Rheinmetall - Aktionäre und Investoren WKN: 703000 ISIN: DE0007030009 Kürzel: RHM Forum: Aktien User: Ruuudi

1.012,30 EUR
-4,61 % -48,90
9. Juli 2026, 23:00 Uhr, Lang & Schwarz
Knock-Outs auf Rheinmetall
Werbung
Mit Hebel
DZ Bank
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Diese Werbung richtet sich nur an Personen mit Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland. Der jeweilige Basisprospekt, etwaige Nachträge, die Endgültigen Bedingungen sowie das maßgebliche Basisinformationsblatt sind auf www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Kommentare 15.339
W
Wildharry, 25. Jun 10:56 Uhr
0
Was mich wundert ist dass heute (bis jetzt) überhaupt keine Volatilität in der Aktie ist.
R
Ruuudi, 25. Jun 10:53 Uhr
0
Und schwupps ! Ist die Finanz-Boulevardpresse wieder am Start, oder wie man am Standort des Unternehmens sagt: Hoppeditz ist erwacht ! https://www.capital.de/wirtschaft-politik/rheinmetall--pappergers-expansionskurs-ist-riskant-fuer-den-konzern-37413344.html Zahlschranke - besser is !
Robirobsen
Robirobsen, 25. Jun 10:44 Uhr
0

Glaube auch nicht, dass die laufenden Verträge jetzt geändert werden. Aber sicherlich wird sich die Bewertung dieser RV ändern. Der gestrige Kurssturz wegen einem nicht erteilten Auftrag der, je nach Meinung, zwischen 2,5 und max. 5 % des Ertrages in 2030 (!!) ausmacht, zeigt m.E. das die Euphorie hinsichtlich Verlässlichkeit von Volumina der RV verflogen ist. Das wird sich auch bei künftigen Mitteilungen von Abschlüssen bemerkbar machen. Denn wenn es so läuft, dass mit dem ersten Los gerade mal der Anschub von Investitionen und Kapazitäten gesichert ist, hat das Unternehmen unterm Strich ja nur wenig Profit. Nehmen wir mal bspw. Skyranger, Bundeswehr plant Bestellung von 600 Stck bis 2030, 8Mrd. Auftragsvolumen.. Erstbestellung 19 Stck, geliefert wurde bis heute 1 System. Verzögerung entstand durch wesentlichen Änderungen aufgrund von Wünschen der Truppe. Zeitverzug bis zur Lieferung der fehlenden 18 Stck. Lt. BmV 16 monate, RHM spricht von 6 Monaten... Jetzt wird auch hier bereits von einer Übergangslösung gesprochen und gesucht. Betrachte mal den RV unter dem Aspekt wie es bei der F-126 gelaufen ist: Mitbewerber bietet Lösung an, die zwar etwas abgespeckter aber für den "Kernauftrag" geeignet ist. Als Bonus ist das Ganze dann sogar noch etwas günstiger im Preis.... Was bleibt also vom Auftrag noch übrig?? 1 Stck und Schadensersatz für die Stornierung von 18 weiteren... Eingepreist wurden aber 8 Mrd. über die kommenden Jahre. Jetzt ist Skyranger ein Produkt, wo es entsprechende internationale Nachfrage gibt, ob die allerdings so einen Ausfall kompensieren kann bleibt fraglich. In jeder Präsentation von Rheinmetall wird betont, wie groß das Rüstungspotential gerade in Deutschland für Rheinmetall ist. Pappberger's Vision von 50 Mrd. Umsatz in 2030 fusst im Wesentlichen auf dem deutschen Bedarf, wenn es hier zu einem Umschwung kommt wird es eng. Wer die letzten Calls verfolgt hat, weiß was ich meine. Da wurde schon massiv nach Möglichkeiten zur Reduzierung von Boxer-Stückzahlen durch Änderungen von Seiten der Politik gefragt. Auch die Investitionen ohne konkrete Aufträge in diesem Bereich wurden kritisch hinterfragt. Pappberger hat als Antwort stets die klaren Signale von Seiten der Politik genannt, aber was sind die seit gestern noch wirklich wert?? Ich weiß, hört sich erstmal pessimistisch an, aber nach dem Verdauen des gestrigen "Schocks" drängen sich doch solche Überlegungen auf. Notwendig wären nun zügige, deutliche Signale der Politik, mittels konkreter Aufträge, um diesen Vertrauensverlust zu mildern. Aber da kommt ja die Sommerpause...

Absolut richtig...und ich würde es auch nicht als pessimistisch bezeichnen, sondern als Realität. Der Abverkauf gestern bezog sich nicht auf den entzogen Auftrag der F126, sondern auf die ganzen Fragen die jetzt auftauchen wie du es bereits oben beschrieben hast...quasi wie sicher sind die ganzen Verträge überhaupt noch?!
W
Wildharry, 25. Jun 10:43 Uhr
0

Darauf wollte ich hinaus. Ich fürchte, dass eine gewisse Frustration beim Minister eintreten wird, wenn es sich um politische und wirtschaftliche Ränkespiele auf sehr hoher Ebene handeln sollte.

Habe ja gestern schon vermutet dass es nicht auf Pistorius Mist gewachsen ist, der hätte das durchgezogen.
R
Ruuudi, 25. Jun 10:38 Uhr
0

Da stimme ich dir zu, irgendwas stinkt hier gewaltig. Trotzdem finde ich, die Politik und auch Herr Pistorius machen es sich hier zu einfach mit ihrer offiziellen Begründung. Alle Fakten, auf die sie nun die Begründung aufbauen, sind schon seit Monaten bekannt und waren kein Hindernis. Also was ist passiert bzw. kam als Argument in den letzten zwei Tagen dazu, das so schwerwiegend ist, dass man gefühlt so eine "Spontanentscheidung" trifft? Das muss ja so schwerwiegend sein, dass Herr Pistorius ja sogar seine Reputation aufs Spiel setzt.

Darauf wollte ich hinaus. Ich fürchte, dass eine gewisse Frustration beim Minister eintreten wird, wenn es sich um politische und wirtschaftliche Ränkespiele auf sehr hoher Ebene handeln sollte.
Y
Yezebel666, 25. Jun 10:27 Uhr
8

Ich vermute, dass die bestehenden Verträge ganz normal weiterlaufen werden, aber die Industrie bei neuen Verträgen nun neue Bedingungen bzw. einen Risikoaufschlag mit einkalkuliert. Gehen wir mal vom mildesten Fall aus und sagen, dass Herr Pistorius wirklich nichts damit zu tun hat und andere Gründe vorliegen, die uns bzw. der Öffentlichkeit nicht bekannt sind oder bekannt werden dürfen. Am Ende des Tages, egal wer schuld ist, muss sich die Industrie trotzdem nun gegen so etwas absichern. Es kann und darf nicht sein, dass Unternehmen zum Spielball der Politik werden!

Glaube auch nicht, dass die laufenden Verträge jetzt geändert werden. Aber sicherlich wird sich die Bewertung dieser RV ändern. Der gestrige Kurssturz wegen einem nicht erteilten Auftrag der, je nach Meinung, zwischen 2,5 und max. 5 % des Ertrages in 2030 (!!) ausmacht, zeigt m.E. das die Euphorie hinsichtlich Verlässlichkeit von Volumina der RV verflogen ist. Das wird sich auch bei künftigen Mitteilungen von Abschlüssen bemerkbar machen. Denn wenn es so läuft, dass mit dem ersten Los gerade mal der Anschub von Investitionen und Kapazitäten gesichert ist, hat das Unternehmen unterm Strich ja nur wenig Profit. Nehmen wir mal bspw. Skyranger, Bundeswehr plant Bestellung von 600 Stck bis 2030, 8Mrd. Auftragsvolumen.. Erstbestellung 19 Stck, geliefert wurde bis heute 1 System. Verzögerung entstand durch wesentlichen Änderungen aufgrund von Wünschen der Truppe. Zeitverzug bis zur Lieferung der fehlenden 18 Stck. Lt. BmV 16 monate, RHM spricht von 6 Monaten... Jetzt wird auch hier bereits von einer Übergangslösung gesprochen und gesucht. Betrachte mal den RV unter dem Aspekt wie es bei der F-126 gelaufen ist: Mitbewerber bietet Lösung an, die zwar etwas abgespeckter aber für den "Kernauftrag" geeignet ist. Als Bonus ist das Ganze dann sogar noch etwas günstiger im Preis.... Was bleibt also vom Auftrag noch übrig?? 1 Stck und Schadensersatz für die Stornierung von 18 weiteren... Eingepreist wurden aber 8 Mrd. über die kommenden Jahre. Jetzt ist Skyranger ein Produkt, wo es entsprechende internationale Nachfrage gibt, ob die allerdings so einen Ausfall kompensieren kann bleibt fraglich. In jeder Präsentation von Rheinmetall wird betont, wie groß das Rüstungspotential gerade in Deutschland für Rheinmetall ist. Pappberger's Vision von 50 Mrd. Umsatz in 2030 fusst im Wesentlichen auf dem deutschen Bedarf, wenn es hier zu einem Umschwung kommt wird es eng. Wer die letzten Calls verfolgt hat, weiß was ich meine. Da wurde schon massiv nach Möglichkeiten zur Reduzierung von Boxer-Stückzahlen durch Änderungen von Seiten der Politik gefragt. Auch die Investitionen ohne konkrete Aufträge in diesem Bereich wurden kritisch hinterfragt. Pappberger hat als Antwort stets die klaren Signale von Seiten der Politik genannt, aber was sind die seit gestern noch wirklich wert?? Ich weiß, hört sich erstmal pessimistisch an, aber nach dem Verdauen des gestrigen "Schocks" drängen sich doch solche Überlegungen auf. Notwendig wären nun zügige, deutliche Signale der Politik, mittels konkreter Aufträge, um diesen Vertrauensverlust zu mildern. Aber da kommt ja die Sommerpause...
Robirobsen
Robirobsen, 25. Jun 9:35 Uhr
4

Ich möchte aber mal eure Aufmerksamkeit auf folgende Punkte richten: 1. Rahmenverträge sind letztlich nichts anderes als Festpreis-Verträge ohne Abnahmeverpflichtung. Häufig wird nicht einmal eine Mindestabnahme vereinbart. Bisher waren die Kapazitäten ohnehin ausgelastet, so dass ein Wechsel zwar theoretisch möglich, praktisch aber nicht umsetzbar war. 2. Das Bundeskartellamt spricht mittlerweile schon von Rheinmetall als "einer Spinne im Netz" und mahnt mehr Wettbewerb an. 3. Die Mitbewerber erhöhen auch ihre jeweiligen Kapazitäten und Start-Ups drängen in diversen Bereichen auf den Markt. 4. Die Politik und auch die Öffentlichkeit scheinen wesentlich kritischer ggü. der "whatever it takes" Haltung von Merz zu sein. Wie seht ihr die Rahmenverträge unter diesen Gesichtspunkten? Müsste sich in den Modalitäten dort nicht etwas verändern, gerade hinsichtlich fester Mindestabnahme? Ich sehe momentan die Problematik, dass die in den RV genannten Mrd. unter den o.a. Gesichtspunkten kritischer bewertet werden könnten. Das ist doch die eigentliche Zäsur aus dem F-126 Debakel. Man kann sich nicht mehr darauf verlassen, dass Rahmenverträge auch abgerufen werden, die Politik schwenkt eiskalt und rücksichtslos auf den Mitbewerber um, sollte der billiger sein, oder auch ein vermeintlich besseres Produkt anbieten.

Ich vermute, dass die bestehenden Verträge ganz normal weiterlaufen werden, aber die Industrie bei neuen Verträgen nun neue Bedingungen bzw. einen Risikoaufschlag mit einkalkuliert. Gehen wir mal vom mildesten Fall aus und sagen, dass Herr Pistorius wirklich nichts damit zu tun hat und andere Gründe vorliegen, die uns bzw. der Öffentlichkeit nicht bekannt sind oder bekannt werden dürfen. Am Ende des Tages, egal wer schuld ist, muss sich die Industrie trotzdem nun gegen so etwas absichern. Es kann und darf nicht sein, dass Unternehmen zum Spielball der Politik werden!
Zuzana
Zuzana, 25. Jun 9:30 Uhr
2
Rheinmetall und OHB gründen Joint Venture für SATCOMBw-4-Angebot an Bundeswehr Donnerstag, 25.06.2026 09:03 Quelle: reuters.com * Rheinmetall geht mit OHB das Joint Venture OHB Rheinmetall Space Networks für das SATCOMBw-4-Satellitenkommunikationssystem ein. * Gemeinsames Angebot beim deutschen Verteidigungsministerium eingereicht; Ziel ist eine resiliente, skalierbare und sichere SATCOM-Architektur. * SME- und Start-up-Tag mit rund 80 Unternehmen zur frühen Bildung eines industriellen Liefer- und Innovationsnetzwerks.
W
Wildharry, 25. Jun 9:29 Uhr
0
Jefferies senkt von 1890 auf 1300 aber weiterhin "Buy"
Robirobsen
Robirobsen, 25. Jun 9:26 Uhr
2

Guten Morgen, ja der Artikel ist recht aufschlussreich. Danke @Yezebel666. Danach wurden die betroffenen Unternehmen incl. Ihrer Führung von der Kehrtwende ( das war es wohl) völlig aus dem Nichts getroffen. Ich glaube aber nicht, dass Pistorius diese Entscheidung ganz alleine getroffen hat. Er hat m.E. unter großem Druck gestanden und das jetzt so aufgelöst. Ich bin kein großer Freund von Verschwörungstheorien, aber das hier stinkt gewaltig ! Da wird etwas im Hintergrund gelaufen sein, was nicht durchscheinen sollte. Möglicherweise auch auf höherer Ebene - national, vermutlich eher international. Meine gestrige Anmerkung möchte ich noch mal aufgreifen: „ … nach intensiver Prüfung bestätigt, … den Kernauftrag der Deutschen Marine … zu erfüllen …“ https://www.bmvg.de/de/presse/projekt-fregatte-f126-wird-beendet-6115980 Die F126 wäre in der Lage gewesen, auch außerhalb ihres „Kerngebiets“ der Ostsee und über ihre „Kernaufgaben“ hinaus Aufgaben der Nato im Nordatlantiik, ja, sogar Aufgaben weltweit zu erfüllen. Das könnte Anderen ein großer Dorn im Auge gewesen sein. Daneben gibt es auch handfeste wirtschaftliche Interessen von US Unternehmen und Schiffsausstattern, die nun Berücksichtigung finden. Dazu noch ein weiterer Gedankenanstoß. In 14 Tagen findet in Ankara den jährliche NATO Tagung statt. Den Mitgliedern ist an einer harmonischen Stimmung mit dem größten NATO Mitglied gelegen: Nato-Generalsekretär Rutte überschwänglich im Weißen Haus empfangen https://www.n-tv.de/politik/Nato-Generalsekretaer-Rutte-ueberschwaenglich-im-Weissen-Haus-empfangen-id31009566.html Ich hoffe sehr, dass die Hintergründe in nicht allzu ferner Zukunft transparenter werden und noch mehr, dass involvierten Personen keine nachhaltige Beschädigung erlitten haben, die an der weiteren Ausführung ihrer „ Kernaufgaben“ hindert. Und das schließt Boris Pistorius ausdrücklich ein.

Da stimme ich dir zu, irgendwas stinkt hier gewaltig. Trotzdem finde ich, die Politik und auch Herr Pistorius machen es sich hier zu einfach mit ihrer offiziellen Begründung. Alle Fakten, auf die sie nun die Begründung aufbauen, sind schon seit Monaten bekannt und waren kein Hindernis. Also was ist passiert bzw. kam als Argument in den letzten zwei Tagen dazu, das so schwerwiegend ist, dass man gefühlt so eine "Spontanentscheidung" trifft? Das muss ja so schwerwiegend sein, dass Herr Pistorius ja sogar seine Reputation aufs Spiel setzt.
targa4gts
targa4gts, 25. Jun 9:02 Uhr
0

Ich möchte aber mal eure Aufmerksamkeit auf folgende Punkte richten: 1. Rahmenverträge sind letztlich nichts anderes als Festpreis-Verträge ohne Abnahmeverpflichtung. Häufig wird nicht einmal eine Mindestabnahme vereinbart. Bisher waren die Kapazitäten ohnehin ausgelastet, so dass ein Wechsel zwar theoretisch möglich, praktisch aber nicht umsetzbar war. 2. Das Bundeskartellamt spricht mittlerweile schon von Rheinmetall als "einer Spinne im Netz" und mahnt mehr Wettbewerb an. 3. Die Mitbewerber erhöhen auch ihre jeweiligen Kapazitäten und Start-Ups drängen in diversen Bereichen auf den Markt. 4. Die Politik und auch die Öffentlichkeit scheinen wesentlich kritischer ggü. der "whatever it takes" Haltung von Merz zu sein. Wie seht ihr die Rahmenverträge unter diesen Gesichtspunkten? Müsste sich in den Modalitäten dort nicht etwas verändern, gerade hinsichtlich fester Mindestabnahme? Ich sehe momentan die Problematik, dass die in den RV genannten Mrd. unter den o.a. Gesichtspunkten kritischer bewertet werden könnten. Das ist doch die eigentliche Zäsur aus dem F-126 Debakel. Man kann sich nicht mehr darauf verlassen, dass Rahmenverträge auch abgerufen werden, die Politik schwenkt eiskalt und rücksichtslos auf den Mitbewerber um, sollte der billiger sein, oder auch ein vermeintlich besseres Produkt anbieten.

Teilweise richtig, da mit den Rahmenverträgen auch „Upfront-Payments“ fällig werden, um ggfs. Produktionslinien aufzubauen und/ oder notwendiges Material zu bestellen. Gibt also - meistens - keine „Mindestabnahme“ aber zumeist wird Vorab eine, ich nenne es mal „Ernsthaftigkeitspauschale“ fällig, die einen Ausstieg/ Anbieterwechsel unwahrscheinlicher machen. F126 war/ ist hier ein Spezialfall, das RHM von der Seitenlinie kam und es wohl gar keine Verträge/ Vereinbarungen mit dem BMVg gab. Wie gestern schon mal „scherzhaft“ vorgeschlagen könnte man ja bei Aufträgen der Bundeswehr die (nicht rückzahlbare) Anzahlung auf 100% anheben 😉👍
Y
Yezebel666, 25. Jun 8:50 Uhr
1
Ich möchte aber mal eure Aufmerksamkeit auf folgende Punkte richten: 1. Rahmenverträge sind letztlich nichts anderes als Festpreis-Verträge ohne Abnahmeverpflichtung. Häufig wird nicht einmal eine Mindestabnahme vereinbart. Bisher waren die Kapazitäten ohnehin ausgelastet, so dass ein Wechsel zwar theoretisch möglich, praktisch aber nicht umsetzbar war. 2. Das Bundeskartellamt spricht mittlerweile schon von Rheinmetall als "einer Spinne im Netz" und mahnt mehr Wettbewerb an. 3. Die Mitbewerber erhöhen auch ihre jeweiligen Kapazitäten und Start-Ups drängen in diversen Bereichen auf den Markt. 4. Die Politik und auch die Öffentlichkeit scheinen wesentlich kritischer ggü. der "whatever it takes" Haltung von Merz zu sein. Wie seht ihr die Rahmenverträge unter diesen Gesichtspunkten? Müsste sich in den Modalitäten dort nicht etwas verändern, gerade hinsichtlich fester Mindestabnahme? Ich sehe momentan die Problematik, dass die in den RV genannten Mrd. unter den o.a. Gesichtspunkten kritischer bewertet werden könnten. Das ist doch die eigentliche Zäsur aus dem F-126 Debakel. Man kann sich nicht mehr darauf verlassen, dass Rahmenverträge auch abgerufen werden, die Politik schwenkt eiskalt und rücksichtslos auf den Mitbewerber um, sollte der billiger sein, oder auch ein vermeintlich besseres Produkt anbieten.
W
Wildharry, 25. Jun 8:28 Uhr
1

Sorry … den von Karthag-o vom 24.6.26 um 23.45 Uhr Insbesondere Algorithmen und mögliche „Kapitalrotation“ durch KNDS ganz gut erklärt…

Ja, habe ich auch gelesen und ein Absatz ist mir besonders ins Auge gesprungen "Dieser regulatorische Vorsprung macht KNDS für Großanleger extrem attraktiv und ist ein Hauptgrund für die Nervosität bei Rheinmetall. KNDS vereint die Export-Flexibilität Frankreichs mit der deutschen Ingenieurskunst – ein Mix, den Rheinmetall von Deutschland aus mit der dahinterstehenden Bürokratie so nicht bieten kann. Das muss ja nicht stimmen, das ist nur die unbedeutende subjektive Meinung eines unbedarften Börsenbeobachters."
targa4gts
targa4gts, 25. Jun 8:24 Uhr
2

Moin 🥨 Aus dem link heraus wird nicht klar welchen Post du genau meinst

Sorry … den von Karthag-o vom 24.6.26 um 23.45 Uhr Insbesondere Algorithmen und mögliche „Kapitalrotation“ durch KNDS ganz gut erklärt…
Y
Yezebel666, 25. Jun 8:16 Uhr
0
Guten Morgen zusammen. Ja Ruuudi, diese Fragen habe ich mir auch gestellt. Wir werden dazu aber keine Antworten bekommen, die Story wurde Presse und Öffentlichkeitswirksam präsentiert: "Mehr Schiffe für weniger Geld - NATO-Fähigkeit sichern" Die Hintergründe, etc. werden vielleicht noch etwas die Spezialseiten, wie Hartpunkt oder ESUT beschäftigen, aber das war es dann.
Coretto
Coretto, 25. Jun 7:39 Uhr
2

Guten Morgen, interessanter Post aus dem „Nachbarforum“ Beitragsempfehlung https://www.wallstreet-online.de/diskussion/782387-1/rheinmetall#beitrag_79720347%23beitrag_79720500 Euch einen entspannten Start in den Tag

Moin 🥨 Aus dem link heraus wird nicht klar welchen Post du genau meinst
Mehr zu diesem Wert
Meistdiskutiert
Thema
1 für alle, die es ehrlich meinen beim Traden.
2 VW Hauptdiskussion -5,71 %
3 ARAFURA RESOURCES Hauptdiskussion +0,61 %
4 Xpeng -1,96 %
5 Renk Group.......der Weg zum Erfolg -4,67 %
6 PLUG POWER Hauptdiskussion -3,26 %
7 SIXT AG Hauptdiskussion +2,88 %
8 Palantir ohne Schnickschnack -2,74 %
9 ACCENTURE Hauptdiskussion +1,33 %
10 APPLE Hauptdiskussion +0,64 %
Alle Diskussionen
Aktien
Thema
1 VW Hauptdiskussion -5,71 %
2 Xpeng -1,96 %
3 ARAFURA RESOURCES Hauptdiskussion +0,61 %
4 Renk Group.......der Weg zum Erfolg -4,67 %
5 PLUG POWER Hauptdiskussion -3,25 %
6 SIXT AG Hauptdiskussion +2,88 %
7 Palantir ohne Schnickschnack -2,74 %
8 ACCENTURE Hauptdiskussion +1,33 %
9 APPLE Hauptdiskussion +0,64 %
10 DocMorris -3,92 %
Alle Diskussionen