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PROCTER & GAMBLE WKN: 852062 ISIN: US7427181091 Kürzel: PRG Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Kommentare 1.885
M
Miagiee,
27.01.2018 19:58 Uhr
0
Ich sag garnicht dass ich mit meinem Handeln (stur besparen, bei korrekturen nachlegen) besser abschneide als andere. Ich bin mit 5-7% im Jahr durchaus zufrieden. Ich meine nur dass sich für mich der zeitliche Aufwand den ich für andere Strategien benötige nicht lohnt, zumal ich nichteinmal mit Gewissheit sagen kann, dass dieser sich dann auch wirklich auszahlt. Wenn das einer gut kann soll er das natürlich machen. Ich für mich persönlich kann daran nichts finden.
I
InDarkness,
27.01.2018 19:50 Uhr
0
Was aber funktionieren kann, ist Aktien die immer gewissen Kursschwankungen unterliegen, dann zu kaufen wenn sie gerade günstig zu haben sind. Durch Sektorrotationen, in und out Themen etc. gibt es immer Chancen günstig in Aktien rein zu kommen, die gerade etwas unter die Räder gekommen sind.
Ich spreche also nicht davon mein Geld rum liegen zu lassen wenn ich hier gerade nichts kaufen würde. Ich spreche davon mir zur Zeit andere Investments zuzulegen, bei denen ich mehr fürs Geld bekomme und hier geduldig zu warten bis der Preis mal wieder günstig ist.
I
InDarkness,
27.01.2018 19:40 Uhr
0
Was den Cost Average Effekt betrifft, ist das der gleiche falsche Mythos wie Market Timing. Im Grunde ist es sogar das gleiche wenn man genau drüber nachdenkt.
Die Idee ist ja nicht über Sparraten mit der Zeit einen Vermögensaufbau zu betreiben. Hier vergleicht man Äpfel mit Birnen.
Die Idee ist den Investitionsbetrag zunächst zu parken und nur per vielen verteilten Käufen in ein Aktienbestand umzuwandeln. Der Mythos sagt, durch den Durchschnittskosteneffekt wird man besser gestellt. Es gibt aber Studien die klar belegen das es nur wenige Situationen gibt (also direkt vor nem Crash oder in einer Baisse) in denen man nicht besser dran gewesen wäre den Betrag gleich in den Markt zu bringen.
Zu sagen ein Sparplan wäre überlegen, weil man den Cost Avarage Effekt nutzt, ist mindestens unpräziese, den man hat ja ohnehin keine andere Chance ohne das weiteres Kapital vorhanden ist.
I
InDarkness,
27.01.2018 19:26 Uhr
0
Um nochmals auf die Dividende zurück zu kommen. Ich kaufe Aktien nur noch als Cashmaschine. Ich ziele also nicht mehr auf Kursgewinne ab, sondern nur noch auf Ausschüttungen. Entsprechend bewerte ich ein Unternehmen nach der Ertragskraft. Allerdings ist mir auch hier Cashflow wichtiger als Gewinne.
Und der einzige sichere Weg einen Beweis für die Ertragskraft der Firma zu haben, an der ich beteiligt bin, sind die Ausschüttungen.
Bayern.88,
26.01.2018 22:47 Uhr
0
Ich stehe momentan bei Procter & Gamble bei einer starken unterstützungs Zone. Dürfte nicht so einfach sein diese nach unten durchzudrücken zum diese Aktie kein kleiner wird ist den man mal einfach so durch ein Hedgefond in die eine oder andere Richtung treiben kann. Aber ich habe auch die veröffentlichten Zahlen falsch eingeschätzt und schon wenige Stunden danach investiert. Ich gehe immer noch davon aus dass wir in den nächsten drei Wochen die 90 bis 91 $ zurückerobern werden. Hier wurde ja schon gut erklärt warum der Rückgang übertrieben war. Aber das ist nunmal Börse. Jedenfalls mache ich mir bei diesem Investment keine Sorgen um mein Geld.
B
BoersenfuchsPC,
24.01.2018 23:09 Uhr
0
Hab ich heute auch lange gesucht... im Grunde waren ja nur die hohen Erlöse aus den Markenverkäufen vom letzten Jahr daran Schuld dass der Gewinn letztes Jahr wesentlich höher war. Zudem noch die einmaligen ausserordentlichen Steuerbelastungen dieses Jahr. Zusammen gerechnet lässt das natürlich den Gewinn einbrechen. Ändert aber nichts an der zunehmenden Gewinndynamik.
Laut Kursabschlag bewerten die Anleger also dieses Malheur mit weit über 10 Milliarden €
A
ANZ,
24.01.2018 19:56 Uhr
0
Was bitte schön war jetzt an den Zahlen so wahnsinnig schlecht?
M
Miagiee,
24.01.2018 14:19 Uhr
0
Eben. Die Psyche im Bullenmarkt ist nicht zu vergleichen mit der im Bärenmarkt, darum bin ich dort gelandet wo ich jetzt bin.
Value4Investors,
24.01.2018 14:04 Uhr
0
Danke auch für die Einblicke in deine Strategie, ich mag ebenfalls solche höflichen Diskussionen. :-)
Und bin da auch ganz deiner, jeder sollte die Strategie nutzen, von der er überzeugt ist.... ansonsten kann das sehr schnell auf die Psyche gehen, wenn es mal nicht so läuft.
M
Miagiee,
24.01.2018 14:00 Uhr
0
So, nun sind wir wieder bei der alten Weisheit: Jeder muss eine Strategie finden, mit der er sich selbst wohl fühlt und gute Ergebnisse erzielt.. viel Wind um nichts :D Aber danke für den einblick in deine Art zu investieren, finde solche Diskussionen immer interessant!
Value4Investors,
24.01.2018 13:23 Uhr
0
Und ich tippe mal das über 99 % der Investoren keine Value-Investoren (das heißt nicht, dass das die einzige richtige Strategie ist) sind.
Sehr viele große Investoren (dazu gehören auch Banken und Versicherungen) "glauben" an die von Markowitz (1952) veröffentlichte Arbeit bzw. an ihre Erweiterungen. So hat z.B. Tobin Ende der 50er das Modell um eine risikolose Anlage erweitert. Da die Rechner damals zu schwach waren, haben viele ein einfacheres Modell gesucht. Mitte der 60er kamen Lintner, Sharpe und noch jemand (habe den Namen vergessen) auf ein vereinfachtes Modell (1-Faktormodell), bei dem weniger Kovarianzen benötigt wurden als bei Markowitz und dadurch mit Rechnern gelöst werden konnte. Es gab dann sogar empirische Studien, die gezeigt haben, dass das alles richtig war. Erst 25 Jahre später (1992) haben French und sein Kollege (Namen habe ich wieder vergessen) gezeigt, dass das 1-Faktormodell um 2 weitere Faktoren erweitert werden muss, damit es richtig funktioniert. Das daraus entstandene 3-Faktormodell lieferte leider auch nicht die gewünschten Ergnisse, was French auch Anfang der 2000er zugab. Andere Wissenschaftler haben in diesen Jahren das Modell um etliche weitere Faktoren erweitert, alles ohne Erfolg. Inzwischen wird mit stochastischer und/oder robuster Optimierung gearbeitet, wobei bei der stochastischen Optimierung Verteilungen angenommen werden, was bei der robusten Optimierung nicht der Fall ist.
Im allgemeinen wird aber immer noch versucht, ausgehend von Markowitz, die Zukunft vorherzusagen, indem die Vergangenheit auf die Zukunft projiziert wird. Natürlich ist das sehr komplex und mathematisch durchaus interessant, aber für die Wirklichkeit meiner Meinung kaum von Vorteil, wie man an der Leistung von großen Investoren sehen kann.
Witziger Weise hat Markowitz, der auf seine Arbeit den Nobelpreis bekommen hat, auf die Frage wie er sein Geld anlegt, geantwortet: 50% in Aktien und 50% in Anleihen.
Fazit: Wie die meisten Großinvestoren ihr Geld anlegen ist nicht mein Vergleichsmaßstab, weshalb der Affentest für mich ohne Bedeutung ist.
M
Miagiee,
24.01.2018 13:17 Uhr
0
Wie gesagt, es ist natürlich ganz was anderes wenn ich eher kurzzeitig auf Kursgewinne. Dann ist es Pflicht auf den Einstieg zu warten wie die Katze vor dem Mäuseloch..
M
Miagiee,
24.01.2018 13:12 Uhr
0
Ohne zu Lügen - ich hab das Buch nicht gelesen.. ich Bilde mir einfach meine Meinung nach meinenen Erfahrungen, die ich gemacht hab. Ihr könnt ja jetzt super Ergebnisse damit erzielen - wie haben auch schon jahrelang einen Bullenmarkt. Macht das mal in nem Bärenjahr oder 2-3.. dann ist die ganze Sache ziemlich entmutigend. Ich hab jetzt beides hinter mir - Bullen sowie Bärenmarkt - irgendwann nimmt man das ganze Theater nicht mehr SO ernst (im positiven Sinne) und seitdem erreiche ich auch Regelmäßig gute Renditen.. kann aber natürlich sein, dass ich früher auch unfassbar schlecht war ;P
P
Paulus87!,
24.01.2018 12:43 Uhr
0
miagiee das ist ein Zitat von Gerd Kommer, sein Buch ist gut,aber er will auch Geld verdienen....Bild dir deine eigene Meinung, denn es ist einiges nicht richtig was darin steht.
I
InDarkness,
24.01.2018 12:22 Uhr
0
Miagee, mit einem Sparplan zu arbeiten ist sicher nicht schlecht, wenn man sich die Arbeit mit dem Stockpicking nicht machen will. Es gibt genug Beweise dass das wunderbar funktioniert.
Das bedeutet aber nicht automatisch, das Stockpicking nutzlos ist. Dieser Vergleich mit den Fondmanagern der so gerne genommen wird hinkt halt an vielen Stellen. Allein schon deshalb weil das (zurecht) nach Gebühren gerechnet wird. Also selbst wenn die besser performen fressen deren Gebühren die Extrarenditen auf. Das spricht aber bei denen nicht gegen deren Fähigkeiten, sondern deren Kosten.
M
Miagiee,
24.01.2018 11:10 Uhr
0
Ja stimmt schon was du sagst. Ich finde einfach es lässt sich in der Situation gut vergleichen - wenn du auf der einen Seite den Zufall(Affen) deine Sparraten anlagen lässt und auf der anderen Seite deine Raten nach MT anlegst wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit in 30 Jahren am selben Ziel ankommen. So ist hald meine Einstellung dazu.
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