PAYPAL WKN: A14R7U ISIN: US70450Y1038 Kürzel: PYPL Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Kommentare 176.345
m
m4758406,
26.12.2025 18:51 Uhr
6
Obwohl Bankanalysten nur wenige Aktien gleichzeitig beobachten und diese sehr genau analysieren, schauen sie oft vor allem auf die nächsten Monate statt auf die langfristige Zukunft eines Unternehmens. Der Grund dafür ist nicht fehlendes Wissen, sondern Angst um die eigene Karriere. Für Analysten ist es beruflich gefährlich, alleine eine andere Meinung zu haben als die Mehrheit. Wenn sie als Einziger falschliegen, müssen sie sich rechtfertigen und fallen negativ auf. Wenn sich aber viele Analysten gemeinsam irren, wird niemand persönlich verantwortlich gemacht – dann „lag eben der Markt falsch“. Deshalb haben Analysten weniger Angst davor, falschzuliegen, als davor, alleine falschzuliegen. Dieses Verhalten führt zum bekannten Herdentrieb. Aus diesem Grund handeln viele Analysten stark prozyklisch. Sie bleiben lange optimistisch, solange die Mehrheit optimistisch ist, und werden erst dann negativ, wenn der Kurs bereits stark gefallen ist. Kursziele werden also oft zu spät gesenkt – nicht unbedingt, weil plötzlich neue Erkenntnisse vorliegen, sondern weil sich die Stimmung bereits gedreht hat. Dabei passiert etwas, das auf den ersten Blick unlogisch wirkt: Wer früher zu optimistisch war, müsste eigentlich später neutral und realistisch werden. Stattdessen schlagen viele Analysten plötzlich ins Extreme um und werden übermäßig pessimistisch. Der Grund dafür ist ein psychologischer Effekt, den man Überkompensation nennt – an der Börse oft auch Kapitulation. Man kann sich das so vorstellen: Ein Analyst hat bei 300 Dollar gesagt: „Diese Aktie ist großartig, kaufen!“ Jetzt steht sie bei 60 Dollar. Wenn er nun immer noch positiv bleibt, wirkt er stur oder ahnungslos. Um zu zeigen, dass er „gelernt“ hat, ist er jetzt besonders streng und hebt alle Risiken hervor. Er wird also nicht einfach realistischer, sondern extra negativ, um seine frühere Fehleinschätzung auszugleichen und seine Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen. Auch die Börsenstimmung funktioniert wie ein Pendel. Zuerst schwingt es weit in Richtung Optimismus, Risiken werden ausgeblendet. Danach schwingt es nicht zur Mitte zurück, sondern zu weit in die andere Richtung – Angst und Pessimismus dominieren. Analysten sind Menschen: Nachdem sie sich mit zu viel Optimismus die Finger verbrannt haben, reagieren sie nun übervorsichtig und suchen gezielt nach Problemen, um ja nicht noch einmal falschzuliegen. Hinzu kommt erneut der Karriereaspekt: Wenn ein Analyst jetzt vorsichtig oder negativ ist und die Aktie später steigt, kann er sagen: „Ich wollte das Kapital meiner Kunden schützen.“ Das wird akzeptiert.
Ist er aber positiv und die Aktie fällt weiter, heißt es: „Du hast uns schon einmal falsch beraten – und jetzt wieder.“ In dieser Phase ist Negativität die sichere Haltung für den Analysten. Bei sehr großen Unternehmen wie PayPal kommt noch hinzu, dass Analysten weniger Angst haben müssen, den Zugang zum Management zu verlieren. Die Verflechtung zwischen Großbanken und Mega-Konzernen ist so eng, dass kritische Stimmen nicht sofort ausgeschlossen werden. Das führt dazu, dass Analysten ihre Kapitulation jetzt besonders laut und deutlich kommunizieren. Diese späte Negativität erzeugt häufig starke Kursschwankungen. Davon profitieren vor allem die Handelsabteilungen der Banken durch höhere Umsätze und Gebühren – meist ohne böse Absicht. Für Privatanleger entsteht daraus jedoch ein struktureller Vorteil. Wir unterliegen keinem Quartalsdruck und müssen niemandem kurzfristig etwas erklären. Während Analysten noch damit beschäftigt sind, ihre Vergangenheit zu rechtfertigen und ihre Fehler abzusichern, können wir geduldig bleiben und langfristig denken. Genau hier entsteht Zeit-Arbitrage: Wir können institutionelle Panik aussitzen und antizyklisch nutzen.
Luzifer1234567,
26.12.2025 16:12 Uhr
3
Da kommen wir auch noch hin. Ich werde auf keinen Fall verkaufen. Dieses analystenkommentare sind für mich nicht relevant. Die Quartalszahlen sind für mich relevant
ivanrebroff,
26.12.2025 16:10 Uhr
1
Es ist manchmal etwas deprimierend wenn man sieht wieviele andere Aktien sich erholt oder verzwanzigfacht haben
Und wir hier irgendwie auf dem Stand vor 9 Jahren sind
L
NACONNI66,
26.12.2025 15:59 Uhr
0
Alex wird heute 800 mio arp machen👊
NACONNI66,
26.12.2025 15:59 Uhr
0
Dat knallt gleich wieder voll rauf💪👌
ivanrebroff,
26.12.2025 15:55 Uhr
0
Es passiert immer das Gegenteil sobald ich aktiv egal in welcher Richtung auch immer bin,
🤣
P
I
Invertigo,
25.12.2025 22:02 Uhr
4
PayPal steht kurz davor, alle bisherigen Rekorde zu brechen – und die Banken wissen das.
Genau deshalb hat Stanley nach der vorherigen Abstufung erneut aufgestockt.
Solche Herabstufungen dienen oft nur dazu, den Kurs künstlich nach unten zu drücken, um günstiger einzusteigen. Besonders jetzt, da die Aktien im Streubesitz immer knapper werden.
Wer das Spiel versteht, erkennt die Chance.
L
Luzifer1234567,
25.12.2025 21:54 Uhr
1
https://retail-news.de/logicbroker-paypal-agentic-commerce-kooperation/
Longstar,
25.12.2025 21:34 Uhr
1
In der diesjährigen Weihnachtssaison machten die beliebten „Jetzt kaufen, später zahlen“-Dienste einen bedeutenden Anteil der Verbraucherumsätze aus, obwohl die Branche zunehmend unter regulatorischer Aufsicht steht und Schuldenprobleme bestehen. Laut Daten von Adobe Analytics werden die Ausgaben für „Jetzt kaufen, später zahlen“-Dienste während der Weihnachtssaison vom 1. November bis Silvester voraussichtlich 20,2 Milliarden US-Dollar erreichen – ein Anstieg von 11 % gegenüber dem Vorjahr.
Dies ist nicht überraschend, da diese Dienste immer stärker in die Konsumkultur des Landes integriert werden. Die jährlichen Ausgaben für „Jetzt kaufen, später zahlen“ werden Prognosen zufolge bis 2025 auf 116,7 Milliarden US-Dollar steigen – eine Verdopplung gegenüber 2022 und mehr als das Siebenfache des Wertes von 2020.
Siehe auch: Sie kann sich den Kauf für 1.700 US-Dollar leisten, möchte die Kosten aber trotzdem teilen. Sie fragt sich, warum sie „Jetzt kaufen, später zahlen“ nicht nutzen sollte.
Laut einer Umfrage von PayPal Holdings Inc. (NASDAQ:PYPL), einem der größten Anbieter von „Jetzt kaufen, später zahlen“, würde die Hälfte der Weihnachtseinkäufer ihre Einkäufe wahrscheinlich über diesen Service abschließen, wenn ihnen die Option geboten würde.
„PayPal-Daten zeigen, dass das Angebot von „Jetzt kaufen, später zahlen“ zu einem um 91 % höheren durchschnittlichen Bestellwert bei Unternehmen und um 62 % bei kleinen Unternehmen führt. Es ist also nicht nur ein nettes Extra, sondern ein nachweislicher Wettbewerbsvorteil“, so Michelle Gill, Geschäftsführerin von PayPal.
Masterclass,
25.12.2025 21:22 Uhr
0
https://www.benzinga.com/news/financing/25/12/49589348/all-i-want-for-christmas-is-four-easy-payments-buy-now-pay-later-spend-is-projected-to-hit-20-billion-during-the-2025-holiday-season
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