Nantkwest / Immunitybio -> IBRX WKN: A2QQ2E ISIN: US45256X1037 Forum: Aktien User: captainpump97

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22. August 2026, 12:59 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 18.568
Lirumlarum1
Lirumlarum1, Mittwoch 20:50 Uhr
0

Das ist ziemlich interessant, hab die PR mal mit KI gecheckt: Ja – ich halte die heutige Merck/Moderna-News auch aus IBRX-Sicht für relevant, aber eher als Validierung eines immunologischen Therapieprinzips und als Wettbewerbs-/Partnerschaftssignal als als unmittelbaren IBRX-Katalysator. Heute, am 19. August, haben Merck⁠ und Moderna⁠ gemeldet, dass die große Phase-3-Studie INTerpath-001 mit 1.137 Melanompatienten ihre entscheidenden Endpunkte erreicht hat: Die personalisierte mRNA-Krebsimpfung Intismeran (V940) + Keytruda war Keytruda allein sowohl beim recurrence-free survival als auch beim distant metastasis-free survival statistisch signifikant und klinisch relevant überlegen. Noch fehlen allerdings die konkreten Hazard Ratios aus Phase 3; die Daten sollen auf einem Kongress vorgestellt und anschließend den Behörden vorgelegt werden. Warum das für IBRX interessant ist Der entscheidende Punkt ist nicht Melanom, sondern das Prinzip: Checkpoint-Inhibitor allein < Checkpoint-Inhibitor + zusätzliche Aktivierung des Immunsystems. Moderna macht das mit einem individualisierten Neoantigen-Impfstoff, der tumorspezifische T-Zell-Antworten erzeugen soll. ANKTIVA verfolgt einen anderen Ansatz: IL-15-vermittelte Aktivierung und Expansion insbesondere von NK- und CD8-T-Zellen. ImmunityBio beschreibt ANKTIVA entsprechend als Verstärker sowohl des angeborenen als auch des adaptiven Immunsystems. Das ist konzeptionell ziemlich nah an PSS’ These: Tumor erkennen → Immunantwort auslösen → Immunzellen aktivieren/erhalten → Checkpoint-Blockade nutzen. Und genau deshalb ist der Erfolg von Moderna aus meiner Sicht eher positiv als negativ für die wissenschaftliche IBRX-Story. Besonders interessant: NSCLC Hier wird die Überschneidung erheblich größer. Merck/Moderna entwickeln Intismeran + Keytruda bereits über mehrere Tumorarten hinweg, darunter NSCLC und Blasenkrebs. Insgesamt laufen neun Phase-2/3-Programme. Und ausgerechnet NSCLC ist eines der wichtigsten potenziellen Expansionsgebiete für ANKTIVA. ImmunityBio verfolgt dort wiederum die These: Checkpoint-Inhibitor versagt → ANKTIVA stimuliert NK/T-Zellen → Checkpoint-Therapie wird fortgeführt bzw. erneut wirksam gemacht. IBRX hat bei checkpoint-refraktärem NSCLC bereits klinische Signale gezeigt und argumentiert explizit mit der Wiederherstellung der Lymphozytenzahl bzw. Immunfunktion. Das bedeutet allerdings auch: Merck/Moderna wird zu einem ernstzunehmenden potenziellen Wettbewerber, falls beide Ansätze irgendwann in denselben Krankheitsstadien landen.

Und Merck und Moderna haben das bessere Vertriebsnetz. Sollte deren Indikation bei gleichem Tumortyp nur ein wenig besser oder gleichwertig sein, muss IBRX mächtig Gas geben...
captainpump97
captainpump97, Mittwoch 21:01 Uhr
2
Hey, schön von dir zu lesen :-) Das mit dem Vertrieb stimmt natürlich. Vielleicht nochmal zur Differenzierung für alle die das nicht einordnen können: Das bessere Vertriebsnetz von Merck/Moderna ist ein reales Risiko, aber derzeit kein entscheidender Nachteil für IBRX aus meiner Sicht. Sollten ANKTIVA und Intismeran irgendwann in derselben Indikation mit ähnlich guten Daten konkurrieren, hätte Merck/Moderna einen klaren Vorteil. Aktuell sind die Therapien aber keine direkten Konkurrenten: Sie haben unterschiedliche Wirkmechanismen und werden teilweise in unterschiedlichen Krankheitsstadien entwickelt. ANKTIVA könnte sogar ergänzend zu Keytruda eingesetzt werden, insbesondere nach Checkpoint-Versagen. IBRX löst sein Vertriebsproblem zudem zunehmend über Partner wie Accord in Europa und regionale Partner in MENA, statt selbst ein Merck-großes Vertriebsnetz aufzubauen. Der entscheidende Punkt ist daher nicht der Vertrieb, sondern die klinische Evidenz: Wenn ANKTIVA in großen randomisierten Studien überzeugende Ergebnisse liefert, wird ein fehlendes eigenes globales Vertriebsnetz lösbar – über Lizenz-, Co-Development- oder Big-Pharma-Partnerschaften. Kurz: Merck/Moderna haben kommerziell die stärkere Ausgangsposition. Entscheidend wird aber sein, wer die besseren Daten für welche Patientengruppe liefert.
captainpump97
captainpump97, Donnerstag 7:06 Uhr
0
Morgen Zusammen!
Tschibsy
Tschibsy, Donnerstag 7:18 Uhr
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Guten Morgen ☕️🫖
A
Alm, Mittwoch 19:57 Uhr
0
Ja, danke
captainpump97
captainpump97, Mittwoch 18:56 Uhr
0
Falls du damit Studienergebnisse meinst…
captainpump97
captainpump97, Mittwoch 18:56 Uhr
0
Denke die nächsten Ergebnisse werden Lung Phase 3, BCG Naive Phase 3 & GBM Phase 2 sein in Q4
A
Alm, Mittwoch 17:35 Uhr
0
Wann werden hier die nächsten Ergebnisse erwartet?
captainpump97
captainpump97, Mittwoch 16:45 Uhr
0
Endlich mal wieder ein bisschen Volumen!
B
BloodyMercy, Mittwoch 15:15 Uhr
0
Es rückt das Thema auf jeden Fall wieder weiter in den Fokus der Leute. Das kann nur gut sein für die Leute und die Forschung. Für den ein oder anderen Geldbeutel natürlich auch aber es ist auf jeden Fall ein starkes Signal.
captainpump97
captainpump97, Mittwoch 14:19 Uhr
0

🥳... endlich mal wieder gute Nachrichten... man denke auch mal an die Leute, welche von den Krankheiten betroffen sind... vielleicht trifft es irgendwann mal einen von uns...dann sind wir froh, dass wir mit unserem Investment zur Forschung beigetragen haben... Ich freue mich...🤘

Ja aufjedenfall, ein Gewinn für die Medizin und Betroffene - mal völlig gelöst vom eigenen Geldbeutel
marlehne
marlehne, Mittwoch 14:17 Uhr
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🥳... endlich mal wieder gute Nachrichten... man denke auch mal an die Leute, welche von den Krankheiten betroffen sind... vielleicht trifft es irgendwann mal einen von uns...dann sind wir froh, dass wir mit unserem Investment zur Forschung beigetragen haben... Ich freue mich...🤘
captainpump97
captainpump97, Mittwoch 14:09 Uhr
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Deswegen steigt die Aktie auch vorbörslich - weil der Biologische Wirkungsmechanismus den PSS seit Jahren propagiert, zunehmend bestätigt wird. Unter anderem über diese neue Meldung von Moderna und Merck :-)
captainpump97
captainpump97, Mittwoch 14:07 Uhr
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Von daher sehe ich es weniger als einen kompletten Therapieersatz von z.B. Chemo oder Checkpoint-Inhibitioren (u.a. auf Basis von IL-2), sondern als eine sinnvolle Ergänzung in nahezu jedweder Form von Immunbehandlung. Zeichnet natürlich ein großes Bild, aber das ist halt das spannende an dem Investment.
captainpump97
captainpump97, Mittwoch 14:02 Uhr
0
Macht ja auch einfach Sinn, vom Wirkungsmechanismus schließen sich IL-15 und bspw. IL-2 auch nicht aus, sondern verbessern sogar in Kombination die Gesamtwirksamkeit. Daher wird das narrativ ANKTIVA als „Backbone-Therapie“ zu nutzen nur noch weiter gestärkt
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