MICRON TECHNOLOGY WKN: 869020 ISIN: US5951121038 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 9.591
M
MartinaGabriela, 10.10.2025 11:49 Uhr
1

Die Annahme, dass professionelle Investoren diesen KI-Boom "Wochen oder Monate im Voraus" kommen sahen und nun planmäßig an Kleinanleger verkaufen, ist eine bequeme Börsenweisheit, die aber der harten Realität der letzten 18 Monate bei Micron fundamental widerspricht. Hätten die sogenannten Profis das wirklich gewusst, wäre eine Aktie wie Nvidia nicht in den letzten Jahren um über 2500% gestiegen – sie wäre schon 2018 deutlich teuer gewesen. Die Wahrheit ist, dass nicht nur der Markt, sondern auch Micron selbst von der Wucht und Geschwindigkeit des KI-Nachfrageschocks völlig überrascht wurde, was ihre eigenen, drastischen Handlungen unmissverständlich belegen. Genau in dieser Phase des maximalen Pessimismus, als die Panik am größten war, habe ich bei Kursen um die 55 Euro zugegriffen. Man muss sich nur die offiziellen Protokolle ansehen: Noch im ersten Quartal 2023 sprach CEO Sanjay Mehrotra von der "schwerwiegendsten Unausgewogenheit zwischen Angebot und Nachfrage seit 13 Jahren" (Q1 2023 Earnings Call). Das war keine gespielte Vorsicht, das war die Realität. Darauf folgten Maßnahmen, die das genaue Gegenteil einer Boom-Erwartung signalisierten: Die Investitionsausgaben (CapEx) wurden um über 40% gekürzt, die Wafer-Produktion um fast 30% gedrosselt, die Belegschaft sollte um rund 15% reduziert werden, Boni wurden gestrichen und die Gehälter der Führungskräfte gekürzt (Q1 & Q2 2023 Earnings Calls). Das sind nicht die Handlungen eines Unternehmens, das einen Superzyklus antizipiert, sondern die einer Firma im tiefsten Krisenmodus. Die Wende kam nicht durch einen vorhersehbaren, zyklischen Aufschwung, sondern durch einen externen, disruptiven Nachfrageschock namens generative KI. Die Reaktion des Managements war reaktiv, nicht proaktiv. Erst als die Nachfrage explodierte, wurden die Investitionspläne für HBM "in Reaktion auf die starke Kundennachfrage" massiv erhöht (Q4 2023 Earnings Call). Der angebliche Informationsvorsprung der Profis ist in diesem Fall ebenfalls relativiert. Nicht einmal die Insider wissen mit Sicherheit, welcher Konkurrent plötzlich ein technologisch überlegenes Produkt entwickelt oder welcher Großkunde seine Pläne ändert. Die entscheidenden Fakten, die den heutigen Markt definieren, sind öffentlich: Micron kommuniziert transparent, dass die HBM-Produktion dreimal so viele Waferressourcen bindet wie herkömmlicher DDR5-Speicher, was das Angebot für den Rest des Marktes strukturell verknappt (Q4 2024 Earnings Call). Es ist ebenfalls öffentlich, dass Microns HBM-Produktion für das gesamte Kalenderjahr 2025 ausverkauft ist und die Preisverhandlungen für 2026 bereits laufen (Q3 2024 Earnings Call). Das Narrativ ist also nicht "Profis verkaufen an Kleinanleger", sondern "Kunden kämpfen um knappe Kapazitäten bei den Herstellern". Und ich habe bis heute kein einziges Stück verkauft. Warum? Weil sich die Fundamentaldaten nicht nur verbessert haben – sie haben sich strukturell verändert. Laut meiner eigenen fundamentalen Berechnung liegt der faire Wert der Aktie über 150 Euro. Warum sollte ich also verkaufen, nur weil der Kurs gestiegen ist? Wir erleben hier keine einmalige "gute Nachricht", sondern den Beginn einer mehrjährigen, angebotslimitierten Wachstumsphase, in der die Nachfrage das Angebot strukturell übersteigt.

Danke für diese tolle Expertise. Ich freu mich immer über deine profunden Kommentare. Da lerne ich mit und nehme Vieles raus!
Breax
Breax, 10.10.2025 10:38 Uhr
0

Die Annahme, dass professionelle Investoren diesen KI-Boom "Wochen oder Monate im Voraus" kommen sahen und nun planmäßig an Kleinanleger verkaufen, ist eine bequeme Börsenweisheit, die aber der harten Realität der letzten 18 Monate bei Micron fundamental widerspricht. Hätten die sogenannten Profis das wirklich gewusst, wäre eine Aktie wie Nvidia nicht in den letzten Jahren um über 2500% gestiegen – sie wäre schon 2018 deutlich teuer gewesen. Die Wahrheit ist, dass nicht nur der Markt, sondern auch Micron selbst von der Wucht und Geschwindigkeit des KI-Nachfrageschocks völlig überrascht wurde, was ihre eigenen, drastischen Handlungen unmissverständlich belegen. Genau in dieser Phase des maximalen Pessimismus, als die Panik am größten war, habe ich bei Kursen um die 55 Euro zugegriffen. Man muss sich nur die offiziellen Protokolle ansehen: Noch im ersten Quartal 2023 sprach CEO Sanjay Mehrotra von der "schwerwiegendsten Unausgewogenheit zwischen Angebot und Nachfrage seit 13 Jahren" (Q1 2023 Earnings Call). Das war keine gespielte Vorsicht, das war die Realität. Darauf folgten Maßnahmen, die das genaue Gegenteil einer Boom-Erwartung signalisierten: Die Investitionsausgaben (CapEx) wurden um über 40% gekürzt, die Wafer-Produktion um fast 30% gedrosselt, die Belegschaft sollte um rund 15% reduziert werden, Boni wurden gestrichen und die Gehälter der Führungskräfte gekürzt (Q1 & Q2 2023 Earnings Calls). Das sind nicht die Handlungen eines Unternehmens, das einen Superzyklus antizipiert, sondern die einer Firma im tiefsten Krisenmodus. Die Wende kam nicht durch einen vorhersehbaren, zyklischen Aufschwung, sondern durch einen externen, disruptiven Nachfrageschock namens generative KI. Die Reaktion des Managements war reaktiv, nicht proaktiv. Erst als die Nachfrage explodierte, wurden die Investitionspläne für HBM "in Reaktion auf die starke Kundennachfrage" massiv erhöht (Q4 2023 Earnings Call). Der angebliche Informationsvorsprung der Profis ist in diesem Fall ebenfalls relativiert. Nicht einmal die Insider wissen mit Sicherheit, welcher Konkurrent plötzlich ein technologisch überlegenes Produkt entwickelt oder welcher Großkunde seine Pläne ändert. Die entscheidenden Fakten, die den heutigen Markt definieren, sind öffentlich: Micron kommuniziert transparent, dass die HBM-Produktion dreimal so viele Waferressourcen bindet wie herkömmlicher DDR5-Speicher, was das Angebot für den Rest des Marktes strukturell verknappt (Q4 2024 Earnings Call). Es ist ebenfalls öffentlich, dass Microns HBM-Produktion für das gesamte Kalenderjahr 2025 ausverkauft ist und die Preisverhandlungen für 2026 bereits laufen (Q3 2024 Earnings Call). Das Narrativ ist also nicht "Profis verkaufen an Kleinanleger", sondern "Kunden kämpfen um knappe Kapazitäten bei den Herstellern". Und ich habe bis heute kein einziges Stück verkauft. Warum? Weil sich die Fundamentaldaten nicht nur verbessert haben – sie haben sich strukturell verändert. Laut meiner eigenen fundamentalen Berechnung liegt der faire Wert der Aktie über 150 Euro. Warum sollte ich also verkaufen, nur weil der Kurs gestiegen ist? Wir erleben hier keine einmalige "gute Nachricht", sondern den Beginn einer mehrjährigen, angebotslimitierten Wachstumsphase, in der die Nachfrage das Angebot strukturell übersteigt.

Aber zu behaupten die großen Jungs hätten kein Insiderwissen oder einen Vorsprung ist völlig daneben 😅 die großen SIND die Börse. Du spielst nach deren Regeln.
Breax
Breax, 10.10.2025 10:35 Uhr
0

Die Annahme, dass professionelle Investoren diesen KI-Boom "Wochen oder Monate im Voraus" kommen sahen und nun planmäßig an Kleinanleger verkaufen, ist eine bequeme Börsenweisheit, die aber der harten Realität der letzten 18 Monate bei Micron fundamental widerspricht. Hätten die sogenannten Profis das wirklich gewusst, wäre eine Aktie wie Nvidia nicht in den letzten Jahren um über 2500% gestiegen – sie wäre schon 2018 deutlich teuer gewesen. Die Wahrheit ist, dass nicht nur der Markt, sondern auch Micron selbst von der Wucht und Geschwindigkeit des KI-Nachfrageschocks völlig überrascht wurde, was ihre eigenen, drastischen Handlungen unmissverständlich belegen. Genau in dieser Phase des maximalen Pessimismus, als die Panik am größten war, habe ich bei Kursen um die 55 Euro zugegriffen. Man muss sich nur die offiziellen Protokolle ansehen: Noch im ersten Quartal 2023 sprach CEO Sanjay Mehrotra von der "schwerwiegendsten Unausgewogenheit zwischen Angebot und Nachfrage seit 13 Jahren" (Q1 2023 Earnings Call). Das war keine gespielte Vorsicht, das war die Realität. Darauf folgten Maßnahmen, die das genaue Gegenteil einer Boom-Erwartung signalisierten: Die Investitionsausgaben (CapEx) wurden um über 40% gekürzt, die Wafer-Produktion um fast 30% gedrosselt, die Belegschaft sollte um rund 15% reduziert werden, Boni wurden gestrichen und die Gehälter der Führungskräfte gekürzt (Q1 & Q2 2023 Earnings Calls). Das sind nicht die Handlungen eines Unternehmens, das einen Superzyklus antizipiert, sondern die einer Firma im tiefsten Krisenmodus. Die Wende kam nicht durch einen vorhersehbaren, zyklischen Aufschwung, sondern durch einen externen, disruptiven Nachfrageschock namens generative KI. Die Reaktion des Managements war reaktiv, nicht proaktiv. Erst als die Nachfrage explodierte, wurden die Investitionspläne für HBM "in Reaktion auf die starke Kundennachfrage" massiv erhöht (Q4 2023 Earnings Call). Der angebliche Informationsvorsprung der Profis ist in diesem Fall ebenfalls relativiert. Nicht einmal die Insider wissen mit Sicherheit, welcher Konkurrent plötzlich ein technologisch überlegenes Produkt entwickelt oder welcher Großkunde seine Pläne ändert. Die entscheidenden Fakten, die den heutigen Markt definieren, sind öffentlich: Micron kommuniziert transparent, dass die HBM-Produktion dreimal so viele Waferressourcen bindet wie herkömmlicher DDR5-Speicher, was das Angebot für den Rest des Marktes strukturell verknappt (Q4 2024 Earnings Call). Es ist ebenfalls öffentlich, dass Microns HBM-Produktion für das gesamte Kalenderjahr 2025 ausverkauft ist und die Preisverhandlungen für 2026 bereits laufen (Q3 2024 Earnings Call). Das Narrativ ist also nicht "Profis verkaufen an Kleinanleger", sondern "Kunden kämpfen um knappe Kapazitäten bei den Herstellern". Und ich habe bis heute kein einziges Stück verkauft. Warum? Weil sich die Fundamentaldaten nicht nur verbessert haben – sie haben sich strukturell verändert. Laut meiner eigenen fundamentalen Berechnung liegt der faire Wert der Aktie über 150 Euro. Warum sollte ich also verkaufen, nur weil der Kurs gestiegen ist? Wir erleben hier keine einmalige "gute Nachricht", sondern den Beginn einer mehrjährigen, angebotslimitierten Wachstumsphase, in der die Nachfrage das Angebot strukturell übersteigt.

Mag alles richtig sein. Bin zu faul um mir das zu erlesen. Wir warten einfach ab. Der RSI hingegen ist so sehr überhitzt, da MUSS eine größere Korrektur kommen um ein ATH nach dem nächsten zu brechen.
alternate
alternate, 10.10.2025 5:55 Uhr
3
Kompliment, alles was Du hier die letzten Tage so geschrieben hast hat Hand und Fuß! 👌
m
m4758406, 10.10.2025 4:17 Uhr
5

An der Börse handeln Investoren Erwartungen an die Zukunft, nicht die Gegenwart. Wenn also „gute News“ kommen (z. B. tolle Quartalszahlen oder ein neuer Großkunde), ist die Realität oft so: ➡️ Die großen Investoren (Fonds, Banken, Insider) wissen oder ahnen das schon Wochen oder Monate im Voraus. ➡️ Sie haben vorher gekauft. ➡️ Wenn die Nachricht dann öffentlich wird, ist der Kurs oft schon gestiegen. ➡️ Kleinanleger springen jetzt auf („Oh, gute News, ich kauf!“) ➡️ Aber die Profis nutzen den Anstieg, um ihre Positionen zu verkaufen. Ergebnis: → Der Kurs steigt kurzzeitig (wegen der „Good News“) → Dann drehen die großen Adressen ab, nehmen Gewinne mit → Und der Kurs fällt wieder – trotz guter Nachrichten. 📊 2. Psychologie spielt eine riesige Rolle Der typische Kleinanleger denkt: „Die Aktie hat gute News, die muss jetzt steigen!“ Der Profi denkt: „Jeder glaubt, dass sie steigt – das ist meine Chance, auszusteigen.“ Das ist reine Marktpsychologie. Wenn eine Nachricht schon „im Preis drin“ ist, kommt es oft zu genau diesem Effekt: Good News → Kurs fällt, weil niemand mehr übrig bleibt, der noch kaufen kann. 🏦 3. Insider & Institutionelle Du hast auch das Richtige angedeutet: Große Häuser wie Goldman Sachs, JPMorgan, BlackRock usw. haben: • mehr Informationen, • bessere Analysen, • direkten Zugang zum Management, • und teilweise frühere Hinweise auf Entwicklungen. Sie handeln also vor den News, nicht nach ihnen. Und manchmal (vorsichtig gesagt) profitieren sie auch davon, wenn sie durch positive Analysen oder Medienberichte Interesse erzeugen, um danach auf höherem Niveau abzuverkaufen. Das ist keine „Verschwörung“, sondern einfach Informationsvorsprung + Psychologie + Marktstruktur. ⚖️ Fazit: Gute News ≠ guter Einstiegszeitpunkt Wenn du siehst, dass eine Aktie stark auf positive News steigt, kann es sinnvoll sein: • nicht sofort einzusteigen, • sondern auf eine Konsolidierung oder Korrektur zu warten, • und zu prüfen, ob die Bewertung (KGV, Wachstum, Ausblick etc.) den Hype rechtfertigt. Oder kurz gesagt: „Nicht die News sind entscheidend, sondern ob sie schon eingepreist sind.“

Die Annahme, dass professionelle Investoren diesen KI-Boom "Wochen oder Monate im Voraus" kommen sahen und nun planmäßig an Kleinanleger verkaufen, ist eine bequeme Börsenweisheit, die aber der harten Realität der letzten 18 Monate bei Micron fundamental widerspricht. Hätten die sogenannten Profis das wirklich gewusst, wäre eine Aktie wie Nvidia nicht in den letzten Jahren um über 2500% gestiegen – sie wäre schon 2018 deutlich teuer gewesen. Die Wahrheit ist, dass nicht nur der Markt, sondern auch Micron selbst von der Wucht und Geschwindigkeit des KI-Nachfrageschocks völlig überrascht wurde, was ihre eigenen, drastischen Handlungen unmissverständlich belegen. Genau in dieser Phase des maximalen Pessimismus, als die Panik am größten war, habe ich bei Kursen um die 55 Euro zugegriffen. Man muss sich nur die offiziellen Protokolle ansehen: Noch im ersten Quartal 2023 sprach CEO Sanjay Mehrotra von der "schwerwiegendsten Unausgewogenheit zwischen Angebot und Nachfrage seit 13 Jahren" (Q1 2023 Earnings Call). Das war keine gespielte Vorsicht, das war die Realität. Darauf folgten Maßnahmen, die das genaue Gegenteil einer Boom-Erwartung signalisierten: Die Investitionsausgaben (CapEx) wurden um über 40% gekürzt, die Wafer-Produktion um fast 30% gedrosselt, die Belegschaft sollte um rund 15% reduziert werden, Boni wurden gestrichen und die Gehälter der Führungskräfte gekürzt (Q1 & Q2 2023 Earnings Calls). Das sind nicht die Handlungen eines Unternehmens, das einen Superzyklus antizipiert, sondern die einer Firma im tiefsten Krisenmodus. Die Wende kam nicht durch einen vorhersehbaren, zyklischen Aufschwung, sondern durch einen externen, disruptiven Nachfrageschock namens generative KI. Die Reaktion des Managements war reaktiv, nicht proaktiv. Erst als die Nachfrage explodierte, wurden die Investitionspläne für HBM "in Reaktion auf die starke Kundennachfrage" massiv erhöht (Q4 2023 Earnings Call). Der angebliche Informationsvorsprung der Profis ist in diesem Fall ebenfalls relativiert. Nicht einmal die Insider wissen mit Sicherheit, welcher Konkurrent plötzlich ein technologisch überlegenes Produkt entwickelt oder welcher Großkunde seine Pläne ändert. Die entscheidenden Fakten, die den heutigen Markt definieren, sind öffentlich: Micron kommuniziert transparent, dass die HBM-Produktion dreimal so viele Waferressourcen bindet wie herkömmlicher DDR5-Speicher, was das Angebot für den Rest des Marktes strukturell verknappt (Q4 2024 Earnings Call). Es ist ebenfalls öffentlich, dass Microns HBM-Produktion für das gesamte Kalenderjahr 2025 ausverkauft ist und die Preisverhandlungen für 2026 bereits laufen (Q3 2024 Earnings Call). Das Narrativ ist also nicht "Profis verkaufen an Kleinanleger", sondern "Kunden kämpfen um knappe Kapazitäten bei den Herstellern". Und ich habe bis heute kein einziges Stück verkauft. Warum? Weil sich die Fundamentaldaten nicht nur verbessert haben – sie haben sich strukturell verändert. Laut meiner eigenen fundamentalen Berechnung liegt der faire Wert der Aktie über 150 Euro. Warum sollte ich also verkaufen, nur weil der Kurs gestiegen ist? Wir erleben hier keine einmalige "gute Nachricht", sondern den Beginn einer mehrjährigen, angebotslimitierten Wachstumsphase, in der die Nachfrage das Angebot strukturell übersteigt.
Breax
Breax, 09.10.2025 22:01 Uhr
1

Und wenn es böse 📉, bei 95$ wird wieder eingekauft 😅

So ist richtig:)
Karmate1
Karmate1, 09.10.2025 19:53 Uhr
0
Ich bin drin
Benjamin2021
Benjamin2021, 09.10.2025 19:03 Uhr
0
Und wenn es böse 📉, bei 95$ wird wieder eingekauft 😅
alternate
alternate, 09.10.2025 17:38 Uhr
0
Die Bewertung von Micron ist moderat im Vergleich zu vielen anderen Werten. Ich mach mir da jetzt noch nicht die wirklich großen Sorgen. 😉
Breax
Breax, 09.10.2025 16:36 Uhr
0
Man sieht gerade schön, wie hoch der Outflow zum Inflow ist. 89Mio sind reingeflossen- 190 Mio rausgeflossen. Sell the Good News! Wartet noch grob n paar Tage ab guckt wie er sich verhält ob er noch n kleinen Impuls nach oben bekommt und dann short rein :)
Breax
Breax, 09.10.2025 16:31 Uhr
0
Jaja... Also ich lese tatsächlich weiter oben einige die gerade nachbuttern... kann man ja auch machen, wenn man Geduld hat.
Benjamin2021
Benjamin2021, 09.10.2025 13:41 Uhr
0

An der Börse handeln Investoren Erwartungen an die Zukunft, nicht die Gegenwart. Wenn also „gute News“ kommen (z. B. tolle Quartalszahlen oder ein neuer Großkunde), ist die Realität oft so: ➡️ Die großen Investoren (Fonds, Banken, Insider) wissen oder ahnen das schon Wochen oder Monate im Voraus. ➡️ Sie haben vorher gekauft. ➡️ Wenn die Nachricht dann öffentlich wird, ist der Kurs oft schon gestiegen. ➡️ Kleinanleger springen jetzt auf („Oh, gute News, ich kauf!“) ➡️ Aber die Profis nutzen den Anstieg, um ihre Positionen zu verkaufen. Ergebnis: → Der Kurs steigt kurzzeitig (wegen der „Good News“) → Dann drehen die großen Adressen ab, nehmen Gewinne mit → Und der Kurs fällt wieder – trotz guter Nachrichten. 📊 2. Psychologie spielt eine riesige Rolle Der typische Kleinanleger denkt: „Die Aktie hat gute News, die muss jetzt steigen!“ Der Profi denkt: „Jeder glaubt, dass sie steigt – das ist meine Chance, auszusteigen.“ Das ist reine Marktpsychologie. Wenn eine Nachricht schon „im Preis drin“ ist, kommt es oft zu genau diesem Effekt: Good News → Kurs fällt, weil niemand mehr übrig bleibt, der noch kaufen kann. 🏦 3. Insider & Institutionelle Du hast auch das Richtige angedeutet: Große Häuser wie Goldman Sachs, JPMorgan, BlackRock usw. haben: • mehr Informationen, • bessere Analysen, • direkten Zugang zum Management, • und teilweise frühere Hinweise auf Entwicklungen. Sie handeln also vor den News, nicht nach ihnen. Und manchmal (vorsichtig gesagt) profitieren sie auch davon, wenn sie durch positive Analysen oder Medienberichte Interesse erzeugen, um danach auf höherem Niveau abzuverkaufen. Das ist keine „Verschwörung“, sondern einfach Informationsvorsprung + Psychologie + Marktstruktur. ⚖️ Fazit: Gute News ≠ guter Einstiegszeitpunkt Wenn du siehst, dass eine Aktie stark auf positive News steigt, kann es sinnvoll sein: • nicht sofort einzusteigen, • sondern auf eine Konsolidierung oder Korrektur zu warten, • und zu prüfen, ob die Bewertung (KGV, Wachstum, Ausblick etc.) den Hype rechtfertigt. Oder kurz gesagt: „Nicht die News sind entscheidend, sondern ob sie schon eingepreist sind.“

Danke für die Info, aber denkst du tatsächlich, dass wir alle noch unsere 100% hier halten ? Ich denke, die meisten von uns haben schon längst verkauft und sind nur noch mit 20-30 % vom Gewinn investiert. Aber einer wie du hat hier gefehlt a la Agent.K 😂😂😂… jedes Forum braucht ein Hu.nk.
Breax
Breax, 09.10.2025 12:58 Uhr
0
An der Börse handeln Investoren Erwartungen an die Zukunft, nicht die Gegenwart. Wenn also „gute News“ kommen (z. B. tolle Quartalszahlen oder ein neuer Großkunde), ist die Realität oft so: ➡️ Die großen Investoren (Fonds, Banken, Insider) wissen oder ahnen das schon Wochen oder Monate im Voraus. ➡️ Sie haben vorher gekauft. ➡️ Wenn die Nachricht dann öffentlich wird, ist der Kurs oft schon gestiegen. ➡️ Kleinanleger springen jetzt auf („Oh, gute News, ich kauf!“) ➡️ Aber die Profis nutzen den Anstieg, um ihre Positionen zu verkaufen. Ergebnis: → Der Kurs steigt kurzzeitig (wegen der „Good News“) → Dann drehen die großen Adressen ab, nehmen Gewinne mit → Und der Kurs fällt wieder – trotz guter Nachrichten. 📊 2. Psychologie spielt eine riesige Rolle Der typische Kleinanleger denkt: „Die Aktie hat gute News, die muss jetzt steigen!“ Der Profi denkt: „Jeder glaubt, dass sie steigt – das ist meine Chance, auszusteigen.“ Das ist reine Marktpsychologie. Wenn eine Nachricht schon „im Preis drin“ ist, kommt es oft zu genau diesem Effekt: Good News → Kurs fällt, weil niemand mehr übrig bleibt, der noch kaufen kann. 🏦 3. Insider & Institutionelle Du hast auch das Richtige angedeutet: Große Häuser wie Goldman Sachs, JPMorgan, BlackRock usw. haben: • mehr Informationen, • bessere Analysen, • direkten Zugang zum Management, • und teilweise frühere Hinweise auf Entwicklungen. Sie handeln also vor den News, nicht nach ihnen. Und manchmal (vorsichtig gesagt) profitieren sie auch davon, wenn sie durch positive Analysen oder Medienberichte Interesse erzeugen, um danach auf höherem Niveau abzuverkaufen. Das ist keine „Verschwörung“, sondern einfach Informationsvorsprung + Psychologie + Marktstruktur. ⚖️ Fazit: Gute News ≠ guter Einstiegszeitpunkt Wenn du siehst, dass eine Aktie stark auf positive News steigt, kann es sinnvoll sein: • nicht sofort einzusteigen, • sondern auf eine Konsolidierung oder Korrektur zu warten, • und zu prüfen, ob die Bewertung (KGV, Wachstum, Ausblick etc.) den Hype rechtfertigt. Oder kurz gesagt: „Nicht die News sind entscheidend, sondern ob sie schon eingepreist sind.“
Breax
Breax, 09.10.2025 12:06 Uhr
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Ich hab nur Analysentechnisch behauptet das wir vor einem Trendwendebereich stehen. Die Daten hab ich geschrieben. In diesem Bereich wird der Kurs drehen und in eine Korrekturphase wandern, wo ein Short tatsächlich mehr Sinn ergibt du Honk. Überzyklisch gesehen erreichen wir selbstverständlich neue ATHs. Aber dennoch ist es Analysentechnisch sinnvoller jetzt short zu gehen. Mag sein dass der noch 5-10 oder 15% steigen wird. Aber das kann man nie genau voraus sagen. Also wo genau ist euer problem jetzt? :) Das hat auch nichts mit Weltpolitschen Dingen zu tun oder die ach so tollen News und Anhebungen von irgendwem. (Dient übrigens nur für euch kleinen Anleger das IHR investiert und die ihren Profit raushauen weil die genau wissen das eine Korrektur im Anmarsch ist) was meinst du eigentlich wieviele MILLIONEN die an solch blöden News verdienen, weil es immer wieder Idioten gibt die nach good News investieren 😂🤌🏽 Wartet einfach ab... ich habs nur als gut gemeinten Rat geschrieben.
Karmate1
Karmate1, 09.10.2025 8:20 Uhr
0
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