Novo Nordisk nach Split WKN: A3EU6F ISIN: DK0062498333 Forum: Aktien User: Coronaprofiteur

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5. Oktober 2026, 22:57 Uhr, Lang & Schwarz
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Kommentare 58.297
L
Logos, 03.08.2025 21:58 Uhr
0
Außerbörslich 👍👍👍👍
C
Christio25, 03.08.2025 21:51 Uhr
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Der Abwärtstrend ist intakt. Mal schauen wie die Zahlen aufgenommen werden. 🤷 Ich hoffe gut, dan wäre eine Bodenbildung oder Anstieg möglich. Falls nicht so gut, geht die Reise weiter in Richtung 35€ sollte das nicht halten 30€ Ich hoffe das die 300 halten. Meine Position ist eigentlich voll. Aber 2mal würde ich noch verbilligen. und dann einen Stop bei 25 setzen. Das wäre das Horror Szenario. Aber so ganz verstehe ich das ganze hier auch nicht. Wenn jetzt die mind. angegebenen 8% Umsatz + nicht erreicht werden würden, dann wäre es ein Grund für solche Szenarien. aber mit +8%-14% Umsatz + ist das schon großzügig im jetzigen Kurs eingepreist. Oder liege ich da falsch?
PabloEskibar
PabloEskibar, 03.08.2025 21:48 Uhr
1

Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk war lange der unumstrittene Star der europäischen Börsen. Mit seinen Abnehmmitteln Wegovy und Ozempic wurde das Unternehmen zeitweise zum wertvollsten Konzern Europas. Doch seit Juli 2024 nach dem Hoch bei 139,88 Euro zeigt sich ein völlig anderes Bild. Die Aktie stürzt sich quasi in einen Abwärtstrend, der mittlerweile mehr als die Hälfte des einstigen Börsenwerts vernichtete. Aktuell wurde ein neues 3-Jahrestief generiert. Es ist wohl eine Mischung aus schwachen Zahlen, zunehmendem Konkurrenzdruck und strategischen Fehlentscheidungen, der Novo Nordisk so zusetzt. Kann die Aktie noch weiter abstürzen? Wir klären auf! Der Absturz des Champions Der jüngste Schock kam nach einer weiteren Gewinnwarnung und Prognosesenkung. Daraufhin brach die Aktie an einem einzigen Tag um knapp 30 Prozent ein. Sowohl der Umsatz als auch der operative Gewinn werden deutlich schwächer ausfallen als geplant. Statt der ursprünglich anvisierten 16 bis 24 Prozent Gewinnwachstum wird nun nur noch mit 10 bis 16 Prozent gerechnet. Ein Grund dafür ist wohl, dass der US-Konkurrent Eli Lilly mit seinem Abnehmmittel Zepbound Wegovy bei den wöchentlichen Verschreibungen in Amerika bereits überholt hat. Einige Experten gehen inzwischen davon aus, dass Lilly wohl das bessere Produkt entwickelt hat, denn Studien zeigen, dass Zepbound zu stärkerem Gewichtsverlust führt und dabei weniger Nebenwirkungen verursacht. Ein verheerendes Urteil für den bisherigen Marktführer. Charttechnik Das Chartbild der Novo Nordisk-Aktie gleicht aktuell einem Albtraum. Nach dem Rekordhoch letztes Jahr begann ein gnadenloser Abverkauf. Dieser beschleunigte und verschärfte sich zuletzt. Wichtige Unterstützungsmarken wurden pulverisiert und ausgelöscht. Der aktuelle Kurs bei 43,50 Euro ist ein Mehrjahrestief. Alle wichtigen SMAs (50er und 200er) zeigen nicht nur nach unten und signalisieren einen intakten Abwärtstrend, sondern der Kurs liegt auch deutlich darunter. Er müsste schon wieder so stark steigen, damit wenigstens der 50er durchbrochen wird. Die Handelsumsätze sind zuletzt dramatisch angestiegen, was auf panikartige Verkäufe hindeutet, so nach dem Motto: Rette sich wer kann. Technische Indikatoren wie der RSI befinden sich daher zwar im überverkauften Bereich, was normalerweise eine Gegenbewegung ankündigt. Aber bei fundamentalen Problemen dieser Größenordnung können solche Signale auch falsch sein. Erst wenn sich ein klarer Boden gebildet hat, kann man wieder vorsichtig Hoffnung schöpfen und dann noch nicht direkt investieren, sondern zunächst einmal darüber nachdenken. Das Vertrauen ist erst einmal weg. Es kann aber noch schlimmer kommen! Die nächsten wichtigen Unterstützungszonen liegen bei 40 und 35 Euro. Sollten auch diese fallen, könnte der Abverkauf noch dramatischer werden. Was tun? Die fundamentalen Probleme bei Novo Nordisk sind real und werden sich nicht über Nacht lösen lassen. Der neue CEO steht vor enormen Herausforderungen und braucht Zeit für eine strategische Neuausrichtung. Man darf zwar nicht das Unternehmen komplett abschreiben, aber zunächst muss der Markt nach der Horrornachricht erstmal wieder ein Gleichgewicht finden, einen Boden ausbilden. Wenn das neue Management die richtigen Weichen stellt und wieder Wachstum in den Kernmärkten erzielt, könnte die Aktie in ein bis zwei Jahren deutlich höher stehen als aktuell. Aber das ist noch lange hin. Aktuell würden wir die Aktie meiden und beobachten, ob es noch eine oder mehrere Etagen tiefer geht

Horrornachricht = Wir machen statt xx Milliarden Gewinn etwas weniger evtl 🤣
T
Terminal4321, 03.08.2025 21:24 Uhr
0
Weiß jemand wann die Aktie Ex Dividende gehandelt wird und welchen Betrag je Aktie man erhält?
M
Maki0212, 03.08.2025 21:23 Uhr
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Ist meistens so nach Aktiensplits das es erstmal abwärts geht. Hab schon darauf gewartet 👍
D
Deepblue, 03.08.2025 21:12 Uhr
2

Wow. Die Firma ist ja mittlerweile zu deinem Lebensinhalt geworden.

Aber gerade für solche Infos ist man in diesem Foren. Da kann man die vielen Spinner bei BO auch besser ertragen.
I
Investorxy, 03.08.2025 20:59 Uhr
0

Heute wurde auch Viking Therapeutics als kurzfristige Gefahr für Novo's Umsätze dargestellt, völlig haltlos das Ganze. Viking braucht Jahre um Produktionskapazitäten aufzubauen. Phase‑Status Phase 3 abgeschlossen, REDEFINE 1 & 2 publiziert ✅ Zulassungsreife – Realistische Einreichung 2026, Marktstart ab 2027 möglich Langzeitdaten 68 Wochen Wirksamkeit, Sicherheit, Abbruchraten bekannt ✅ Evidenz für Dauerwirkung und Risikoprofil ist regulatorisch abgesichert Regulatorische Erfahrung Jahrzehntelange Zusammenarbeit mit FDA, EMA, etc. ✅ Erprobte Prozesse zur beschleunigten Einreichung & Zulassung Produktionskapazität Skalierbare Infrastruktur vorhanden (Semaglutid, Wegovy) ✅ Globale Verfügbarkeit sichergestellt – keine Lieferverzögerungen bei Launch Kommerzielle Infrastruktur Vertriebsnetz in >80 Ländern, inkl. USA, EU, China ✅ Sofortiger Rollout nach Zulassung – Market Access, Reimbursement vorbereitet Kassen- und Erstattungsfähigkeit Verhandlungen laufen frühzeitig über Semaglutid-Plattform ✅ Health Economic Value wird anerkannt – wichtiger Hebel im US-Markt Kombinationsvorteil Synergieeffekt durch Semaglutid + Amylin (Cagrilintid) ✅ Kombi-Ansatz bietet Differenzierung, v. a. bei metabolischer Sättigung Pipeline & Markenpower Wegovy, Ozempic, Rybelsus – große Bekanntheit ✅ Vertrauensvorsprung bei Ärzten und Patienten Kapitalstärke Milliardenbudget für klinische Entwicklung und Werbung ✅ Marktdurchdringung schneller möglich – „first-to-scale“ Vorteil Novo Nordisk ist der einzige Player mit vollständigen Phase‑3-Daten, globaler Infrastruktur und realistischem Zulassungszeitpunkt innerhalb der nächsten 18 Monate. Selbst wenn VK2735 möglicherweise wirksamer oder eleganter dosiert sein sollte, fehlen bei Viking (noch) Langzeitdaten, Produktionskapazitäten und6 regulatorische Nähe zur Zulassung. Investoren, Zulassungsbehörden und Gesundheitssysteme bevorzugen pragmatisch oft den zuerst verfügbaren, etablierten Anbieter.

Wow. Die Firma ist ja mittlerweile zu deinem Lebensinhalt geworden.
G
Gast-759300800, 03.08.2025 20:20 Uhr
6
Heute wurde auch Viking Therapeutics als kurzfristige Gefahr für Novo's Umsätze dargestellt, völlig haltlos das Ganze. Viking braucht Jahre um Produktionskapazitäten aufzubauen. Phase‑Status Phase 3 abgeschlossen, REDEFINE 1 & 2 publiziert ✅ Zulassungsreife – Realistische Einreichung 2026, Marktstart ab 2027 möglich Langzeitdaten 68 Wochen Wirksamkeit, Sicherheit, Abbruchraten bekannt ✅ Evidenz für Dauerwirkung und Risikoprofil ist regulatorisch abgesichert Regulatorische Erfahrung Jahrzehntelange Zusammenarbeit mit FDA, EMA, etc. ✅ Erprobte Prozesse zur beschleunigten Einreichung & Zulassung Produktionskapazität Skalierbare Infrastruktur vorhanden (Semaglutid, Wegovy) ✅ Globale Verfügbarkeit sichergestellt – keine Lieferverzögerungen bei Launch Kommerzielle Infrastruktur Vertriebsnetz in >80 Ländern, inkl. USA, EU, China ✅ Sofortiger Rollout nach Zulassung – Market Access, Reimbursement vorbereitet Kassen- und Erstattungsfähigkeit Verhandlungen laufen frühzeitig über Semaglutid-Plattform ✅ Health Economic Value wird anerkannt – wichtiger Hebel im US-Markt Kombinationsvorteil Synergieeffekt durch Semaglutid + Amylin (Cagrilintid) ✅ Kombi-Ansatz bietet Differenzierung, v. a. bei metabolischer Sättigung Pipeline & Markenpower Wegovy, Ozempic, Rybelsus – große Bekanntheit ✅ Vertrauensvorsprung bei Ärzten und Patienten Kapitalstärke Milliardenbudget für klinische Entwicklung und Werbung ✅ Marktdurchdringung schneller möglich – „first-to-scale“ Vorteil Novo Nordisk ist der einzige Player mit vollständigen Phase‑3-Daten, globaler Infrastruktur und realistischem Zulassungszeitpunkt innerhalb der nächsten 18 Monate. Selbst wenn VK2735 möglicherweise wirksamer oder eleganter dosiert sein sollte, fehlen bei Viking (noch) Langzeitdaten, Produktionskapazitäten und6 regulatorische Nähe zur Zulassung. Investoren, Zulassungsbehörden und Gesundheitssysteme bevorzugen pragmatisch oft den zuerst verfügbaren, etablierten Anbieter.
G
Gast-759300800, 03.08.2025 20:07 Uhr
0
Panik 😂
G
Gast-759300800, 03.08.2025 20:07 Uhr
5
Diese Zahlen wurden vorab bekannt gegeben, andere Firmen würden Luftsprünge vor Freude machen. Hier bricht Panik aus, verrückt! Novo Nordisk geht nun davon aus, dass der Umsatz in diesem Jahr um 8 % bis 14 % steigen und der Betriebsgewinn um 10 % bis 16 % zunehmen wird, basierend auf konstanten Wechselkursen, wie der dänische Arzneimittelhersteller heute in einer außerplanmäßigen Mitteilung bekannt gab. Dies steht im Gegensatz zu den bisherigen Wachstumsprognosen von bis zu 21 % bzw. 24 %. Der Umsatz von Novo Nordisk stieg im zweiten Quartal währungsbereinigt um 18 %, während der Betriebsgewinn um 40 % zulegte, wie das Unternehmen mitteilte. Das Unternehmen wird die vollständigen Ergebnisse für das zweite Quartal am 6. August veröffentlichen.
G
Gast-759300800, 03.08.2025 19:57 Uhr
1
Neueste intensive Analyse im Video mit vielen kleinen Details zu Novo https://youtu.be/KebvVAaEDbc?si=fm1sRN33czqCiKSj Was mir bei der ganzen Panik besonders gefällt, sind die tatsächlich hervorragenden Wachstumsaussichten. Die Menschen auf der Welt sorgen ganz alleine dafür, der Markt ist einfach zu groß, es wird erstmal weiter Geld gedruckt. Fast 85% Bruttomarge, EBIT-Marge 44 % und Nettomarge fast 35% sind der absolute Knaller. Selbst wenn das zurück geht sind das immer noch fantastische Zahlen. Die Konkurrenz muss erst mal aufholen und das wird schwer, weil Novo ist ein echtes Schwergewicht. Produktionskapazitäten müssen erstmal aufgebaut werden. Das hat Novo bereits und investiert weiter. 🇩🇰 Dänemark (Hauptproduktionsland) Novo Nordisk produziert den Großteil seiner Medikamente in Dänemark. Die dortigen Standorte gelten als technologisch führend und bilden das Rückgrat der weltweiten Lieferkette. Kalundborg Der größte Standort weltweit Produktion von Insulin und anderen Wirkstoffen 2023 wurde hier massiv in eine neue RNA-Produktionseinheit investiert Geplant ist ein Ausbau zur größten Bioproduktionsanlage Europas Hillerød Produktion von Insulinpens und medizinischen Geräten Herstellung von GLP-1-Fertigspritzen Forschung und Entwicklung Gentofte & Bagsværd (Hauptsitz) Kleinere Produktionsstätten und F&E Verwaltung und Entwicklungseinrichtungen --- 🇺🇸 USA Die USA sind ein bedeutender Markt für Novo Nordisk – mit entsprechend starker lokaler Produktion. Clayton, North Carolina Wichtiger Standort für die Produktion von Insulinpräparaten Erweiterung im Gange: Milliardeninvestitionen für neue Anlagen zur Abdeckung der steigenden GLP-1-Nachfrage Durham, North Carolina Zentrum für die Entwicklung und Produktion biologischer Wirkstoffe Fokus auf semaglutidbasierte Medikamente (z. B. Ozempic/Wegovy) Lebanon, Indiana (im Bau / angekündigt) Neue Superfabrik für 2,3 Milliarden USD Fokus: Füllung und Verpackung moderner Injektionslösungen Inbetriebnahme voraussichtlich ab 2027 --- 🇧🇷 Brasilien Montes Claros Produktion für den lateinamerikanischen Markt Fertigung von Insulinprodukten und Montage medizinischer Geräte Bedeutender Standort für Schwellenmärkte --- 🇨🇳 China Tianjin Zentrale Produktionsstätte für den asiatischen Markt Herstellung von Insulin und anderen injizierbaren Medikamenten Frühzeitig auf hohe lokale Nachfrage ausgerichtet --- 🇫🇷 Frankreich Chartres Eine der größten Produktionsstätten außerhalb Dänemarks Insulinproduktion und Verpackung Wichtiger Standort für den europäischen Markt --- 🇯🇵 Japan Kleinere Produktionsstätte in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern Fokus auf Marktzugang und regulatorische Konformität Starke Präsenz im Vertrieb und der medizinischen Forschung --- 🧪 Globale R&D- und Produktionsnetzwerke Neben den oben genannten Produktionsstätten betreibt Novo Nordisk weltweit Forschungszentren und Pilotproduktionsanlagen, u. a. in: UK (Oxford) – Forschung zu Stoffwechselerkrankungen Kanada (Toronto) – F&E zu Gentherapie (seit Übernahme von Dicerna) Indien (Bangalore) – Datenanalytik, klinische Studien --- Fazit: Novo Nordisk verfügt über ein robustes, global diversifiziertes Produktionsnetzwerk, das kontinuierlich erweitert wird – insbesondere im Bereich Adipositasmedikamente. Diese Infrastruktur verschafft dem Unternehmen strategische Resilienz, auch in Zeiten globaler Lieferengpässe oder geopolitischer Spannungen.
G
Gast-759300800, 03.08.2025 19:51 Uhr
0
😘
G
Gast-759300800, 03.08.2025 19:49 Uhr
1

Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk war lange der unumstrittene Star der europäischen Börsen. Mit seinen Abnehmmitteln Wegovy und Ozempic wurde das Unternehmen zeitweise zum wertvollsten Konzern Europas. Doch seit Juli 2024 nach dem Hoch bei 139,88 Euro zeigt sich ein völlig anderes Bild. Die Aktie stürzt sich quasi in einen Abwärtstrend, der mittlerweile mehr als die Hälfte des einstigen Börsenwerts vernichtete. Aktuell wurde ein neues 3-Jahrestief generiert. Es ist wohl eine Mischung aus schwachen Zahlen, zunehmendem Konkurrenzdruck und strategischen Fehlentscheidungen, der Novo Nordisk so zusetzt. Kann die Aktie noch weiter abstürzen? Wir klären auf! Der Absturz des Champions Der jüngste Schock kam nach einer weiteren Gewinnwarnung und Prognosesenkung. Daraufhin brach die Aktie an einem einzigen Tag um knapp 30 Prozent ein. Sowohl der Umsatz als auch der operative Gewinn werden deutlich schwächer ausfallen als geplant. Statt der ursprünglich anvisierten 16 bis 24 Prozent Gewinnwachstum wird nun nur noch mit 10 bis 16 Prozent gerechnet. Ein Grund dafür ist wohl, dass der US-Konkurrent Eli Lilly mit seinem Abnehmmittel Zepbound Wegovy bei den wöchentlichen Verschreibungen in Amerika bereits überholt hat. Einige Experten gehen inzwischen davon aus, dass Lilly wohl das bessere Produkt entwickelt hat, denn Studien zeigen, dass Zepbound zu stärkerem Gewichtsverlust führt und dabei weniger Nebenwirkungen verursacht. Ein verheerendes Urteil für den bisherigen Marktführer. Charttechnik Das Chartbild der Novo Nordisk-Aktie gleicht aktuell einem Albtraum. Nach dem Rekordhoch letztes Jahr begann ein gnadenloser Abverkauf. Dieser beschleunigte und verschärfte sich zuletzt. Wichtige Unterstützungsmarken wurden pulverisiert und ausgelöscht. Der aktuelle Kurs bei 43,50 Euro ist ein Mehrjahrestief. Alle wichtigen SMAs (50er und 200er) zeigen nicht nur nach unten und signalisieren einen intakten Abwärtstrend, sondern der Kurs liegt auch deutlich darunter. Er müsste schon wieder so stark steigen, damit wenigstens der 50er durchbrochen wird. Die Handelsumsätze sind zuletzt dramatisch angestiegen, was auf panikartige Verkäufe hindeutet, so nach dem Motto: Rette sich wer kann. Technische Indikatoren wie der RSI befinden sich daher zwar im überverkauften Bereich, was normalerweise eine Gegenbewegung ankündigt. Aber bei fundamentalen Problemen dieser Größenordnung können solche Signale auch falsch sein. Erst wenn sich ein klarer Boden gebildet hat, kann man wieder vorsichtig Hoffnung schöpfen und dann noch nicht direkt investieren, sondern zunächst einmal darüber nachdenken. Das Vertrauen ist erst einmal weg. Es kann aber noch schlimmer kommen! Die nächsten wichtigen Unterstützungszonen liegen bei 40 und 35 Euro. Sollten auch diese fallen, könnte der Abverkauf noch dramatischer werden. Was tun? Die fundamentalen Probleme bei Novo Nordisk sind real und werden sich nicht über Nacht lösen lassen. Der neue CEO steht vor enormen Herausforderungen und braucht Zeit für eine strategische Neuausrichtung. Man darf zwar nicht das Unternehmen komplett abschreiben, aber zunächst muss der Markt nach der Horrornachricht erstmal wieder ein Gleichgewicht finden, einen Boden ausbilden. Wenn das neue Management die richtigen Weichen stellt und wieder Wachstum in den Kernmärkten erzielt, könnte die Aktie in ein bis zwei Jahren deutlich höher stehen als aktuell. Aber das ist noch lange hin. Aktuell würden wir die Aktie meiden und beobachten, ob es noch eine oder mehrere Etagen tiefer geht

Trotz kurzfristiger Rückschläge bleibt Novo Nordisk ein globaler Schwergewichts-Champion im Gesundheitssektor. Der jüngste Kursrutsch hat viele Anleger erschreckt – doch wer nur auf den Aktienchart blickt, übersieht das große Ganze. Denn: Novo Nordisk ist und bleibt der Weltmarktführer im Bereich Adipositas- und Diabetes-Therapien und verfügt über eine Pipeline, die weit mehr Potenzial birgt, als aktuelle Schlagzeilen vermuten lassen. --- Marktführer mit gefestigter Position Auch wenn Eli Lilly mit Zepbound kurzfristig bei den US-Verschreibungen von Abnehmpräparaten aufgeholt hat, bleibt Novo Nordisk der globale Taktgeber in der Adipositasmedizin. Wegovy ist bereits in mehreren wichtigen Märkten zugelassen, die Umsätze steigen – und trotz einer Gewinnwarnung rechnet das Unternehmen weiterhin mit einem operativen Wachstum zwischen 10 und 16 Prozent. Das mag unter den ursprünglichen Erwartungen liegen, ist aber im internationalen Branchenvergleich noch immer beachtlich. Die kurzfristige Prognosekorrektur darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Novo Nordisk in einer strategisch komfortablen Position agiert: Global führend im Diabetes-Segment mit Ozempic Stark wachsender Markt für Adipositas-Medikamente weltweit Pipeline mit vielversprechenden Folgeprodukten in Entwicklung Enormer medizinischer Bedarf – mehr als 800 Millionen Menschen weltweit sind von Adipositas betroffen Langfristige Perspektiven intakt Der neue CEO hat keinen leichten Start, aber auch eine solide Ausgangslage. Die strategische Neuausrichtung ist notwendig und gesund, um sich auf den nächsten Wachstumszyklus vorzubereiten. Der Wettbewerb belebt das Geschäft – und zwingt Novo Nordisk, Innovationen zu beschleunigen, nicht zu fürchten. Das Unternehmen investiert massiv in Forschung und Kapazitätsausbau. Allein in Europa und den USA entstehen neue Produktionsanlagen für moderne Injektionslösungen. Besonders hervorzuheben: Neue Studien zu oralen GLP-1-Analoga in Phase 3 Erweiterte Zulassungen für Wegovy in Asien und Lateinamerika Verstärkter Fokus auf Kombinationstherapien zur Adipositasbehandlung Fazit: Rückschlag – aber kein Absturz des Geschäftsmodells Novo Nordisk durchlebt aktuell eine Phase der Marktbereinigung und Anpassung – nicht den Untergang. Gewinnwarnungen und technischer Druck sind temporär, die weltweite Nachfrage nach effektiven Adipositas- und Diabetesmedikamenten hingegen dauerhaft und wachsend. Wer Geduld mitbringt, findet hier einen Weltmarktführer mit realer Substanz – und möglicherweise einen attraktiven Einstiegszeitpunkt auf mittlere bis lange Sicht. Statt Panik: Analyse. Statt Ausstieg: Beobachtung. Statt Abgesang: Strategische Neupositionierung.
VonZwingenberg
VonZwingenberg, 03.08.2025 19:42 Uhr
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Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk war lange der unumstrittene Star der europäischen Börsen. Mit seinen Abnehmmitteln Wegovy und Ozempic wurde das Unternehmen zeitweise zum wertvollsten Konzern Europas. Doch seit Juli 2024 nach dem Hoch bei 139,88 Euro zeigt sich ein völlig anderes Bild. Die Aktie stürzt sich quasi in einen Abwärtstrend, der mittlerweile mehr als die Hälfte des einstigen Börsenwerts vernichtete. Aktuell wurde ein neues 3-Jahrestief generiert. Es ist wohl eine Mischung aus schwachen Zahlen, zunehmendem Konkurrenzdruck und strategischen Fehlentscheidungen, der Novo Nordisk so zusetzt. Kann die Aktie noch weiter abstürzen? Wir klären auf! Der Absturz des Champions Der jüngste Schock kam nach einer weiteren Gewinnwarnung und Prognosesenkung. Daraufhin brach die Aktie an einem einzigen Tag um knapp 30 Prozent ein. Sowohl der Umsatz als auch der operative Gewinn werden deutlich schwächer ausfallen als geplant. Statt der ursprünglich anvisierten 16 bis 24 Prozent Gewinnwachstum wird nun nur noch mit 10 bis 16 Prozent gerechnet. Ein Grund dafür ist wohl, dass der US-Konkurrent Eli Lilly mit seinem Abnehmmittel Zepbound Wegovy bei den wöchentlichen Verschreibungen in Amerika bereits überholt hat. Einige Experten gehen inzwischen davon aus, dass Lilly wohl das bessere Produkt entwickelt hat, denn Studien zeigen, dass Zepbound zu stärkerem Gewichtsverlust führt und dabei weniger Nebenwirkungen verursacht. Ein verheerendes Urteil für den bisherigen Marktführer. Charttechnik Das Chartbild der Novo Nordisk-Aktie gleicht aktuell einem Albtraum. Nach dem Rekordhoch letztes Jahr begann ein gnadenloser Abverkauf. Dieser beschleunigte und verschärfte sich zuletzt. Wichtige Unterstützungsmarken wurden pulverisiert und ausgelöscht. Der aktuelle Kurs bei 43,50 Euro ist ein Mehrjahrestief. Alle wichtigen SMAs (50er und 200er) zeigen nicht nur nach unten und signalisieren einen intakten Abwärtstrend, sondern der Kurs liegt auch deutlich darunter. Er müsste schon wieder so stark steigen, damit wenigstens der 50er durchbrochen wird. Die Handelsumsätze sind zuletzt dramatisch angestiegen, was auf panikartige Verkäufe hindeutet, so nach dem Motto: Rette sich wer kann. Technische Indikatoren wie der RSI befinden sich daher zwar im überverkauften Bereich, was normalerweise eine Gegenbewegung ankündigt. Aber bei fundamentalen Problemen dieser Größenordnung können solche Signale auch falsch sein. Erst wenn sich ein klarer Boden gebildet hat, kann man wieder vorsichtig Hoffnung schöpfen und dann noch nicht direkt investieren, sondern zunächst einmal darüber nachdenken. Das Vertrauen ist erst einmal weg. Es kann aber noch schlimmer kommen! Die nächsten wichtigen Unterstützungszonen liegen bei 40 und 35 Euro. Sollten auch diese fallen, könnte der Abverkauf noch dramatischer werden. Was tun? Die fundamentalen Probleme bei Novo Nordisk sind real und werden sich nicht über Nacht lösen lassen. Der neue CEO steht vor enormen Herausforderungen und braucht Zeit für eine strategische Neuausrichtung. Man darf zwar nicht das Unternehmen komplett abschreiben, aber zunächst muss der Markt nach der Horrornachricht erstmal wieder ein Gleichgewicht finden, einen Boden ausbilden. Wenn das neue Management die richtigen Weichen stellt und wieder Wachstum in den Kernmärkten erzielt, könnte die Aktie in ein bis zwei Jahren deutlich höher stehen als aktuell. Aber das ist noch lange hin. Aktuell würden wir die Aktie meiden und beobachten, ob es noch eine oder mehrere Etagen tiefer geht
S
SOS123, 03.08.2025 19:22 Uhr
0
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