NETFLIX WKN: 552484 ISIN: US64110L1061 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Baader Bank
Knock-Outs auf Netflix
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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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Kommentare 16.671
BQX,
17.07.2018 20:33 Uhr
0
Wie bei Amazon Ente... Lass gut sein
S
Sergio87,
17.07.2018 20:10 Uhr
0
Mein sl ist bei 100 sodass mein Einsatz safe ist und von dem Rest lasse ich mich gar nicht beeindrucken. Wer hier unruhig wird sollte die Finger von der Börse lassen und sein Geld auf der Bank parken.
Ri.L,
17.07.2018 20:06 Uhr
0
Wie Kay One sagen würde :
Netflix und chill .... wer dieses Motto verfolgt hat gestern Abend , hat alles richtig gemacht
H
Hokuspokus,
17.07.2018 20:05 Uhr
0
Kgv 138? Na dann fallt mal irgendwann auf die Nase
B
Buggyy1,
17.07.2018 19:41 Uhr
0
So ist es eben, wenn einige meinen, sie müssten mit SL arbeiten. Alles wieder okay hier!
T
Tycoon5551,
17.07.2018 18:43 Uhr
0
https://www.youtube.com/watch?v=s_73C_fBcog&feature=share
T
Tycoon5551,
17.07.2018 18:38 Uhr
0
Lasst euch nicht von euren Gefühlen lenken! Buy and Hold ;)
K
Kulp,
17.07.2018 18:32 Uhr
0
@Borsii
Warum?
P
Predator71,
17.07.2018 18:26 Uhr
0
Ich musste zweimal hinsehen um es zu glauben
B
Borsii,
17.07.2018 18:26 Uhr
0
@kulp deine zertis mit hebel 10 sind hinüber die kommen nicht mehr
R
Reizfigur,
17.07.2018 18:25 Uhr
0
Leute unser durchhalten hat sich jetzt schon gelohnt
T
TimBooo,
17.07.2018 18:22 Uhr
0
Alle probieren noch irgendwie reinzukommen auf den weg zurück auf die 350 ^^
O
Ostfreesk111,
17.07.2018 18:21 Uhr
0
Jetzt dreht alles völlig auf.
c
cl72,
17.07.2018 18:15 Uhr
0
bin bei 295 wieder rein. typisch amerika
d
doofo,
17.07.2018 18:10 Uhr
0
Schön nachgelegt
RAZ82,
17.07.2018 18:08 Uhr
0
15 Prozent Kursverlust – müssen wir uns um den Videodienst Netflix jetzt Sorgen machen? Nein. Beunruhigend ist eher etwas anderes.

Ist der amerikanische Streaming-Anbieter Netflix an der Börse eine gewaltige Spekulationsblase geworden? Die Sorge zumindest geht wieder um, das es so sein könnte. Grund ist der gerade veröffentlichte Geschäftsbericht des in Kalifornien beheimateten Unternehmens, den die Anleger mit einem Kursrückgang bedachten – um satte 15 Prozent.
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Tatsächlich sind die neuen Zahlen keineswegs beängstigend, sondern für sich genommen auf den zweiten Blick ziemlich solide: Über fünf Millionen Menschen mehr abonnieren nun Netflix, insgesamt sind es auf der ganzen Welt 130 Millionen. Die Nutzerzahlen sind außerhalb der Vereinigten Staaten sogar stärker gewachsen als auf dem Heimatmarkt. Umsatz und Gewinn haben ebenfalls zugelegt, der Gewinn je Aktie ist höher ausgefallen, als das die professionellen Marktbeobachter prognostizierten.
Nur Amazon ist so hoch bewertet
Der unternehmerische Erfolg spiegelt sich überdies auch abseits der eigenen Bilanz. Gerade ist bekannt geworden, dass die Angebote aus dem Hause Netflix häufiger für den wichtigsten Fernsehpreis der Welt (Emmy) nominiert worden sind als jeder klassische Sender; das hat es noch nie gegeben. Fernsehsender, aber zum Beispiel auch der Unterhaltungskonzern Disney haben längst reagiert und entweder eigene, mit Netflix konkurrierende Angebote aufgebaut, ausgeweitet oder angekündigt. Der iPhone-Hersteller Apple gibt zusehends Geld aus für eigene Serieninhalte, Amazon hat sein Konkurrenzprodukt längst etabliert.
Apropos Disney: An der Börse halten sie den Mickey-Maus-Konzern derzeit für etwas mehr als 160 Milliarden Dollar wert, Netflix für mehr als 170 Milliarden Dollar.
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An dieser Stelle wiederum fängt das Grübeln der Investoren an. Bislang rechtfertigen sie den über die vergangenen Jahre stark gestiegenen Netflix-Aktienkurs (alleine in diesem Jahr plus 100 Prozent) nämlich vornehmlich mit der Hoffnung auf weiter schnell wachsende Nutzerzahlen, mindestens gleichbleibender Zahlungsbereitschaft und supererfolgreichen neuen Serien, mit denen Netflix an Hits wie „House of Cards“ oder „Stranger Things“ anknüpfen kann. Das zeigt sich in einer bewährten und gebräuchlichen Kennzahl an der Börse, dem Verhältnis zwischen aktuellem Börsenkurs und erwartetem Gewinn. Sie beträgt für Netflix derzeit 142, was ein sehr hoher Wert ist selbst innerhalb der Technologiebranche – die führenden amerikanischen Internetunternehmen Alphabet (Google), Apple und Facebook sind deutlich niedriger bewertet, von ihnen befindet sich einzig der Onlinehändler Amazon auf einem ähnlichen Bewertungsniveau wie Netflix.
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Erst einmal spricht wenig dagegen, dass Netflix in Zukunft weniger Erfolg haben müsste. Das Unternehmen gibt weiter mehr Geld aus für neue eigenen Produktionen, für seine Vermarktung ebenfalls. Das Angebot innerhalb Amerikas wächst, aber auch in zunehmend anderen Sprachräumen. Vollkommen klar ist indes auch, dass die Anleger eben gerade dann hinterfragen, mit welcher Geschwindigkeit das weitergeht, wenn die Zahlen nicht nur schlechter sind als sie zuvor erwarteten, sondern auch schlechter als die Netflix-Führung in Aussicht gestellt hatte. Ist das bloß eine Ausnahme? Oder steckt doch mehr dahinter?
Ziemlich aus der Luft gegriffen scheint schließlich, die Netflix-Geschäftsergebnisse als richtungsweisend für die übrigen amerikanischen Internetunternehmen zu deuten. Das wird auch diese Berichtssaison zeigen – wenn Apple den nächsten Zigmilliardengewinn melden wird und sich mutmaßlich auch für das größte soziale Netzwerk der Welt Facebook (Börsenwert derzeit: 600 Milliarden Dollar) zeigen wird, dass der gewachsene politische Druck infolge der Datenweitergabe an das britische IT-Unternehmen Cambridge Analytica weder das Werbegeschäft noch die Nutzerzahlen substantiell beeinflusst haben wird.
Wer nach Beunruhigendem suchen möchte, sollte sich eher fragen, wieso wichtige Börsenbarometer wie der S&P 500 oder der Dow Jones wesentlich deswegen minimal im Plus liegen verglichen mit dem Jahresbeginn, weil die Aktienkurse von Tech-Unternehmen wie Amazon, Apple & Co so stark gestiegen sind. Denn die Wirtschaft wächst, nicht nur in Amerika, ziemlich robust. Eigentlich.
Quelle: FAZ.NET
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