Metalcorp Forum: Community User: Anleger1

Kommentare 623
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cult, 08.06.2023 22:49 Uhr
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Es entscheiden nicht fie Großaktionär sondern erstenmal die Gläubiger der 22-ziger Anleihe. Und daran wird es schon scheitern.

Das sage ich ja, zum Glück besitzen Sie nicht die Anleihe allein. Und hoffentlich gibt's Leute die auf DMR hören und rechnen können. DMR wird auch nur dem Sanierungsplan zustimmen, wenn sie es vertreten können. Deshalb verhandeln die ja so lange, und DMR versucht die Anleihe 22 besser zu stellen.
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DanielaFischer, 08.06.2023 22:47 Uhr
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Eine Ladung konnte dafür nicht reichen. Und es bringt nix, 1 Mio Tonnen Bauxit am Hafen liegen zu haben, wenn aber kein Geld mehr für die Bargen da ist, die es zum Transportschiff auf dem Meer bringen. Metalcorp hat FOB Preise vereinbart, das heißt Geld fließt erst wenn das Produkt auf dem Transportschiff ist. Wenn man aber kein Geld mehr hat und keine Kredite mehr bekommt, kann das nächste Schiff nicht beladen werden, somit auch kein Geld. Metalcorp geht immer in Vorleistung. Und ja, da haben sie sich wohl etwas übernommen und falsch kalkuliert. Kommt häufiger vor, aber Ihnen bestimmt niemals.

Ist ja nicht die einzigste Fehlentscheidung/Fehlplanung. Sondern nur eine von vielen ...
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DanielaFischer, 08.06.2023 22:44 Uhr
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Sie sollen ja auch nicht investieren, das entscheiden die Grossinvestoren. Wie Sie schon sagten, man geht in 3, 4 Jahren mit einer Insolvenzquote von 5% oder nix nach Hause, oder man geht in ein paar Jahren mit wesentlich mehr nach Hause durch die Sanierungsmaßnahmen und den immer 49% Anzeit an Ferralum. Gut das Sie das nicht allein entscheiden.

Es entscheiden nicht fie Großaktionär sondern erstenmal die Gläubiger der 22-ziger Anleihe. Und daran wird es schon scheitern.
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cult, 08.06.2023 21:53 Uhr
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Das Geld sollte zur Begleitung der Zinsen und der Teilrückzahlung eingesetzt werden. Man sieht doch daran, dass sie nicht wirtschaftlich arbeiten können. Da lohnen sich keine weiteren Investitionen.

Eine Ladung konnte dafür nicht reichen. Und es bringt nix, 1 Mio Tonnen Bauxit am Hafen liegen zu haben, wenn aber kein Geld mehr für die Bargen da ist, die es zum Transportschiff auf dem Meer bringen. Metalcorp hat FOB Preise vereinbart, das heißt Geld fließt erst wenn das Produkt auf dem Transportschiff ist. Wenn man aber kein Geld mehr hat und keine Kredite mehr bekommt, kann das nächste Schiff nicht beladen werden, somit auch kein Geld. Metalcorp geht immer in Vorleistung. Und ja, da haben sie sich wohl etwas übernommen und falsch kalkuliert. Kommt häufiger vor, aber Ihnen bestimmt niemals.
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cult, 08.06.2023 21:48 Uhr
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Wenn da alles stehen würde wäre schon die 2 oder dritte Verschiffung von Bauxit unterwegs. Die Straße ist doch nur eine Ausrede. Wenn alle zwei Jahre die Straße repariert werden muss, so sollte und muss man das finanzielle einplanen. Das haben sie mit Sicherheit auch. Aber es gab wohl keinen besseren Grund für die finanzielle Schieflage. ;-)

Es gibt ein Bideo und Bilder von dem Bau der Infrastruktur, von der Company, die es gebaut hat. Die wirbt sogar mit dem Projekt. Man kann auch einfach alles unterstellen, ohne irgendwelche Beweise und um es einfach kaputt zu reden.
c
cult, 08.06.2023 21:46 Uhr
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In einem Insolvenz-Verfahren wird man solche hohen Millionenbeträge bei weitem nicht erreichen. Daher sind die 5 % schon realistisch. Wenn man jetzt die Anleihe kauft, müsste die Quote über 8% liege um etwas plus zu machen.

Sie sollen ja auch nicht investieren, das entscheiden die Grossinvestoren. Wie Sie schon sagten, man geht in 3, 4 Jahren mit einer Insolvenzquote von 5% oder nix nach Hause, oder man geht in ein paar Jahren mit wesentlich mehr nach Hause durch die Sanierungsmaßnahmen und den immer 49% Anzeit an Ferralum. Gut das Sie das nicht allein entscheiden.
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DanielaFischer, 08.06.2023 21:27 Uhr
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Die jenigen, die die Insolvenzqoute höher sehen als den jetzigen Kurs. Metalcorp sagt, das bei Insolvenz 5% übrig bleiben. Das die das niedrig ansetzten, ist doch klar, weil sie von der Insolvenz abschrecken wollen, und den Laden lieber weiter betreiben wollen. Sie wollten doch ein Wertgutachten vorlegen, frag doch mal, warum sie sich so lange geweigert haben? Jetzt wird es, laut Webinar gestern, wohl leider erst im Juli oder Augsut kommen, aber man wollte die Gläubigerversammlung nicht noch mal bis dahin verschieben, da ja die 2026er Anleihe Ende Juni durch die Zinsen wohl auch ins Default laufen würde, und auch die Banken so lange nicht auf eine Lösung warten wollten. Zum Glück kann man sich durch suchen und durch Angaben von Teneo selber ausrechnen, was bei Insolvenz wirklich ungefähr übrig bleibt. Die BAGR mit ItalainCoke wurde jetzt geschätz auf 150 Mio. deshalb soll ja auch Ferralum die 70 Mio Anleihe übernehmen, insgesamt bis zu 102,5 Mio maximal inklusive Zinszahlungen, und Metalcorp 25 Mio überlassen, welches Ferralum aufnehmen muss. Die Aufspaltung hat ja auch den einen Grund, das Metalcorp keine Kredite durch ihren schelchten Ruf mehr bekommt, aber die neue Gesellschaft Ferralum mit den wertvollen Assets schon. Jetzt nehmen wir mal nur die 150 Millionen Wert von BAGR und stellen die bekannten Schulden von 553 Mio ( + 50 Mio geschätzt > mittlerer zweistelliger Mio Betrag laut Webinar) gegenüber. Das wäre eine Insolvenzqoute von 25%, davon ziehen wir Berater und Verwalter ab, dann bleibt ca. 15% Insolvenzqoute übrig. Leider mit Wartezeit von einigen Jahren.

In einem Insolvenz-Verfahren wird man solche hohen Millionenbeträge bei weitem nicht erreichen. Daher sind die 5 % schon realistisch. Wenn man jetzt die Anleihe kauft, müsste die Quote über 8% liege um etwas plus zu machen.
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DanielaFischer, 08.06.2023 21:22 Uhr
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Das ist so nicht richtig. Die Infrastruktur steht komplett, kann man nachlesen, auch welche Firma es gebaut hat. Der Binnenafen z.B., wo das Bauxit auf Bargen geladen wird, gehört R-Logitech und wurde in Gemeinschaft mit Metalcorp gebaut. Die 190km Strasse ist schon seit 2021 fertig, gibt es auch Bilder von. Es ist eine Haulroadstrasse, wie es sich auch in Australien gibt. Diese ist nicht geteert, sondern besteht aus verdichtetem Schotter und roter Erde. Diese muss, wie in Australien auch, alle 1 bis 2 Jahre nach der Regenzeit ausgebessert/abgezogen werde. Das ist ganz normal. Und dafür ist kein Geld mehr da, und die Firmen dort weigern sich wohl, die Arbeiten zu erfüllen, da dort in Guinea schon wohl länger Ebe in der Kasse ist. Auch liegt über 1 Mio Tonnen Bauxit am Hafen, welches zum Abtransport bereit liegt. Das geht aber nicht, aus dem besagten Grund, die Bargenschiffe können nicht bezahlt werden. Und wegen dieser Strasse und dem Hafen gab es mit der großen Firma aus den Emiraten immer wieder Streit. Da Metalcorp sie gebaut hat, aber andere die Infrastruktur mitbenutzen wollen, aber am liebsten nix dafür bezahlen wollen. Das geht nicht, denn je intensiver alles benutzt wird, desto eher muss repariert werden. Keine Firma überall auf der Welt lässt jemanden anderes etwas benutzen, ohne ein Entgeld dafür zu bekommen. Und was es zu den unbezahlten Rechnungen zusagen gibt, geht es hauptsächlich um Guinea. Dafür soll ja das Geld der Großinvestoren der 2026er benutzt werden, damit dann wieder die Subunternehmen für Metalcorp arbeiten. Das es in Europa unbezahlte Rechnungen gibt, glaube ich nicht, da BAGR und ItalainCoke ganz normal laufen und aus ihren positiven Cashflow (wurde gestern bestätigt, das Cashflow postiv) begleichen. Da Metalcorp in zwei Firmen geteilt wurde und BAGR jetzt verkauft ist, ist doch klar, das Ferralum/BAGR nicht für die Schulden der Bauxitminen aufkommen. Klassiche Aufteilung der Bilanzen, da wie in der Adhoc im Februar genannt, werden unabhängig voneinander betrieben und bilanziert. Morgen oder Anfang der nächsten Woche wissen wir mehr, denn wenn dann die Zahlen/geänderte Tagespunkte für die Gläubigerversammlung kommen und die Adhocgruppe bereit ist Metalcorp/Bauxitgesellschaften mit einem weiteren mittleren zweistelligen Millionenbetrag auszuhelfen, dann ist klar, das die Großinvestoren die Cahnce darin sehen, die Bauxitminen ans Laufen zu bringen und dann zu verkaufen. Man kann Minen nur verkaufen wenn der Käufer Bilanzen sehen, was der Abbau und Transport kostet, und was bleibt an Gewinn übrig. Ein Übernahmepreis setzt sich nunmal zusammmen aus vorhandener Resource und den Kosten für den Abbau. Es wurde gestern ganz klaz gesagt, es ist das Ziel die Bauxitminen zu verkaufen, oder diese entwickeln so, das sie durch die Decke gehen. Das war der Spruch von Herrn Moser, durch die Decke gehen, 3 bis 4x im Webinar. Das Geld der Großinvestoren ist nicht für Ferralum, sondern einzig für die Schulden der Metalcorp für die Bauxitminen. Wenn demnächst die Zahlen kommen und man sieht, das die Großinvestoren bereit sind nochmals Millionen zu geben, dann sehen sie eine Chance. Wenn die doch nix geben, da der Miningexperte vor Ort sagt, es hat keinen Sinn, ja dann ist klar es geht in die Insolvenz. Und keiner ist verpflichtet sich ein der Kapitalerhöhung zu beteiligen, die Summe steht fest was gebraucht wird, und wenn es das GO gibt, sind die Großinvetoren bereit das komplett zu übernehmen, aber rein rechtlich muss man halt allen Investoren das Recht einräumen sich zu beteiligen.

Wenn da alles stehen würde wäre schon die 2 oder dritte Verschiffung von Bauxit unterwegs. Die Straße ist doch nur eine Ausrede. Wenn alle zwei Jahre die Straße repariert werden muss, so sollte und muss man das finanzielle einplanen. Das haben sie mit Sicherheit auch. Aber es gab wohl keinen besseren Grund für die finanzielle Schieflage. ;-)
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DanielaFischer, 08.06.2023 21:17 Uhr
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Was meinen sie immer mit, wo ist das Geld hin? Die 5,6 Millionen Dollar sind in Guinea geblieben, da damit der Betrieb/die Schulden in Guinea bezahlt werden mussten. Stand auch irgendwo, das die Mittel nicht freigesetzt werden konnten, da die Betriebskosten in Guinea damit gezahlt werden mussten. Und anscheinend sind dort noch mehr Schulden, da kein Supunternehmer, z.B. die Bargeninhaber, die das Bauxit auf Meer bringen zum verladen, nicht mehr für Metalcorp arbeiten, bevor nicht bezahlt wurde.

Das Geld sollte zur Begleitung der Zinsen und der Teilrückzahlung eingesetzt werden. Man sieht doch daran, dass sie nicht wirtschaftlich arbeiten können. Da lohnen sich keine weiteren Investitionen.
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cult, 08.06.2023 20:17 Uhr
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Teil 2: Und jetzt der Sanierungsplan der erarbeitet wurde, ohne uns bis jetzt Zahlen zu nennen. Aber zumindest das Konstrukt ist erkennbar und was sich die Großinvestoren versprechen. Es soll 3 Geld Töpfe geben mit unterschiedlicher Priorität wie sie abgezahlt werden. Jetzt nehmen wir mal an: (ich benutze Zahlen die es leicht machen zu errechnen und aus meinen Erfahrungswerten der letzten 30 Jahre an der Börse kommen, ob richtig, sehen wir nächste Woche. Also, der Mininginspektor sagt, es lohnt sich die Minen aufzubauen und dann zu verkaufen. Das würde bedeuten die Großinvestoren geben 50 Millionen (wie gesagt, alles Schätzung), diese kommen in Topf 1 mit höchster Priorität für die Abzahlung. Die 50 Millionen kommen von, sagen wir, 5 Großinvestoren die jeweils 30 Millionen der 2026er Anleihe halten. Jeder investiert also 10 Millionen, also 20%. Somit darf er 20% seiner 2026er Anleihen in den Topf 2 tun, mit zweithöchster Priorität für die Rückzahlung, somit kommen in Topf 2 schon mal 30 Millionen mit zweithöchster Priorität für die Rückzahlung. Ausserdem will DMR, das in den Topf 2 auch prozentual von jedem Anleger der 2022er Anleihe Stücke kommen, da die 2022er Anleihe wichtig ist wegen der Gläubigerversammlung und das es Zustimmung gibt. Ich nehme an, das DMR 30% erreichen möchte, also das ca. 20 Mio von der 22er in Topf 2 landet. Somit ist Topf 2 mit 50 Millionen gefüllt. Alles was übrig ist, also mit meinen Zahlen gerechnet 320 Millionen, kommt dann in Topf 3, mit niedrigster Priorität. Weiter angenommen, der Miningexperte sagt, es lohnt sich die 2 Bauxitminen fertigzustellen und dann zu veräußern und er schätz der Verkauf bringt 200 Millionen (sehe ich als zu gering an, aber alles drunter würden die Investoren wohl garnicht mitgehen). Das heißt, von den 200 Millionen gehen 50 Millionen direkt an die Investoren aus Topf 1. Somit Topf 1 erledigt, es bleiben 150 Mio. Davon wird Topf2 bedient mit 50 Mio, Topf 2 auch erledigt. Somit bleiben 100 Mio wo der Topf 3 mit bedient wird, in dem sich jeder Anleihegläubiger aus 26er befindet, der sich nicht an der Investition für Topf1 beteiligt hat und die restlichen 70% der Anleihen von der 22er. Im Topf 3 liegen noch Anleihen im Wert von 320 Mio, davon werden dann die 100 Mio verteilt, bleibt eine Restschuld von 220 Millionen. Diese 220 Millionen werden durch die oben genannten 127,5 Mio von Ferralum auf 92,5 Mio reduziert. Ob diese 92,5 Millionen dann durch Tennantmetals und CRIndustries aufgebracht werden, kann ich nicht sagen. Aber so soll der Sanierungsplan aussehen, der garantiert auch noch mit einem zeitlichen Ablauf 3 bis 5 Jahre fixiert wird. Sollten die 92,5 Mio nachher stehen bleiben, ist man trotzdem dann bei einem Rückkaufwert aller Anleihe von 75%, und das wird die Intension der Großinvestoren dahinter sein. Wie gesagt, steinigt mich nicht wieder, meine Zahlen beruhen zum Teil auf Schätzungen, aber das ist das Prinzip der Sanierung und den unterschiedlichen Prioritätstöpfen. Kann auch alles anders kommen, wie Herr Moser mehrmals sagte, und Bauxit geht durch die Decke und die Minen müssen nicht verkauft werden, oder nur eine davon, sondern es wird genügend Cashflow generiert womit die Anleihen abgezahlt werden können. Und hier ein Beispiel zu Guinea, damit ihr seht ich mach mir Gedanken, aber ich rede hier nix schön: Heute kam eine Meldung über den Bauxitprouzent, mit dem Metalcorp schon seit Jahren in Guinea im Klinsch liegt. Dieser große Aluminiumproduzent aus den Emiraten wurde von der Guinearegierung sanktioniert. Und zwar deshalb, weil sie mehr Bauxit exportiert haben als vertraglich vereinbart wurde. Jetzt dürfen sie nur noch die Hälfte des vereinbarten Bauxits exportieren, bis sie nämlich den ebenfalls vertraglich vereinbarten Bau der Raffenerie beginnen und fertigstellen. Das Metalcorp den Export von Bauxit aus beiden Minen erhöhen darf, fällt damit flach, maximal Export auf 5 Millionen beschränkt. 5 Mio Bauxit sind Umsatz? Das errechnet jetzt mal selbst ;-)
c
cult, 08.06.2023 20:16 Uhr
1
Teil 1: Ich habe mir mal die Mühe gemacht und mir das Webinar noch 2x angeschaut. Um zu verstehen wie der Sanierungsplan überhaupt funktionieren soll und warum die sich die Mühe machen sich damit so intensiv zu beschäftigen. Die folgende Aufstellung beruht auf bekannte Zahlen und auf fiktive/geschätzte Zahlen, die wir ja in wenigen Tagen erfahren werden. Also was schon Fakt ist, die komplette BAGR geht in die Ferralum über. Der geschätzte Wert der BAGR, dann Ferralum, ist 150 Millionen. Als Kaufpreis sollen 102,5 Millionen in den nächsten 3 Jahren + 25 Millionen sofort sein. Als Sicherheit werden die Anleihegläubiger der 22er & 26er Anleihe 49 prozentige Anteilseigner der Ferralum. Den Wert dieser Beteiligung kann man einfach errechnen. 150 Millionen Wert, davon 49% sind 73,5 Millionen. Diese stehen 370 Millionen Schulden aus den Anleihen gegenüber. Somit bleib schon mal ein rechnerischer Wert jeder Anleihe von knapp 20%. Diesen hat man, da ja, wie im Webinar gesagt wurde, die Ferralum bis zur Schuldenabtragung unter der Kontrolle der Vertreter der Anleihen bleiben, damit kein Geld oder Firmenteile veruntreut werden. (Sorry, der Text ist so lang, das ich einen zweiten Teil machen musste, dieser befindet sich dann über diesem Text als Teil 2 gekennzeichnet)
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cult, 08.06.2023 14:38 Uhr
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Ich frage mich wer den Schrott noch kauft?

Die jenigen, die die Insolvenzqoute höher sehen als den jetzigen Kurs. Metalcorp sagt, das bei Insolvenz 5% übrig bleiben. Das die das niedrig ansetzten, ist doch klar, weil sie von der Insolvenz abschrecken wollen, und den Laden lieber weiter betreiben wollen. Sie wollten doch ein Wertgutachten vorlegen, frag doch mal, warum sie sich so lange geweigert haben? Jetzt wird es, laut Webinar gestern, wohl leider erst im Juli oder Augsut kommen, aber man wollte die Gläubigerversammlung nicht noch mal bis dahin verschieben, da ja die 2026er Anleihe Ende Juni durch die Zinsen wohl auch ins Default laufen würde, und auch die Banken so lange nicht auf eine Lösung warten wollten. Zum Glück kann man sich durch suchen und durch Angaben von Teneo selber ausrechnen, was bei Insolvenz wirklich ungefähr übrig bleibt. Die BAGR mit ItalainCoke wurde jetzt geschätz auf 150 Mio. deshalb soll ja auch Ferralum die 70 Mio Anleihe übernehmen, insgesamt bis zu 102,5 Mio maximal inklusive Zinszahlungen, und Metalcorp 25 Mio überlassen, welches Ferralum aufnehmen muss. Die Aufspaltung hat ja auch den einen Grund, das Metalcorp keine Kredite durch ihren schelchten Ruf mehr bekommt, aber die neue Gesellschaft Ferralum mit den wertvollen Assets schon. Jetzt nehmen wir mal nur die 150 Millionen Wert von BAGR und stellen die bekannten Schulden von 553 Mio ( + 50 Mio geschätzt > mittlerer zweistelliger Mio Betrag laut Webinar) gegenüber. Das wäre eine Insolvenzqoute von 25%, davon ziehen wir Berater und Verwalter ab, dann bleibt ca. 15% Insolvenzqoute übrig. Leider mit Wartezeit von einigen Jahren.
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cult, 08.06.2023 14:02 Uhr
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Sehr gute Wortwahl ... "Angeblich" ... Das Vertrauen ist dahin. Keiner wird denen noch Geld geben. Und schon gar nicht in dieser Höhe.

Keiner von uns wird denen noch Geld geben, da haben Sie Recht. Die Peanuts, die wir freisetzen können, werden nicht reichen. Spätestens nächste Woche werden Sie sehen, ob jemand, nämlich die Großinvestoren wie z.B Houlihan Lokey, die auch schon federführend bei dem Abkommen bei R-Logitech waren, den mittleren zweistelligen Millionenbetrag zur Verfügung stellen oder nicht. Wenn sie das nicht machen/wollen, ja dann ist es vorbei. Sollten sie es aber machen oder wollen, dann sehen sie die Chance. Wie sie schon sagten, wer ist so blöd und schmeißt schlechtem Geld noch Gutes hinterher? Wenn die es machen, würde ich behaupten, die sind nicht blöd. Keiner von uns muss Geld geben, die Großen sind bereit alles komplett zu übernehmen, aber rein rechtlich muss allen Investoren das Angebot sich zu beteilgen, gemacht werden. Ich habe das Webinar komplett mit Handy aufegezeichnet, und Teneo hat bestätigt, das BAGR und ItalainCoke gut laufen und postiven Cashflow generieren. Guinea hat Metalcorp an den Abgrund gebacht, ist eindeutig rauszuhören. Und das leider keiner der Metalcorp die letzten 2 Jahre auf die Finger geschaut hat, oder es nicht wollte.
c
cult, 08.06.2023 13:53 Uhr
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Vielleicht ist das Bauxit 20 Millionen Wert aber vermutlich eher nicht. Wieviel hat man den für die letzte Verschiffung erhalten und wo ist das Geld versandet? Das deutet her daraufhin das die Zahlen nicht stimmen. Und selbst wenn das Bauxit 20 Millionen wert ist bringt das nichts wenn die Kosten höher sind. 😉

Was meinen sie immer mit, wo ist das Geld hin? Die 5,6 Millionen Dollar sind in Guinea geblieben, da damit der Betrieb/die Schulden in Guinea bezahlt werden mussten. Stand auch irgendwo, das die Mittel nicht freigesetzt werden konnten, da die Betriebskosten in Guinea damit gezahlt werden mussten. Und anscheinend sind dort noch mehr Schulden, da kein Supunternehmer, z.B. die Bargeninhaber, die das Bauxit auf Meer bringen zum verladen, nicht mehr für Metalcorp arbeiten, bevor nicht bezahlt wurde.
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cult, 08.06.2023 13:47 Uhr
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Da läuft gar nichts. Die Miene steht zwar aber da die Infrastruktur fehlt wird da seit Monaten nichts mehr abgebaut. Angeblich braucht man jetzt eine neue Straße weil auf Grund der Regenzeit nichts transportiert werden kann. Frag dich doch mal warum die großen Bauxitplayer in Guinea genau diese eine Miene NICHT wollten.

Das ist so nicht richtig. Die Infrastruktur steht komplett, kann man nachlesen, auch welche Firma es gebaut hat. Der Binnenafen z.B., wo das Bauxit auf Bargen geladen wird, gehört R-Logitech und wurde in Gemeinschaft mit Metalcorp gebaut. Die 190km Strasse ist schon seit 2021 fertig, gibt es auch Bilder von. Es ist eine Haulroadstrasse, wie es sich auch in Australien gibt. Diese ist nicht geteert, sondern besteht aus verdichtetem Schotter und roter Erde. Diese muss, wie in Australien auch, alle 1 bis 2 Jahre nach der Regenzeit ausgebessert/abgezogen werde. Das ist ganz normal. Und dafür ist kein Geld mehr da, und die Firmen dort weigern sich wohl, die Arbeiten zu erfüllen, da dort in Guinea schon wohl länger Ebe in der Kasse ist. Auch liegt über 1 Mio Tonnen Bauxit am Hafen, welches zum Abtransport bereit liegt. Das geht aber nicht, aus dem besagten Grund, die Bargenschiffe können nicht bezahlt werden. Und wegen dieser Strasse und dem Hafen gab es mit der großen Firma aus den Emiraten immer wieder Streit. Da Metalcorp sie gebaut hat, aber andere die Infrastruktur mitbenutzen wollen, aber am liebsten nix dafür bezahlen wollen. Das geht nicht, denn je intensiver alles benutzt wird, desto eher muss repariert werden. Keine Firma überall auf der Welt lässt jemanden anderes etwas benutzen, ohne ein Entgeld dafür zu bekommen. Und was es zu den unbezahlten Rechnungen zusagen gibt, geht es hauptsächlich um Guinea. Dafür soll ja das Geld der Großinvestoren der 2026er benutzt werden, damit dann wieder die Subunternehmen für Metalcorp arbeiten. Das es in Europa unbezahlte Rechnungen gibt, glaube ich nicht, da BAGR und ItalainCoke ganz normal laufen und aus ihren positiven Cashflow (wurde gestern bestätigt, das Cashflow postiv) begleichen. Da Metalcorp in zwei Firmen geteilt wurde und BAGR jetzt verkauft ist, ist doch klar, das Ferralum/BAGR nicht für die Schulden der Bauxitminen aufkommen. Klassiche Aufteilung der Bilanzen, da wie in der Adhoc im Februar genannt, werden unabhängig voneinander betrieben und bilanziert. Morgen oder Anfang der nächsten Woche wissen wir mehr, denn wenn dann die Zahlen/geänderte Tagespunkte für die Gläubigerversammlung kommen und die Adhocgruppe bereit ist Metalcorp/Bauxitgesellschaften mit einem weiteren mittleren zweistelligen Millionenbetrag auszuhelfen, dann ist klar, das die Großinvestoren die Cahnce darin sehen, die Bauxitminen ans Laufen zu bringen und dann zu verkaufen. Man kann Minen nur verkaufen wenn der Käufer Bilanzen sehen, was der Abbau und Transport kostet, und was bleibt an Gewinn übrig. Ein Übernahmepreis setzt sich nunmal zusammmen aus vorhandener Resource und den Kosten für den Abbau. Es wurde gestern ganz klaz gesagt, es ist das Ziel die Bauxitminen zu verkaufen, oder diese entwickeln so, das sie durch die Decke gehen. Das war der Spruch von Herrn Moser, durch die Decke gehen, 3 bis 4x im Webinar. Das Geld der Großinvestoren ist nicht für Ferralum, sondern einzig für die Schulden der Metalcorp für die Bauxitminen. Wenn demnächst die Zahlen kommen und man sieht, das die Großinvestoren bereit sind nochmals Millionen zu geben, dann sehen sie eine Chance. Wenn die doch nix geben, da der Miningexperte vor Ort sagt, es hat keinen Sinn, ja dann ist klar es geht in die Insolvenz. Und keiner ist verpflichtet sich ein der Kapitalerhöhung zu beteiligen, die Summe steht fest was gebraucht wird, und wenn es das GO gibt, sind die Großinvetoren bereit das komplett zu übernehmen, aber rein rechtlich muss man halt allen Investoren das Recht einräumen sich zu beteiligen.
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