REALTY INCOME WKN: 899744 ISIN: US7561091049 Kürzel: O Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Also Inflation hin oder her, der durchschnittliche Lebensstandard ist massiv gestiegen. Auf der Autobahn staune ich immer wieder, wie viele Porsche, Ferrari, neue schicke Mercedes usw. Da rumfahren. Früher war das mal eine seltene Ausnahme. Heute sieht man die oft. Vor 15-20 Jahren habe ich teilweise noch Jobs für 6€ gemacht. Heute ist der Mindestlohn bei über 12€ und niemand, der in der Lage ist seinen Namen zu schreiben geht dafür arbeiten. Geschweigedenn wer was gelernt hat. Darüber zu wenig zu haben jammern sie alle, ob sie nun 3k im Monat oder 9k im Monat verdienen. Es ist immer zu wenig. Umgekehrt ist mein Vater im "Niedriglohn" in der Pflege seit Jahren in teilzeit tätig, hat nie Geld, "freut" sich schon dass die Rente nicht reichen wird - hat aber fast immer das neue iPhone plus Tablet, fährt ein neues, nicht ganz kleines Auto, kocht nie sondern isst immer auswärts und fährt mehrmals im Jahr in den Urlaub. Ja, die Wohnung ist klein. Irgendwo muss man Abstriche machen. So ist das. Auch heute noch kriegt man bei uns im netto 7 helle Brötchen für 1€ im Angebot bzw. ganz regulär eins für 19 Cent. Der Spritpreis stagniert seit Jahren. Handys werden bei mehr Leistung immer günstiger. Usw. Aber man sieht gerne immer nur das Restaurant essen das jetzt so teuer ist weil halt die Bedienung 18€ kriegt und nicht ht mehr 6€.
Auch wenn natürlich jeder sein Konsumverhalten mal ändert. Im Schnitt wird gleich viel gegessen, getrunken, Strom, Benzin verbraucht etc. Zur Miete wohnen ebenfalls viele jahrelang und Mietpreiserhöhungen lassen sich im Schnitt errechnen. Wenn dann eine Wohnung saniert wird ist das eine qualitative Aufstufung und das Amt kann die Mieterhöhung für die Inflation runterrechnen. Hackfleisch hat 2008 mal 1,8€ ungefähr gekostet. Jetzt 4,5€ Das sind Preissteigerungen von 250% Stromkosten 2005 im Mittel 19 Cent, jetzt 41 Cent (seit 2022 werden ca 15 Mrd Euro aufgewendet um den Strom zu subventionieren und künstlich günstig zu halten). Um 100% gestiegen. „Die Preise, die in den Läden ausgewiesen werden, finden sich nicht zwingend in den offiziellen Inflationszahlen wieder, da sie von den statistischen Behörden noch verändert werden“ Der Staat hat natürlich ein immenses Interesse daran uns zu sagen „alles in Ordnung, es gibt keine Probleme“
Und jetzt stell Dir mal vor, Du hast eine Firma. Egal ob Handwerk oder Dönerbude. Da hat jeder Mitarbeiter seine eigene Inflation. Und dann sitzt Du Abends, Nachts und am Wochenende und rechnest Dich wund. Die einen Lieferanten haben schon zweimal die Preise angehoben andere noch gar nicht. Das war schon zu Coronazeiten echt eine Herausforderung. Jetzt kann man die Endverbraucherpreise auch nicht beliebig erhöhen und auch nicht wöchentlich. So war ich mächtig überrascht, dass unsere Kunden das mit Verständnis und Einsicht behandelt haben. Die Euphorie der Mitarbeitenden hielt nur kurz, da das Geld ja wieder drauf ging. Aber nach der letzten Preis- und Lohnrunde im September sind sie dann doch sehr zufrieden. Andere, die das nicht rechnen können haben es da deutlich schwerer. Oder nehmen wir die Gastronomie, wo die MwSt dauerhaft auf 7% bleiben sollte. Jetzt stell Dir mal vor, Du hast im Vertrauen auf die Aussage der Bundesregierung eine neue Küche finanziert. Da sind 100k nix. Das, was das statistische Bundesamt so raushaut ist max. als Orientierungshilfe zu sehen. Das kann schon von Ort zu Ort unterschiedlich sein, wenn Dein Nachbar Heringsfischer ist oder einen Dönerladen hat. Mit Flexibilität kann man der Inflation ja auch begegnen.
Ich bin hier zwar auf deiner Seite was das Misstrauen gegenüber der Regierung betrifft, aber es spielt tatsächlich kaum eine Rolle. Ist halt irgendein Wert, den man trauen kann oder halt nicht. Dann muss man ggf. seine Erwartung an Dividendensteigerungen etwas hoch schrauben, wenn man vorhat mit Dividenden in den Ruhestand zu gehen. Oder einen entsprechend größeren Betrag ansparen, wenn man vorhat dies bis zum Tod zu verfressen. Etc. pp. Ich finde spannend dass hier einige ihre individuelle Inflation tatsächlich ausgerechnet haben und damit besser dastehen als die offiziellen Daten erwarten lassen.
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