MEDICAL PROPERTIES WKN: A0ETK5 ISIN: US58463J3041 Kürzel: MPW Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
MPW ist halt hochspekulativ und aus meiner Sicht sehr nahe am Abgrund unterwegs. Substanz - inzwischen völlige Fehlanzeige. Da wäre mir mit 25% höchst unwohl. Das kann man mit z.B. Nestlé machen. Die habe ich im Tief massiv nachgekauft, weil sie zwar ne Schwäche haben, aber immer noch die üblichen Gewinne abwerfen - halt gerade ohne Wachstum. Das hat der Markt unangemessen bestraft bzw. Konsumwerte waren länger verpönt. Jetzt schwingt das Pendel wieder in die andere Richtung; dazu war und ist die Divi verlässlich. Das ist hier im Grunde ja völlig verheerend gelaufen. Es fällt mir schwer zu glauben, dass MPW sich berappelt.
Also ich bin auch gut sechsstellig, und habe 12 Titel im Depot, wovon MPW eben aktuell mehr als 25% ausmacht. Ich sehe hier kein Problem. 12 Titel kann ich verfolgen und analysieren, ich weiß genau, was die machen. Bei 30 nicht, da muss ich dann anderen Dingen vertrauen, zB der Historie oder Analysten. Ich bin überzeugt, dass MPW mittelfristig wieder wenigstens 60 cent pa an Dividende zahlen wird, dann habe ich bei meinem EK von 4,3 oder so eine Rendite von mehr als 10%. Ebenso bin ich von meinen anderen Werten überzeugt, bzw sie perfofmen bisher alle super. Ich habe jedoch ein auf cash flow ausgelegtes Depot, daher findet man bei mir auch überwiegend Dividendenstarke Unternehmen mit günstiger Bewertung. Aktuell mache ich 9,4% Bruttodividendenrendite. Da
das ist völlig klar. Aber spätestens wenn das Depot einen ordentlichen sexhstelligen Wert annimmt, macht eine kleinere Gewichtung durchaus Sinn. Und wenn man dies von Anfang an berücksichtigt und sich daran hält, fällt es einem später wesentlich leichter auch mit Verlusten umzugehen. Da kann ein Unternehmen auch mal komplett verschwinden und deine Jahresperformance ist dennoch grün.
Mal ein Beispiel: Ich peile ca. 30-35 Einzeltitel an (ich habe nur Einzeltitel) und halte das seit vielen Jahren durch. Die "ordentliche Sechsstelligkeit" ist seit einiger Zeit gegeben. Nun ist dank der unterschiedlichen Kursverläufe auch bei mir ein Wert mit 13% vertreten (Swiss Life). Der Wert ist wie eine Maschine: Seit vielen Jahren nach oben und stetig steigende Dividende (hat übrigens heute an der 800-Franken-Marke geschnuppert). Hätte ich ständig hin und her ver- und gekauft, nur um auf eine halbwegs gleichmäßige Gewichtung zu achten, hätte ich die Rennpferde mit einer Fußfessel versehen und den Depotleichen noch gutes Geld hinterhergeworfen. Kurzum: Rennpferde bleiben überdurchschnittlich oft Rennpferde und die Leichen bleiben oft Leichen. Meine Performance wäre erheblich schlechter, wenn ich das gemacht und ständig die Gewichtung im Auge gehabt hätte. Nebenbei: Ich bin seit 1996 an der Börse, habe 2007 alles verkauft wegen eines Hauskaufes und bin seit 2017 wieder dabei. Das Haus wäre ohne Börsengewinne nicht drin gewesen. Insofern weiß ich einigermaßen, wovon ich spreche.
Mal ein Beispiel: Ich peile ca. 30-35 Einzeltitel an (ich habe nur Einzeltitel) und halte das seit vielen Jahren durch. Die "ordentliche Sechsstelligkeit" ist seit einiger Zeit gegeben. Nun ist dank der unterschiedlichen Kursverläufe auch bei mir ein Wert mit 13% vertreten (Swiss Life). Der Wert ist wie eine Maschine: Seit vielen Jahren nach oben und stetig steigende Dividende (hat übrigens heute an der 800-Franken-Marke geschnuppert). Hätte ich ständig hin und her ver- und gekauft, nur um auf eine halbwegs gleichmäßige Gewichtung zu achten, hätte ich die Rennpferde mit einer Fußfessel versehen und den Depotleichen noch gutes Geld hinterhergeworfen. Kurzum: Rennpferde bleiben überdurchschnittlich oft Rennpferde und die Leichen bleiben oft Leichen. Meine Performance wäre erheblich schlechter, wenn ich das gemacht und ständig die Gewichtung im Auge gehabt hätte. Nebenbei: Ich bin seit 1996 an der Börse, habe 2007 alles verkauft wegen eines Hauskaufes und bin seit 2017 wieder dabei. Das Haus wäre ohne Börsengewinne nicht drin gewesen. Insofern weiß ich einigermaßen, wovon ich spreche.
das ist völlig klar. Aber spätestens wenn das Depot einen ordentlichen sexhstelligen Wert annimmt, macht eine kleinere Gewichtung durchaus Sinn. Und wenn man dies von Anfang an berücksichtigt und sich daran hält, fällt es einem später wesentlich leichter auch mit Verlusten umzugehen. Da kann ein Unternehmen auch mal komplett verschwinden und deine Jahresperformance ist dennoch grün.
13% ist für ein Einzeltitel aber schon eine sehr hohe Gewichtung.😮 Zumindest bei solch einer Aktie was nun nicht gerade ein Valuewert ist. Ich mache das mehr von Kaufvolumen abhängig. Pro Einzeltitel sollen demnach bei 40 Einzeltiteln nicht mehr als 2% rein gehen. Wenn dann mal was Hops geht ist das zu verschmerzen. die restlichen 20% werden mit zwei Etf's aufgebaut.
Ich habe immer zwischen 7-13% Gewichtungen im Depot. MPT hat 13%. Ich werde aber ein SL setzten ab Montag (4% Spielraum nach unten), da ich aktuell 21% im Plus bin. Meine Hoffnung ist dann, dass es tiefer als mein EK geht (4,60 € ca.) und ich günstiger wieder kaufen kann. Sollte es diesmal tatsächlich nicht mehr nach unten gehen wie so oft, ist mir das auch recht. Da ich selbstverständlich auch an das Unternehmen glaube und solche Unternehmen gibts auch nicht wie Sand am Meer an der Börse. Ich habe zurzeit nur ein Unternehmen noch auf der Watchlist. Dynex Capital (A2PL13) gestörte Dividende, die letztes und dieses Jahr erhöht wurde. Müssten 14% sein XD. Zahlt Monatlich.
Danke. Also ist die Antwort "ja, es ist erstmal egal" :) aber man kann ja wohl vorzeitig die Anleihen Ablösen. Wenn zB das Rating steigt und man eine neue Finanzierung zu, sagen wir, 6% erhält. Da macht es natürlich Mut zu sehen, dass der Bedarf so hoch war. Dann waren 6%,oeer 7%,vielleicht ja auch machbar gewesen. Ich selber habe hier überhaupt keine Zweifel am Unternehmen. Ich hatte zwischenzeitlich fast 50% meines Depots in MPW. Jüngst habe ich etwas reduziert, um mich wieder stärker zu diversifizieren, halte aber immernoch etwa 30% meines Depots hier.
Wenn Anleihen von einem Unternehmen auf den freien Kapitalmarkt auf großes Interesse stoßen, kann diese für mich nur eine Sache bedeuten. Die Risiken sind hier wahrscheinlich geringer, als so manch einem mit Aktien glaubhaft gemacht wird. Ich bin auch der Meinung das wir Kleinanleger nicht gerade alles Wissen, was man über dieses Unternehmen wissen kann. Es wurden ja auch die letzten Jahre gezielt Desinformation betreiben und Panik verbreitet. Kleinanleger waren schon immer das was man versucht auszuschlachten (Banken, Hedgefonds Manager ect.). Man kann sich dem nur widersetzten, wenn man einfach besser ist als die meisten anderen Kleinanleger.
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