +0,16
07:20:15 Uhr,
Lang & Schwarz
Kommentare 11.059
Useyourillusion,
06.01.2026 22:25 Uhr
1
Obwohl KI-Themen allgegenwärtig sind, stehen die meisten Investoren weiterhin vor der gleichen Frage: Wie viele GPUs, welche Generation, wie viele Blackwell-Grafikkarten? Ich denke, einer der größten Engpässe im heutigen KI-Wettlauf sind die benötigten Megawatt-Leistungen für den Netzanschluss, Land, Genehmigungen und die Wartezeiten für die Interkonnektion. Kurz gesagt: Energie für die Rechenleistung. GPUs und Kapital sind verfügbar. Doch nutzbare Kapazität und die Campus-Infrastruktur, die diese Kapazität zuverlässig in skalierbare Rechenleistung umwandeln kann, lassen sich nicht mehr so einfach kopieren. Hier setzt die Geschichte von IREN an. IREN war früher ein Bitcoin-Miner, und Spuren davon finden sich noch immer in der Gewinn- und Verlustrechnung. Ich sehe IREN heute jedoch nicht mehr als Miner, sondern als Energie- und Rechenzentrumsplattform, die sich auf den Betrieb von KI-Infrastrukturen spezialisiert hat.
Der entscheidende Unterschied liegt darin: Einige Unternehmen wachsen durch die Anmietung von Rechenzentrumskapazität. IREN hingegen versucht zunehmend, durch eigene „Grundstücke, Strom, Interkonnektion und Campus“ zu wachsen.
Dieser Unterschied ist sowohl für den Zeitpunkt als auch für das Risikomanagement relevant. Denn in der KI-Infrastruktur liegt die Hauptschwierigkeit nicht im Kauf von GPUs, sondern im Aufbau des Systems, das diese mit Strom versorgen, kühlen, skalieren und reibungslos ans Stromnetz anbinden kann.
Meiner Ansicht nach ist IRENs wichtigstes Asset eine gesicherte Stromkapazität von ca. 3 GW und die darauf aufbauende Campus-Strategie.
Insbesondere in Westtexas bilden zwei Standorte das Rückgrat: • Childress (ca. 750 MW) • Sweetwater (ca. 2.000 MW)
Zusammen ergeben sie eine massive Stromkapazität von ca. 2,75 GW. In der heutigen Zeit geht es bei dieser Größenordnung nicht nur darum, „groß auszusehen“, sondern auch darum, sich deutlich früher als andere in den oft jahrelangen Interkonnektions- und Genehmigungsverfahren zu positionieren.
Im heutigen Rechenzentrumsbau ist die Lage eindeutig: In vielen Regionen verzögern Netzengpässe, lokaler politischer Widerstand, Wasserverbrauch, Lärmbelästigung und Infrastrukturanforderungen die Zeitpläne. Manche Projekte werden sogar schon vor dem Start auf Eis gelegt. In diesem Umfeld liegt IRENs Vorteil vor allem in der frühzeitigen Positionierung.
• Für diejenigen, die erst spät in die Warteschlange für die Interkonnektion einsteigen, werden Zeiträume von 5–8 Jahren diskutiert. • IREN stieg früher ein und sicherte sich so Kapazitäten vor dem aktuellen Preisanstieg im KI-Bereich.
Diesen Vorteil kann man sich später nicht immer mit Geld erkaufen. Denn hier sind Zeit und Genehmigungen genauso wichtige Ressourcen wie Kapital.
IREN gibt außerdem an, dass seine Campusse für hochdichte und flüssigkeitsgekühlte Designs geeignet sind. Hyperscaler schätzen das, da es das Risiko operativer Unsicherheiten verringert.
IREN unterzeichnete einen Fünfjahresvertrag über 9,7 Milliarden US-Dollar mit Microsoft und erhielt rund 20 % (1,9 Milliarden US-Dollar) im Voraus.
In diesem Modell fallen die Investitionskosten zuerst an, die Einnahmen folgen später. Ohne vertraglich gesicherte Nachfrage wäre dieses Geschäft riskant. Der Microsoft-Vertrag verlagert einen Teil dieses Risikos auf das vertraglich vereinbarte Wachstum.
Der Microsoft-Vertrag ist hier ein starkes Druckmittel. Ein Kunde wie Microsoft, der sich in diesem Umfang engagiert, ist eine Art Qualitätsbestätigung für den Infrastrukturstandard von IREN.
Dennoch sind die Skalierungsziele von IREN kapitalintensiv. Und die Kosten dieses Wachstums werden höchstwahrscheinlich mit einem Verwässerungsrisiko einhergehen.
Haussezz,
06.01.2026 22:25 Uhr
0
Nachbörslich noch 46,46 $. Damit liegen wir immer noch über allen EMAs und könnten den nächsten Widerstand bei 48,10$ angreifen, das sollte das Ziel für einen Wochenschluss sein.
k
kingbloody,
06.01.2026 22:16 Uhr
0
der verlauf erinnert schon stark an ende letzen jahres. -10% , dann gute aufholjagd, nächster tag wieder down
Useyourillusion,
06.01.2026 22:11 Uhr
0
NVIDIA CEO sagt Chips kein Problem, das Problem ist der Strom und die Rechenleistung!
Marssl,
06.01.2026 22:10 Uhr
0
❤️
Marssl,
06.01.2026 21:35 Uhr
0
Würde es glaube ich aber postiv finden wen iren Bitcoin auf ihrem Balnce sheet halten würden, nicht alles aber zumindest einen kleinen teil
M
MR.KE,
06.01.2026 20:14 Uhr
1
Genau, hab auch bei -10% das zweite Mal gekauft. Vor allem auch mit dem Hintergrund weil CIFR, BITF, NBIS und WULF alle wieder nach oben ausgebrochen sind. IREN wird nachziehen 🙂
G
Gehtsnoch,
06.01.2026 20:07 Uhr
1
Das sagen derzeit auch Tausende Berliner!
b
börsemörse111,
06.01.2026 20:00 Uhr
0
NVIDIA CEO SAYS "WE WISH WE HAD MORE ENERGY'
Quelle: Walter Bloomberg auf X
G
Gehtsnoch,
06.01.2026 19:39 Uhr
0
Habe auch nachgelegt. Jetzt Feuer frei 🪙💰🎉😂
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