Rheinmetall - Aktionäre und Investoren WKN: 703000 ISIN: DE0007030009 Kürzel: RHM Forum: Aktien User: Ruuudi

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Kommentare 15.338
W
Wildharry, 28. Jun 8:29 Uhr
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Guten Morgen ist die Meldung schon durchgedrungen? Für Nato, gegen russische Gefahr Briten rüsten stark auf: 72 deutsche Panzerhaubitzen gekauft 26.6.26 https://www.focus.de/politik/ausland/grossbritannien-ruestet-wegen-russischer-bedrohung-auf-neue-haubitzen-aus-deutschland-koennen-ziele-in-70-kilometern-treffen_f094f80e-59bc-4875-805b-de1d3578e73d.html

Guten Morgen allen, ja, habe ich gesehen aber bei KNDS habe ich aufgehört zu lesen.😁
targa4gts
targa4gts, 28. Jun 8:24 Uhr
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Guten Morgen ist die Meldung schon durchgedrungen? Für Nato, gegen russische Gefahr Briten rüsten stark auf: 72 deutsche Panzerhaubitzen gekauft 26.6.26 https://www.focus.de/politik/ausland/grossbritannien-ruestet-wegen-russischer-bedrohung-auf-neue-haubitzen-aus-deutschland-koennen-ziele-in-70-kilometern-treffen_f094f80e-59bc-4875-805b-de1d3578e73d.html
Y
Yezebel666, 27. Jun 22:56 Uhr
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Wenn sie Lobbyarbeit könnten wären sie jetzt nicht da (vor allen Dingen VW) wo sie sind. Den Artikel den Rudi gepostet hat stelle ich gerne nochmal ein "https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wie-riskant-ist-das-Ruestungs-Pokerspiel-der-deutschen-Wirtschaft-id31011983.html" Wichtig hier der Absatz "Beide Analysten sind sich einig, worauf es ankommt, um dieses Risiko von Überkapazitäten und wegbrechenden Märkten zu minimieren: Breite statt Nische. Unternehmen dürfen nicht auf eine einzige Technologie oder einen einzigen Kunden setzen. "Unternehmen, die auf modulare Fertigung, Dual-Use-Technologien und europäische Programme setzen, schaffen deutlich robustere Geschäftsmodelle als Unternehmen mit starker Spezialisierung" und da ist Rheinmetall ganz weit vorne also be cool.

Also bezüglich auf erfolgreiche Lobbyarbeit bin ich ganz anderer Meinung. Guck die die Euro 7-Norm mal an, im Grunde sind es die Grenzwerte aus der Euro-6. Bei den Dienstwagen haben sie sich auch durchgesetzt, da wurde der Bruttolistenpreis mal kurzerhand auf 100 TEUR angehoben für die geringere Besteuerung plus Sonder-Afa. Der Normalbürger wurde mit einem Almosen-Zuschuss abgespeist. Weil natürlich der Gewinn für die Autoindustrie bei den hochpreisigen Modellen deutlich höher ist. Wollen wir auch noch über die co2-Grenzwerte bei den Neuwagenflotten reden? Sobald irgendeine Krise sich anbahnt oder abzeichnet, kommt es direkt zu einem Autogipfel oder o.ä. im Kanzleramt, dabei spielt es keine Rolle wer da gerade sitzt. Im Laufe der Jahre haben soviele Staatssekretär, Minister ihr Amtsmandat mit einem Posten in der Autoindustrie gewechselt, man kennt sich und ist bestens vernetzt. Und jetzt stell dir mal vor wie es läuft wenn VW, Mercedes, Deutz auch direkt in die Rüstungsbranche einsteigen. ... Ich höre schon den Spruch von der Sicherung von Arbeitsplätzen bevor Werkschliessung erforderlich wird. Seit Jahrzehnten beobachte ich diese ständige Jammerei und das Wehklagen, wie abhängig wir als Volkswirtschaft von der Automobilindustrie sind. Jetzt, wo man sich im Bereich der Rüstung mal etwas unabhängiger machen könnte, befürchte ich stattdessen eine Zuschusterei von Aufträgen.. Mal sehen, wieviel weitere LKW's von Rheinmetall aus dem Rahmenvertrag künftig geliefert werden.... Ich will aber auch zugeben, dass ich momentan etwas angefressen bin, weil es so merkwürdig gelaufen ist mit der Absage.... Ich finde es eben merkwürdig, dass von Seiten RHM kein einziges Wort kommt. Das macht auf mich keinen guten Eindruck und stärkt mein Gefühl, dass RHM die gesamte Zeit über die Lage völlig falsch eingeschätzt hat. Genau für solche Dinge ist eine gute Vernetzung unerlässlich, da kann man vorher schon entsprechende Maßnahmen ergreifen und versuchen die Entscheidung in die richtige Richtung zu bewegen. Auf keinen Fall wäre es dann zu einem Backlog-Outlook gekommen, der maßgeblich vom einem zweifelhaften Auftrag bestimmt wird.
W
Wildharry, 27. Jun 18:40 Uhr
0

Bei der Diskussion um die F-126-Story, sei es durch äußeren Druck oder durch eine eigenständige Entscheidung der deutschen Politik, gibt es viele Argumente für beide Seiten.Letztlich zählt jedoch, welche Konsequenzen diese Ereignisse nach sich ziehen werden. In der zweiten Jahreshälfte bis 2027 stehen noch zahlreiche Entscheidungen an, darunter Projekte wie Arminius, Skyranger, MGCS und der Ersatz der amerikanischen Bradleys. Es wird interessant sein zu beobachten, wie das BmV sich positioniert und welche Signale es an die deutsche Industrie sendet, insbesondere in Bezug auf Rheinmetall. Ich bezweifle, dass die kritischen Stimmen zur Größe und Dominanz von RHM nachlassen werden. Da muss der Konzern auch mit einer guten Öffentlichkeitsarbeit gegenhalten. Das bei dem F-126 Aus und 20% Kursrückgang nicht mal eine "sanfte" Presseerklärung kommt, halte ich für unglaublich schlecht. Ich musste heute an den Cc im Mai denken, bei der ein Analyst eine Frage zur Ausweitung der Lobbyarbeit stellte. Pappberger hat die Frage da noch ein bisschen weggeschmunzelt.... Ich könnte mir vorstellen, dass Rheinmetall/Pappberger die negativen Artikel zur Größe und Vormachtstellung von RHM in Bezug auf die politische Wirkung unterschätzt hat. Mir scheint, diesbezüglich lebt er noch in der "alten Welt", wo die Verteidigung nicht so im Fokus stand und politische Zusagen ein Gewicht hatten. Er sollte aufpassen, denn die Automobilindustrie drängt sich in den Rüstungssektor, die können Lobbyarbeit hervorragend.

Wenn sie Lobbyarbeit könnten wären sie jetzt nicht da (vor allen Dingen VW) wo sie sind. Den Artikel den Rudi gepostet hat stelle ich gerne nochmal ein "https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wie-riskant-ist-das-Ruestungs-Pokerspiel-der-deutschen-Wirtschaft-id31011983.html" Wichtig hier der Absatz "Beide Analysten sind sich einig, worauf es ankommt, um dieses Risiko von Überkapazitäten und wegbrechenden Märkten zu minimieren: Breite statt Nische. Unternehmen dürfen nicht auf eine einzige Technologie oder einen einzigen Kunden setzen. "Unternehmen, die auf modulare Fertigung, Dual-Use-Technologien und europäische Programme setzen, schaffen deutlich robustere Geschäftsmodelle als Unternehmen mit starker Spezialisierung" und da ist Rheinmetall ganz weit vorne also be cool.
Y
Yezebel666, 27. Jun 18:35 Uhr
0
Bei der Diskussion um die F-126-Story, sei es durch äußeren Druck oder durch eine eigenständige Entscheidung der deutschen Politik, gibt es viele Argumente für beide Seiten.Letztlich zählt jedoch, welche Konsequenzen diese Ereignisse nach sich ziehen werden. In der zweiten Jahreshälfte bis 2027 stehen noch zahlreiche Entscheidungen an, darunter Projekte wie Arminius, Skyranger, MGCS und der Ersatz der amerikanischen Bradleys. Es wird interessant sein zu beobachten, wie das BmV sich positioniert und welche Signale es an die deutsche Industrie sendet, insbesondere in Bezug auf Rheinmetall. Ich bezweifle, dass die kritischen Stimmen zur Größe und Dominanz von RHM nachlassen werden. Da muss der Konzern auch mit einer guten Öffentlichkeitsarbeit gegenhalten. Das bei dem F-126 Aus und 20% Kursrückgang nicht mal eine "sanfte" Presseerklärung kommt, halte ich für unglaublich schlecht. Ich musste heute an den Cc im Mai denken, bei der ein Analyst eine Frage zur Ausweitung der Lobbyarbeit stellte. Pappberger hat die Frage da noch ein bisschen weggeschmunzelt.... Ich könnte mir vorstellen, dass Rheinmetall/Pappberger die negativen Artikel zur Größe und Vormachtstellung von RHM in Bezug auf die politische Wirkung unterschätzt hat. Mir scheint, diesbezüglich lebt er noch in der "alten Welt", wo die Verteidigung nicht so im Fokus stand und politische Zusagen ein Gewicht hatten. Er sollte aufpassen, denn die Automobilindustrie drängt sich in den Rüstungssektor, die können Lobbyarbeit hervorragend.
Goldrusti
Goldrusti, 27. Jun 16:04 Uhr
0
Vieles von dem geschriebenen Teile ich jedoch glaube ich nicht so recht an die Badewannentheorie. Ich denke eher, dass die Grönlandkrise dazu geführt haben könnte, dass Rutte dem narzisstischen Kleinkind einige Bonbons versprochen hat um seinen territorialen Anspruch zu besänftigen und ihn gleichzeitig bei der Stange zu halten. Dazu gehört sicher auch die Sicherung der GIUK-Lücke mit entsprechenden Fähigkeiten der U-Bootabwehr. Sicher wäre das auch noch eine Zeitlang ohne die deutschen Fregatten gegangen aber die Engländer sind mit der Sicherung schon an ihrer Kapazitätsgrenze. Was die technische Ausstattung der Meko Fregatten betrifft, bin ich absolut deiner Ansicht.
R
Ruuudi, 27. Jun 15:40 Uhr
0
Mein Gedanke ist ein anderer … Übertragen formuliert: Die Fregatten sollen da bleiben, wo sie hingehören - in die Ostsee. Europa ist ein sehr bedeutender Wirtschaftsfaktor, zugleich aber ein sehr unbedeutender Machtfaktor. Da deuten sich inzwischen - mal ganz zart, mal weniger „ganz zart“ - Änderungen an. Europa bzw. Die EU verstehen ganz langsam, eigene Interessen zu formulieren und zu vertreten. Gegen Russland funktioniert das zunehmend besser, entscheidender aber ist das neue Selbstbewusstsein die Beharrlichkeit gegenüber selbstherrlich und arrogant auftretenden Amerikanern. Spätestens seit Trump mit seinen politischen und wirtschaftlichen Gefolge und Akteuren im Hintergrund, versteht Europa so langsam, das, was gut für die USA ist, nicht zwingend, auch gut für Europa ist. Sehr spät, aber hoffentlich nicht zu spät … beginnt ein Kern von europäischen Staatschefs und Politikern aus UK, Frankreich , Polen und Deutschland geschlossen aufzutreten. Das ist für die Ukraine z.B. der derzeit wichtigste Faktor - noch viel wichtiger als verteidigungstechnische und finanzielle Unterstützung. Die größte Volkswirtschaft der EU erzeugt seit jeher aufgrund ihrer Wirtschaftskraft einerseits Bewunderung andererseits auch Neid. Logistisch, mitten in Europa gelegen, wächst auch langsam eine, derzeit noch auf Europa begrenzte Bereitschaft, politisch und militärisch Verantwortung innerhalb des Bündnisses (Nato) zu übernehmen. Dies passt nicht jedem. Insbesondere jenen nicht, die ständig mit dem Austritt aus dem Bündnis kokettieren, wenn es nicht nach ihrem Willen läuft. Die Mittel der Erpressung (Zölle, Truppenabzug, Natoaustritt, Diktatfrieden an der EU - Aussengrenze, …) sind vielfältig, aber immer gegen die Interessen der europäischen Verbündeten gerichtet. Die haushaltspolitische Gelegenheit in Deutschland war günstig, der Druck von dem ich sprach, ist simpel: Die F128 kann m.E. bei Weitem nicht das, was die F126 kann. „Eure Spielwiese ist die Ostsee. Der Nordatlantik oder weitere außereuropäische Ziele sind nicht die Eurigen …“ Nordatlantik vs. Ostsee. Badesee gegen Badewanne. Zudem kommen handfeste wirtschaftliche Interessen zum Tragen: war die F126 zunehmend auf Unabhängigkeit von US Technologie ausgerichtet, ist die F128 vollgestopft davon. Auch hier wurde meines Erachtens kräftig und in allerletzter Minute Druck ausgeübt. Ich erinnere an den Satz von Boris Pistorius, den der POTUS fälschlicherweise immer Friedrich Merz zugeschrieben hat: „Dieser Krieg (Iran) ist nicht unserer !“. Das ist den Amerikaner übel aufgestoßen, dass die ehemaligen „Marionetten“ zunehmend eine eigene, begründete Meinung entwickeln und diese auch vertreten. Der „Feind“ sitzt in ‚The White House‘. Das wird sich wieder ändern - aber die Schäden bleiben und werden noch auf Jahre bemerkbar bleiben. #NoFourYears ! … still 8 months to get through Ein Wort noch zur abstehenden Natotagung in Ankara … Es sollen großvolumige Aufträge vergeben werden. Gleichzeitig sollen die USA unter ihrem erratischen Oberbefehlshaber vom Verbleib in der NATO überzeugt werden. Die Frage ist m.E. primär nicht, was entfällt auf europäische Hersteller, sondern was können die USA aus unterschiedlichen Gründen nicht liefern, obwohl es benötigt wird. Das Gros wird m.E. an US Unternehmen gehen und sollten diese Kapazitätsprobleme haben, diese in Lizenz in Europa im Revenuesharing hergestellt werden.
S
Salmoni, 27. Jun 14:38 Uhr
0
Bei dem Kontrollanspruch der Amis wäre es schon denkbar, dass sie Zugriff auf die Fregatten haben wollen . . . . im Verteidigungsfall wirklich mithelfen will ihr Anführer aber nicht - Allen ein schönes, wenn auch heißes Wochenende☀️🌤 habe meine Schwimmzeit schon hinter mir 🏊‍♀️ 🚿und bin jetzt nur noch zuhause am Schwitzen 🥵
W
Wildharry, 27. Jun 14:34 Uhr
0

Nochmal abschließend 1-2 Punkte zum Thema F126... Als allererstes möchte ich die hier Anwesenden um Entschuldigung bitten, sollte ich durch meine Beiträge zum Thema F126 irgendwen zu positiven oder negativen Handlungen bezogen auf Rheinmetall verleitet haben. Ich habe meine Beiträge zwar meistens mit „persönlicher Meinung“ gekennzeichnet, trotzdem war meine Prognose am Ende total falsch. Ja, ich komme ursprünglich aus dem maritimen Bereich und habe dort viele Jahre gearbeitet. Dadurch dachte ich, ich könnte einen Beitrag mit Wissen aus der Praxis zum Thema F126 und allem, was ringsherum damit zu tun hat, beisteuern. Naja, das Ergebnis ist nun ein anderes. Daher bitte ich vielmals um Entschuldigung. Das Thema F126 ist nun abgehakt und positiv gesehen hat man nun Gewissheit und braucht nicht mehr zu spekulieren. An der Story Rheinmetall wird sich meiner Meinung nach nichts ändern. Herr Papperger (das alte Trüffelschwein 😉) wird seinen sensiblen Riecher schon wieder in den Wind gestellt haben und weiß, wie er damit umzugehen hat bzw. wie er das Beste daraus machen wird. Wer sich langfristig gerade selbst den Ast abgesägt hat, ob nun Rheinmetall mit dem Risiko der NVL-Übernahme oder die Politik durch ihre politische Willkür, wird sich noch zeigen. Vermuten tue ich aber Letzteres, gerade bezogen auf eine neue Art von Verträgen seitens der Industrie gegenüber der Politik und damit auch verbundene Kosten....

Kein Ding Robi und kein Vorwurf an dich. hast stets schlüssig und qualifiziert geschrieben. Aber wenn selbst Pistorius bis Ende letzter Woche noch nicht wusste dass er das Projekt zu stoppen hat....
Goldrusti
Goldrusti, 27. Jun 13:23 Uhr
0
@robirobsen, ist es richtig, das sämtliche Fregatten der NATO, welche mit amerikanischen Raketensystemen ausgestattet sind, abhängig von der amerikanischen Blackbox Software für Radar- und Gefechtsführungssystemen sowie deren Zieldatenbanken sind? Falls ja wäre ein Großteil ohne amerikanische Zustimmung nicht einsetzbar?
R
Ruuudi, 27. Jun 12:39 Uhr
2

Nochmal abschließend 1-2 Punkte zum Thema F126... Als allererstes möchte ich die hier Anwesenden um Entschuldigung bitten, sollte ich durch meine Beiträge zum Thema F126 irgendwen zu positiven oder negativen Handlungen bezogen auf Rheinmetall verleitet haben. Ich habe meine Beiträge zwar meistens mit „persönlicher Meinung“ gekennzeichnet, trotzdem war meine Prognose am Ende total falsch. Ja, ich komme ursprünglich aus dem maritimen Bereich und habe dort viele Jahre gearbeitet. Dadurch dachte ich, ich könnte einen Beitrag mit Wissen aus der Praxis zum Thema F126 und allem, was ringsherum damit zu tun hat, beisteuern. Naja, das Ergebnis ist nun ein anderes. Daher bitte ich vielmals um Entschuldigung. Das Thema F126 ist nun abgehakt und positiv gesehen hat man nun Gewissheit und braucht nicht mehr zu spekulieren. An der Story Rheinmetall wird sich meiner Meinung nach nichts ändern. Herr Papperger (das alte Trüffelschwein 😉) wird seinen sensiblen Riecher schon wieder in den Wind gestellt haben und weiß, wie er damit umzugehen hat bzw. wie er das Beste daraus machen wird. Wer sich langfristig gerade selbst den Ast abgesägt hat, ob nun Rheinmetall mit dem Risiko der NVL-Übernahme oder die Politik durch ihre politische Willkür, wird sich noch zeigen. Vermuten tue ich aber Letzteres, gerade bezogen auf eine neue Art von Verträgen seitens der Industrie gegenüber der Politik und damit auch verbundene Kosten....

Hi Rob, ich denke Du hast keinerlei Grund, Dich für Deine Überlegungen zu entschuldigen. Da besteht kein Anlass zu. Was Du überlegt und dargestellt hast war absolut schlüssig und auch für mit dem Thema nicht so vertraute Leser logisch nachvollziehbar. Ich überlege auch seit Tagen hin und her und bin zunehmend der festen Überzeugung, dass hier auf einer höherer Ebene vorgespurt und entschieden wurde. Ich glaube auch nicht, was Marine und BMVg veröffentlich haben - da war Druck von außen dahinter. Es kommen eine ganze Reihe wirtschaftliche, politische und machtpolitische Aspekte aus europäischer, aber vielleicht noch wichtiger, aus amerikanischer Sicht hinzu. Das beschäftigt mich im Moment sehr, was da genaugelaufen ist. Werd ich mit mehr Zeit und weniger Temperatur mal versuchen zu formulieren. Euch allen ein schönes Wochenende !
R
Ruuudi, 27. Jun 12:16 Uhr
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Rettungsanker oder Milliarden-Falle Wie riskant ist das Rüstungs-Pokerspiel der deutschen Wirtschaft? https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wie-riskant-ist-das-Ruestungs-Pokerspiel-der-deutschen-Wirtschaft-id31011983.html
Robirobsen
Robirobsen, 27. Jun 11:52 Uhr
3
Zum Abschluss noch mal ein Auszug aus einem Artikel des Nordsee-Zeitung..... "Abschließend betont der VSM in einer Mitteilung, dass die Nachricht zum Ende der F126 jedoch einen bitteren Beigeschmack für die deutsche Schiffbauindustrie hinterlässt. Die damals seitens der Verantwortlichen im Beschaffungsprozess verfolgte Marschrichtung, die deutsche Schiffbauindustrie als Generalunternehmer bei dem Fregattenprojekt explizit außen vor zu lassen - der Auftrag ging an die niederländische Damen-Werftengruppe, - um ein Exempel zu statuieren, zeige heute ihr unrühmliches Ergebnis. Die umfänglichen Bemühungen seitens der deutschen Akteure, die damaligen Fehler zu heilen, werden nun nicht honoriert." Hier wird die gesamte Geschichte von MKS 180 zu F126 zusammengefasst.TKMS hat einen sehr schlechten Job mit der F125 gemacht, daher das Exempel an der deutschen Industrie mit dem Vertrag an Damen. Dass jetzt schlussendlich genau die Firma jetzt die Schiffe baut, weswegen man den Auftrag überhaupt ins Ausland vergeben hat, ist schon etwas perfide. Es zeigt aber auch das Kurzzeitgedächtnis unserer Politiker ... Aber wie war der bekannte Satz? „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“ Gehabt euch wohl und kommt gut durch die Hitzewelle, allen ein schönes Wochenende. https://www.nordsee-zeitung.de/bremerhaven/vsm-nimmt-ende-des-fregattenprojekts-f126-mit-erstaunen-zur-kenntnis-385019.html
Robirobsen
Robirobsen, 27. Jun 11:49 Uhr
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Nochmal abschließend 1-2 Punkte zum Thema F126... Als allererstes möchte ich die hier Anwesenden um Entschuldigung bitten, sollte ich durch meine Beiträge zum Thema F126 irgendwen zu positiven oder negativen Handlungen bezogen auf Rheinmetall verleitet haben. Ich habe meine Beiträge zwar meistens mit „persönlicher Meinung“ gekennzeichnet, trotzdem war meine Prognose am Ende total falsch. Ja, ich komme ursprünglich aus dem maritimen Bereich und habe dort viele Jahre gearbeitet. Dadurch dachte ich, ich könnte einen Beitrag mit Wissen aus der Praxis zum Thema F126 und allem, was ringsherum damit zu tun hat, beisteuern. Naja, das Ergebnis ist nun ein anderes. Daher bitte ich vielmals um Entschuldigung. Das Thema F126 ist nun abgehakt und positiv gesehen hat man nun Gewissheit und braucht nicht mehr zu spekulieren. An der Story Rheinmetall wird sich meiner Meinung nach nichts ändern. Herr Papperger (das alte Trüffelschwein 😉) wird seinen sensiblen Riecher schon wieder in den Wind gestellt haben und weiß, wie er damit umzugehen hat bzw. wie er das Beste daraus machen wird. Wer sich langfristig gerade selbst den Ast abgesägt hat, ob nun Rheinmetall mit dem Risiko der NVL-Übernahme oder die Politik durch ihre politische Willkür, wird sich noch zeigen. Vermuten tue ich aber Letzteres, gerade bezogen auf eine neue Art von Verträgen seitens der Industrie gegenüber der Politik und damit auch verbundene Kosten....
Y
Yezebel666, 27. Jun 11:34 Uhr
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Aber mal ehrlich, seid ihr weiterhin positiv gestimmt, was die Q2 zahlen angeht, oder geht ihr davon aus, dass es eine Verfehlung geben wird? Was denkt ihr?

Sorry für die späte Antwort, aber bei der Hitze ist meine Kommentierungslust deutlich eingeschränkt🤣🤣 Meine Meinung zu den Q2-Zahlen hat sich nicht wesentlich verändert, auch nachdem Aus nicht. Ich denke die prognostizierten Ziele werden erreicht, bis auf das Backlog, dort fehlen die 12 Mrd. natürlich. Der Punkt ist aber, wie diese Zahlen unter der veränderten Nachrichtenlage aufgenommen werden. Da sehe ich zur Zeit grosse Hürden, ein Teil wird schreiben "Zahlen im Rahmen der Erwartungen", andere finden das Haar in der Suppe: "Cashflow, Backlog". Alle werden sich die eine Frage stellen: "Wie bewertet man ein Backlog zukünftig, bzgl. Nachhaltigkeit bei Umsetzung in konkrete Aufträge und Ergebnisse?" Um auf diese Frage eine vernünftige Antwort zu finden ist es m.E. nach noch zu früh. Die Unsicherheit wird uns noch eine Weile begleiten, hier muss Rheinmetall und vor allem die Politik liefern. Fazit: Das Q2 Ergebnis wird gut werden, aber die positiven Auswirkungen auf den Kurs sehe ich nur sehr begrenzt, da geht es eher Richtung Stabilisierung auf niedrigem Niveau.
Kira30
Kira30, 26. Jun 23:36 Uhr
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Deutsche Steuergelder werden erstmal in KNDS investiert, etwa 8 Mrd. €. Deshalb war wahrscheinlich auch keine Kohle zur Fortführung das F126 Projektes mehr verfügbar. Aber der Bund rennt mal wieder sehendes Auges ins Verderben wenn die Franzmänner 40% halten und die Deutschen. Problem ist dass die Franzmänner IMMER das Sagen haben wollen. Der IPO wird zuerst mal gefeiert und Monate später geht der Krawall los weil man sich nie einig sein wird, ick freu mir dann. So, gehabt auch wohl und schönes Wochenende!

Mittlerweile denke ich, dass die Nummer ( neues Band mit Frankreich) etwas Beschwichtigung bzgl FCAS ist. Dazu finde ich deine Gedanken zum KNDS Einstieg im vergleich zu meinen unausgesprochenen sehr bodenständig 😉 Momentan ist es an der Börse genauso irre wie mit den Außentemperaturen…….ich hoffe auf Abkühlung und hier und da funktionierende Hirne Zudem hoffe ich, dass RHM die Preise erhöht, wenn sie dann wieder als Feuerlöscher benötigt werden.
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