REALTY INCOME WKN: 899744 ISIN: US7561091049 Kürzel: O Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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17:36:07 Uhr, L&S Exchange
Kommentare 13.037
Anna_Waffel
Anna_Waffel, 27.04.2025 9:58 Uhr
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Würde ich mir auch nicht antun wollen. Aber Vonovia/Deutsche Wohnen käme für mich auch nicht infrage. Deren Politik ist schon sehr aggressiv und die haben in Berlin einen sehr schlechten Ruf. Muss ich nicht unterstützen.

Mir ist das relativ egal, zumal Wohnungsvermieter generell unbeliebt sind. Hab aber auch nur short Puts und will es nicht unbedingt einbuchen lassen.
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Lenio2, 27.04.2025 10:07 Uhr
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Ganz ehrlich? Ich guck mir die Quartalszahlen vielleicht ne halbe Stunde an, sind dann 2h im Jahr. Und lese hier mit und ab und zu recherchiere ich generell news über die. Aber 40 Std im Jahr? Ne. 10 vielleicht. Ok hier geht mehr Zeit drauf aber das ist Zeitvertreib. 😁 und muss man auch nicht. Wenn man es nicht tut interessiert das keine S.au. in die eigene Immo MUSS man aber Zeit investieren ob man will oder nicht.
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Lenio2, 27.04.2025 10:13 Uhr
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Aber da sind wir ja auch wieder bei Aktien Streuung. Hab ich 100 Aktien im Depot, häng ich mich echt nicht bei jedem Unternehmen tagelang über alle Unternehmensdaten und Kennzahlen. Ist zwar nice to know aber m.E. Zeitverschwendung bei einer solchen Streuung. Und auch die beste Kenntnis über alle Zahlen freit nicht von einem Niedergang in der Zukunft. Hab ich nur ein Unternehmen als Aktie, ja, sollte man so gut wie irgend möglich kennen dann.
Bert1989
Bert1989, 27.04.2025 10:27 Uhr
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Ganz ehrlich? Ich guck mir die Quartalszahlen vielleicht ne halbe Stunde an, sind dann 2h im Jahr. Und lese hier mit und ab und zu recherchiere ich generell news über die. Aber 40 Std im Jahr? Ne. 10 vielleicht. Ok hier geht mehr Zeit drauf aber das ist Zeitvertreib. 😁 und muss man auch nicht. Wenn man es nicht tut interessiert das keine S.au. in die eigene Immo MUSS man aber Zeit investieren ob man will oder nicht.

Geb ich dir Recht, hab vielleicht übertrieben 😄 Gleichzeitig muss man die Zeit bei Immos auch mal auf Arbeitszeit umrechnen. Da geht mindestens ein tausender pro Immo eigene Kosten drauf
Steff0987
Steff0987, 27.04.2025 10:51 Uhr
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@Steff0987 Danke für deine ausführliche Antwort 👍🏻 Grundsätzlich muss ich aber die Aussage von dir noch ein klein wenig entkräften. Ich habe oben nämlich geschrieben, jemand, der sich an 10 Immobilien beteiligt. Das Beteiligen ist das Schlüsselwort, denn mit 500.000 € (10.000 Realty Aktien x 50€) kann man definitiv keine eigenen 10 Immobilien besitzen. Bei solchen Beteiligungen ist man dann auch nicht wirklich selbstbestimmt und auch auf viele andere Faktoren angewiesen, was das Risiko erhöht. Bei einem direkten Kauf reicht es vielleicht für ein kleines Geschäft in der Innenstadt oder für zwei sehr kleine Eigentumswohnungen. Dann ist man zu 100% selbstbestimmt und dann gebe ich dir auch recht, das dieses Investment vermutlich sicherer ist, als Realty. Zumindest ist es konservativer und besser planbar. Wobei durch die sterbenden Innenstädte das auch fraglich ist, wie in 20 Jahren eine solche Einzelhandelsimmobilie zu bewerten ist. Zudem ist es auch fraglich, wo die Rendite auf 20 Jahre gesehen höher ausfällt. Vermutlich eindeutig bei Realty, wenn es nur ansatzweise so läuft wie in den letzten 20 Jahre. Alles in Allem braucht man somit überall eine funktionierende Glaskugel Ich persönlich hätte mich bei der genannten Geldsumme aber auch dazu entschieden, eine Eigentumswohnung in guter Lage zu kaufen und diese zu vermieten. Das wäre mir persönlich sicherer und ich bin sowieso bei all meinen Investments auf hohe Sicherheit bedacht. Aber jeder wie er mag und das meine ich völlig wertfrei. 👍🏻

Ich würde für 500.000€ definitiv weder eine einzelne Eigentumswohnung noch ausschließlich O kaufen. Ich habe mein Geld sehr breit gestreut, für manche definitiv zu breit, nämlich in momentan rund 70 verschiedene Aktien, ETFs und CEFs. Letztlich muss es halt jeder selbst wissen was er mit seinem Geld macht. Nebenbei bemerkt, bei uns würde man für eine halbe Million 4-5 Wohnungen in der Vorstadt kaufen können. Innenstadtlage wäre zb auch niemals meine erste Wahl. Da ist die Entwicklung oft sehr schlecht während die Vorstädte oft noch wachsen und sich entwickeln. Ich persönlich plane momentan den Kauf einer Ferienimmobilie an der Ostsee. Das ist mir wesentlich lieber als eine Wohnung fest zu vermieten. Allerdings sind die Preise teilweise viel zu hoch und die Schnäppchen schwer zu bekommen. Aber ich habe Geduld.
Bert1989
Bert1989, 27.04.2025 9:49 Uhr
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Würde ich mir auch nicht antun wollen. Aber Vonovia/Deutsche Wohnen käme für mich auch nicht infrage. Deren Politik ist schon sehr aggressiv und die haben in Berlin einen sehr schlechten Ruf. Muss ich nicht unterstützen.

An der Miethöhe kanns nicht liegen oder? sind doch im Branchenbereich noch „günstig“, die Qualität kann ich nicht beurteilen
Bert1989
Bert1989, 27.04.2025 9:48 Uhr
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Also bei 10.000 Stück O gibt's derzeit eine Netto-Dividende von ca. 1.800-1.900€ pro Monat. Hätte ich die Wahl, jetzt 500.000€ in eine Immobilie zu stecken oder in O würde ich auch ganz klar O wählen, wenn es nur die 2 Möglichkeiten gäbe. Ich glaube, heutzutage ist es schwer, eine Immobilie für das Geld zu finden, die gleiche oder höhere Nettomiete einbringt. Und wenn ich in der City nen kleinen Laden kaufe, ist der meist in nem größeren Gebäude das jemand anderem mitgehört und ich hab auch wieder ne gewisse Abhängigkeit. Egal, ob Wohnung oder gewerblich, das Ding kann abfackeln oder einstürzen. Ok, Extremszenarien und kann man versichern. Muss man aber auch zahlen und viel mit der Versicherung rumzackern wenn die je zahlen sollen. Erlebe ich gerade bei einen Bekannten, dem sein Haus abgebrannt ist. Der war versichert. Und diskutiert nun seit einem halben Jahr mit der Versicherung. Sehr viel wahrscheinlicher als so ein Extremfall aber sind Schäden durch Unwetter, Unfälle, Vandalismus, Abnutzung, Mietnomaden etc. für die ich nicht nur zahlen, sondern mich auch um die Instandsetzung kümmern müsste, was beides die Rendite mindert. Dann noch die Gefahr nerviger Mieter, Gefahr von Mietausfällen und und Gefahr toller neuer Gesetze, die mich zwingen teure Maßnahmen umzusetzen. Und wenn ich umziehen will, die Immobilie bleibt wo sie ist. Dann muss ich auf Distanz entweder jedes mal hinfahren oder brauche wen, der sich drum kümmert wenn was ist. Wenn ichs verkaufen will brauche ich nen Makler und/oder habe viel Aufwand und es dauert. O: Ein Knopfdruck und ciao.

Was total unterschlagen wird ist der Aufwand. Bei O Aktien sollte man sich bei dieser Summe mindestens 4 mal im Jahr die Q Zahlen geben und dann noch etwas die News verfolgen. Aber mit gut 40 h/a sollte der Käse gebissen sein. Kauf ich mir 5 Immos hab ich neben den ganzen „Problemen - richtiger Mieter - Standort - Bürokratie Kreditzinsen“eben auch noch den Aufwand den eine Immo mit sich führt. Die Kreditzinsen habe ich erwähnt weil O ja auch gehebelt ist, wäre nur fair jetzt bei Immos das auch zu erwähnen. Ka wielange das dauert aber sich eine passende Immo auszusuchen und anschließend zu kaufen macht doch schon min 40h pro Immobilie aus oder? Dann ruft jeder Mieter 1-2 mal im Jahr an weil es irgendwas gibt, klein Reparatur usw. Die Diversifikation ist nicht vergleichbar, die 5 Immos kann man an 5 Standorten haben, O ist über die USA verteilt und expandiert nach England und zukünftig EU.
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Micha10000, 27.04.2025 8:48 Uhr
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Eigentumswohnung vermieten kann entspannt sein, kann aber auch in richtigen Stress ausarten. In meinem Bekanntenkreis hab ich beides schon beobachtet. Mit Immobilienaktien wie RI oder meinetwegen Vonovia bezahlt man praktisch ein teures Management. Die machen das dann aber Vollzeit. Dafür spart man sich selbst den Ärger, den der Mieter mit sich bringen kann. Wenn ich in Deutschland überhaupt Immobilien vermieten wollte, dann wohl eher gewerbliche Immobilien. Da gelten andere Mieterrechte und man muss nicht im Extremfall irgendwelche Mietnomaden über langwierige Prozesse da rausklagen, das geht dann schneller.

Würde ich mir auch nicht antun wollen. Aber Vonovia/Deutsche Wohnen käme für mich auch nicht infrage. Deren Politik ist schon sehr aggressiv und die haben in Berlin einen sehr schlechten Ruf. Muss ich nicht unterstützen.
DividendenHebel
DividendenHebel, 27.04.2025 8:00 Uhr
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Vonovia habe ich mir auch schon öfter angeschaut. Definitiv eine interessante Aktie aber Realty reicht mir aktuell als Immobilien-Teil im Depot.
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Lenio2, 27.04.2025 7:58 Uhr
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Also bei 10.000 Stück O gibt's derzeit eine Netto-Dividende von ca. 1.800-1.900€ pro Monat. Hätte ich die Wahl, jetzt 500.000€ in eine Immobilie zu stecken oder in O würde ich auch ganz klar O wählen, wenn es nur die 2 Möglichkeiten gäbe. Ich glaube, heutzutage ist es schwer, eine Immobilie für das Geld zu finden, die gleiche oder höhere Nettomiete einbringt. Und wenn ich in der City nen kleinen Laden kaufe, ist der meist in nem größeren Gebäude das jemand anderem mitgehört und ich hab auch wieder ne gewisse Abhängigkeit. Egal, ob Wohnung oder gewerblich, das Ding kann abfackeln oder einstürzen. Ok, Extremszenarien und kann man versichern. Muss man aber auch zahlen und viel mit der Versicherung rumzackern wenn die je zahlen sollen. Erlebe ich gerade bei einen Bekannten, dem sein Haus abgebrannt ist. Der war versichert. Und diskutiert nun seit einem halben Jahr mit der Versicherung. Sehr viel wahrscheinlicher als so ein Extremfall aber sind Schäden durch Unwetter, Unfälle, Vandalismus, Abnutzung, Mietnomaden etc. für die ich nicht nur zahlen, sondern mich auch um die Instandsetzung kümmern müsste, was beides die Rendite mindert. Dann noch die Gefahr nerviger Mieter, Gefahr von Mietausfällen und und Gefahr toller neuer Gesetze, die mich zwingen teure Maßnahmen umzusetzen. Und wenn ich umziehen will, die Immobilie bleibt wo sie ist. Dann muss ich auf Distanz entweder jedes mal hinfahren oder brauche wen, der sich drum kümmert wenn was ist. Wenn ichs verkaufen will brauche ich nen Makler und/oder habe viel Aufwand und es dauert. O: Ein Knopfdruck und ciao.
Anna_Waffel
Anna_Waffel, 27.04.2025 6:04 Uhr
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Disclaimer: das ist nur eine unqualifizierte Meinung, würde ich sowas konkret planen, würde ich mir genau diesen Sachverhalt nochmal ganz genau ansehen!
Anna_Waffel
Anna_Waffel, 27.04.2025 6:03 Uhr
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@Steff0987 Danke für deine ausführliche Antwort 👍🏻 Grundsätzlich muss ich aber die Aussage von dir noch ein klein wenig entkräften. Ich habe oben nämlich geschrieben, jemand, der sich an 10 Immobilien beteiligt. Das Beteiligen ist das Schlüsselwort, denn mit 500.000 € (10.000 Realty Aktien x 50€) kann man definitiv keine eigenen 10 Immobilien besitzen. Bei solchen Beteiligungen ist man dann auch nicht wirklich selbstbestimmt und auch auf viele andere Faktoren angewiesen, was das Risiko erhöht. Bei einem direkten Kauf reicht es vielleicht für ein kleines Geschäft in der Innenstadt oder für zwei sehr kleine Eigentumswohnungen. Dann ist man zu 100% selbstbestimmt und dann gebe ich dir auch recht, das dieses Investment vermutlich sicherer ist, als Realty. Zumindest ist es konservativer und besser planbar. Wobei durch die sterbenden Innenstädte das auch fraglich ist, wie in 20 Jahren eine solche Einzelhandelsimmobilie zu bewerten ist. Zudem ist es auch fraglich, wo die Rendite auf 20 Jahre gesehen höher ausfällt. Vermutlich eindeutig bei Realty, wenn es nur ansatzweise so läuft wie in den letzten 20 Jahre. Alles in Allem braucht man somit überall eine funktionierende Glaskugel Ich persönlich hätte mich bei der genannten Geldsumme aber auch dazu entschieden, eine Eigentumswohnung in guter Lage zu kaufen und diese zu vermieten. Das wäre mir persönlich sicherer und ich bin sowieso bei all meinen Investments auf hohe Sicherheit bedacht. Aber jeder wie er mag und das meine ich völlig wertfrei. 👍🏻

Eigentumswohnung vermieten kann entspannt sein, kann aber auch in richtigen Stress ausarten. In meinem Bekanntenkreis hab ich beides schon beobachtet. Mit Immobilienaktien wie RI oder meinetwegen Vonovia bezahlt man praktisch ein teures Management. Die machen das dann aber Vollzeit. Dafür spart man sich selbst den Ärger, den der Mieter mit sich bringen kann. Wenn ich in Deutschland überhaupt Immobilien vermieten wollte, dann wohl eher gewerbliche Immobilien. Da gelten andere Mieterrechte und man muss nicht im Extremfall irgendwelche Mietnomaden über langwierige Prozesse da rausklagen, das geht dann schneller.
DividendenHebel
DividendenHebel, 26.04.2025 19:40 Uhr
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@Steff0987 Danke für deine ausführliche Antwort 👍🏻 Grundsätzlich muss ich aber die Aussage von dir noch ein klein wenig entkräften. Ich habe oben nämlich geschrieben, jemand, der sich an 10 Immobilien beteiligt. Das Beteiligen ist das Schlüsselwort, denn mit 500.000 € (10.000 Realty Aktien x 50€) kann man definitiv keine eigenen 10 Immobilien besitzen. Bei solchen Beteiligungen ist man dann auch nicht wirklich selbstbestimmt und auch auf viele andere Faktoren angewiesen, was das Risiko erhöht. Bei einem direkten Kauf reicht es vielleicht für ein kleines Geschäft in der Innenstadt oder für zwei sehr kleine Eigentumswohnungen. Dann ist man zu 100% selbstbestimmt und dann gebe ich dir auch recht, das dieses Investment vermutlich sicherer ist, als Realty. Zumindest ist es konservativer und besser planbar. Wobei durch die sterbenden Innenstädte das auch fraglich ist, wie in 20 Jahren eine solche Einzelhandelsimmobilie zu bewerten ist. Zudem ist es auch fraglich, wo die Rendite auf 20 Jahre gesehen höher ausfällt. Vermutlich eindeutig bei Realty, wenn es nur ansatzweise so läuft wie in den letzten 20 Jahre. Alles in Allem braucht man somit überall eine funktionierende Glaskugel Ich persönlich hätte mich bei der genannten Geldsumme aber auch dazu entschieden, eine Eigentumswohnung in guter Lage zu kaufen und diese zu vermieten. Das wäre mir persönlich sicherer und ich bin sowieso bei all meinen Investments auf hohe Sicherheit bedacht. Aber jeder wie er mag und das meine ich völlig wertfrei. 👍🏻
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Lenio2, 26.04.2025 14:34 Uhr
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So ist es Steff. Jedes, wirklich jedes Unternehmen kann pleite gehen. Das eigene kleine oder jeder GroßKonzern. Egal wie bekannt, solide, gross, alt usw. Es spielen so viele Faktoren rein und nicht auf alle hat das jeweilige Unternehmen Einfluss. Es gibt auch Aktien, wo ich überhaupt nicht verstehe, wieso deren Kurse seite Jahren oder Jahrzehnten im Sinkflug sind. Ist halt so. Jedenfalls würde ich genauso wenig alles in eine Aktie stecken wie ich alles in ein einzelnes eigenes Unternehmen stecken würde oder in eine Immobilie. Never. Ich habe ein Kleinunternehmen nebenher, wo nicht schlimm wäre wenn es hops ginge. Ich habe viele Aktien, wo nicht schlimm ist wenn eine hops geht (und schon ging). Und ich suche nach mehr Einkommensquellen. Je mehr, desto besser. Aber Anna hat schon auch recht, streuen begrenzt Rendite ebenso wie Risiko. Einen Großkonzern werde ich mit meiner Einstellung niemals gründen. Will ich auch nicht.
Steff0987
Steff0987, 26.04.2025 13:46 Uhr
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Irgendwie lustig die Diskussion. Wenn jemand sagt, er ist mit seinem Ersparten an zehn verschiedenen Immobilien beteiligt und kassiert davon anteilig Miete, würden alle sagen,… wow. Der hat aber gute Investments gemacht und diese sogar breit diversifiziert. Zudem hat er mit Immobilien ja Betongold und das ist eine super sichere Sache, krisenfest und nicht so spekulativ. Da kann eigentlich kaum was schief gehen. Wenn jemand aber den größten Teil seines Geldes in einen Reit (eine Aktie) steckt, sagt man automatisch sofort, dass man nicht genug diversifiziert ist und alles auf eine Karte setzt. Nun bleibt die Frage, wer wirklich mehr diversifiziert investiert hat. Die Person mit 10 Immobilien, wahrscheinlich alle in der gleichen Region oder jemand mit einer Beteiligung an einem Reit mit ca. 15.500 Immobilien auf zwei Kontinenten und in verschiedensten Ländern und Branchen. Gleiche Situation mit einem (Klein-) Unternehmer, der sein ganzes Geld in seine eigene Firma steckt. Da würden alle sagen,… super. Der ist tüchtig, hat eine eigene Firma, verdient gutes Geld und hat ein gut laufendes Geschäft. Das ist solide und zukunftssicher. Wenn jemand sein ganzes Depot aber nur aus zehn verschiedenen Aktien zusammenstellt, würden viele sofort sagen, dass dies nicht ausreichend diversifiziert sei und man mehr streuen muss. Dabei hätte man sein Risiko mit zehn verschiedenen Aktien (Unternehmen) viel breiter gestreut, als der genannte Eigentümer vom eigenen Familienunternehmen. Das ist nur meine Überlegung zu dem Thema. Ich selbst bin von den Gedanken aber auch nicht frei und hätte ebenfalls ein ungutes Gefühl, alles „auf eine Karte“ zu setzen.

Der Vergleich hinkt aber enorm! Wenn ich für mein Geld 10 Wohnungen kaufe und vermiete, dann entscheide i c h ob und wie viel ich finanziere, also Schulden mache, und wie viel ich Eigenkapital verwende. Wenn ich die Wohnungen vermietet dann treffe i c h alle relevanten Entscheidungen. Kaufe ich statt dessen aber O, dann treffe i c h keine einzige Entscheidung (außer der, sie zu kaufen)! Es gab da mal diese geile Aktie, Dax Liebling, rasanter Aufstieg und grandiose Geschäftsentwicklung. Da hat einfach alles gepasst. Jeder dürfte wissen wovon ich rede. Und dann hab es da die Leute die dachten, wow, da stecke ich meine Altersvorsorge rein. So wie diese Dame hier: https://www.capital.de/wirtschaft-politik/-meine-bank-hat-mir-wirecard-als-supersichere-anlage-empfohlen--32988630.html Sie war damit nicht allein. Als Wirecard dann Pleite war, waren es auch etliche Anleger die alles auf diese Carte (Achtung absichtliches Wortspiel) gesetzt haben! Kann man nicht mit O vergleichen? Wahrscheinlich! Aber die Vorgänge die da abliefern, könnten ähnlich laufen und wenn man es merkt ist es i.d.R. zu spät. Hier mal noch ein Bericht des selben Blattes über Wirecard bevor der Supergau eintrat: https://www.capital.de/geld-versicherungen/wirecard-ist-anlegers-liebling Übrigens: Bei Steinhoff lief es ähnlich und ich habe seinerzeit damit etwas gezockt weil ich Anfangs dachte das es schon nicht ganz so schlimm sei. Am Ende hatte ich etwas Lehrgeld gezahlt, sei es drum. Im Forum (nicht hier) gab es diesen einen Typ, KlaasKlever nannte er sich. Keine Ahnung was aus dem geworden ist, er hatte jedenfalls all seine Ersparnisse in Steinhoff gesteckt und das war sehr, sehr viel Geld. Keine Ahnung was aus ihm geworden ist. Zu dem Vergleich mit dem Familienunternehmen: Auch dort gilt: Alle Entscheidungen trifft man selber. Deshalb hinkt auch dieser Vergleich gewaltig. In einem stimme ich aber zu: Es ist jeder selbst für sein Geld verantwortlich. Wer meint alles auf eine Aktue setzen zu müssen soll dies tun, aber dann bitte hinterher auch zu der Entscheidung stehen und nicht jammern
N
NoData, 26.04.2025 12:22 Uhr
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Ich werde hier auch noch weiter nachkaufen, nach und nach, bis ich so 10.000 St. habe, das sollte dann als Zusatzrente reichen.

Gehst du dabei nicht auf volles Risiko? ... Refinanzierungsrisiko aufgrund des Zinsrisikos ... eCommerce verdrängt Einzelhandel ... möglicherweise globale Rezession mit Folgen für Immobilienpreise und mietende Unternehmen und damit für O.
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