NORTHERN BITCOIN WKN: A0SMU8 ISIN: DE000A0SMU87 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 11.708
Tim_Taler_11
Tim_Taler_11, 03.12.2020 22:26 Uhr
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Hi maximillion 2 es ist sehr schwer zu beurteilen was für ein Potential ND hat aber beim letzten Juni hoch bei 87,80€ war eigentlich nur Texas im Gespräch und seit dem hat die Welt sich (leider) komplett verändert. Jetzt reden wir hier vom zweit größten Supercomputer der Welt in 6 Monaten, Anker Kunden die Hunderte von Millionen in die Firmen Zukunft investieren. Bis Ende nächsten Jahres 4 5 oder 6 Standorte. Ich weiß von einigen Firmen das sie genau diese Dienstleistung händeringend suchen um ihr Unternehmen auszubauen. Partnerschaften mit Gigabyte und AMD . Voraussetzung für Prime Standard und NASDAQ geschaffen , Vorstände von DAX Konzernen übernommen erste Kaufempfehlung Stifel Kursziel 90€ weiter Banken an Coverage Aufnahme Interessiert und so weiter.......... Ich bin überzeugt das ND in eine Marktlücke gestoßen wurde die sie nicht vorher gesehen haben deren Ausmaß niemand vorher gesehen hat und jetzt neu beurteilt werden muss im Juni habe ich eine Analyse von SMC Research gelesen das ND 2023 mit NUR Texas einen Gewinn 328 Millionen oder knapp 27€ pro Aktie erzielen kann das könnte ein Kursziel von 535€ zu Folge haben......... Wir werden es auf uns zukommen lassen und hoffentlich genießen können ich persönlich bin überzeugt das wir hier bald ganz andere Kurse sehen werden und ja Mining wird auch einen Teil des Umsatzes machen und 1000 andere Möglichkeiten um Geld damit zu verdienen ich denke das Blockchain immer mehr Rechenleistung benötigt und Daten Erfassung allgemein........ Ich bin gespannt wie sich die Kommunikation gegenüber den Aktionären verändert und wo die Firma Ende 2021 steht .
m
maximillion2, 03.12.2020 14:42 Uhr
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Hi Tim, wie du siehst, fängt irgendwie ein BCHype an. Mir fällt vor allen Dingen der Investor von 200 Millionen von ND ein. Im Prinzip wissen die Big Player alles schon viel früher als die Normalos. Nehme an, der Investor ist ein Big Player aus dem asiatischen Raum und bringt seine Minen aus dem Zugriff der Politik; und das in 3 verschiedenen europ. Ländern. Clever. Ich gebe Kimi recht, ND macht das Geld ist z.Z. hauptsächlich mit BC. Im Prinzip ist es an sich egal; glaube jetzt daran, dass das Mining für ND langfristig vorrangig sein wird.
B
BettyBoo, 03.12.2020 11:24 Uhr
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https://www.btc-echo.de/schlagzeilen/chinesische-regierung-stellt-stromversorgung-fuer-miner-in-yunnan-ein/
m
maximillion2, 02.12.2020 19:56 Uhr
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Danke Tim, auch Dir Kimi für deine manchmal kritische Meinung. Wenn man sich jetzt offenen Auges die Kapitalmengen anschaut, die durch Corona freigesetzt werden, könnte eine weltweite geltende Währung in naher Zukunft die Lösung sein. Dieses würde auch eine Abkehr vom $ beinhalten und eine genaue Wertbestimmung der Länder bedeuten. Etwas anders ist der BC nicht, er ist meiner Meinung nach die Zukunft.
Tim_Taler_11
Tim_Taler_11, 02.12.2020 16:45 Uhr
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Der 200-Milliarden-US-Dollar-Fonds Guggenheim Partners will eine beträchtliche Menge Geld in Bitcoin (BTC) investieren. Bitcoin ist in der Wall Street angekommen. Es ist das Jahr der großen Bitcoin-News. Nach Microstrategy, Stan Druckenmiller und Paul Tudor Jones springt mit Guggenheim Partners die nächste Wall-Street-Größe in den Krypto-Markt. Wie aus einem SEC-Dokument hervorgeht, das der 200-Milliarden-US-Dollar-Fonds am vergangenen Freitag, dem 27. November eingereicht hat, will Guggenheim eine beträchtliche Menge Geld in BTC investieren. Das Kapital dafür stammt aus Guggenheims Macro Opportunities Fund, einem Fonds, der laut Website „große makroökonomische Ideen setzt“. Er ist mit fünf Milliarden US-Dollar kapitalisiert. Wie aus dem Schreiben an die SEC hervorgeht, behält sich Guggenheim vor, bis zu zehn Prozent, also 500 Millionen US-Dollar in Bitcoin zu investieren. Damit wäre es eines der größten Investments in die Kryptowährung überhaupt. In dem Schreiben an die SEC heißt es: Der Guggenheim Macro Opportunities Fund will ein Engagement in Bitcoin anstreben, indem er bis zu 10 Prozent seines Nettovermögens in den Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) investiert, ein privat angebotenes Investitionsvehikel, das in Bitcoin investiert.
Tim_Taler_11
Tim_Taler_11, 02.12.2020 16:41 Uhr
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Der Bitcoin habe auf lange Sicht das Zeug zur globalen Leitwährung, hatte Square-Gründer und -CEO Jack Dorsey bereits im Jahr 2018 gesagt. Für dieses Szenario stellt der Zahlungsdienstleister nun offenbar die Weichen und hat in dieser Woche recht überraschend im großen Stil Bitcoins gekauft. Konkret hat Square rund 4.709 Bitcoins im Gesamtwert von etwa 50 Millionen Dollar gekauft, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Das entspreche rund einem Prozent der Bilanzsumme, die Square zum Ende des zweiten Quartals ausgewiesen hatte. „Wir glaube, dass der Bitcoin in Zukunft das Potenzial einer omnipräsenten Währung hat“, so Square-Finanzchefin Amrita Ahuja. An der wachsenden Akzeptanz der Digitalwährung wolle man maßvoll partizipieren und davon lernen. Darüber hinaus erachtet man den Bitcoin bei Square als „Instrument zur Stärkung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit“, das Menschen auf der ganzen Welt die Teilnahme an einem globalen Währungssystem ermöglicht. Dies stehe im Einklang mit dem Zweck, den Square als Unternehmen erfüllen will. Square investiert erstmal selbst Für den bekennenden Krypto-Fan Jack Dorsey und sein Unternehmen ist es bei weitem nicht der erste Vorstoß in die Welt der Digitalwährungen. Über die Peer-to-Peer-App „Cash“ können Nutzer in den USA bereits 2018 Bitcoins kaufen, halten und verkaufen. Ein Angebot, das sich rasant wachsender Beliebtheit erfreut: Im zweiten Quartal sind die Bitcoin-Umsätze um satte 600 Prozent gestiegen. Zudem arbeitet im Bereich Square Crypto sei 2019 ein unabhängiges Team an Open-Source-Projekten zur Weiterentwicklung des Bitcoin-Netzwerks. Nun habe man Bitcoin erstmals auch selbst unter dem Gesichtspunkt einer Finanzinvestition gekauft, teilte das Unternehmen mit.
C
Claudi38, 02.12.2020 16:28 Uhr
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Ich finde das auch alles sehr positiv. Was mich aber wundert ist das man schon länger nichts mehr von Alfred Maydorn gehört hat!
kimimaro1991
kimimaro1991, 02.12.2020 16:11 Uhr
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@Tim Ja nichts und. Ich wurde vor meinen richtigen Aussagen heftig von vielen kritisiert. Jetzt sagt nd selbst das die von Bitcoin Preise profitieren und plötzlich ist jeder still. Das nenne ich Heuchelei 🤣 Du weißt nicht, ob Krypto die Zukunft ist, dass reine Spekulation. Noch hat bitcoin genau genommen 0 % Mehrwert.
Tim_Taler_11
Tim_Taler_11, 02.12.2020 15:42 Uhr
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Und ??? Wenn sie ab morgen Hundefutter verkaufen und damit 10000 % Gewinn machen ist mir das auch egal ..... Aber der Bitcoin sollte nicht das Problem sein denn ich bin bei 4000 $ eingestiegen und will mich nicht beschweren. Blockchain Technologie und Krytowährungen gehören der Zukunft und dafür braucht man HPC Anwendungen und statt Texas sind es jetzt schon 4 Standorte und in 2 Jahren 6-8 Standorte sorry aber wir werden hier noch viel Geld verdienen und ob sie uns die Kunden nennen oder nicht Hauptsache sie bezahlen gut Nur meine Meinung Keine Kauf Empfehlung
kimimaro1991
kimimaro1991, 02.12.2020 15:18 Uhr
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Zitat von ND "also auch hier kommt uns die positive Entwicklung des Bitcoin-Preises zugute." Als ich geschrieben habe, dass ND von Bitcoin profitieren würde, wurde ich dafür heftig kritisiert... Aber wenn ND das selbst sagt sind die befürworter plötzlich ganz still. Heuchelei sage ich nur. Zitat" Entwicklung des Bitcoin-Preises hat aktuell einen massiven, positiven Einfluss auf die Kundennachfrage, die wir mit dem Ausbau unserer aktuellen und dem Aufbau neuer Standorte beantworten."
Tim_Taler_11
Tim_Taler_11, 02.12.2020 14:48 Uhr
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Wallstreet-online unter News
kimimaro1991
kimimaro1991, 02.12.2020 14:09 Uhr
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Quelle?
Tim_Taler_11
Tim_Taler_11, 02.12.2020 12:42 Uhr
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Am meisten interessieren unsere Leser natürlich Ihre Zahlen, sowohl für dieses Jahr als auch ein Ausblick auf die kommenden Jahre. Aroosh Thillainathan: In den nächsten Wochen werden wir die Guidance für das kommende Jahr veröffentlichen. Was ich jetzt schon sagen kann, ist, dass das in diesem Interview gerade beschriebene extrem starke Wachstum sich natürlich auch sehr positiv in Umsatz und Gewinn niederschlagen wird. Herr Thillainathan, vielen Dank für das Interview.
Tim_Taler_11
Tim_Taler_11, 02.12.2020 12:42 Uhr
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Aroosh Thillainathan: Aufgrund des großen Volumens unserer Geschäftsvorgänge – wir schließen gegenwärtig in unserer Build-out-Phase praktisch laufend Verträge im zweistelligen und sogar dreistelligen Millionen-Euro Bereich ab – mussten wir auch unseren Aufsichtsrat der neuen Dimension unseres Unternehmens anpassen. Wir sind sehr stolz, unseren Aufsichtsrat mit zwei absoluten „Hochkarätern“ neu besetzt zu haben. Mit Dr. Tom Schorling haben wir einen der renommiertesten deutschen Anwälte als Aufsichtsratsvorsitzenden gewinnen können. Er war langjähriger Partner der internationalen Anwaltskanzlei White & Case und hat zahlreiche Deals in Milliarden-Euro-Höhe konzipiert, gestaltet und umgesetzt. Ein wegweisender Deal war u. a. die Beratung der LIXIL Corporation und der Development Bank of Japan Inc. bei der Mehrheitsübernahme der GROHE Group. Mit einem Unternehmenswert von über 3 Milliarden Euro war dies die bisher größte Investition einer japanischen Gesellschaft in Deutschland. Neben ihm ist Hermann-Josef Lamberti in unseren Aufsichtsrat eingezogen, der als ehemaliger Deutschlandchef von IBM und danach als langjähriger COO der Deutschen Bank über große Erfahrung und ein exzellentes Netzwerk verfügt. Mit der Erfahrung als ehemaliger Aufsichtsrat von DAX- und EURO STOXX 50-Konzernen wie der Deutschen Börse AG sowie der Airbus SE zählt er aus unserer Sicht zu der bestmöglichen Besetzung für unseren Aufsichtsrat. An der Börse war es die letzten Monate eher still um die Northern-Data-Aktie. Was sind Ihre nächsten Schritte am Kapitalmarkt? Aroosh Thillainathan: Das operative Wachstum der Gesellschaft hat in den vergangenen Monaten unsere volle Konzentration in Anspruch genommen, entsprechend wenig Zeit blieb für Kommunikation mit dem Kapitalmarkt. Das wollen wir jetzt kurzfristig ändern und verbessern. Erst vor wenigen Tagen hat mit Stifel erstmals eine amerikanische Investmentbank die Coverage der Aktie aufgenommen und eine Kaufempfehlung mit Kursziel 90 Euro ausgegeben. Weitere Banken sind an der Coverage-Aufnahme interessiert. Sie sind nach wie vor in einem niedrig regulierten Segment notiert. Aroosh Thillainathan: Auch das wollen wir verbessern. Neben einer höheren Transparenz, um unsere Anteilseigner auch kommunikativ bei unserem Wachstum mitzunehmen, steht im kommenden Jahr auch ein Segmentwechsel auf der Agenda. Wir haben unsere Rechnungslegung bereits erfolgreich auf den internationalen Rechnungslegungsstandard IFRS umgestellt und damit eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein Listing im Prime Standard der Deutschen Börse oder sogar an der amerikanischen NASDAQ geschaffen. Mit der KPMG AG als unserem neuen Wirtschaftsprüfer gehen wir einen weiteren entscheidenden Schritt hinsichtlich Professionalisierung auf höchstem globalen Niveau. Wenn wir auf dieser professionellen Basis unser schnelles Wachstum künftig noch transparenter machen, werden wir mit unserer spannenden Entwicklung hin zu einem der führenden globalen Player im Bereich HPC-Infrastruktur künftig an der Börse viel positive Aufmerksamkeit erregen können
Tim_Taler_11
Tim_Taler_11, 02.12.2020 12:41 Uhr
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Wie entwickelt sich die Nachfrage nach High-Performance-Computing? Aroosh Thillainathan: Zahlreiche Entwicklungen und Trends heizen den Bedarf nach High Performance Computing an: Da ist zuallererst die sich beschleunigende Digitalisierung aller Lebensbereiche zu nennen. Künstliche Intelligenz und autonomes Fahren sind nur zwei hoch rechenintensive Schlüsseltechnologien von vielen, für die HPC-Kapazitäten benötigt werden. Gleichzeitig führt aktuell die Coronakrise zu einer massiven Umgestaltung der Arbeitswelt, weg von der persönlichen Kommunikation, hin zur mittlerweile in praktisch allen Unternehmen eingesetzten virtuellen Kommunikation. All das befeuert den Einsatz von High Performance Computing, der schnellen Verarbeitung und Bereitstellung großer Mengen von Daten. Diese Nachfrage müsste zu einem hohen Expansionsdruck im Unternehmen führen. Verfügen Sie über ausreichend Kapazitäten? Aroosh Thillainathan: Wir haben uns in den vergangenen Monaten voll und ganz auf den Ausbau unseres Unternehmens und seiner Ressourcen konzentriert. Wir erleben gerade eine überwältigende Nachfrage nach unseren Dienstleistungen und arbeiten mit Hochdruck daran, die Strukturen aufzubauen, um dieser Nachfrage gerecht zu werden. Neben unseren Standorten in den USA und Norwegen kommen jetzt aufgrund weiterer Projekte im Bereich Bitcoin-Mining und insbesondere auch für den Aufbau unseres GPU-Clusters eine Reihe neuer Rechenzentrums-Standorte hinzu. Vor wenigen Tagen haben wir die Inbetriebnahme unserer beiden neuesten Rechenzentren in den Niederlanden und in Frankfurt vermeldet, weitere Standorte werden kurzfristig in Betrieb genommen. Auch auf der Personalseite hat sich bei Ihnen einiges getan. Seit dem Sommer haben Sie zwei neue Vorstandsmitglieder. Aroosh Thillainathan: Das ist richtig, wir wachsen mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Noch Ende letzten Jahres – bevor wir in unsere Kommerzialisierungsphase eingetreten sind – waren wir zwar ein Unternehmen mit einer sehr großen Technologiekompetenz, aber ansonsten noch relativ klein. Wir hatten noch zum 31. Dezember 2019 nur acht Mitarbeiter und eine Bilanzsumme von 11,9 Mio. Euro. Heute beschäftigen wir im Konzern bereits mehr als 150 Mitarbeiter und haben unsere Bilanzsumme zum 30. Juni 2020 auf 241 Mio. Euro mehr als verzwanzigfacht. Die einzige Möglichkeit, dieses geradezu brutale Wachstum erfolgreich zu meistern, ist das Einbinden von hochprofessionellen Kollegen und Partnern, die über die nötige Erfahrung verfügen. Mit Stefan Sickenberger haben wir im August einen hervorragenden COO gewonnen, der als Vorstand mit seinem Team maßgeblich für die Umsetzung unserer Projekte verantwortlich ist. Zuvor war er in Führungspositionen bei international agierenden Unternehmen tätig, unter anderem als „Head of Infrastructure Operations“ bei der European Transaction Bank. Im September haben wir dann mit Dr. Mathias Dähn ein Finanzvorstand gewonnen, der zuvor als CFO eines SDAX-Konzerns tätig war und so über die nötige Erfahrung für Unternehmen in unserer Dimension verfügt. Neben der Erweiterung des Vorstands gab es auf der Hauptversammlung auch zwei renommierte Neubesetzungen im Aufsichtsrat. Wie kam es zu diesem Wechsel?
Tim_Taler_11
Tim_Taler_11, 02.12.2020 12:41 Uhr
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Dieses GPU-Cluster bauen Sie gegenwärtig in Skandinavien und Kanada sowie an anderen Standorten. Was kann man sich darunter vorstellen? Aroosh Thillainathan: Während Bitcoin-Mining auf sogenannten ASIC-Chips basiert, benötigen die meisten anderen HPC-Anwendungen Grafikprozessoren, sogenannte „GPUs“, und Zentralprozessoren, sogenannte „CPUs“. Unser Distributed Computing Cluster teilt Software auf mehrere Computersysteme auf, um parallel deren Effizienz und Leistung zu steigern. Die Kosten in Höhe von 200 Mio. US-Dollar für Hardware und Bau unseres Clusters werden vollständig von einem Ankerkunden finanziert. Wie sehen Sie Ihr GPU-Cluster im globalen Wettbewerb? Aroosh Thillainathan: Um die Leistungsfähigkeit eines solchen Clusters darzustellen, sind die sogenannten Flops, die „Floating Point Operations per Second“, die geeignete Größe. Dies ist die Anzahl der Rechenvorgänge pro Sekunde. Wir planen mit einer Rechenleistung von 404 Petaflops FP64 bis zum Ende des ersten Quartals 2021. Der japanische Fugaku, der aktuell weltweit leistungsstärkste Supercomputer, verfügt nach einer Erweiterung über eine Rechenleistung von 537 Petaflops FP64. Auf Platz zwei rangierte bisher der amerikanische Supercomputer Summit von IBM mit „nur“ 200 Petaflops FP64. Und das ist erst der Anfang, wir wollen unser Cluster kontinuierlich vergrößern. Um immer die besten Chips zu besten Konditionen zu haben, sind wir daher eine strategische Partnerschaft mit den Branchengrößen Gigabyte und AMD eingegangen. Gigabyte baut die Hochleistungsserver und kombiniert die von Northern Data ausgewählten AMD-Prozessoren mit einer spezifischen Serverarchitektur. Das heißt Sie liegen Ende des ersten Quartals 2021 mit Ihrem Cluster nur wenige Petaflops hinter dem schnellsten Supercomputer der Welt? Aroosh Thillainathan: Ja, und mit diesem Vergleich kann man auch eine Reihe weiterer Wettbewerbsvorteile der Lösungen von Northern Data gut verdeutlichen: Der Fugaku wurde für rund 1 Milliarde US-Dollar gebaut, also rund dem Fünffachen der Kosten für unser Cluster. Die Entwicklung des Fugaku begann bereits im Jahr 2014, fertiggestellt wird er 2021. Im Gegensatz dazu haben wir mit dem Startschuss für den Bau unseres GPU-Clusters erst Mitte September dieses Jahres begonnen. Neben den niedrigeren Kosten bewegen wir uns also auch in der Umsetzungsgeschwindigkeit auf einem komplett anderen Level als alle Mitbewerber. Möglich wird dies, wie eingangs erläutert, ausschließlich dadurch, dass wir mit dem Aufbau von Bitcoin-Mining-Infrastruktur über die Jahre wertvolles Wissen in diesem höchst anspruchsvollen Umfeld gewonnen haben und dieses Wissen jetzt hervorragend auch in anderen Feldern kommerzialisieren können. Für welche Anwendungen wird das von Ihnen entwickelte GPU-Cluster genutzt? Aroosh Thillainathan: Unsere Kunden werden unser GPU-Cluster für HPC-Anwendungen im Bereich künstliche Intelligenz, Deep Learning, Forschung oder auch Rendering nutzen. Ein Beispiel ist die erste Zusammenarbeit mit der Forschungseinrichtung von Volker Lindenstruth, Professor für die Architektur von Hochleistungsrechnern an der Frankfurter Goethe-Universität. Das wissenschaftliche Spektrum umfasst dort unter anderem Berechnungen und Modellierungen für die Fachbereiche Teilchenphysik, relativistische Astrophysik sowie Umwelt- und Atmosphärenphysik.
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