NORDEX WKN: A0D655 ISIN: DE000A0D6554 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Lang & Schwarz
Knock-Outs auf Nordex
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Kommentare 79.137
K
KVP,
03.06.2022 17:49 Uhr
2
Beitrag zwei von ulm:
Nordex bald mit neuem Großauftrag aus Brasilien
02.06.22 19:00
#41191
Der Asset-Arm der australischen Bank Macquarie, die Green Investment Group (GIG), wird in Brasilien ein Hypridkraftwerk bauen. Das Hypridkraftwerk "Feijão" wird aus einem 456 MW großen Windpark und einem 130 MW großen Solarkraftwerk bestehen.
Der Windpark wird mit 80 Nordex Turbinen N163/5700 gebaut. Dürfte dann aber ein Auftrag schon für 2024 sein.
l.facebook.com/...Jh_AU1GQcfXDST79gnNnwc2zeIlfnaHAjvwOsMyJB6w
Brasilien ist der top Nordex Markt schlechthin mit einer fixen Projektpipeline von hervorragenden 1.771 MW:
519 MW - "Ventos de Santa Eugenia" - Statkraft - Inbetriebnahme: 1. Hj. 2023 >> 91 N163
399 MW - "Lagoa dos Ventos III" - Enel - Inbetriebnahme: Ende 2023 >> 70 N163
370 MW - "Cajuína II" - AES Brasil - Inbetriebnahme 1. Hj. 2023 >> 65x N163
313 MW - "Cajuína" - AES Brasil - Inbetriebnahme Ende 2022 >> 55 N163
90 MW - "Jandaíra Copel" - COPEL - Inbetriebnahme: Sommer 2022 >> 20 Acciona Mühlen
80 MW - "Morro do Cruzeiro" - Statkraft - Inbetriebnahme: Ende 2023 >> 14 N163
Nordex hat ja seine komplette Brasilienproduktion von Acciona-Mühlen auf Nordex-Mühlen im 2. Hj. 2021 umgestellt und baut nun in Brasilien nur noch die N163. Die Rotorblätter kommen vom brasilianischen Rotorblatthersteller Aeris, mit denen Nordex einen zweijährigen 260 Mio. € schweren Liefervertrag letzten Herbst abgeschlossen hat. Dazu hat Nordex in Brasilien mittlerweile 2 Beton/Turmfabriken in Lagoa de Borro und Uibaí. Damit könnte Nordex in Brasilien rechnerisch um die 250 Concrete Towers im Jahr produzieren für rd. 1.200 MW an Windleistung. In Brasilien hat Nordex alles richtig gemacht und die Strategie ist voll und ganz aufgegangen.
Brasilien ist ein hoch interessanter Markt geworden für alle Erneuerbare Energien Marktteilnehmer. In Brasilien gab es im letzten Jahr Rekordzubau bei Solar und Wind. Bei Solar waren es 6,5 GW und bei Wind 4 GW. Damit ist Brasilien beim globalen Neuzubau von Solar in 2021 auf Platz 4 gestiegen (hinter China, USA, Indien) und bei Wind auf Platz 3 (hinter China mit 31,7 GW und den USA mit 13 GW). Bei Solar wird für Brasilien in diesem Jahr ein Wachstum von rd. 50% auf 10 GW erwartet und bei Wind mit einer weiteren Zunahme von über 20% auf um die 5 GW.
Der Hauptgrund für den Solar/Windboom in Brasilien ist die globale Klimakrise, die in Brasilien/Südamerika noch härter zuschlägt wie in anderen Regionen unserer Welt. Gut 60% des brasilianischen Strombedarfs wird von der Wasserkraft noch gedeckt. Tendenz rückläufig, da durch die immer höheren Temperaturen die Stauseen viel Wasser verlieren und durch den abnehmenden Regen die Stauseen nicht mehr so gefüllt werden. Darum wird das Wachstum von Solar und Wind in Brasilien weiter gehen müssen um die rückläufige Wasserkraft abfedern zu können, denn sonst drohen in Brasilien groß flächige Stromausfälle.
K
KVP,
03.06.2022 17:46 Uhr
2
Zwei Beiträge von ulm:
RWE mit 547 MW Windkapzitäten mit Nordex Turbinen
02.06.22 18:34
#41190
RWE hat in dieser Woche mit dem Bau des 17 MW großen Windparks Grevenbroich in NRW begonnen. Damit hat RWE mittlerweile in Deutschland 5 Onshore Windparks in Bau mit einer Kapazität von insgesamt 108,6 MW. Alle 5 RWE Windparks werden mit Nordex-Turbinen gebaut. Ein RWE Windpark wurde vor ein paar Wochen in Betrieb genommen. Das war der 19,8 MW Repower-Windpark "Krusemark" in Sachsen-Anhalt, der mit 6 Nordex Turbinen N131/3300 gebaut wurde.
www.rwe.com/presse/rwe-renewables/...24qVxf8Jt7O4l-p7nSk-bIPs
Insgesamt befinden sich aktuell 15 RWE Windprojekte mit Nordex-Turbinen im Bau mit einer Gesamtkapazität von 574 MW. Das größte Projekt ist dabei der 240 MW große US Windpark "Blackjack Creek", der mit 50 Nordex N149 gebaut wurde und demnächst in Betrieb gehen wird. Weitere 6 Windparks mit Nordex Turbinen hat RWE in Frankreich derzeit in Bau (127 MW), 2 in Polen (55,2 MW) und einen in Spanien (43 MW).
Hier mal alle RWE Windprojekte mit Nordex-Turbinen, die sich aktuell im Bau befinden:
- USA: 240 MW "Blackjack Creek" (50x N149) >> Sommer 2022
- Polen: 48 MW "Znin" (16x N131) >> 2023
- Spanien: 43 MW - "Rea Unificado" - (9x N149) >> Ende 2022
- Frankreich: 44 MW "Les Nouvions" (11x N149) >> 2022
- Dtschl.: 28,5 MW "Bedburg A44n" (5x N149) >> Sommer 2022
- Dtschl. 28,5 MW "Bartelsdorf" (5x N149) >> 2023
- Frankreich: 23 MW "Epine Marie Madeleine" (7x N131) >> 2022
- Dtschl.: 22,8 MW "Sandbostel/Bevern" (4x N149) >> 2022
- Frankreich: 18 MW "Les Hauts Bouleaux" (6x N117) >> 2022
- Dtschl. 17,1 MW "Grevenbroich" (3x N149) >> Ende 2022
- Frankreich: 15 MW "Allerey" (5x N131) >> 2022
- Frankreich: 15 MW "Martinpuich" (4x N117) >> 2022
- Frankreich: 12 MW "Coupru" (4x N117) >> 2022
- Dtschl.: 11,7 MW "Evendorf" (3x N131) >> 2022
- Polen: 7,2 MW "Wierzchlas" (2x N131) >> 2022
Mit den aktuell sich im Bau befindlichen 574 MW an Windleistung mit Nordex-Turbinen gehört RWE zu einer der größten Nordex Kunden. Hier mal die aktuell 8 größten Nordex Kunden:
1. Enel 1.362 MW (Brasilien, USA, Spanien, Peru, Italien)
2. Acciona 1.102 MW (Australien, Peru, Spanien)
3. Statkraft 709 MW (Brasilien, Chile)
4. AES Brasil 683 MW (Brasilien)
5. RWE 574 MW (USA, Frankreich, Deutschland, Polen)
6. WPD 406 MW (Finnland, Deutschland, Schweden)
7. Fortum 380 MW (Finnland9
8. Enlight 331 MW (Spanien)
bababelu,
03.06.2022 12:48 Uhr
0
https://www.pv-magazine.de/2022/06/02/europa-braucht-100-grosse-solarfabriken/
Ladislaw,
01.06.2022 20:22 Uhr
0
2025 sieht’s besser aus ..🫵🙊🙈🤣🤣
Petersen_Heinz,
01.06.2022 10:20 Uhr
0
Gut möglich. Höhere Kosten werden zwangsläufig die Kunden bezahlen je nach Vertrag, daher denke ich dass Nordex Gewinne mittelfristig erwirtschaften wird.
Aber stimme zu, Nordex ist ein Zock. Sehe hier mehr "Börsenphantasiepotential"
O
O_long_johnsen,
01.06.2022 9:42 Uhr
0
Nordex wollte 2021 bereits profitabel werden. 2020 wollte man Mittelfristig profitabel werden und 2022 auch wieder. Schätze das bis ende 2023 die Q-Berichte immer schön rot sein werden, denn die Inflation ist immer noch auf 8% da müssten sie die heutigen Windräder um 30-40% teurer verkaufen damit Geld bleibt.
i
immerneuling,
01.06.2022 9:38 Uhr
1
In ein Unternehmen zu investieren, welches operativ rote Zahlen schreibt und nicht einmal exponentiell wächst mag tatsächlich von Erfolg gekrönt werden. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich gering. Deshalb halte ich Nordex eher für einen Zock, als ein Invest.
Petersen_Heinz,
01.06.2022 0:18 Uhr
0
Klingt nicht gut zugegeben. Langfristig schaut es wieder anders aus.
Ladislaw,
31.05.2022 18:59 Uhr
0
Man
Ladislaw,
31.05.2022 18:59 Uhr
0
Nordex. Wird keine 15€ mehr in 2022 pro Aktie hinbekommen .. Mann muss froh sein wenn es so bleibt wie jetzt
Ladislaw,
31.05.2022 18:54 Uhr
0
Teil 2
Anleger bitter enttäuscht
An der Börse stieß die Prognosekürzung umso mehr auf Enttäuschung. Schließlich hatte man eigentlich damit gerechnet, dass Nordex im laufenden Jahr endlich die Trendwende schaffen könnte. Doch Pustekuchen: Die Nordex-Aktie verlor am Mittwochvormittag satte 19 Prozent (Stand: 25.05.2022, 11:00 Uhr).
Immerhin: Der Konzern ist für die Eintrübung der Geschäftsentwicklung zumindest nach eigenen Angaben nicht selbst verantwortlich. Sie werden es schon ahnen: Der Ukraine-Krieg, die hohen Rohstoffkosten und die gestörten Lieferketten machen Nordex derzeit offenbar schwerstens zu schaffen.
Ukraine-Krieg schlägt ins Kontor
So erwartet der Konzern, dass man wegen des Krieges im ukrainischen Markt Umsätze von 200 Millionen Euro mit den entsprechenden Margen verlieren werde. Zudem ist mit weiteren Abschreibungen auf das Working Capital infolge gestoppter oder nicht mehr durchgeführter Projekte zu rechnen.
Das aber sind nur die direkten Auswirkungen des Krieges. Indirekt ist Nordex von Engpässen etwa bei Stahl und anderen kritischen Komponenten betroffen. Allein diese Effekte dürften einen negativen Einfluss auf die EBITDA-Marge in Höhe von 2,0 bis 2,5 Prozentpunkten haben, hieß es aus Hamburg.
Produktionsanpassung, Hackerangriff und China
Doch das ist längst nicht das Ende der Fahnenstange: Nordex forciert derzeit eine Anpassung seines Produktionsnetzwerkes. So will man zeitnah die Rotorblattfertigung in Rostock endgültig schließen. Zuvor hatte man schon eine Produktionslinie in Spanien ad acta gelegt.
Hieraus ergeben sich ebenfalls negative Einmaleffekte, die die EBITDA-Marge um bis zu 1,5 Prozentpunkte drücken dürften. Immerhin: Jene Auswirkungen auf die Marge sollen in den nächsten zwei bis drei Jahren durch Einsparungen in der Produktion kompensiert werden.
Besonders bitter: Nordex wurde Ende März Opfer eines Hackerangriffs. In der Folge musste das Unternehmen verschiedene IT-Systeme in diversen Geschäftsbereichen als Vorsichtsmaßnahme herunterfahren. Das hat das operative Geschäft ebenfalls negativ beeinflusst.
Und dann gibt es natürlich auch noch das Problem mit China. Die Corona-Lockdowns in der Volksrepublik sorgten zuletzt dafür, dass die ohnehin gestörten Lieferketten noch weiter in sich zusammenkrachten. Nordex muss deshalb in etlichen Produktionsstätten mit einer zusätzlichen Material-Verknappung zurechtkommen.
Mein Fazit für Sie
Eines muss man dem Windturbinenbauer zugutehalten: Nordex spielt jetzt mit offenen Karten. Bislang haben viele Börsenfirmen noch nicht eingestanden, welche konkreten Auswirkungen die vielen Krisen auf die jeweiligen Bilanzen haben werden. Und so dürften in den nächsten Wochen noch etliche andere Konzerne einen Offenbarungseid leisten müssen, der unter Umständen ähnlich desaströs ausfallen wird wie bei Nordex.
Die Nordex-Aktie jedenfalls hat sich durch den Kursrutsch am Mittwoch der Realität angenähert. Eine Prognose zur Aktie ist trotzdem ein Spiel mit dem Feuer – zu ungewiss sind die weiteren geopolitischen Entwicklungen. Die Zitterpartie dürfte somit so schnell nicht vorüber sein,
Ihre Redaktion von Aktien Daily
Ladislaw,
31.05.2022 18:53 Uhr
0
Teil 1
Liebe Leserinnen und Leser,
eigentlich ist Nordex ein vielversprechendes Unternehmen. Schließlich entwickelt, baut und wartet der Hamburger Konzern seit mehr als 35 Jahren Windenergieanlagen. Seit dem Zusammenschluss mit Acciona Windpower im Jahr 2016 ist Nordex gar ein Global Player der der Branche. Diese gilt immerhin als einer der entscheidenden Hebel beim Kampf gegen den Klimawandel. Entsprechend lukrativ sind die grundlegenden Wachstumsaussichten.
Doch ungeachtet dessen stolperte Nordex in den letzten Jahren von einer Krise in die andere. Und jetzt … ist das Desaster perfekt. Vor wenigen Tagen musste die SDax-Firma ihre Jahresziele für 2022 empfindlich eindampfen. Demnach rechnet Nordex nun mit einem Umsatz zwischen 5,2 bis 5,7 Milliarden Euro. Zuvor hatte man den Anlegern eine Spanne von 5,4 bis 6,0 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.
Nordex streicht Ergebnisprognose zusammen
Das aber ist nur ein kleines Problem im Vergleich zur neuen Ergebnisschätzung. Bislang hatte der Windturbinenbauer prognostiziert, dass im laufenden Jahr 1 bis 3,5 Prozent des Umsatzes als operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA-Marge) hängenbleiben wird. Nun rechnet der Konzern hier nur noch mit einer Spanne von -4 bis 0 Prozent.
Das heißt: Nordex dürfte zumindest operativ in 2022 defizitär bleiben. Die Betonung liegt hier auf „bleiben“. Denn der Konzern schreibt bereits seit Jahren rote Zahlen.
O
O_long_johnsen,
31.05.2022 8:07 Uhr
0
Ich denke, bis dahin wird die nächste KE angekündigt. Das Jahr 2022 und die Umstellung mit dem Werk und die Einführung neuer größerer Turbinen wird die Barmittel auffressen und einen Kredit wird man sich nicht mehr Leisten können so unzuverlässig Nordex mittlerweile geworden ist.
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