Quantafuel Forum: Community User: Kojak1984
Kommentare 80.993
B
BassTea,
17.05.2021 6:19 Uhr
3
Mehrweg hat gar nicht die Kapazitäten, den Bedarf an Verpackungen zu bedienen und verbraucht auch viel Trinkwasser. Es ist sehr komplex das Thema. Aber in Deutschland funktioniert ja schon das Pfandsystem super, damit die Flaschen nicht mehr in der Umwelt landen. Dafür passiert das in anderen Regionen der Welt um so mehr. Dort wäre Recycling ein Meilenstein. Denn dort kommt auch das Mikroplastik und Müllproblem der Ozeane noch stärker zum Vorschein. Wenn Erdöl als endlicher Rohstoff teurer würde und Müll als Ersatzrohstoff interessant, dann wird die Kreislaufwirtschaft richtig greifen. Wenn Quanta seine Technologie bis dato hoch halten kann mit einem gewissen Vorsprung oder Burggraben oder sie eben die Pioniere sind mit Rückenwind großer Konzerne, dann ....
p
paule12345,
17.05.2021 5:11 Uhr
2
PET Flaschen sind sowieso die Seuche, verstehe Menschen nicht die den Scheiß noch kaufen. Gibt genug alternativen zumindest hier in Deutschland. Möchte nicht wissen welche Stoffe alles von dem PET Gelumpe in die Getränke übergehen.
Hatte dazu mal Volvic angeschrieben, warum sie nicht auf Mehrwegsysteme umsteigen. Naja vorgeschoben wurde, dass die Flaschen natürlich leichter sind und deshalb der CO2 Fußabdruck geringer wäre. Außerdem sind die Flaschen 100% Recycelt. Habe zu solchen Recycling Logos letztens erst ein Bericht gelesen, dass sowas nur Kundenverarsche ist. Und die meisten Unternehmen das nicht mal Nachweisen können.
In meinen Augen geht es hier nur um Geld. Mehrwegsystem kosten viel mehr Geld als solche billigst hergestellten PET Flaschen. Das CO2 Thema ist nur vorgeschoben, welches Unternehmen würde denn behaupten, dass machen wir nur weil wir damit Geld sparen, sonst wurden wir unsere Fette Marge nur noch mehr schmälern.
Tut mir leid aber in dem Fall von Volvic haben sie sich eh disqualifiziert. Allein wegen der übertrieben Preise auf ihre Produkte. Aber das ist auch wieder ein anderer Schuh
Chicky,
17.05.2021 1:49 Uhr
1
Die Herstellung neuer Kunststoffe aus Rohöl muss nur einfach deutlich teurer bzw dessen Einfuhr reglementiert (und dadurch teurer) werden, dann würde man 1. den Plastik-Wahn etwas einschränken und 2. Recycling-Alternativen Aufschwung geben.
oxanabanana,
17.05.2021 0:02 Uhr
0
Wenn Quantafuel günstiger als Carbios recyclen kann, dann könnten große Konzerne von Carbios zu Quanta wechseln
oxanabanana,
17.05.2021 0:01 Uhr
0
Für die industrielle Umsetzung arbeitet Carbios mit grossen PET-Produzenten wie Pepsico, Nestlé Waters oder Orangina Schweppes zusammen. Sie stehen unter öffentlichem Druck, weniger Plastik zu produzieren, und sind offen für Alternativen zum herkömmlichen Recycling, das 40 Prozent teurer ist als die petrochemische Herstellung neuer Plastikflaschen.
oxanabanana,
16.05.2021 23:59 Uhr
0
Die Carbios-Biologen haben das Enzym nicht selber «erfunden». Sie hatten es auf Mülldeponieren vermutet und dort auch bei zahlreichen Testläufen gefunden. Dann begann die Kleinarbeit: Mit der Zugabe weiterer Mikroorganismen beschleunigten sie das Protein über die Jahre so stark, dass es eine PET-Flasche binnen zehn Stunden zu 90 Prozent abbauen kann.
Sind die Kunststoff-Polymere einmal zerlegt, beginnt die Wiederaufbauarbeit. Aus den Molekülen werden Plastikkörner gebildet. Dieses Granulat stellt einen neuen Plastik dar, ist also kein recycelter Stoff. «Heute werden Plastikflaschen einer gewissen Farbe zu einem ähnlichen Produkt geschmolzen», führt Stephan aus. «Mit unserer Methode aber können wir aus einer grüngefärbten PET-Flasche zum Beispiel ein rotes T-Shirt fabrizieren, aus schwarzem Polyester eine durchsichtige Lebensmittelverpackung.» Ohne dass ein Tropfen Erdöl verwendet werde, entstünden neue PET-Flaschen, Plastikbehälter für Lebensmittel, Polyesterfasern oder Polyamid-Leibchen.
oxanabanana,
16.05.2021 23:55 Uhr
0
Die Lösung aus PTA und PTA-Salzen wird dann gefiltert und destilliert, um das Äthylen-Glycol und Terephthalsäure zu gewinnen. Der destillierte Bodensatz wird mit Kohlenwasserstoff behandelt, um das PTA auszufällen. Für die Rückgewinnung von Kohlenwasserstoff und Natriumhydroxid ist ein Elektrolyseverfahren vorgesehen.
oxanabanana,
16.05.2021 23:55 Uhr
0
Carbios setzt auf ein Fermentationsverfahren zur Herstellung von PTA und MEG; Garbo hat einen fünfstufigen Reinigungsprozess von PET-Abfällen zur Produktion von monomerem BHET (Bis(hydroxyethyl)terephthalat) entwickelt; Ioniqa sieht den Einsatz von magnetischen ionischen Flüssigkeiten zur BHET-Gewinnung vor; und Loops Technik basiert auf der PET-Depolymerisation in PTA (Gereinigte Terephtalsäure) und MEG (Mono-Äthylen-Glycol) bei Umwelttemperaturen in Verbindung mit Chemikalien.
bubi71,
16.05.2021 22:39 Uhr
0
Vielleicht nur die große Leere... quasi das verschwundene Plastik. Ist ja auch nicht so schlecht. 🙂
G
Gast-747386600,
16.05.2021 22:30 Uhr
0
Und das Endprodukt von Carbios?
FEARandGREED,
16.05.2021 20:53 Uhr
1
Carbios entwickelt ein Enzym, das Plastik quasi zerfrisst, Quanta hat Anlagen, die aus Plastik hochwertiges Naphta herstellen können.
G
Gast-747386600,
16.05.2021 20:15 Uhr
0
In wie fern unterscheidet sich Quantafuel von carbios?
B
BassTea,
16.05.2021 17:36 Uhr
0
Coca Cola und Nestle bauen ja scheinbar auf Carbios. Aber letztlich bestimmt ja Plastik unser Leben also gibt es viele Möglichkeiten, wo Kunden aquiriert werden können.
oxanabanana,
16.05.2021 15:18 Uhr
0
Genau Christi, das war eine Folie in der Präsentation, aber noch nichts konkretes von den Partnerschaften. Aber da kann man schon gut spekulieren, woher diese Konzerne Plastik nehmen werden
oxanabanana,
16.05.2021 15:15 Uhr
0
Europe has set a target of a 55% recycling rate by 2025. Denmark’s target is even higher, with a requirement of 65% for packaging material – post-consumer waste. When household plastic waste is sorted, it contains 30-40% other materials.
C
Christi8n,
16.05.2021 15:14 Uhr
2
In der Präsentation gibt es eine Folie, wo der Bedarf an recyceltem Plastik bei den erwähnten Konzernen liegt. Nestlé und CocaCola zusammen wird da mit etwa 1 Megatonne angegeben in 2025. Alle erwähnten Konzerne 2,1 Megatonnen. Als Ziel. Von Partnerschaft war da nicht die Rede, das ist halt der Kundenstamm, an den dann wiederum BASF ihr ChemCycle Zeugs verscherbelt.
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