Rheinmetall - Aktionäre und Investoren WKN: 703000 ISIN: DE0007030009 Kürzel: RHM Forum: Aktien User: Ruuudi

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1. August 2026, 12:59 Uhr, Lang & Schwarz
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Kommentare 15.704
targa4gts
targa4gts, 21. Jul 13:39 Uhr
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Artikel leider hinter paywall, daher Zusammenfassung und Einordnung per KI. „Nicht realisierbar“ – Kampfdrohnen-Projekt der Bundeswehr muss verschoben werden Von Chris Lunday Stand: 12:32 Uhr https://www.welt.de/politik/deutschland/plus6a5f3e17668d28f8978b1430/unbemannter-luftkrieg-nicht-realisierbar-kampfdrohnen-projekt-der-bundeswehr-muss-verschoben-werden.html Der WELT+-Artikel berichtet, dass sich ein zentrales Zukunftsprojekt der Luftwaffe deutlich verzögert: Die geplanten unbemannten Begleitdrohnen für Kampfflugzeuge – sogenannte Uncrewed Collaborative Combat Aircraft (UCCA) – können nicht wie vorgesehen eingeführt werden. Die wichtigsten Punkte: * Projekt muss verschoben werden: Die Bundeswehr hatte geplant, unbemannte Kampfdrohnen ab etwa 2029 einzusetzen. Dieser Zeitplan gilt inzwischen als nicht mehr realistisch. * Abhängigkeit von FCAS: Die Drohnen sollten gemeinsam mit bemannten Kampfjets operieren und Aufgaben wie Aufklärung, elektronische Kampfführung oder den Waffeneinsatz übernehmen. Da sich das übergeordnete Luftkampfsystem verzögert bzw. in seiner bisherigen Form gescheitert ist, fehlt derzeit die technische Grundlage für das Gesamtsystem. * Technische Herausforderungen: Vor allem die sichere Vernetzung, die KI-gestützte Zusammenarbeit zwischen Pilot und mehreren Drohnen sowie die Einbindung in eine sogenannte Combat Cloud sind noch nicht ausreichend entwickelt. * Industrie im Wettbewerb: Mehrere Unternehmen arbeiten an Lösungen. Dazu gehören: * Airbus zusammen mit dem US-Unternehmen Kratos (XQ-58A Valkyrie), * Helsing/Hensoldt mit einer europäischen Eigenentwicklung, * Rheinmetall in Kooperation mit Boeing Australia bzw. anderen Partnern. * Strategische Frage: Die Bundeswehr steht vor der Entscheidung, entweder schneller verfügbare US-Technologie zu übernehmen oder länger auf eine weitgehend europäische Eigenentwicklung zu warten. Einordnung Der Artikel macht deutlich, dass sich die militärische Luftkriegsführung rasant verändert – insbesondere durch die Erfahrungen aus der Ukraine. Moderne Luftstreitkräfte setzen zunehmend auf die Kombination aus bemannten Kampfflugzeugen und autonomen Begleitdrohnen. Deutschland sieht diesen Bedarf ebenfalls, kämpft aber mit komplexen Entwicklungs- und Beschaffungsprozessen. Während andere Staaten entsprechende Systeme bereits erproben oder einführen, droht die Bundeswehr bei dieser Schlüsseltechnologie Zeit zu verlieren.
R
Ruuudi, 21. Jul 10:48 Uhr
0

Also KNDS und Rheinmetall zusammenlegen und dann noch Staatsbeteiligung? Das sehe ich eher nicht, wäre schon alleine mit dem deutschen Kartellrecht kaum zu vereinbaren. Der Preis für eine Staatsbeteiligung wäre natürlich ggü. 2 Jahren zuvor deutlich gestiegen, aber das dürfte kein Argument sein. Bei Aktien geht es um die Zukunftsperspektive bzw. die strategische Gründe für einen Einstieg. Wir sind ja schließlich auch der Meinung, dass das derzeitige Kursniveau mittel- bis langfristig betrachtet deutlich Potential nach oben bietet. Eine Staatsbeteiligung wird immer langfristig investiert bleiben. Die Frage wird eher sein, wo das Geld dafür herkommen soll. Da denke ich dann an den "neuen" Rentenfonds. Bei 2 % Beiträgen kommen hier 40 Mrd. jährlich in den Topf die zu verteilen wären.

Der Staat würde sich ja bereits mit 40% an KNDS beteiligen ohne mit der Kartellbehörde großartig in Konflikt zu geraten. Zudem ist die Kartellbehörde mal mehr, mal weniger „flexibel“, wie man bei manch Entscheidung in der Vergangenheit sehen konnte. Man könnte aber KNDS ggfs. als Sacheinlage in Rheinmetall auf Konzernebene anstreben. Der Staatsanteil würde dadurch zudem in Richtung einer Sperrminorität sinken. Zu beachten wäre, dass für die Franzosen - blieben sie involviert - das Gleiche angenommen werden könnte. Es ist aber lediglich ein Gedankenspiel, dem ich aktuell selber nicht viel Raum einräume. Aber ein Zusammenschluss von Rheinmetall Landsysteme und KNDS wäre sicher eine sinnvolle Option. Der Staat wird m.E. aber immer eine Einflussmöglichkeit anstreben.
Kira30
Kira30, 21. Jul 10:20 Uhr
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Ich befürchte die Dividendenrendite von RHM ist zu niedrig für die Aufnahme in den Rentenfond. Guten Morgen

Sie ist aber erstmal sicher und steigend, somit nicht „hochspekulativ“
W
Wildharry, 21. Jul 10:19 Uhr
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Mir würde es reichen, wenn die neuen Rentenfonds investieren. Mir ist es lieber RHM kann bzgl seiner JV ohne „übertriebene ahnungslose Mitsprache“ arbeiten.

Ich befürchte die Dividendenrendite von RHM ist zu niedrig für die Aufnahme in den Rentenfond. Guten Morgen
Kira30
Kira30, 21. Jul 9:58 Uhr
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Also KNDS und Rheinmetall zusammenlegen und dann noch Staatsbeteiligung? Das sehe ich eher nicht, wäre schon alleine mit dem deutschen Kartellrecht kaum zu vereinbaren. Der Preis für eine Staatsbeteiligung wäre natürlich ggü. 2 Jahren zuvor deutlich gestiegen, aber das dürfte kein Argument sein. Bei Aktien geht es um die Zukunftsperspektive bzw. die strategische Gründe für einen Einstieg. Wir sind ja schließlich auch der Meinung, dass das derzeitige Kursniveau mittel- bis langfristig betrachtet deutlich Potential nach oben bietet. Eine Staatsbeteiligung wird immer langfristig investiert bleiben. Die Frage wird eher sein, wo das Geld dafür herkommen soll. Da denke ich dann an den "neuen" Rentenfonds. Bei 2 % Beiträgen kommen hier 40 Mrd. jährlich in den Topf die zu verteilen wären.

Mir würde es reichen, wenn die neuen Rentenfonds investieren. Mir ist es lieber RHM kann bzgl seiner JV ohne „übertriebene ahnungslose Mitsprache“ arbeiten.
Y
Yezebel666, 21. Jul 9:43 Uhr
0

… es geht zb KNDS doch noch mit dem Staat/den Staaten als Aktionär/Aktionäre an die Börse und wird mittelfristig mit Rheinmetall verschmolzen. Mal so als Gedankenspiel. Halte ich in ähnlicher Form vor 2 1/4 Jahren schon mal skizziert … damals allerdings internationaler. Das würde auch ganz nach BlackRocks Geschmack sein.

Also KNDS und Rheinmetall zusammenlegen und dann noch Staatsbeteiligung? Das sehe ich eher nicht, wäre schon alleine mit dem deutschen Kartellrecht kaum zu vereinbaren. Der Preis für eine Staatsbeteiligung wäre natürlich ggü. 2 Jahren zuvor deutlich gestiegen, aber das dürfte kein Argument sein. Bei Aktien geht es um die Zukunftsperspektive bzw. die strategische Gründe für einen Einstieg. Wir sind ja schließlich auch der Meinung, dass das derzeitige Kursniveau mittel- bis langfristig betrachtet deutlich Potential nach oben bietet. Eine Staatsbeteiligung wird immer langfristig investiert bleiben. Die Frage wird eher sein, wo das Geld dafür herkommen soll. Da denke ich dann an den "neuen" Rentenfonds. Bei 2 % Beiträgen kommen hier 40 Mrd. jährlich in den Topf die zu verteilen wären.
Kira30
Kira30, 21. Jul 9:11 Uhr
1
Moin Auf in einen „fröhlichen Dienstag“ Donnerstag EZB? Ich gehe davon aus es passiert erstmal nix und abwarten mit Leitzins 🫖🦦
W
Wildharry, 20. Jul 19:37 Uhr
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Ich bin echt zufrieden mit dem heutigen Kursverlauf, hoffentlich bleibt das so ohne Volatilität von +/- 4% am Tag
R
Ruuudi, 20. Jul 16:36 Uhr
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… es geht zb KNDS doch noch mit dem Staat/den Staaten als Aktionär/Aktionäre an die Börse und wird mittelfristig mit Rheinmetall verschmolzen. Mal so als Gedankenspiel. Halte ich in ähnlicher Form vor 2 1/4 Jahren schon mal skizziert … damals allerdings internationaler. Das würde auch ganz nach BlackRocks Geschmack sein.
R
Ruuudi, 20. Jul 16:33 Uhr
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Ganz einfach … weil der Preis dem Staat bereits davon gelaufen ist. Und ich habe kein Interesse, dass der Kurs noch günstiger wird. Es sei denn …
Coretto
Coretto, 20. Jul 16:31 Uhr
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Ganz genau, wenn die Staaten eine stärkere direkte Einflussnahme wünschen, werden sie dies auch bei der Vergabe berücksichtigen. Bei einem deutschen Konzern in der Größenordnung wie Rheinmetall könnte man dann auch entsprechende Überlegungen anstellen um den Staat mit ins Boot zu holen, wenn der es wünscht. Vielleicht wäre das auch sinnvoll bei den derzeitigen politischen Vorbehalten ggü. Rheinmetall.

Denken wir hier an eine direkte Beteiligung des Bundes? Wäre dies realistisch? Daran habe ich schon öfter gedacht und diesen Gedanken als positiv empfunden. An Rheinmetall kommt man schlecht vorbei. Warum also nicht einsteigen? Kann mich aber auch irren da ich das nicht durch gedacht hatte. Wir haben das ja schon längst erkannt und vollzogen 😉
Y
Yezebel666, 20. Jul 15:55 Uhr
1
Ganz genau, wenn die Staaten eine stärkere direkte Einflussnahme wünschen, werden sie dies auch bei der Vergabe berücksichtigen. Bei einem deutschen Konzern in der Größenordnung wie Rheinmetall könnte man dann auch entsprechende Überlegungen anstellen um den Staat mit ins Boot zu holen, wenn der es wünscht. Vielleicht wäre das auch sinnvoll bei den derzeitigen politischen Vorbehalten ggü. Rheinmetall.
R
Ruuudi, 20. Jul 15:44 Uhr
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Ich denke, es geht um den Gedanken zunehmender Einflussnahme der Staaten auf Unternehmen. Nexter steht ja schon unter Staatseinfluss. Würde aber potentiell auch Dassault (Rafale, FCAS) betreffen.
S
Salmoni, 20. Jul 15:03 Uhr
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https://augengeradeaus.net/2026/07/deutsch-franzoesische-verteidigungskooperation-vorsichtige-nuklear-zusammenarbeit-mgcs-geht-den-weg-von-fcas/ Hier Bericht über die Pressekonferenz von Macron/Merz am Wochenende. Das Transkript ist am Ende angefügt. Interessant finde ich die Antworten von Macron/Merz zu FCAS, MGCS und strategische Umgestaltung von KNDS in Richtung "öffentliches Unternehmen" Zitat Macron: Es ist nicht immer eine gute Lösung, wenn rein private Rüstungsanbieter auf unsere Bedarfe antworten müssen. Deswegen haben wir auf unserem Sicherheits- und Verteidigungsrat heute Morgen darüber gesprochen, wie wir das umgestalten können. Wenn sich diese Meinung auch in Deutschland verfestigt, wird das auch Auswirkungen auf Rheinmetall haben bei künftigen Ausschreibungen/Projekten

Und welche Art von Auswirkungen sollten das sein? Würde Rheinmetall dann immer mehr an den Rand gedrängt? 🤔 Haben doch gerade erst einen großen Digitalauftrag bekommen, sh. Börsen News 14:10 Uhr !
Y
Yezebel666, 20. Jul 11:14 Uhr
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https://augengeradeaus.net/2026/07/deutsch-franzoesische-verteidigungskooperation-vorsichtige-nuklear-zusammenarbeit-mgcs-geht-den-weg-von-fcas/ Hier Bericht über die Pressekonferenz von Macron/Merz am Wochenende. Das Transkript ist am Ende angefügt. Interessant finde ich die Antworten von Macron/Merz zu FCAS, MGCS und strategische Umgestaltung von KNDS in Richtung "öffentliches Unternehmen" Zitat Macron: Es ist nicht immer eine gute Lösung, wenn rein private Rüstungsanbieter auf unsere Bedarfe antworten müssen. Deswegen haben wir auf unserem Sicherheits- und Verteidigungsrat heute Morgen darüber gesprochen, wie wir das umgestalten können. Wenn sich diese Meinung auch in Deutschland verfestigt, wird das auch Auswirkungen auf Rheinmetall haben bei künftigen Ausschreibungen/Projekten
R
Ruuudi, 20. Jul 11:02 Uhr
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Hoffe ich auch dass RHM letztendlich mehr profitiert und auch wenn ich mich wiederhole, aus meiner Erfahrung kann man mit Franzosen nicht zusammenarbeiten weil zu viele Gallische Hähne im Gehege die den Lead beanspruchen. Heißt das jetzt dass Franzosen wie Deutsche eigene Panzertypen bauen und Europa mal wieder nicht in der Lage ist geeint vorzugehen? Ok, die Gefahr dass Pistorius dann RHM mal wieder f.icken will ist nicht gegeben weil bis die Dinger fertig sind ist der nicht mehr Verteidigungsminister.

Darauf wird’s hinauslaufen. Der Unterschied: das MCGS war der Versuch Frankreichs, den Kampfpanzerbereich, der sicher nicht französische Kernkompetenzen ist, zu dominieren. Nun werden sie möglicherweise ihren Leclerc-Nachfolger alleine planen und mit ihrer nochmals schwereren 140mm-Ascalonkanone bestücken. Der Export von Kampfpanzer wird vom Leopard dominiert - nicht vom Leclerc.
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