REALTY INCOME WKN: 899744 ISIN: US7561091049 Kürzel: O Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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15. April 2026, 23:00 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 13.012
N
NoData, 16. Mär 17:18 Uhr
0

Am 15.04 gibt es die nächste Dividendenerhöhung. Von 0,2700 $ auf 0,2705 $.

Momentan gibts eine viel stärkere "Dividendenerhöhung": die wachsende Stärke des Dollars.
Bert1989
Bert1989, 16. Mär 6:35 Uhr
1
Also spannend ist das Thema allgemein und ich verstehe oft nicht wieso wir bei uns so eine Neid Gesellschaft haben. Ka ob ich es schonmal geschrieben habe aber in meiner Branche (Planungsbüro) hatte man früher min eine 40h Woche und dann noch 5h aufgebaut. Die Projekte mussten halt erledigt werden, Bezahlung war/ist gut und man baut sich da in 10 Jahren ein gutes Vermögen an. Ich würde man tippen „seit corona“ ist aber dieser Sabbatical groß geworden, alle 2-3 Jahre gehen die Leute für ein Jahr ins Ausland. Wie finanziert sich das? Ganz einfach die Stundenmodelle geben es her, genau da ist der „Fehler“ wenn man einen Sucht. Wenn man von 40h Wochen auf 35h runtergeht hat man 12% weniger Arbeit, aber nur ca 6-7% weniger Lohn. Hab selber meine Arbeitszeit da angepasst wie ich diesen Zusammenhang wirklich verstanden habe. Die Leute mit sabbatical arbeiten 2 Jahre 40h und lassen sich aber nur 2/3 auszahlen, im dritten sabbatical jahr die angesparten 2/3 der vorherigen Jahre. Das ist steuerlich optimiert und man sieht insbesondere als junger Mensch die welt. (Wohnung wird für die Zeit zwischenvermieten). Naja die Folge: geringere Einzahlung in die Sozialkassen und keine Ersparnisse. -> werden solche Leute jemals für die „Reichen“ stimmen? Unser Steuersystwm ist einfach falsch. Für mich gehört sich ein Bruttostundenlohn (geht nicht immer) ausgehandelt und der wird ab Stunde 1 gleich besteuert, dann ist auch jeder der Mehrarbeit liefert genau um den Aufwand im Vorteil
D
Duregar, 15. Mär 19:04 Uhr
2

Es ist ja nicht nur die Gier des Staates. Vorallem die grenzenlose Kurzsichtigkeit lassen mich oft sprachlos zurück. Mal eine wahre Geschichte: Engelbert machte mit 30 Jahren seinen Malermeister und kurz danach sich selbstständig. Fleißig und mit großer Fachkompetenz wuchs seine Firma. Er übernahm auch andere Gewerke. Die Folge war ein Leben im Luxus. Seine Frau brauchte nie arbeiten, Ferienhaus mit Yacht und Wasserski, 2 tolle Mercedes und ein Motorrad. Mit 52 dann der Konkurs, er hatte sich übernommen. Nie in das Sozialsystem eingezahlt gab es dann Hartz IV. Mittlerweile geschieden wurde die Miete auch für die Frau gezahlt. Die hat schwarz im Kiosk ein paar Stunden gearbeitet, er hatte auch viel zu tun, nur nicht offiziell. Jetzt kann man mal ausrechnen, was da der Träger (Stadt) im Monat bezahlt. Engelbert ist mittlerweile 72 und bekommt Grundsicherung. Seine Ex-Frau auch, dazu noch Pflegestufe 2. Und wir? Wir haben einfach keine Lobby. Wenn die Abgeltungssteuer auf 30% geht regen wir uns zwar auf aber wir können es nicht verhindern. Die wohl lächerlichste Idee war wohl, die Erträge aus Kapitalanlagen noch mit Sozialverdicherungsabgaben zu belegen. Ach, mir fehlen die richtigen Schimpfwörter...

Naja eine Pflichtversicherubg für selbstständige steht ja seit ewigkeiten im Raum. Wird aber vermutlich von lobbyorganisationen seit ewigkeiten erfolgreich verhindert. Damit hätte der Malermeister zumindest mal etwas für seine jetzige Rente getan, statt dafür die Automobilbranche zu füttern. Ich finde es auch seltsam wie man alles verzocken kann während man über seine Verhältnisse lebt. In dieser Zeit absolut gar nichts der Solidargemeinschaft zukommen zu lassen, ist ja schon fahrlässig vom Staat. Leider in der Form möglich. Edit: Andererseits hätten alle Beileidsbekundungen gehabt, wenn er nicht Pleite gegangen wäre, sondern aufgrund seines hohen Arbeitspensums im selben Alter arbeitsunfähig geworden wäre. Letztendlich wäre effektiv das Endergebnis gewesen, nix eingezahlt und dennoch fängt der Staat einen auf. Ich stehe dahinter das jeder sein Existenzminimum würdevoll beziehen kann. Jedoch sollten alle die die Möglichkeit auch dazu beitragen das die Kassen gefüllt sind. Das bedeutet auch, je mehr man hat, desto mehr zahlt man ein und nicht nur absolut.
Minikohle
Minikohle, 15. Mär 14:05 Uhr
2
Es ist ja nicht nur die Gier des Staates. Vorallem die grenzenlose Kurzsichtigkeit lassen mich oft sprachlos zurück. Mal eine wahre Geschichte: Engelbert machte mit 30 Jahren seinen Malermeister und kurz danach sich selbstständig. Fleißig und mit großer Fachkompetenz wuchs seine Firma. Er übernahm auch andere Gewerke. Die Folge war ein Leben im Luxus. Seine Frau brauchte nie arbeiten, Ferienhaus mit Yacht und Wasserski, 2 tolle Mercedes und ein Motorrad. Mit 52 dann der Konkurs, er hatte sich übernommen. Nie in das Sozialsystem eingezahlt gab es dann Hartz IV. Mittlerweile geschieden wurde die Miete auch für die Frau gezahlt. Die hat schwarz im Kiosk ein paar Stunden gearbeitet, er hatte auch viel zu tun, nur nicht offiziell. Jetzt kann man mal ausrechnen, was da der Träger (Stadt) im Monat bezahlt. Engelbert ist mittlerweile 72 und bekommt Grundsicherung. Seine Ex-Frau auch, dazu noch Pflegestufe 2. Und wir? Wir haben einfach keine Lobby. Wenn die Abgeltungssteuer auf 30% geht regen wir uns zwar auf aber wir können es nicht verhindern. Die wohl lächerlichste Idee war wohl, die Erträge aus Kapitalanlagen noch mit Sozialverdicherungsabgaben zu belegen. Ach, mir fehlen die richtigen Schimpfwörter...
Steff0987
Steff0987, 15. Mär 12:35 Uhr
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Ich finde den Gedankenanstoß von @Steff0987 extrem spannend und bin diesbezüglich sehr zwiegespalten. Es beginnt schon mit der Frage, ab wann man als "reich" gilt. Ich beziehe mich auf Werte der IW, zu finden als PDF auf: https://www.iwkoeln.de/studien/judith-niehues-maximilian-stockhausen-ein-vermoegensvergleich-nach-altersgruppen.html Sie sind mit Vorsicht zu genießen, da sie sich auf Haushalte beziehen (für mich zählen dazu i.d.R. zwei Erwachsene und Kinder, die jedoch keinen Einfluss auf das Vermögen haben). Wenn man von einer Rendite von 10 % p.a. ausgeht, müsste eine Person also ein Vermögen von 100.000 € besitzen, ein Haushalt mit zwei (verheirateten) Personen demnach 200.000 €. Mit einem Haushaltsvermögen von 200k gehört man schon zu den Top 35 % bei der Vermögensverteilung in Deutschland. Und auch das ist mit Vorsicht zu genießen, da man eigentlich von einem Vermögen ausgehen muss, welches auch tatsächlich Rendite erwirtschaftet, also NICHT das selbst genutzte Eigenheim, der teure Sportwagen, den man sich immer mal gönnen wollte oder der Klumpen Gold, den man als Wertanlage/Notgroschen unterm Kopfkissen platziert. Ich meine Gewinnmitnahmen durch Aktienhandel/Dividenden/Mieteinnahmen. Wenn man nun also eine selbstgenutzte Immobilie für 400.000 € besitzt und die oben genannten 200.000 € Vermögen, gehört man zu den oberen 20 % der Gesellschaft, bei den 35-44jährigen sogar zu den oberen 10 %. Ist man nun also nicht reich?

Genauso sieht es aus! Insbesondere Immobilien können, in entsprechender Lage jemanden "künstlich" Reich aussehen lassen, obwohl er es gar nicht ist. Womit wir wieder beim Thema Erbschaft (und deren Besteuerung) wären, was den Rahmen aber nun sprengen würde. Man kann es drehen und wenden wie man will, die Besteuerung der mittleren Einkommen (wobei da zu sortieren wäre was mittlere Einkommen sind) ist meiner Meinung nach einfach zu hoch und vor allem ungerecht. Es ist aber wohl utopisch zu glauben das sich da in den nächsten Jahren etwas ändern wird. Die Gier des Staates ist einfach zu groß
s
schoscho1804, 15. Mär 12:03 Uhr
2
Ich finde den Gedankenanstoß von @Steff0987 extrem spannend und bin diesbezüglich sehr zwiegespalten. Es beginnt schon mit der Frage, ab wann man als "reich" gilt. Ich beziehe mich auf Werte der IW, zu finden als PDF auf: https://www.iwkoeln.de/studien/judith-niehues-maximilian-stockhausen-ein-vermoegensvergleich-nach-altersgruppen.html Sie sind mit Vorsicht zu genießen, da sie sich auf Haushalte beziehen (für mich zählen dazu i.d.R. zwei Erwachsene und Kinder, die jedoch keinen Einfluss auf das Vermögen haben). Wenn man von einer Rendite von 10 % p.a. ausgeht, müsste eine Person also ein Vermögen von 100.000 € besitzen, ein Haushalt mit zwei (verheirateten) Personen demnach 200.000 €. Mit einem Haushaltsvermögen von 200k gehört man schon zu den Top 35 % bei der Vermögensverteilung in Deutschland. Und auch das ist mit Vorsicht zu genießen, da man eigentlich von einem Vermögen ausgehen muss, welches auch tatsächlich Rendite erwirtschaftet, also NICHT das selbst genutzte Eigenheim, der teure Sportwagen, den man sich immer mal gönnen wollte oder der Klumpen Gold, den man als Wertanlage/Notgroschen unterm Kopfkissen platziert. Ich meine Gewinnmitnahmen durch Aktienhandel/Dividenden/Mieteinnahmen. Wenn man nun also eine selbstgenutzte Immobilie für 400.000 € besitzt und die oben genannten 200.000 € Vermögen, gehört man zu den oberen 20 % der Gesellschaft, bei den 35-44jährigen sogar zu den oberen 10 %. Ist man nun also nicht reich?
D
Duregar, 13. Mär 15:54 Uhr
1

Das ist keine Argumentation. Zum Leben reicht auch ein 20qm Zimmer und Hartz4. Man kann auch einfach dem Rentner mehr geben ohne dem anderen mehr weg zu nehmen.

Und das Geld dafür kommt dann von?🤔
DividendenHebel
DividendenHebel, 12. Mär 13:56 Uhr
5
Am 15.04 gibt es die nächste Dividendenerhöhung. Von 0,2700 $ auf 0,2705 $.
h
hugoli, 12. Mär 8:58 Uhr
3
Soziale Verantwortung wird immer nur von Leuten propagiert, die nix auf die Kette bekommen. Am besten führen wir 90% Steuern ein.
Steff0987
Steff0987, 12. Mär 7:40 Uhr
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Im übrigen habe ich nirgends geschrieben das den Reichen mehr weg genommen werden soll, sondern das es höhere Freibeträge geben muss. Das ist ein großer Unterschied!
Steff0987
Steff0987, 12. Mär 7:33 Uhr
3

Das ist keine Argumentation. Zum Leben reicht auch ein 20qm Zimmer und Hartz4. Man kann auch einfach dem Rentner mehr geben ohne dem anderen mehr weg zu nehmen.

Bullshit! Es geht um soziale Verpflichtung, dem können sich Reiche nicht entziehen! Das hat sich nichts mit Sozialismus oder sonst was zu tun, sondern ist ein Grundsatz für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wer mehr leisten kann, der muss auch mehr leisten. Ich bin absolut gegen explizite Reichensteuern oder dergleichen, aber eine Staffelung nach Einkommen ist unabdingbar für die Gesellschaft. Ansonsten gibt's Revolution und Kommunismis
h
hugoli, 12. Mär 7:24 Uhr
0

Darum geht es doch gar nicht! Wenn ein Millionär auf eine Mio. 270k Steuern zahlt, bleiben ihm 730k übrig. Mehr als genug zum Leben. Wenn ein Mensch eine magere Rente bekommt, und zwar nicht weil er sich sein Leben lang in der sozialen Hängematte ausgeruht hat, sondern weil das Rentensystem und sein Einkommen für ein ordentliches Auskommen nicht gereicht hat, wenn dieser Mensch nun 10.000 € Kapitalerträge bekommt, und genau das getan hat was der Staat von ihm fordert, nämlich privat vor zu sorgen, dann kann es nicht sein das er darauf die gleichen Abzüge hat wie der Millionär. Denn im Gegensatz zum Millionär kommt es bei ihm auf jeden Euro an!

Das ist keine Argumentation. Zum Leben reicht auch ein 20qm Zimmer und Hartz4. Man kann auch einfach dem Rentner mehr geben ohne dem anderen mehr weg zu nehmen.
Steff0987
Steff0987, 12. Mär 7:20 Uhr
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Warum kann das nicht sein? Knapp 27% von 1 Mio sind auch fast 270k. Ist das nix?

Darum geht es doch gar nicht! Wenn ein Millionär auf eine Mio. 270k Steuern zahlt, bleiben ihm 730k übrig. Mehr als genug zum Leben. Wenn ein Mensch eine magere Rente bekommt, und zwar nicht weil er sich sein Leben lang in der sozialen Hängematte ausgeruht hat, sondern weil das Rentensystem und sein Einkommen für ein ordentliches Auskommen nicht gereicht hat, wenn dieser Mensch nun 10.000 € Kapitalerträge bekommt, und genau das getan hat was der Staat von ihm fordert, nämlich privat vor zu sorgen, dann kann es nicht sein das er darauf die gleichen Abzüge hat wie der Millionär. Denn im Gegensatz zum Millionär kommt es bei ihm auf jeden Euro an!
h
hugoli, 12. Mär 7:10 Uhr
0

Ich finde das ist schon wieder eine zu pauschale Betrachtung. Geringe bis mittlere Einkommen haben von Einkommenssteuersenkungen quasi gar nichts und würden, sofern sie denn wenigstens etwas Sparen/Anlegen können dann wieder am härtesten bestraft. Was es braucht wäre, meiner Meinung nach, ein sehr hoher Freibeträge, der die Lebenswirklichkeit der Vorsorge treibenden Menschen beachtet. Ich denke da an rund 10.000€ pro Kopf, und dann tatsächlich für alles darüber gestaffelte Abgaben bis mindestens 40%. Dann erreicht man ansatzweise Steuergerechtigkeit. Es kann doch nicht sein das der Kleinanleger, der rund/bis zu 10.000€ Kapitalerträge pro Jahr bekommt, das gleiche an Abgaben zahlt wie der Multimillionär mit 100.000€ Kapitalerträgen! Aber da geht keiner ran

Warum kann das nicht sein? Knapp 27% von 1 Mio sind auch fast 270k. Ist das nix?
D
Duregar, 11. Mär 16:47 Uhr
1

Ich finde das ist schon wieder eine zu pauschale Betrachtung. Geringe bis mittlere Einkommen haben von Einkommenssteuersenkungen quasi gar nichts und würden, sofern sie denn wenigstens etwas Sparen/Anlegen können dann wieder am härtesten bestraft. Was es braucht wäre, meiner Meinung nach, ein sehr hoher Freibeträge, der die Lebenswirklichkeit der Vorsorge treibenden Menschen beachtet. Ich denke da an rund 10.000€ pro Kopf, und dann tatsächlich für alles darüber gestaffelte Abgaben bis mindestens 40%. Dann erreicht man ansatzweise Steuergerechtigkeit. Es kann doch nicht sein das der Kleinanleger, der rund/bis zu 10.000€ Kapitalerträge pro Jahr bekommt, das gleiche an Abgaben zahlt wie der Multimillionär mit 100.000€ Kapitalerträgen! Aber da geht keiner ran

Das Steuersystem ist komplex und mein Satz natürlich viel zu kurz gegriffen. Deine Ausführungen wären schon ein massiver Schritt in die richtige Richtung. Es gibt viel zu tun und sehr viele gute Lösungen. Leider wird nicht daran gearbeitet das Steuersystem effizienter und gerechter zu machen, sonder eher das Gegenteil.
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