REALTY INCOME WKN: 899744 ISIN: US7561091049 Kürzel: O Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 13.011
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schoscho1804, 15. Mär 12:03 Uhr
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Ich finde den Gedankenanstoß von @Steff0987 extrem spannend und bin diesbezüglich sehr zwiegespalten. Es beginnt schon mit der Frage, ab wann man als "reich" gilt. Ich beziehe mich auf Werte der IW, zu finden als PDF auf: https://www.iwkoeln.de/studien/judith-niehues-maximilian-stockhausen-ein-vermoegensvergleich-nach-altersgruppen.html Sie sind mit Vorsicht zu genießen, da sie sich auf Haushalte beziehen (für mich zählen dazu i.d.R. zwei Erwachsene und Kinder, die jedoch keinen Einfluss auf das Vermögen haben). Wenn man von einer Rendite von 10 % p.a. ausgeht, müsste eine Person also ein Vermögen von 100.000 € besitzen, ein Haushalt mit zwei (verheirateten) Personen demnach 200.000 €. Mit einem Haushaltsvermögen von 200k gehört man schon zu den Top 35 % bei der Vermögensverteilung in Deutschland. Und auch das ist mit Vorsicht zu genießen, da man eigentlich von einem Vermögen ausgehen muss, welches auch tatsächlich Rendite erwirtschaftet, also NICHT das selbst genutzte Eigenheim, der teure Sportwagen, den man sich immer mal gönnen wollte oder der Klumpen Gold, den man als Wertanlage/Notgroschen unterm Kopfkissen platziert. Ich meine Gewinnmitnahmen durch Aktienhandel/Dividenden/Mieteinnahmen. Wenn man nun also eine selbstgenutzte Immobilie für 400.000 € besitzt und die oben genannten 200.000 € Vermögen, gehört man zu den oberen 20 % der Gesellschaft, bei den 35-44jährigen sogar zu den oberen 10 %. Ist man nun also nicht reich?
D
Duregar, 13. Mär 15:54 Uhr
1

Das ist keine Argumentation. Zum Leben reicht auch ein 20qm Zimmer und Hartz4. Man kann auch einfach dem Rentner mehr geben ohne dem anderen mehr weg zu nehmen.

Und das Geld dafür kommt dann von?🤔
DividendenHebel
DividendenHebel, 12. Mär 13:56 Uhr
5
Am 15.04 gibt es die nächste Dividendenerhöhung. Von 0,2700 $ auf 0,2705 $.
h
hugoli, 12. Mär 8:58 Uhr
3
Soziale Verantwortung wird immer nur von Leuten propagiert, die nix auf die Kette bekommen. Am besten führen wir 90% Steuern ein.
Steff0987
Steff0987, 12. Mär 7:40 Uhr
2
Im übrigen habe ich nirgends geschrieben das den Reichen mehr weg genommen werden soll, sondern das es höhere Freibeträge geben muss. Das ist ein großer Unterschied!
Steff0987
Steff0987, 12. Mär 7:33 Uhr
3

Das ist keine Argumentation. Zum Leben reicht auch ein 20qm Zimmer und Hartz4. Man kann auch einfach dem Rentner mehr geben ohne dem anderen mehr weg zu nehmen.

Bullshit! Es geht um soziale Verpflichtung, dem können sich Reiche nicht entziehen! Das hat sich nichts mit Sozialismus oder sonst was zu tun, sondern ist ein Grundsatz für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wer mehr leisten kann, der muss auch mehr leisten. Ich bin absolut gegen explizite Reichensteuern oder dergleichen, aber eine Staffelung nach Einkommen ist unabdingbar für die Gesellschaft. Ansonsten gibt's Revolution und Kommunismis
h
hugoli, 12. Mär 7:24 Uhr
0

Darum geht es doch gar nicht! Wenn ein Millionär auf eine Mio. 270k Steuern zahlt, bleiben ihm 730k übrig. Mehr als genug zum Leben. Wenn ein Mensch eine magere Rente bekommt, und zwar nicht weil er sich sein Leben lang in der sozialen Hängematte ausgeruht hat, sondern weil das Rentensystem und sein Einkommen für ein ordentliches Auskommen nicht gereicht hat, wenn dieser Mensch nun 10.000 € Kapitalerträge bekommt, und genau das getan hat was der Staat von ihm fordert, nämlich privat vor zu sorgen, dann kann es nicht sein das er darauf die gleichen Abzüge hat wie der Millionär. Denn im Gegensatz zum Millionär kommt es bei ihm auf jeden Euro an!

Das ist keine Argumentation. Zum Leben reicht auch ein 20qm Zimmer und Hartz4. Man kann auch einfach dem Rentner mehr geben ohne dem anderen mehr weg zu nehmen.
Steff0987
Steff0987, 12. Mär 7:20 Uhr
1

Warum kann das nicht sein? Knapp 27% von 1 Mio sind auch fast 270k. Ist das nix?

Darum geht es doch gar nicht! Wenn ein Millionär auf eine Mio. 270k Steuern zahlt, bleiben ihm 730k übrig. Mehr als genug zum Leben. Wenn ein Mensch eine magere Rente bekommt, und zwar nicht weil er sich sein Leben lang in der sozialen Hängematte ausgeruht hat, sondern weil das Rentensystem und sein Einkommen für ein ordentliches Auskommen nicht gereicht hat, wenn dieser Mensch nun 10.000 € Kapitalerträge bekommt, und genau das getan hat was der Staat von ihm fordert, nämlich privat vor zu sorgen, dann kann es nicht sein das er darauf die gleichen Abzüge hat wie der Millionär. Denn im Gegensatz zum Millionär kommt es bei ihm auf jeden Euro an!
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hugoli, 12. Mär 7:10 Uhr
0

Ich finde das ist schon wieder eine zu pauschale Betrachtung. Geringe bis mittlere Einkommen haben von Einkommenssteuersenkungen quasi gar nichts und würden, sofern sie denn wenigstens etwas Sparen/Anlegen können dann wieder am härtesten bestraft. Was es braucht wäre, meiner Meinung nach, ein sehr hoher Freibeträge, der die Lebenswirklichkeit der Vorsorge treibenden Menschen beachtet. Ich denke da an rund 10.000€ pro Kopf, und dann tatsächlich für alles darüber gestaffelte Abgaben bis mindestens 40%. Dann erreicht man ansatzweise Steuergerechtigkeit. Es kann doch nicht sein das der Kleinanleger, der rund/bis zu 10.000€ Kapitalerträge pro Jahr bekommt, das gleiche an Abgaben zahlt wie der Multimillionär mit 100.000€ Kapitalerträgen! Aber da geht keiner ran

Warum kann das nicht sein? Knapp 27% von 1 Mio sind auch fast 270k. Ist das nix?
D
Duregar, 11. Mär 16:47 Uhr
1

Ich finde das ist schon wieder eine zu pauschale Betrachtung. Geringe bis mittlere Einkommen haben von Einkommenssteuersenkungen quasi gar nichts und würden, sofern sie denn wenigstens etwas Sparen/Anlegen können dann wieder am härtesten bestraft. Was es braucht wäre, meiner Meinung nach, ein sehr hoher Freibeträge, der die Lebenswirklichkeit der Vorsorge treibenden Menschen beachtet. Ich denke da an rund 10.000€ pro Kopf, und dann tatsächlich für alles darüber gestaffelte Abgaben bis mindestens 40%. Dann erreicht man ansatzweise Steuergerechtigkeit. Es kann doch nicht sein das der Kleinanleger, der rund/bis zu 10.000€ Kapitalerträge pro Jahr bekommt, das gleiche an Abgaben zahlt wie der Multimillionär mit 100.000€ Kapitalerträgen! Aber da geht keiner ran

Das Steuersystem ist komplex und mein Satz natürlich viel zu kurz gegriffen. Deine Ausführungen wären schon ein massiver Schritt in die richtige Richtung. Es gibt viel zu tun und sehr viele gute Lösungen. Leider wird nicht daran gearbeitet das Steuersystem effizienter und gerechter zu machen, sonder eher das Gegenteil.
Steff0987
Steff0987, 11. Mär 8:58 Uhr
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Andersrum wäre besser. Einkommen geringer besteuern, dafür Kapitalerträge höher

Ich finde das ist schon wieder eine zu pauschale Betrachtung. Geringe bis mittlere Einkommen haben von Einkommenssteuersenkungen quasi gar nichts und würden, sofern sie denn wenigstens etwas Sparen/Anlegen können dann wieder am härtesten bestraft. Was es braucht wäre, meiner Meinung nach, ein sehr hoher Freibeträge, der die Lebenswirklichkeit der Vorsorge treibenden Menschen beachtet. Ich denke da an rund 10.000€ pro Kopf, und dann tatsächlich für alles darüber gestaffelte Abgaben bis mindestens 40%. Dann erreicht man ansatzweise Steuergerechtigkeit. Es kann doch nicht sein das der Kleinanleger, der rund/bis zu 10.000€ Kapitalerträge pro Jahr bekommt, das gleiche an Abgaben zahlt wie der Multimillionär mit 100.000€ Kapitalerträgen! Aber da geht keiner ran
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hugoliiii, 10. Mär 22:47 Uhr
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Andersrum wäre besser. Einkommen geringer besteuern, dafür Kapitalerträge höher

Nein Sozialist!
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Duregar, 10. Mär 20:35 Uhr
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Ich habe „nur“ 26,375% Reicht mir trotzdem 😡🤮 Geld was wir schon versteuert haben nochmal versteuern. Für was ?

Andersrum wäre besser. Einkommen geringer besteuern, dafür Kapitalerträge höher
Tempusfugit1
Tempusfugit1, 10. Mär 20:24 Uhr
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Steuer hat doch jeder anders. Verlusttopf, Freibetrag, Kirche? Aber Grundsätzlich hast Du natürlich Recht.

Ich habe „nur“ 26,375% Reicht mir trotzdem 😡🤮 Geld was wir schon versteuert haben nochmal versteuern. Für was ?
Minikohle
Minikohle, 10. Mär 19:21 Uhr
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Steuer?

Steuer hat doch jeder anders. Verlusttopf, Freibetrag, Kirche? Aber Grundsätzlich hast Du natürlich Recht.
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