MCPHY ENERGY Forum: Community User: Friedi

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alternate, 10.07.2020 7:55 Uhr
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"Wasserstoff ist keine magische Lösung" Wien (energate) - Die Politik muss die Rahmenbedingungen für Energiespeicher stark verbessern und die Energiewirtschaft muss sich viel stärker mit einzelnen Speichertechnologien befassen. So kann man das Fazit eines Video-Gesprächs zusammenfassen, das der Energieversorger Wien Energie veranstaltet hat. Anlass dafür ist ein neuer Initiativbericht, den der Energieausschuss des EU-Parlaments unter Leitung der österreichischen Abgeordneten Claudia Gamon (Neos) präsentiert hat. Eine Abstimmung darüber ist am 10. Juli geplant, danach soll der Bericht der EU-Kommission vorgelegt werden (energate berichtete). Das Europäische Parlament kann allerdings keine eigenen Gesetze einbringen, sondern die Kommission lediglich zur Gesetzgebung auffordern. Für bessere Bedingungen und gegen Doppelbesteuerung In dem Papier fordern die Parlamentarier die EU-Kommission und die Mitgliedsländer auf, bessere Rahmenbedingungen für Energiespeicher zu schaffen und die Doppelbesteuerung zu beenden. "Wir äußern den Wunsch, dass die EU-Kommission eine umfassende Strategie zu Energiespeichern vorlegt und alle verfügbaren Technologien analysiert, inklusive der Emissionen und Kosten über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Wir sind auch der Meinung, dass Doppelbesteuerung und doppelte Netzentgelte abgeschafft gehören, wenn möglich zeitgleich mit einer Überarbeitung der Energiesteuerrichtlinie", sagte Gamon. Bei den gerade für Österreich wichtigen Pumpspeichern gebe es großes Potenzial in der technischen Aufrüstung. Für langfristige Investitionen der Energiewirtschaft dringend nötig seien auch klare Definitionen bei der Produktion von Wasserstoff: "Was ist wirklich grüner Wasserstoff, und wie kann man von den unterschiedlichen Definitionen wegkommen, damit für Unternehmen Klarheit herrscht?", fragte die EU-Parlamentarierin. In der öffentlichen Diskussion erscheine vielen Wasserstoff als die "magische Lösung aller Probleme", so Gamon. "Es ist wichtig zu kommunizieren, dass es das nicht ist, oder noch nicht ist. Es kann eine Lösung für bestimmte Bereiche sein wie die energieintensive Industrie, aber wir werden nicht darum herum kommen, unser Leben zu ändern." Viel wichtiger sei es, jetzt auf jene Speichertechnologien zu setzen, die am schnellsten und am einfachsten umzusetzen seien. Weinelt: Schnelle und einfache Lösungen bevorzugen Auch Peter Weinelt, Generaldirektor-Stellvertreter der Wiener Stadtwerke, plädierte für schnelle Lösungen und positionierte sich gegen einen "Hype um bestimmte Hoffnungsträger". Er verwies auf installierte Speicherkapazitäten in Österreich. Demnach sind im Land 93,2 Mrd. kWh an Gasspeichern installiert, aber "nur" 3,0 Mrd. kWh an Pumpspeichern und lediglich 0,05 Mrd. kWh an einer rein rechnerisch nutzbaren Speichermöglichkeit über Batterien in Elektroautos. "Ich will das nicht ins Lächerliche ziehen, aber wenn man alle fünf Millionen Autos in Österreich durch Elektroautos ersetzt, dann stehen bei diesem Wert nicht bei 0,05, sondern 0,25 Mrd. kWh. Es wird sichtbar, dass man mit Elektroautos das Problem nicht lösen kann. Dagegen sind hierzulande bei Gasspeichern 30-mal so viele Kapazitäten installiert wie in allen Pumpspeichern." Trotzdem betonte Weinelt: "Wir werden jeden Speicher in jeder Form und jede Umwandlung brauchen, um das Gesamtziel einer emissionsfreien Versorgung zu erreichen. Das heißt jedes Kilogramm Wasserstoff, aber auch Biogas, Schwungradspeicher, Elektrolyse und so weiter." Der Generaldirektor des größten heimischen kommunalen Versorgers wandte sich auch dagegen, immer nur den Stromsektor zu betrachten. Er präsentierte eine Statistik, wonach in Wien der jährliche Energieverbrauch bei Strom 8 Mrd. kWh, bei der Mobilität 13 Mrd. kWh und bei Wärme 15 Mrd. kWh beträgt. "Meine zentrale Botschaft: Ohne Wärme werden wir die Dekarbonisierung nicht schaffen. Wir müssen Wärme viel stärker bei der Sektorintegration betrachten." Moser: Die zehnfache Kapazität nötig Beim Punkt schnell umsetzbarer Lösungen verwies Weinelt auf einen im Unternehmen installierten Hochdruck-Wärmespeicher, der an KWK-Anlagen angeschlossen ist, mit überschüssigem Ökostrom Wasser aufheizt und dieses für Fernwärme nutzt. Die Anlage speichert im Jahr eine Wärmemenge von 145.000 MWh und ist nach Unternehmensangaben weltweit die erste ihrer Art. "Auch hier waren Investitionen nötig, aber das ist keine 'Rocket Science' und man muss es einfach nur machen." Stefan Moser, Abteilungsleiter in der Generaldirektion Energie der EU-Kommission, begrüßte ausdrücklich den Initiativbericht des EU-Parlaments und betonte ebenfalls die zentrale Bedeutung von Energiespeichern. "Auf dem Weg der Dekarbonisierung müssen wir mehr als das Zehnfache an Speicherkapazitäten bauen. Jetzt geht es darum, ein faires Wettbewerbsfeld für Speichertechnologien zu erreichen. Hier gehören zahlreiche Rahmenbedingungen auf europäischer wie auch auf nationaler Ebene überarbeitet, etwa die Energiesteuerrichtlinie und die Infrastrukturrichtlinie. Wir brauchen auch eine neue Gesetzgebung bei Emissionen. Und aus Sicht der EU-Kommission gehört die Doppelbesteuerung abgeschafft." /Peter Martens, Wien https://www.energate-messenger.de/news/203892/-wasserstoff-ist-keine-magische-loesung-
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alternate, 10.07.2020 7:54 Uhr
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BDEW: Breiter Ansatz bei Wasserstoff wichtiger Schlüssel zur Dekarbonisierung „Der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft kann nur als ein europäisches Projekt gelingen“ Der Fokus auf den vorrangigen Einsatz von Wasserstoff in der Industrie und im Verkehr ohne Einbeziehung des Wärmemarktes greift aus Sicht des BDEW aber zu kurz. „Die Umsetzung der EU-Klimaziele gelingt nur, indem in allen Sektoren alle zur Verfügung stehenden Dekarbonisierungsoptionen genutzt werden können. Nur dieser breite Ansatz eröffnet einen liquiden Handelsmarkt für Wasserstoff und andere klimaneutrale Gase“, sagt Andreae. Wasserstoff müsse zudem auch in den Gasbinnenmarkt integriert werden, um keine getrennten Märkte zu etablieren. So sollte eine Wasserstoffinfrastruktur für die öffentliche Versorgung analog zur Gasnetzinfrastruktur reguliert werden, um einen diskriminierungsfreien Zugang zum Energieträger Wasserstoff zu ermöglichen. https://www.elektroauto-news.net/2020/bdew-breiter-ansatz-wasserstoff-wichtiger-schluessel-dekarbonisierung
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alternate, 10.07.2020 7:53 Uhr
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Blauer Wasserstoff: Equinor will Industriegebiet in UK dekarbonisieren Hydrogen to Humber Saltend heißt das Projekt, das die Wasserstoffherstellung aus Erdgas mit CCS nutzen soll. https://www.cleanthinking.de/blauer-wasserstoff-equinor-industriegebiet-dekarbonisieren/
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alternate, 10.07.2020 7:53 Uhr
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Wasserstoff kann ein „Schweizer Taschenmesser“ für nachhaltigen Kraftstoff sein Technologiefanatiker erinnern sich vielleicht an Elon Musks Beschreibung der Brennstoffzellentechnologie: 'Narrenzellen', nannte er sie. Obwohl die Ablehnung dieser Methode zur Stromversorgung von Elektrofahrzeugen durch den Tesla-CEO klar ist, scheinen viele Autohersteller anderer Meinung zu sein. Tatsächlich hat der Europäische Verband der Automobilhersteller (ACEA) die politischen Entscheidungsträger aufgefordert, die Investitionen in die Wasserstoffbetankungsinfrastruktur in der gesamten Europäischen Union (EU) zu erhöhen, was einen positiven Beitrag zur allgemeinen Dekarbonisierungsagenda der EU leisten könnte. https://www.theengineer.co.uk/hydrogen-swiss-army-knife-sustainable-fuel/
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alternate, 10.07.2020 7:52 Uhr
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FORATOM begrüßt Verbesserungen bei der Kategorisierung von Wasserstoff FORATOM hat die beiden am 8. Juli veröffentlichten Strategien in Bezug auf die Integration des intelligenten Sektors und Wasserstoff zur Kenntnis genommen. Der Verband begrüßt die Hinzufügung einer Kategorie mit „kohlenstoffarmem Wasserstoff“, deren Verwendung jedoch nicht kurz- und mittelfristig beschränkt sein sollte, und ist dennoch besorgt darüber, dass kohlenstoffarmen, nicht fossilen Brennstoffen von nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt wird wie Wasserstoff, z.B. der Nukleartechnologie https://www.eureporter.co/frontpage/2020/07/10/foratom-welcomes-improvements-in-hydrogen-categorization/
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alternate, 10.07.2020 7:47 Uhr
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Könnte was für McPhy sein. ;-) Ein umweltfreundlicherer Weg, Wasserstoff in Frankreich entstehen zu lassen Engie SA und Air Liquide SA wollen Solarparks errichten, die groß genug sind, um 450.000 Haushalte in der sonnenverwöhnten Provence in Frankreich mit Strom zu versorgen. Dabei bleibt genügend Strom übrig, um Wasserstoff durch Elektrolyse von Wasser zu produzieren. Ein Teil des sauber brennenden Gases würde an Raffinerien und Chemiehersteller in Fos-sur-Mer verkauft, um deren Kohlendioxidemissionen zu senken. https://ca.finance.yahoo.com/news/industrial-giants-seek-green-fuel-040000017.html
Silmarile
Silmarile, 10.07.2020 7:28 Uhr
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Habe gestern hier erstmal 2k Gewinn mitgenommen. Auch aus den meisten restlichen Aktien bin ich raus bzw. habe engen sl gesetzt und warte jetzt erstmal mit Cash an der Seitenlinie ab. Ich denke in der nächsten Zeit gehts allgemein abwärts. Sollte sich hier nochmal eine passende Möglichkeit ergeben bin ich wieder mit dabei und dann langfristig. Für alle weiter investierten hier natürlich alles Gute 🙋🏻‍♂️
FohlenFan
FohlenFan, 09.07.2020 23:01 Uhr
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Ok, ich versuche es. Man kann ja jederzeit aussteigen
Synapse
Synapse, 09.07.2020 22:57 Uhr
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Das entscheidest du selbst. Aber ich will nicht schuldig sein, wenn es in die Hose geht. OK?
FohlenFan
FohlenFan, 09.07.2020 22:54 Uhr
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Aber ich denke nicht das mcphy auf 14€ abfällt 🤔 Demnach hat man relativ wenig Risiko
Synapse
Synapse, 09.07.2020 22:51 Uhr
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@FohlenFan Das habe ich nur zum Spielen gekauft. Soll nicht überheblich klingen. Wenn es weg ist, bin ich traurig aber nicht pleite. Lass die Finger davon.
haggling
haggling, 09.07.2020 22:45 Uhr
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Naja war klar das es steigt wie nel nur in der EU gibt ja Geld von EU 🙈
FohlenFan
FohlenFan, 09.07.2020 22:42 Uhr
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Das Zertifikat wird wertlos, wenn McPhy unter 14€ fallen sollte. Ansonsten partizipierst du überdurchschnittlich bei einem weitern Anstieg der Aktie. Die Laufzeit ist nicht begrenzt.
FohlenFan
FohlenFan, 09.07.2020 22:41 Uhr
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Beispielrechnung von LS7S67 : die Aktie steigt auf 25€, dann hat das Zertifikat einen inneren Wert von 1,10€ plus vielleicht ein Aufschlag von 10%. D.h.: 25€ - 14€ Basispreis = 11€ : 1:10 (Bezugsverhältnis) entspricht 1,10€ plus Aufschlag (je nach Marktlage).
segrate
segrate, 09.07.2020 22:25 Uhr
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Ach scheiße warum bin ich nicht eher auf die aktie gestossen..
Synapse
Synapse, 09.07.2020 22:01 Uhr
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Etwas Übertrieben. Ich habe eben eine Blutdruck-Tablette genommen.
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